Andreas Wölfers Baustatik Blog

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Querkraftbemessung in der Fuge beim Durchlaufträger


Im Durchlaufträger aus Stahlbeton kann eine horizontale Fuge angeordnet werden

Die Art der Fuge wird bei den Bemessungsparametern festgelegt.

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Der Ausdruck der Fugenbemessung erfolgt unterhalb der normalen Querkraftbemessung.

Die Tabellenüberschrift war teilweise missverständlich. Dies ist in der nächsten Version behoben.


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Querkraftabminderung im Durchlaufträger



Die Bemessungsquerkraft darf unter bestimmten Umständen abgemindert werden. Wie die Querkraft abgemindert werden soll, lässt sich ab der nächsten Version genauer einstellen.

Speziell können hier die folgenden Punkte berücksichtigt werden:

  • EN 1992-1 6.2.1 [8], Gleichmäßig verteilte Belastung
  • EN 1992-1 6.2.2 [6], oberseitige Eintragung von Einzellasten

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Bewehrung im Fundament


Es gibt Fälle, in denen nach Norm keine Biegebewehrung oder Schubbewehrung angeordnet werden.

Über einen Schalter auf den Bemessungsparametern kann man einstellen, dass in diesen Fällen die Bewehrung trotzdem ausgedruckt wird.

Dieser Schalter hat bisher nicht funktioniert, wenn auf dem Fundament mehrere Stützen angeordnet waren. Dieser Fehler ist in der nächsten Version korrigiert.

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Neues Programm: Betonschubbemessung


Im nächsten Update (Angang März) ist ein neues Programm in der Baustatik enthalten.

Das Programm führt die Schubbemessung für einen Rechteckquerschnitt durch. Die Eingabe entspricht in weiten Teilen der Eingabe beim Durchlaufträger oder im Faltwerk.

 

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Mit diesem Programm hat man nun die Möglichkeit, unabhängig von einem Bauteil die Schubbemessung durchzuführen. Dieses Programm gab es bisher nur in der alten Oberfläche.


Erdstatische Nachweise bei der Winkelstützmauer


Gestern habe ich hier über die Änderung bei den Erdstatischen Nachweisen im Fundament geschrieben. Dieselben Änderungen haben wir in der Winkelstützmauer durchgeführt.

Es stehen folgende Nachweisverfahren zur Verfügung:

Das genaue Verfahren nach DIN EN 1997-1:2009-09 und DIN 1054:2010-12

Der Vereinfachte Nachweis in Regelfällen nach DIN 1054:2010-12 A 6.10


Diese beiden Möglichkeiten waren bisher programmtechnisch etwas vermischt. Sie sind ab der kommenden Version bei den Bemessungsparametern getrennt einstellbar.

Zukünftig werden nur noch die Nachweise nach dem eingestellten Verfahren durchgeführt. Entsprechendes gilt für den Ausdruck.

Da früher, je nach Einstellung in den Bemessungsparametern, die Nachweise nach beiden Verfahren durchgeführt wurden, kann es passieren, dass sich die Ergebnisse bei Nachrechnungen von älteren Dateien ändern.


Einwirkungen im Fundament


Hier habe ich über eine programmtechnische Änderung bei den erdstatischen Nachweisen geschrieben. In diesem Zuge haben wir auch die Berücksichtigung der Einwirkungen angepasst.

Design vs. Charakteristisch

Die erdstatischen Nachweise nach 6.5. werden mit den Designwerten geführt. Die Nachweise nach 6.6. werden mit den charakteristischen Werten der Beanspruchung geführt.


Definition der Einwirkungen

Es gibt zwei Möglichkeiten die Einwirkungen zu definiert werden.


