Andreas Wölfers Blog

Baustatik und FEM

Talseitiges Gelände der Winkelstützmauer

Auch hier Wen

Bei der Winkelstützmauer ist die Eingabe des talseitigen Geländes (und der talseitigen Bodenschichten) nicht notwendig.

Das Programm übernimmt in diesem Fall automatisch ab Ok Fundament abwärts die Bodenschichten der rechten Seite. Diese Automatik wurde jedoch nicht grafisch dargestellt. Dies haben wir nun so überarbeitet, dass man in jeder Grafik sehen kann, welche Bodenschichten auf der Talseite angesetzt werden.

 

 

Dabei ist folgende Besonderheit zu beachten:

Die Höhenkote des talseitigen Geländes wird auf dem Dialog "Erdstatische Angaben" festgelegt. Ist dieser Wert zu 0.0 gesetzt, ordnet das Programm das Gelände automatisch an der Oberkante des Fundamentes an.

Wird in diesem Feld manuell die Oberkante des Fundamentes eingegeben (in diesem Beispiel 3.00), so erhält man dieselben Ergebnisse.

 

 

 

 

Grundbruchnachweis in der Winkelstützmauer

Im Zuge der Überarbeitung der Traglastnachweise habe ich auch den Ausdruck des Grundbruchnachweises erweitert.

Dieser war zugegebenermaßen sehr rudimentär. Es wurden lediglich die Endgrößen des Nachweises ausgedruckt.

Früher

Wenn der Nachweis nicht erbracht werden konnte, hatte man so keinen Einblick, woran das eigentlich lag. In der kommenden Version ist nun sowohl die zugrundeliegende Formel, als auch alle Eingangswerte dokumentiert. So lassen sich die Ergebnisse viel leichter nachvollziehen.

Aktuell

 

 

 

Tragfähigkeitsnachweise in der Winkelstützmauer nach EN 1997

In der kommenden Version haben wir den Grundbruchnachweis nach 6.5.2 und dee Gleitnachweis nach 6.5.3. überarbeitet.

Folgendes hat sich getan:

Es kann getrennt für Gleiten und Grundbruch angegeben werden, ob und in welcher Größe der passive Erddruck berücksichtigt werden soll.

 


Der Sohlreibungswinkel Phi,d für den Gleitnachweis kann (und muss) nun manuell eingegeben werden.


Die Berücksichtigung des passiven Erddrucks war in der Vergangenheit teilweise nicht korrekt und lieferte zu günstige Werte.

Der Ausdruck wurde überarbeitet, so dass die Eingangswerte für den Gleitnachweis besser nachvollzogen werden können. Die untere Grafik erklärt den Zusammenhang der einzelnen Werte.
  1.  

 

 

 

 

 

Update Xvos (Spannbetonbinder) 7.28

In Kürze ist die Version 7.28 von Xvos verfügbar.

Änderungen

  • Der Programmabsturz bei der Verwendung von veränderlichen Einzellasten mit einer weiteren Kombination wird jetzt ausgeschlossen.

Update Xvos (Spannbetonbinder)

In Kürze ist die Version 7.27 von Xvos verfügbar.

Änderungen

  • Ein seltener Absturz beim Korrigieren oder Entfernen von eingegebenen Bewehrungssträngen wird jetzt verhindert.

Fugenbemessung nach EN 1992-1

Im Rahmen, der Platte und im Durchlaufträger wird auf Wunsch eine Fuge nach EN 1992-1-1 6.2.5. direkt mitbemessen.

Die Berechnung wurde überarbeitet und die Steuerungsmöglichkeiten erweitert.

In der nächsten Version ist es möglich, eine minimalen Normalkraft rechtwinklig zur Fuge die gleichzeitig mit der Querkraft wirken kann, anzugeben. Diese wird dann in der Formel 6.25 berücksichtigt.

Update Xaus (Aussteifungssysteme) 7.12

In Kürze ist die Version 7.12 von Xaus verfügbar.

Änderungen

  • Die Überprüfung der Lage der Wandprofile beim Ändern derselben wurde verbessert.

     

Windbelastung beim Dach (aus Einzellasten)

An dieser Stelle habe beschrieben, dass bei der Dachberechnung intern 61 Lastüberlagerungen berechnet werden müssen. Diese ergeben sich aufgrund der normgerechten Berücksichtigung der Windbelastungen. Bei der Berechnung müssen die Luv und Lee Windkräfte jeweils gegenseitig miteinander kombiniert werden.

Zusätzlich zu den "normalen" Windbelastungen hat man die Möglichkeit, an beliebiger Stelle Einzellasten zu positionieren. Bei der Einzellast kann man einen Wert Wl und einen Wert Wr angeben.

Der Wert für Wl wird bei allen Lastfallüberlagerungen berücksichtigt, bei denen der Wind von links angesetzt wird. Der Wert für Wr entsprechend bei den Lastfallüberlagerungen, die den Wind von rechts behandeln.

Das Ganze ist ein wenig verwirrend, weil man bei der Einzellast ja auch die Dachseite (links/rechts) angeben muss.

Man muss hier auseinanderhalten, dass das (links/rechts) der Dachseite nichts mit dem (Wl/Wr) der Belastung zu tun hat.

Es ist ja durchaus möglich, dass bei der Windbelastung von links, auch Lasten auf der rechten Seite des Daches anzusetzen sind.

 

Leider war es bisher so, dass die Eingaben für Wr nicht korrekt berücksichtigt wurden. Dies ist in der nächsten Version behoben.

 

Bemessung von Holzstützen

Mit dem Stützenprogramm können Stützen mit fest vorgegebenen Querschnitten nachgewiesen werden.

Ebenso kann eine Bemessung durchgeführt. Dabei vergrößert das Programm so lange die Querschnitte, bis alle erforderlichen Nachweise eingehalten sind.

Man kann vorgeben, mit welcher Schrittweite die Vergrößerung der Querschnitte erfolgen soll. Dazu gibt man die gewünschten Schrittweiten für die beiden Richtungen vor.

Ab der nächsten Version ist es auch möglich, die Vergrößerung nur in einer Richtung vorzugeben.