Thomas Woelfers Baustatik Blog

Baustatik-Software und was sonst des Weges kommt

Monatliches Update ab sofort verfügbar

Das März-Update ist ab sofort im Download-Bereich verfügbar. Die wichtigsten Dinge darin hatte ich ja schon gestern angesprochen, und die vollständige Liste aller Änderungen findet sich wie immer im Update-Protokoll.

Hier noch ein Hinweis auf eine Änderung, die vielen Kunden das Leben vielleicht wirklich leichter machen wird: Seit Version 140 kann man aus der Baustatik ja direkt nach Word im .DOCX Format exportieren. Dazu gibt es entsprechende Befehle an allen Stellen, an denen etwas ausgedruckt werden kann, und auch den passenden Button in der Werkzeugleiste.

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Dabei kann man auch gleich noch viel schönere Formatierungen verwenden, zusätzliche externe Word-Dokumente einbetten und diverse andere neue Dinge tun, nach denen schon öfter gefragt wurde. Darauf bin ich ja schon an anderer Stelle im Blog mehrfach eingegangen.

Bis zum heutigen Update war es dabei so, das Bilder im Ausdruck beim Export nach DOCS grundsätzlich als .JPG Bitmaps mit 75% “Qualität” und 300 DPI Auflösung erzeugt wurden. Das produziert sehr schöne Graphiken die auch beim Ausdruck auf einen Drucker sehr gut aussehen, allerdings sind die Bilder dabei recht groß – und so werden dann auch die DOCS-Dateien in denen diese Bilder landen recht groß. Meiner Ansicht nach ist das zwar Prinzipiell kein Problem, es gab aber Rückfragen von Kunden, die lieber deutlich kleinere Dateien erzeugen würden: Wenn man die nur als Grundlage für PDFs die nur am Bildschirm angeschaut werden sollen verwendet, oder mit etwas weniger hübschen Graphiken beim Ausdruck leben kann, dann ist das ab sofort möglich.

Dazu gibt es zwei neue Einstellungen bei den Optionen. Unter Optionen –> Einstellungen –> Allgemeines kann man nun die Bildauflösung und die Bildqualität einstellen:

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Bei der Bildauflösung kann man entweder 96 oder 300 DPI einstellen. Mit 300 DPI bekommt man ziemlich gute Graphiken beim Ausdruck, allerdings sind die auch recht groß. Mit 96 DPI bekommt man Graphiken, die am Bildschirm prima aussehen (die meisten Bildschirme haben keine höhere Auflösung) und die beim drucken “ganz OK” sind.

Die “Bildqualität” kann man in 6 Stufen zwischen “minimal” und “maximal” einstellen. Je höher die Qualität, um so größer die Datenmenge und damit die Dateigröße. Ich muss ganz klar sagen: Mit “minimaler” Qualität kann man meiner Ansicht nach nur noch eine ungefähre Vorstellung von System erhalten – Schriften sind da nicht mehr zu lesen. Bei “niedriger” Qualität geht das noch, wenn auch die Sache nicht so richtig toll aussieht.

Bei “maximaler” Qualität (und 300 DPI) kommt tatsächlich das beste Ergebnis raus – besser, als die bisherige Ausdruckqualität. Allerdings sind die Bilder dann auch wirklich riesig (deutlich größer als bisher).

Ich empfehle einen Ausdruck mit 2-3 für den Eigenbedarf “typischen” Testgraphiken zu erzeugen und den in allen verwendeten Fällen zu testen (also am Bildschirm in Word, beim Ausdruck mit Word und vieleicht auch nach dem Export aus Word als PDF) und mit diesem Ausdruck dann auszuprobieren, welche Kombination dieser beiden Einstellungen den eigenen Bedürfnissen am nächsten kommt.

Die Default-Einstellung entspricht dem, was die Baustatik erzeugte, bevor es diese Optionen gab.

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