Thomas Woelfers Baustatik Blog

Baustatik-Software und was sonst des Weges kommt

Statiksoftware unter Windows Vista betreiben

Die kommenden Programme wie das Faltwerkprogramm oder das Dach mit der neuen DIN 1052 laufen "einfach" so und ohne weiteres zutun unter Vista: Alles was man tun muss ist die Software zu installieren. Dazu muss man sich nicht einmal als Administrator anmelden - im Zuge der Installation wird automatisch nach den Daten eines administrativen Accounts gefragt.

Die älteren Programme und der Timeserver für Work&Cash muss man allerdings ein bisschen "anschubsen". Und das geht so:

  • Zunächst meldet man sich als Administrator an und installiert die Programme mit dem ganz normalen Setup.
  • Dann geht man im Windows-Explorer in den Ordner "\Programme\Die\DieTools". Dort gibt es das Programm "DieUserPermission".
  • Auf dieses Programm klickt man mit der rechten Maustaste und wählt dort den Befehl "Als Administrator ausführen". Das ist wichtig - und muss auch dann getan werden, wenn man bereits als Administrator angemeldet ist. Hintergrund: User Account Control, ein Sicherheitsfeature.
  • Wurde das Programm ausgeführt, so kann es sein, das es noch einen etwas "merkwürdige" Meldung anzeigt: Die kann man aber getrost ignorieren.
  • Dann muss man sich abmelden, oder am besten den Rechner neu starten.
  • Beim nächsten anmelden - auch ohne administrative Rechte - bemängelt die Windows Firewall den Timesever (XTimeWiseServer.exe). Das ist das Programm, das die Zeitverwaltung für Work&Cash erledigt. Im Dialog, in dem die Firewall das Programm bemängelt kann man es freischalten: Das muss man tun - und zwar permanent, dann fragt Windows auch nie wieder nach.

Damit das ganze geht brauchen Sie eine Work&Cash Setup CD, die nach 25.03.07 erzeugt wurde: Bei den CDs vorher fehlt eine einzelne Datei, die die Zusammenarbeit mit dem Windows-Defender klärt.

Comments (1) -

  • Ernst Schach

    5/10/2007 6:02:54 AM |

    Unser Server läuft schon seit längerem unter Linux.

    Nachdem wir in unserem Büro von MS-Office nach Openoffice umgestiegen sind, sparen wir jährlich rund 20000 Euro., dass ist schon ein halber Ingenieur. Auch Grafikprogramme und CAD ist soweit umgestellt.

    Fragt sich nur, wann die Statikprogramme linuxkompatibel werden, an den hervorragenden Entwicklungsumgebungen unter QT kann es jedenfalls nicht liegen.........

Comments are closed