Thomas Woelfers Baustatik Blog

Baustatik-Software und was sonst des Weges kommt

Update der Baustatik

Zum Wochenende wird es (endlich!) wieder ein Update der Baustatik geben. Und zwar ein reichlich massives Update. Der “größte” Teil davon sollte zwar keinen Kunden betreffen – war aber der Grund für die große Verzögerung: Es war einfach nicht machbar, die Sache innerhalb unseres normalen monatlichen Update-Zyklus durchzuziehen. Grund: Wir verwenden für die Herstellung des Programmes neue Werkzeuge (VS 2010 statt VS 2008), das Programm selbst läuft in einer neuen Laufzeitumgebung (.Net 4 statt .Net 2, sowie die neue neue VC++ Laufzeit von  VS 2010) – und zu guter Letzt hat sich auch noch das Werkzeug zur Herstellung des Installationsprogrammes geändert. Wie gesagt: All das sollte keinerlei Einfluss auf die Anwendung des Programms haben. Aaaaaber:

Ab dieser Version der Baustatik gelten neue Systemvoraussetzungen. Diese Version läuft nur noch unter

  • Windows XP mit mindestens Service Pack 3
  • Windows Vista mit mindestens Service Pack 1 (x86 und x64)
  • Windows 7 (x86 und x64)
  • Windows Server 2008
  • Windows Server 2008 R2

Windows XP Service Pack 2 und ältere Versionen von Windows wie Windows 2000 werden nicht länger unterstützt. Die letze Version, die auf älteren Windows-Versionen installiert werden kann, ist Version 1.62.

Weil wir neue Werkzeuge und eine neue Laufzeit verwenden, müssen auch neue Systembibliotheken installiert werden. Aus diesem Grund ist die Datei die mit den automatischen Updates heruntergeladen wird die gleiche, wie die “vollständige” aus dem Download-Bereich unseres Webservers. Die ist relativ groß und umfasst circa 190 MB.

Ab dem nächsten Update sind die automatischen Updates dann wieder kleiner (circa 60 MB), weil dann ja die Systembibliotheken bereits installiert wurden.

Und was gibt’s nun eigentlich neues ?

Viel. Die komplette Liste findet sich wie immer im Download-Bereich auf www.die.de – aber die wichtigsten Dinge sind folgende:

  • Zusätzlich zu den bisherigen Unterzügen gibt es nun ein spezialisiertes Objekt für Stahlbeton-Unterzüge.
  • Die Baustatik unterstützt ab sofort den EC 2010.
  • Es gibt umfangreicheren Support für Multicore-Systeme: Bei allen Bemessungsvorgängen werden ab sofort alle vorhandenen CPUs parallel verwendet.
  • Es gibt ein komplett neues Modul: Den Lastgenerator nach DIN 1055.
  • Das Biegedrillknicken wurde erheblich beschleunigt.
  • Im Durchlaufträger können Lasten nun Feldweise aufgebracht werden.
  • Man kann die verwendeten Farben bei der Darstellung von “Stäben mit gleichem Querschnitt” selbst einstellen.
  • Die Baustatik sollte (auf einem vernünftig ausgestatteten System) nun deutlich schneller starten. (Auf meinem Rechner startet sie in 2 Sekunden.)
  • Der Umfang der Beschriftung (und deren Position) von Stäben ist nun einstellbar.
  • Die Ergebnisse in Faltwerkselementen können nun in Rasterpunkten und Rasterflächen angezeigt werden.
  • Die Min/Max Werte des aktuellen Ergebnisses werden in der Überschrift der Graphik mit ausgegeben.
  • Die Farbfüllung von Faltwerkselementen kann in der Sichtbarkeitsansicht ausgeschaltet werden.
  • Das Fenster mit den Ergebnisdarstellungs-Optionen ist nun deutlich übersichtlicher.
  • Stab-Streckeneinwirkungen können nun auch über mehrere Stäbe gehen.
  • … und jede Menge mehr …
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