Andreas Wölfers Baustatik Blog

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Erdbeben in der Baustatik, Teil 5, Grundschwingzeit


Mit Hilfe eines Nebenrechnungssystems wird die maximale horizontale Verformung in + X-Richtung ermittelt.

Über die folgenden Abschätzformel ermittelt der Generator aus dieser Verformung die Grundschwingzeit T.


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Der Beiwert ρ wird auf dem Generatordialog eingegeben und ist mit 2.0 voreingestellt.

In Abhängigkeit von der Grundschwingzeit ergibt sich über eine Formeln  6-9 aus der DIN 4149 der Bemessungswert der Bodenbeschleunigung Sd.


Die Parameter in diesen Formel werden über die Eingaben auf dem Generatordialog festgelegt.


Erdbeben in der Baustatik, Teil 4, Hilfssystem


Das Ziel ist die Ermittlung von Erdbebenersatzlasten. Diese werden vom Generator ermittelt und in den 4 folgenden Lastfällen eingeordnet.

  • Erdbeben in + X-Richtung
  • Erdbeben in - X-Richtung
  • Erdbeben in + Y-Richtung
  • Erdbeben in - Y-Richtung

Die Ermittlung erfolgt für alle vier Richtungen analog. Ich werde im folgenden nur die + X-Richtung beschreiben.


Der Generator ermittelt zunächst für jeden Lastfall geschossweise die vertikalen Anteile der Einwirkungen. Diese werden in einem Nebenrechnungssystem jeweils in der Geschossdecke in horizontaler Richtung (also +X ) aufgebracht. Im Nebenrechnungssystem werden für jeden Lastfall die maximalen Verformungen in +X-Richtung ermittelt. Diese werden nach folgender Formel überlagert:

ΣGk,j (+) Σφ*ψ2,i*Qk,i

Der Wert ψ2,i ist der Kombinationsbeiwert des jeweiligen Lastfalls. Er wird in der Einwirkungsart des Lastfalls festgelegt.




Der Wert φ hängt davon ab, ob die Geschosse abhängig oder unabhängig voneinander genutzt werden. Dies wird auf dem Generatordialog eingestellt.

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Das Nebenrechnungssystem kann über das Kontextmenu vom “Erdbebenlast-Generator” in der Dokumenten-Ansicht dargestellt werden.


Erdbeben in der Baustatik, Teil 3, Geschosse


Zur Berechnung der Erdbebenlasten müssen zunächst Geschosse definiert werden. Zu einem Geschoß gehören seine Decke sowie alle darunter liegenden Bauteile bis zum nächsten Geschoß.

Alle Lasten (Eigengewicht, weitere ständige Lasten, Verkehrslasten, etc.) dieses Geschosses werden später vom Generator in der Höhe der Decke des Geschosses angeordnet.

Beim Starten des Generators teilt dieser das System in sinnvolle Geschosse ein.


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Die ermittelten Geschosse werden in einer Liste dargestellt.

Da es sich bei dem Faltwerk um ein beliebiges dreidimensionales Gebäude handelt, kann der Generator nur “raten”, wo sinnvolle Geschosse anzuordnen sind. Dies funktioniert im Regelfall ganz gut, da das System nach DIN 4149 4.3 recht symmetrisch sein muss.

Sollte der Generator trotzdem einmal falsch liegen, so kann die Liste der Geschosse manuell editiert werden.


Erdbeben in der Baustatik, Teil 2


Nachdem das System und die Belastung eingegeben wurde, kann der Generator gestartet werden.

Der Generator befindet sich am unteren Ende der Dokumentenansicht.



In dem Menu wählen Sie den obersten Punkt “Erdbebenlast-Generator erzeugen” aus. Im Generator werden weitere Parameter (Erdbebenzone, Bodenbeschaffenheit, …) eingestellt.

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Mit diesen Werte erzeugt der Generator auf Grundlage des vorliegenden System Erdbebenersatzlasten und legt diese in 4 speziellen Lastfällen ab.


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Folgendes ist zu beachten:

Der Generator erzeugt die Ersatzlasten auf Grundlage des vorliegenden Systems. Ändert sich dieses, so muss der Generator neu gestartet werden, damit auch die Ersatzlasten neu berechnet werden.


Erdbeben in der Baustatik, Teil 1


Ab der kommenden Version kann in der Baustatik eine Bemessung für Erdbeben nach dem vereinfachten Antwortspektrumverfahren gemäß DIN 4149 (4.3) durchgeführt werden.

Ich werde im diesem und den kommenden Blogs dieses Thema näher erläutern.

Das Vorgehen zur Erzeugung der Erdbebenlasten lässt sich grob in folgende Schritte einteilen:

  • Eingabe des Systems und der normalen Belastung (Ständig, Nutzlast, Wind, Schnee, ...)
  • Erzeugung der Ersatzerdbebenlasten mit dem Generator
  • Berechnung der endgültigen Schnittgrößen (inklusive der Erdbebenlasten) und Bemessung


Eingabe des Systems
Zunächst ist das statische System inklusive der Belastung einzugeben.


Generator

Der Erdbebenlastgenerator erzeugt auf Grundlagen der vorliegen Daten die Ersatzerdbebenlasten und ordnet diese in speziellen Erdbebenlastfällen an. Sollten sich Änderungen am System ergeben, so muss der Generator erneut gestartet werden.


