Thomas Woelfers Baustatik Blog

Baustatik-Software und was sonst des Weges kommt

Interessantes Modell

Wir haben gestern 2 Performance-Verbesserungen in die Baustatik eingebaut. Die eine betraf eine Platte mit Flächenlagern – in einer Beispieldatei mit etwa 11.000 Elementen dauerte die Übertragung der FE-Elemente an den Rechenkern circa 220 Sekunden – das wurde dramatisch verbessert: Die Sache dauert nun nur noch 0.8 Sekunden. Smiley

Die andere “Verbesserung” betraf dieses Dokument vom Büro Horbelt.

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Das Problem dabei war, das in diesem System circa 2000 nichtlineare Lastfallgruppen definiert waren, die in einer nichtlinearen Einhüllenden eingetragen waren.

Immer, wenn man in der Dokumenten-Ansicht den Ordner für nichtlineare Einhüllende öffnen wollte, dann versuchte die Baustatik die beschreibenden Namen dieser Einhüllenden anzuzeigen. Der setzt sich im Fall der einhüllenden aus dem eigentlichen Namen sowie aus den Namen der enthaltenen Lastfallgruppen zusammen.

Nun ist der Programmcode der diesen Namen anzeigt darauf ausgelegt, so um die 10 Zeichen anzuzeigen. Der Text der aber in diesem Fall angezeigt werden sollte, hatte etwa 10.000 Zeichen. Ergebnis: Es dauerte wirklich lange, bis irgendwas angezeigt wurde. Und mit wirklich lange meine ich mehrere Minuten…

Ab dem nächsten Update funktioniert das besser: Zu lange Texte werden dann einfach gekürzt.

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Comments (2) -

  • Schütze

    12/14/2011 6:26:20 AM |

    ..wie schafft man es, bei so einem relativ überschaubaren Objekt 2000 Lastfallgruppen zu definieren??

  • twoelfer

    12/14/2011 9:22:11 AM |

    zum "warum" kann ich natürlich nichts sagen, zum wie: Die stammen aus dem generator für nichtlineare lastfallgruppen auf basis von 10 lastfällen...

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