Andreas Wölfers Baustatik Blog

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Standsicherheitsnachweise in der Winkelstützmauer


Das Programm führt auf Wunsch die Standsicherheitsnachweise Kippen, Gleiten und Grundbruch. Die Belastung für diese Nachweise wird programmintern ermittelt.

Zur Zeit ist es so, dass diese Schnittgrößen zwar ausgedruckt werden können. Doch muss man diesen Ausgabewunsch manuell anfordern.

Dies geschieht in der Ausgabesteuerung.


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Ab der nächsten Version erscheint diese Tabelle automatisch, kann aber bei Bedarf wieder über die Ausgabesteuerung entfernt werden.


Brettschichtholz


Brettschichtholz besteht aus mehreren Schichten von orthogonal miteinander verklebten Furnierschichten. Es gibt verschiedene Hersteller mit jeweils eigenen Lieferprogrammen.

In der Baustatik sind die Lieferprogrammen der meisten Hersteller integriert.

Im nächsten Update haben wir vom Hersteller Steico das Furnierschichtholz “STEICOLVL X” mit der Zulassungsnummer Z-9.1-842 aufgenommen. Deren vorheriges Furnierschichtholz “ULTRALAM X” kann weiterhin in der Baustatik verwendet werden.



Schneebelastung im norddeutschen Tiefland, Teil 2



Ab der nächsten Version kann der geforderte zusätzliche Nachweis direkt im Faltwerk/Rahmen durchgeführt werden.

Dazu geht man wie folgt vor:

1. Anlegen einer Linearen Überlagerungsregel

Über den Doppelpfeil “>>” fügen wir alle Lastfälle in die lineare Überlagerungsregel ein.

Die lineare Überlagerungsregel sorgt dafür, dass die enthaltenen Lastfälle entsprechend der gewünschten Bemessungssituation überlagert werden.

Wir geben der linearen Überlagerungsregel den Namen DIE1.

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2. Anlegen einer Bemessungsgruppe

Auf dem Dialog der Bemessungsgruppe schieben wir über den Pfeil “>” die soeben erzeugte lineare Überlagerungsregel DIE1 zweimal in die rechte Tabelle.


In der Spalte “Situation” wählen wir in der ersten Zeile “Grundkombination mit kmod” und in der zweiten Zeile “Nordd. Tiefland mit kmod” aus.

Hintergrund

Jede Zeile in der rechten Tabelle führt die Bemessung für die jeweils eingestellte Bemessungssituation mit den entsprechenden Schnittgrößen und Sicherheitsbeiwerten durch.

Als Ergebnis wird die Einhüllende aus beiden Ergebnissen geliefert.


Bemessung für Querkraft und Torsion im Betonbau


Bei gleichzeitiger Wirkung von Querkraft und Torsion kann die Bemessung entweder vereinfacht oder kombiniert nach DAfStb-Heft 600 6.3.2 durchgeführt werden.  Ab der nächsten Version kann dies bei den den Bemessungsparametern eingestellt werden.


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Mauerwerksnachweis


Das Mauerwerk muss an folgenden Stellen in der Wand nachgewiesen werden:

  • Pressungsnachweis an Wandkopf/Wandfuss
  • Knicknachweis in Wandmitte

Diese beiden Nachweise können in der nächsten Version getrennt voneinander angeforder werden.

Für den Pressungsnachweis wird phi1 verwendet, für den Knicknachweis phi2.
Vereinfacht kann der Nachweis auch weiterhin für die maximale Normalkraft mit dem minimalen phi durchgeführt werden.

 

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Charakteristische Druckfestigkeit f,k bei Mauerwerk



Bisher wurde die charakteristische Druckfestigkeit fk von  Mauerwerk direkt über die Materialtabelle definiert. Wir hatten in dieser Tabelle nur ein einzelnes Standardmaterial vordefiniert. Um andere Werte für fk vergeben zu können, musste der Anwender diesen Standardeintrag kopieren und den Wert für fk in der Kopie anpassen..

Dies war ein wenig unhandlich.

