Thomas Woelfers Baustatik Blog

Baustatik-Software und was sonst des Weges kommt

Darstellung von Streckeneinwirkungen beim Durchlaufträger

Im Durchlaufträger in der Baustatik  - eigentlich in alle Dokumenten der Baustatik  - werden Einwirkungen nicht “maßstäblich” sondern symbolisch dargestellt.  Das passiert, damit man einen besseren Einfluss auf die Art und Weise der Darstellung hat – durch die symbolische Darstellung kann es nicht passieren, das bestimmte Einwirkungen aufgrund von sehr großen Größenunterschieden einfach “verschwinden”.

Die Darstellung der Symbole erfolgt dabei so, das es einen Wert (in mm) für die größte Einwirkung gibt: Die größte Einwirkung bekommt also das größte Symbol, und dessen Größe ist einstellbar. Alle anderen Einwirkungen werden dann relativ zu dieser Größe skaliert.

Das hat wie gesagt den Vorteil, das sehr kleine Einwirkungen nicht einfach unsichtbar werden: Es gibt aber auch einen Nachteil. Und der besteht darin, das eben nur der Bereich von “"0” bis zur “Größe der größten Lasten” als Skalierungsbereich für unterschiedliche Größen zur Verfügung steht. Und das wiederum führt dazu, das viel kleinere Lasten zwar noch sichtbar sind – das aber bei diesen relative Größenunterschiede (wenn es sich nicht um Gleichlasten handelt) nur noch schlecht erkennbar sind.

Mal angenommen, man hat 2 Lasten: Eine von 4.5 auf 3.7 KN, die andere von 0.4 auf 1.13: In diesem Fall sieht die Graphik ungefähr so aus:

image

Man sieht: Bei der kleineren Einwirkung ist der Größenunterschied nicht mehr erkennbar.

Das kann man natürlich beeinflussen: Unter “Optionen –> Einstellungen –> Streckeneinwirkung” gibt es den Parameter “Größe der Darstellung [mm]”. Der steht von Haus aus auf dem Wert “10”. Stellt man hier statt dessen zu, Beispiel 25 mm ein, dann ändert sich die Graphik – und der Größenunterschied wird auch bei der kleineren Last sichtbar:

image

Comments are closed