Schnittgrößen und Bemessung
Sind Erdbebenlastfälle im System vorhanden, wird die Bemessung sowohl für die Grundkombination als auch für die Erdbebenkombination durchgeführt. Als Ergebnis wird die Einhüllende dieser beiden Berechnungen geliefert.


    Erdbeben in der Baustatik, Teil 2, Generator


    Nachdem das System und die Belastung eingegeben wurde, kann der Generator gestartet werden.

    Der Generator befindet sich am unteren Ende der Dokumentenansicht.



    In dem Menu wählen Sie den obersten Punkt “Erdbebenlast-Generator erzeugen” aus. Im Generator werden weitere Parameter (Erdbebenzone, Bodenbeschaffenheit, …) eingestellt.


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    Mit diesen Werte erzeugt der Generator auf Grundlage des vorliegenden System Erdbebenersatzlasten und legt diese in 4 speziellen Lastfällen ab.


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    Folgendes ist zu beachten:

    Der Generator erzeugt die Ersatzlasten auf Grundlage des vorliegenden Systems. Ändert sich dieses, so muss der Generator neu gestartet werden, damit auch die Ersatzlasten neu berechnet werden.


    Bemessung im Faltwerk, Lastfälle



    Normalerweise wird man für die Bemessung eines Faltwerks folgendermaßen vorgehen:

    • System eingeben
    • Einwirkungen lastfallweise definieren
    • Bemessung durchführen

    Von der Benutzung her ist das recht einfach. Damit das so einfach ist, müssen im Hintergrund viele Dinge geschehen.

    Ich werden in diesem und den folgenden Blogs diesen Hintergrund ein wenig ausleuchten.

    Heute soll es um die Lastfälle gehen.

    Die zu berücksichtigen Einwirkungen werden in Lastfällen eingeordnet.

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    Ein Lastfall kann beliebig viele Einwirkungen enthalten. Dies sind z.B. Knoteneinwirkungen, Stabeinwirkungen, Flächeneinwirkungen, …

    Alle Einwirkungen in einem Lastfall wirken gleichzeitig. Es ist nicht möglich, die Ergebnisse für eine einzelne Einwirkung zu ermitteln. Sollten diese Ergebnisse von Bedeutung sein, so muss diese Einwirkung in einen eigenen Lastfall aufzunehmen.

    Ein Lastfall besitzt eine (normabhängige) Einwirkungsart.

    Diese Einwirkungsart legt folgendes fest:

    • Einwirkungsart
    • Sicherheitsbeiwerte
    • Kombinationsbeiwerte

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    Die Einwirkungsart legt fest, ob der Lastfall als ständig, Nutzlast, .. wirken soll. Hierüber wird z.B. auch die Windrichtung und Vorverformungsrichtung festgelegt.

    Die Einwirkungsart hat Auswirkungen, wie der Lastfall in der Überlagerung berücksichtigt wird. Die Sicherheitsbeiwerte und Kombinationsbeiwerte skalieren die Werte des Lastfalls in der Überlagerung.


    Standsicherheitsnachweise in der Winkelstützmauer


    Das Programm führt auf Wunsch die Standsicherheitsnachweise Kippen, Gleiten und Grundbruch. Die Belastung für diese Nachweise wird programmintern ermittelt.

    Zur Zeit ist es so, dass diese Schnittgrößen zwar ausgedruckt werden können. Doch muss man diesen Ausgabewunsch manuell anfordern.

    Dies geschieht in der Ausgabesteuerung.


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    Ab der nächsten Version erscheint diese Tabelle automatisch, kann aber bei Bedarf wieder über die Ausgabesteuerung entfernt werden.


    Brettschichtholz


    Brettschichtholz besteht aus mehreren Schichten von orthogonal miteinander verklebten Furnierschichten. Es gibt verschiedene Hersteller mit jeweils eigenen Lieferprogrammen.

    In der Baustatik sind die Lieferprogrammen der meisten Hersteller integriert.

    Im nächsten Update haben wir vom Hersteller Steico das Furnierschichtholz “STEICOLVL X” mit der Zulassungsnummer Z-9.1-842 aufgenommen. Deren vorheriges Furnierschichtholz “ULTRALAM X” kann weiterhin in der Baustatik verwendet werden.



    Schneebelastung im norddeutschen Tiefland, Teil 2



    Ab der nächsten Version kann der geforderte zusätzliche Nachweis direkt im Faltwerk/Rahmen durchgeführt werden.

    Dazu geht man wie folgt vor:

    1. Anlegen einer Linearen Überlagerungsregel

    Über den Doppelpfeil “>>” fügen wir alle Lastfälle in die lineare Überlagerungsregel ein.

    Die lineare Überlagerungsregel sorgt dafür, dass die enthaltenen Lastfälle entsprechend der gewünschten Bemessungssituation überlagert werden.

    Wir geben der linearen Überlagerungsregel den Namen DIE1.

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    2. Anlegen einer Bemessungsgruppe

    Auf dem Dialog der Bemessungsgruppe schieben wir über den Pfeil “>” die soeben erzeugte lineare Überlagerungsregel DIE1 zweimal in die rechte Tabelle.


    In der Spalte “Situation” wählen wir in der ersten Zeile “Grundkombination mit kmod” und in der zweiten Zeile “Nordd. Tiefland mit kmod” aus.

    Hintergrund

    Jede Zeile in der rechten Tabelle führt die Bemessung für die jeweils eingestellte Bemessungssituation mit den entsprechenden Schnittgrößen und Sicherheitsbeiwerten durch.

    Als Ergebnis wird die Einhüllende aus beiden Ergebnissen geliefert.




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