1. Lastfallweise als charakteristische Werte

In diesem Fall ergeben sich die Designwerte durch Multiplikation mit den Sicherheits- und Kombinationsbeiwerten


2. Als Gesamtbeanspruchung einer (nichtlinearen) Lastfallgruppe

Diese Werte beinhalten die Sicherheits- und Kombinationsbeiwerte, sowie die Anteile aus Th.2. Ordnung. Zur Rückrechnung auf die charakteristischen Werte wird der Rücklastfaktor benutzt. Dieses Vorgehen liegt nach DIN 1054:2010-12 A 2.4.2.3 auf der sicheren Seite.


Veränderung gegenüber der alten Version

Bisher wurden die Zusatzmomente aus Th.2. Ordnung getrennt erfasst. Dies war jedoch schon seit der DIN 1045-01 nicht mehr korrekt möglich, da die Ergebnisse der Lastfallgruppen systembedingt entsprechenden Beiwerte enthalten.

Aus diesem Grund verzichten wir ab dieser Version auf die Definition der Zusatzmomente. Anstatt dessen, werden bei den Momenten die Gesamtmomente aus der Stützenberechnung der jeweiligen nichtlinearen Lastfallgruppe eingegeben. (Auf diese Weise arbeitet auch die automatische Lastweiterleitung aus der Stütze)


Früher:

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Aktuell:

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Um bei einer Nachrechnung nicht die eingegebenen Zusatzmomente zu verlieren, werden diese beim Einlesen auf die normalen Momente addiert. Dies passiert automatisch.

Am Beispiel der oberen Datei:

Die alten Datei enthielt Mx = 10.0 und Mx2 = 30.0

Dies führt beim Einlesen zu einem Mx von 10 + 30 = 40.0.


Ergebnisse

Auch bei den den Ergebnissen entfällt die Unterscheidung mit/ohne Zusatzmomente.


Erdstatische Nachweise im Fundament


Die erdstatischen Nachweise im Fundament können nach Norm entweder nach dem genauen oder dem vereinfachten Verfahren durchgeführt werden.

Diese beiden Möglichkeiten waren bisher programmtechnisch etwas vermischt. Sie sind ab der kommenden Version bei den Bemessungsparametern getrennt einstellbar.

Zukünftig werden nur noch die Nachweise nach dem eingestellten Verfahren durchgeführt. Entsprechendes gilt für den Ausdruck.

Da früher, je nach Einstellung in den Bemessungsparametern, die Nachweise nach beiden Verfahren durchgeführt wurden, kann es passieren, dass sich die Ergebnisse bei Nachrechnungen von älteren Dateien ändern.


Das genaue Verfahren nach DIN EN 1997-1:2009-09 und DIN 1054:2010-12

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Folgende Nachweise werden geführt:
6.5 Nachweise für den Grenzzustand der Tragfähigkeit mit Designwerten
  • 6.5.2. Grundbruchwiderstand GEO-2
  • 6.5.3. Gleitwiderstand GEO-2
  • 6.5.4. Kippnachweis EQU
6.6 Nachweise für den Grenzzustand der Gebrauchstauglichkeit mit charakteristischen Werten
  • 6.6.5 Begrenzung der klaffenden Fuge SLS

Der Vereinfachte Nachweis in Regelfällen nach DIN 1054:2010-12 A 6.10

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Folgende Nachweise werden geführt:
6.10.1 A(1) Überprüfung der Voraussetzungen
  • a) Die Fundamentsohle ist waagerecht
  • b) Baugrund mit ausreichender Festigkeit
  • c) Das Fundament wird nicht dynamisch beansprucht
  • d) Keine stützende Wirkung des Bodens
  • e) Die Neigung der Sohldruckresultierenden ist eingehalten
  • f) Begrenzung einer klaffenden Fuge SLS (6.6.5)
  • g) Der Kippnachweis EQU (6.5.4)

6.10.1 A(2) Gegenüberstellung von Sohldruckbeanspruchung zu den Sohldruckwiderständen


Update Mauerwerk 7.45


In Kürze ist die Version 7.45 von Xmau verfügbar.

Änderungen

  • Ein Programmfehler bei einer Dachneigung einer Giebelwand wurde korrigiert.