Thomas Woelfers Baustatik Blog

Baustatik-Software und was sonst des Weges kommt

So schnell sollte die Baustatik starten

Ich hatte heute ein Gespräch mit einem Kunden, bei dem die Baustatik 2 Minuten und 21 Sekunden zum starten brauchte. Trauriges Smiley

Das ist natürlich nicht normal. Das Problem war nach einiger Zeit dann auch gefunden: Beim starten lädt die Baustatik das zuletzt angelegte Projekt. Und das befand sich auf einem Netzwerkserver in einem Ordner, in dem auch die anderen Projekte der letzten Jahre (?) abgelegt waren. Nur hatten alle anderen Projekte einen eigenen Unterordner – das betroffene Projekt lag aber eine Ebene höher: Nachdem die Baustatik in der Projektansicht auch Projekt-fremde Dateien einblendet (damit man die bei Bedarf zum Projekt hinzufügen kann), mussten die Inhalte aller Ordner und Unterordner geladen werden – alles zusammen wohl viele tausende von Dateien – und alles über ein nicht wirklich flott laufendes Netzwerk.

Lösung: Eigenen Unterordner anlegen, Projektdaten reinkopieren: Fertig.

In diesem Zusammenhang gab es aber noch das Thema, wie schnell die Baustatik eigentlich starten “sollte”. Das ist natürlich in erster Linie vom Computer abhängig. Dazu ein paar Zahlen zum vergleichen…

Auf meinem alten Computer dauerte der Start ca. 6 Sekunden. Auf meinem aktuellen System startet die Baustatik in circa 1 Sekunde. (Das ist in erster Linie auf die eingebaute SSD-Platte zurückzuführen.). Auf einem (schon etwas älterem) Laptop startet sie in 8 Sekunden.

Dabei geht es jeweils um den Programmstart, wobei ein Projekt mit geladen, aber kein Dokument geöffnet wird.

Wenn die Baustatik bei Ihnen deutlich länger als 10 Sekunden braucht, dann ist irgendwas nicht in Ordnung: Entweder der Rechner bräuchte mal ein Upgrade (mehr Speicher, schnellere Platte) – oder irgendwas stimmt mit der Systemumgebung nicht. (Möglicherweise ein sehr langsamer Netzwerkserver, oder aber auch ein Antiviren-Programm, das irgendwie in den Weg kommt.)

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