Andreas Wölfers Baustatik Blog

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Erdstatische Nachweise im Fundament


Die erdstatischen Nachweise im Fundament können nach Norm entweder nach dem genauen oder dem vereinfachten Verfahren durchgeführt werden.

Diese beiden Möglichkeiten waren bisher programmtechnisch etwas vermischt. Sie sind ab der kommenden Version bei den Bemessungsparametern getrennt einstellbar.

Zukünftig werden nur noch die Nachweise nach dem eingestellten Verfahren durchgeführt. Entsprechendes gilt für den Ausdruck.

Da früher, je nach Einstellung in den Bemessungsparametern, die Nachweise nach beiden Verfahren durchgeführt wurden, kann es passieren, dass sich die Ergebnisse bei Nachrechnungen von älteren Dateien ändern.


Das genaue Verfahren nach DIN EN 1997-1:2009-09 und DIN 1054:2010-12

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Folgende Nachweise werden geführt:
6.5 Nachweise für den Grenzzustand der Tragfähigkeit mit Designwerten
  • 6.5.2. Grundbruchwiderstand GEO-2
  • 6.5.3. Gleitwiderstand GEO-2
  • 6.5.4. Kippnachweis EQU
6.6 Nachweise für den Grenzzustand der Gebrauchstauglichkeit mit charakteristischen Werten
  • 6.6.5 Begrenzung der klaffenden Fuge SLS

Der Vereinfachte Nachweis in Regelfällen nach DIN 1054:2010-12 A 6.10

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Folgende Nachweise werden geführt:
6.10.1 A(1) Überprüfung der Voraussetzungen
  • a) Die Fundamentsohle ist waagerecht
  • b) Baugrund mit ausreichender Festigkeit
  • c) Das Fundament wird nicht dynamisch beansprucht
  • d) Keine stützende Wirkung des Bodens
  • e) Die Neigung der Sohldruckresultierenden ist eingehalten
  • f) Begrenzung einer klaffenden Fuge SLS (6.6.5)
  • g) Der Kippnachweis EQU (6.5.4)

6.10.1 A(2) Gegenüberstellung von Sohldruckbeanspruchung zu den Sohldruckwiderständen


Update Mauerwerk 7.45


In Kürze ist die Version 7.45 von Xmau verfügbar.

Änderungen

  • Ein Programmfehler bei einer Dachneigung einer Giebelwand wurde korrigiert.

Lastfallgruppen in der Stütze


Bisher wurden aus den definierten Lastfällen alle mathematisch möglichen nichtlinearen Lastfallgruppen automatisch generiert. Das ist ganz praktisch, weil man so die Lastfallgruppen nicht manuell definieren muss.

Die einzelne Lastfallgruppe war jedoch kein eigenständiges Objekt. Aus diesem Grund konnte man einzelne Lastfallgruppen nicht löschen oder verändern.

Ab der kommenden Version werden die einzelnen Lastfallgruppen wie eigenständige Objekte behandelt.

Wie auch im Faltwerk, kann man nun einfach einzelne nichtlineare Lastfallgruppen definieren.

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Auf dem Dialog der „Lastfallberücksichtigung“ können nun zusätzlich über einen Generator alle mathematisch möglichen Lastfallgruppen erzeugt werden.

Auch diese lassen sich manuell verändern und löschen. Ebenso kann eingestellt werden, ob eine definierte Lastfallgruppe bei der Berechnung unberücksichtigt bleiben soll.

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Ausdruck der Schubbemessung im Durchlaufträger


Beim Ausdruck von Tabellen ist standardmäßig eingestellt, dass nur die relevanten Ntels-Punkte ausgedruckt werden. In diesem Fall wertet das Programm alle Zeilen aus und druckt dann feldweise nur die Stellen mit Extremwerten.

Unzulässige Stellen waren bisher in dieser Logik nur unzureichend enthalten. Man konnte diese Stellen nur erkennen, wenn man alle Ntels-Punkte ausgedruckt hat.

Die Einstellung des Ausdruckumfanges geschieht in der Ausgabesteuerung für jede Tabelle getrennt.

ausgabesteuerung



Unzulässige Stellen bei der Schubbemessung wurden im Ausdruck mit einem (!) markiert. Da dies leicht übersehen werde konnte, haben wir hier die Markierung mehr hervorgehoben.

asw


Update Xmau 7.44 (Mauerwerksberechnung)


In Kürze ist die Version 7.44 von Xmau verfügbar.

Änderungen

  • Beidseits der Wand angeordnete Querwände führten zu kleineren Ungenauigkeiten im Schubnachweis.

Neues Programmmodul Betonbemessung


Das bisherige Programm XBEM ist nun als Modul in der Baustatikoberfläche verfügbar.

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Mit diesem Programm kann für polygonal begrenzte Querschnitte die Betonbemessung durchgeführt werden. Der Querschnitt kann Aussparungen enthalten.

ProfileEditor2



ProfileEditor3


Einfache Definition von Imperfektionen


Bei Berechnungen nach Th.2. Ordnung müssen Imperfektionen berücksichtigt werden.

Diese werden im Programm wie „normale“ Lasten über einen Lastfall sowie den Größen Verkrümmung und/oder Schiefstellung definiert. Die hier verwendeten Lastfälle werden im weiteren Verlauf in „nichtlinearen Lastfallgruppen“ verwendet.

Bei ebenen Systemen sind Imperfektionen normalerweise von links und von rechts in entgegengesetzten Richtungen anzusetzen. Diese beiden Richtungen mussten bisher manuell in verschiedenen Lastfällen angegeben werden.

Ab der kommenden Version geht es über die Lastfallverwaltung einfacher:


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1. Imperfektionen von links in einem Lastfall definieren

2. Mit der Lastfallverwaltung diesen Lastfall in einen anderen Lastfall kopieren. Dabei wird als Skalierungsfaktor „-1“ eingegeben.

3. Fertig


Berechnung im Zustand 2


Sowohl der Durchlaufträger als auch das Faltwerk ermöglichen die Berechnung der Durchbiegungen im Zustand 2.

Zwei wichtige Parameter für diese Berechnung sind die Schwinddehnung Eps,cs sowie die Kriechzahl phi.

Diese können folgendermaßen festgelegt werden:


Schwinddehnung Eps, cs

Kriechzahl phi

Durchlaufträgerprogramm

Querschnittsabschnitt

Querschnittswerte

Faltwerksprogramm, Faltwerkselement

Bemessungsparameter

Faltwerkselement Eigenschaftendialog

Faltwerksprogramm, Stäbe und Unterzüge

Bemessungsparameter

Querschnittswerte