Andreas Wölfers Baustatik Blog

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Stützenfußausbildung auf dem Fundament


Das Programm sieht mehrere Arten vor, wie die Stütze mit dem Fundament verbunden ist.

Die Lagerungsart stellt man auf dem Stützendialog ein:

Ohne Sockel

Die Stütze steht direkt auf dem Fundament

Mit Sockel

Unter der Stütze wird eine Verbreiterung (Sockel) angeordnet

Mit Köcher

Die Stütze steht auf der Fundamentoberkante, wird aber von einem Köcher umfasst.

Blockfundament

Die Stütze ist in das Fundament eingelassen.

In dem beiden letzten Fällen wird eine Fuge zwischen Fundament und Stütze angeordnet. Diese wird nun auch in der Grafik dargestellt.


Längsbewehrung in der Stütze


Bei der Bemessung geht das Programm im Regelfall davon aus, dass alle Eisen gleich dick sind.

Als Endergebnis der Bemessung erhält man die Summe der insgesamt einzulegenden Bewehrung.

Die Bewehrung pro Eisen ergibt sich aus (Summe der Bewehrung) / (Anzahl der Bewehrungsstäbe).

Im Beispiel ist hier für jedes Eisen: 15,24 cm2 / 4 = 3,81 cm2 vorzusehen.

Bei der Verwendung von seitlichen Zulagen erhält man weitere Ergebnissekurven. Das Programm geht im Regelfall davon aus,

dass jedes Zulageeisen denselben Querschnitt erhält, wie die vier Eckeisen. Dies kann man bei der Definition des Querschnittes abändern.

Die Bewehrungssumme setzt sich im folgenden Beispiel aus 4 Eckeisen und jeweils 2 seitlichen Zulagen in Y-Richtung zusammen.

Summe der Eisen = 4 Eck + 2 * 2 Zulagen = 8 Eisen

Pro Eckeisen = 7,62 / 4 = 1,91 cm2

Pro Zulageneisen = 3,81 / 2 = 1,91 cm2


Eigengewicht im Faltwerk


Das Eigengewicht des Tragwerks wird standardmäßig (auf Wunsch) automatisch vom Programm berechnet. Normalerweise wird es im Lastfall "1" berücksichtigt. Ist dies nicht gewünscht, kann das Eigengewicht auch in jedem anderen Lastfall angeordnet werden, in dem der entsprechende Haken gesetzt wird.

Bisher wirkte das Eigengewicht immer in globaler Z-Richtung. Ab der nächsten Version kann die Richtung vorgegeben werden. Dies geschieht auf dem zweiten Reiter des Dialoges.


Update Mauerwerk 7.42


In Kürze ist die Version 7.42 von Xmau verfügbar.

Änderungen

Horizontal auf die Wand wirkende Einzel- und Linienlasten können nicht berücksichtigt werden. Das Programm hat dies nicht überprüft und so kam es zu einem Absturz. Auf die Wandfläche wirkende Winddruck- und -sogkräfte können für Biegezugnachweise verwendet werden.


Talseitiges Gelände der Winkelstützmauer


Auch hier Wen

Bei der Winkelstützmauer ist die Eingabe des talseitigen Geländes (und der talseitigen Bodenschichten) nicht notwendig.

Das Programm übernimmt in diesem Fall automatisch ab Ok Fundament abwärts die Bodenschichten der rechten Seite. Diese Automatik wurde jedoch nicht grafisch dargestellt. Dies haben wir nun so überarbeitet, dass man in jeder Grafik sehen kann, welche Bodenschichten auf der Talseite angesetzt werden.

Dabei ist folgende Besonderheit zu beachten:

Die Höhenkote des talseitigen Geländes wird auf dem Dialog "Erdstatische Angaben" festgelegt. Ist dieser Wert zu 0.0 gesetzt, ordnet das Programm das Gelände automatisch an der Oberkante des Fundamentes an.

Wird in diesem Feld manuell die Oberkante des Fundamentes eingegeben (in diesem Beispiel 3.00), so erhält man dieselben Ergebnisse.


Grundbruchnachweis in der Winkelstützmauer


Im Zuge der Überarbeitung der Traglastnachweise habe ich auch den Ausdruck des Grundbruchnachweises erweitert.

Dieser war zugegebenermaßen sehr rudimentär. Es wurden lediglich die Endgrößen des Nachweises ausgedruckt.

Früher

Wenn der Nachweis nicht erbracht werden konnte, hatte man so keinen Einblick, woran das eigentlich lag. In der kommenden Version ist nun sowohl die zugrundeliegende Formel, als auch alle Eingangswerte dokumentiert. So lassen sich die Ergebnisse viel leichter nachvollziehen.

Aktuell


Tragfähigkeitsnachweise in der Winkelstützmauer nach EN 1997


In der kommenden Version haben wir den Grundbruchnachweis nach 6.5.2 und dee Gleitnachweis nach 6.5.3. überarbeitet.

Folgendes hat sich getan:

Es kann getrennt für Gleiten und Grundbruch angegeben werden, ob und in welcher Größe der passive Erddruck berücksichtigt werden soll.

 


Der Sohlreibungswinkel Phi,d für den Gleitnachweis kann (und muss) nun manuell eingegeben werden.


Die Berücksichtigung des passiven Erddrucks war in der Vergangenheit teilweise nicht korrekt und lieferte zu günstige Werte.

Der Ausdruck wurde überarbeitet, so dass die Eingangswerte für den Gleitnachweis besser nachvollzogen werden können. Die untere Grafik erklärt den Zusammenhang der einzelnen Werte.
  1.  

 

 

 

 

 


Update Xvos (Spannbetonbinder) 7.28


In Kürze ist die Version 7.28 von Xvos verfügbar.

Änderungen

  • Der Programmabsturz bei der Verwendung von veränderlichen Einzellasten mit einer weiteren Kombination wird jetzt ausgeschlossen.