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In Zukunft wird der Wert von fk direkt über die Auswahl auf dem Nachweisdialog aus einer der Tabellen nach EN 1996-3 NA ausgewählt.


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Achtung:

Aufgrund dieser Änderung ist bei alten Mauerwerksnachweisen der Wert für fk nicht mehr gesetzt. Bevor bei diesen Dateien der Nachweis geführt werden kann, muss zunächst ein entsprechender Wert für fk ausgewählt werden. Andernfalls erscheint eine entsprechende Warnung.


Auflagerpressungen im Durchlaufträger aus Holz, Teil2


Seit Ende letzten Jahres führt der Durchlaufträger auch einen Nachweis der Auflagerpressungen.

Die Ergebnisse wurden bisher nur in tabellarischer Form dargestellt.

Ab der nächsten Version gibt es dazu auch grafische Ergebnisse.

Auflager, bei denen die Pressung überschritten ist, werden rot markiert.


Vorverformungen


Bei Berechnungen nach Th.2 Ordnung müssen laut Norm Vorverformungen (Schiefstellungen und Vorkrümmungen) berücksichtigt werden.

Sie sind in der Baustatik manuell vom Benutzer auf das System aufzubringen. Wie alle anderen Einwirkungen auch, sind diese Vorverformungen einem Lastfall zugeordnet.

Zur Ermittlung der maximalen Beanspruchungen sind die Lastfälle der Vorverformungen mit den anderen Lastfällen ungünstig zu überlagern.

Vorverformungen können in einer beliebigen Richtung (von links, rechts, vorne und hinten) wirken. Da man im allgemeinen Fall nicht schon vorher weiß, in welcher Richtung die Vorverformungen die größten Anteile an den maximalen Beanspruchungen liefern, müssen alle Richtungen ausprobiert werden.

Das bedeutet, dass die Vorverformungen in jeder der 4 Richtungen in einem anderen Lastfall angesetzt werden müssen, die sich bei der Berechnung der maximalen Beanspruchung gegenseitig ausschließen.

Hier verhalten sich die Vorverformungen rein formal wie die Windbelastungen. Auch diese können in 4 sich gegenseitig ausschließenden Richtungen wirken.

Die Berücksichtigung der sich gegenseitig ausschließenden Vorverformungslastfälle war in der Vergangenheit ein wenig mühsam. An dieser Stelle haben wir die Baustatik erweitert.

Bisher gab es bei den Einwirkungsarten nur eine einzige Einwirkungsart „Vorverformung“. Diese wurde um die Einwirkungsarten für Vorverformungen in die 4 Richtungen erweitert.

Werden die Vorverformungen schon bei der Eingabe lastfallweise in die 4 Richtungen eingeordnet werden, so kann der Generator für die nichtlinearen Gruppen den Ausschluss automatisch berücksichtigen.


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Stahlbetoneinzelnachweise für Konsole und Ausklinkung


 

Wir wurden in der letzten Zeit häufiger nach diesen beiden Einzelnachweisen gefragt. Diese sind nun in der nächsten Version verfügbar.

Der Dokumenttyp wird beim Anlegen eines neuen Dokumentes festgelegt. Die Berechnung erfolgt wahlweise nach:

  • DIN EN 1992
  • OENORM EN 1992
  • UNI EN 1992

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Wie auch sonst bei uns üblich, erfolgt die Eingabe der Geometrie und der Belastung intuitiv und wird sofort grafisch visualisiert.

Die normspezifischen Besonderheiten werden berücksichtigt.

 

 

Ausklinkungen können mit oder ohne Schrägeisen ausgeführt werden.

 

Es können mehrere Konsolen und Ausklinkungen in einer Datei erstellt und berechnet werden. Sie können gesammelt ausgedruckt werden. Eine Einbindung in den restlichen Ausdruck der Statik ist ebenfalls möglich.

 

Die Berechnung erfolgt nach einem Stabwerksmodell.

Nachgewiesen wird unter anderem:

  • Erforderliche Bewehrung und Aufhängebewehrung
  • Gegebenenfalls Bügelbewehrung
  • Auflagerpressung
  • Betondruckstrebe