Thomas Woelfers Baustatik Blog

Baustatik-Software und was sonst des Weges kommt

In Vorbereitung: PLZ und Gemeindeschlüssel

In der Baustatik muss man an verschiedenen Stellen Daten eingeben, die sich aus der Lage des Bauwerkes ergeben. Das sind im Wesentlichen Angaben für die Windlastzone, die Schneelastzone und die Höhe über NN. Zur Zeit muss man diese Daten von Hand aus einer passenden Tabelle raussuchen und dann im Programm eintragen: Das wird in einem kommenden Update vereinfacht.

In Zukunft kann man die Angaben zu den Lastzonen einfach vom Programm ermitteln lassen: Dazu gibt man nur die Postleitzahl ein und die Baustatik schlägt dann alle passenden Möglichkeiten automatisch vor, schon während man tippt. Man kann dann entweder die Postleitzahl bis ans Ende tippen, oder man wählt aus der Liste der Möglichkeiten einfach die gesuchte aus.

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Beim einsammeln der dafür benötigten Daten sind mir ein paar interessante Dinge aufgefallen: Es ist klar, das es Orte mit mehreren Postleitzahlen gibt, und es ist noch klar, das es Postleitzahlen gibt, die zu mehreren Gemeinden gehören. Dann gibt es Postleitzahlen, die zwar zu einer Gemeinde gehören, aber in Wirklichkeit nur ein Postfach betreffen – und dann gibt es Gemeinden mit 2 Postleitzahlen von denen eine der beiden ein Postfach ist. Und schließlich gibt es auch noch Gemeinden, die mit gleichen Namen und gleicher Postleitzahl daher kommen – aber trotzdem einen unterschiedlichen AGS (Amtlichen Gemeindeschlüssel) haben: Und bei denen unterscheiden sich dann auch noch die Lastzonen. Die Gemeinde Hamfelde ist beispielsweise so ein Fall. Zum Glück gibt es den letzten Fall insgesamt nur dreimal – das Programm weist darauf hin, indem es bei diesen Orten den AGS mit anzeigt: Das tut es normalerweise nicht.

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