Andreas Wölfers Baustatik Blog

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Ende der Betaphase für XFALT (Faltwerksprogramm)


Die Betaphase für das neue Faltwerksprogramm Xfalt ist nun beendet. Wir bedanken uns an dieser Stelle bei allen Kunden, die das Programm getestet haben.

Ab dem 8.5.2007 kann Xfalt aus dem normalen Downloadbereich heruntergeladen werden.
Sie können Xfalt im Rahmen Ihres Work&Cash Vertrag ab sofort, wie jedes andere unserer Programme auch, beliebig ohne Mehrkosten mitnutzen.

Einen besonderen Bonus will ich noch erwähnen:

In den ersten drei Monate der Nutzung werden keine Stunden von Ihrem Work&Cash Konto berechnet So können Sie sich kostenlos in das Programm einarbeiten.

Bei Xfalt handelt es sich nicht nur um ein Faltwerksprogramm.

Sie können mit dem Xfalt zwar in Zukunft auch Faltwerke berechnen, aber das ist nicht alles.
Statt dessen geht es um eine komplett neue Oberfläche, mit der in Zukunft auch unsere anderen Programme, wie z.B. das Plattenprogramme XPLA oder der Durchlaufträger XDUR ausgestattet sein werden.

Das Faltwerksprogramm ist nur das erste, das unter der neuen Oberfläche verfügbar ist.
Aktuell integriert ist auch schon das neue Xdach, inklusive der aktuellen DIN 1052 und 1055.

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Sie können problemlos auch Aufgabestellungen für Xrst, Xest, Xpla und Xscheibe damit berechnet.
Aus den alten Programmen Xrst, Xpla, etc können Sie Dateien für das neue Xfalt exportieren.

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Leise Rechner (Silent PC) mit Termaltake und Be Quiet (trotz Nvidia 8800 GTX) für Statiker


In meinem Büro stehen 7 Rechner rum. Die sind teils schon etwas älter, leisten aber für die jeweilige Aufgabe noch gute Dienste. Aber auch 2 schnellere Modelle sind dort aufgestellt. Einer davon ist meine Spielerechner. Das ist der leistungsstärkste von allen.
Alle Rechner zusammen machten bisher einen gehörigen Lärm. Der Lärm geht immer von den Lüftern der einzelnen Komponenten aus. Als Standardlüfter werden aus Kostengründen meist billige Lüfter eingebaut. Die sind schon zu Beginn recht laut, entwickeln mit der Zeit aber immer mehr Lärmpotential.

Es gibt hier im grossen und ganzen 4 Lärmquellen:
  • Netzteile
  • Grafikarten
  • CPU Lüfter
  • Motherboardlüfter

Da das dem Statiker mit der Zeit ganz schön auf die Nerven geht, habe ich jetzt Abhilfe geschaffen.
Abhilfe heisst in diesem Zusammenhang: Alte Komponeten raus, und neue rein.

Netzteile
Hier haben wir Netzteile von Be Quiet! verwendet.

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Motherboard
Bis auf meinen Spielerechner wurden alle anderen Motherboards bisher schon passig, also über Kühlrippen, gekühlt. Das macht dann gar keinen Lärm. Meine Spielerechner hat jetzt das M2N-SLIDeluxe Motherboard von Asus drin. Auch dies ist passiv gekühlt.

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Grafikkarten
Auch die Grafikkarten sind passiv gekühlt. Hier haben wir unter anderem verwendet:

  • MSI mit Nvidia NX7600GS
  • Gigabyte mit Nvidia GeForce 6600
  • Onboard Grafichips, passiv gekühlt
Für normale Büroarbeiten reicht eine Onboardgrafikkarte vollkommen aus. Die leistungsstärkeren Grafikkarten haben wir nur bei den Pcs verwendet, an die zwei Monitore mit hoher Auflösung (1600*1200) angeschlossen sind.

In meinem Spielerechner sind zwei Grafikkarten, da ich 4 Monitore angeschlossen haben. Dies sind:
  • EVGA mit Nvidia 8800 GTX (mit Lüfter)
  • Gigabyte mit Ati Radeon X1650pro (passiv)

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Der Nvidia 8800 GTX ist der zur Zeit schnellste Grafikchip auf dem Markt. Den gibt es nicht passiv gekühlt, da die Abwärme hier zu gross ist. Die Grafikkarte hat aber einen extrem leisen Lüfter drauf, sodass auch hier Ruhe herrscht.

CPU Lüfter
Alle PCs haben wir mit dem "Big Type 120" von Termaltake ausgestattet. Der passt erstaunlicherweise sowohl auf Prozessoren von Intel als auch von AMD. Es ist ein Riesenteil. Der grosse Propeller kann sich ganz langsam drehen, sodass auch hier kaum etwas zu hören ist.

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Kosten
Lässt man mal meinem Spielerechner aussen vor, kostet der ganze Spass gar nicht so viel.

Netzteile von Be Quiet! etwa 60 Euro
Passive Grafikkarte etwa 120 Euro
Motherboard umsonst, da sowieso schon passiv
Termaltake Big Typ 40 Euro
Summe etwa 220 Euro


Bei diesen Kosten kann man natürlich einwenden:
Dafür bekomme ich ja schon einen komplett neuen Pc. Das ist wohl richtig, der ist dann aber auch richtig schön laut. Wie man sich vorstellen kann, ist es zu diesem Preis kaum möglich, gute und leise Netzteile, bzw. Prozessorlüfter zu verwenden.

Fazit
Der ganze Spass hat bei den 7 Rechnern (ohne meinen SpielePc) etwa 1400 Euro gekostet. Dafür herrscht hier im Büro fast totale Stille.

Ich bin jedenfalls begeistert. Über meine Erfahrungen mit der Nvidia 8800 GTX schreibe ich demnächt. Ich kann aber schon jetzt sagen: Der Kauf hat sich gelohnt.

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Verschiedene Backupstrategien


Seit Computer eingesetzt werden, ist es wichtig, Backups aller Daten anzulegen.
Wir sichern unsere Daten jeden Tag auf DVD-RW.
Dabei haben wir insgesamt 10 DVDs, die wir im Wechsel einsetzten.
Die reichen genau für 2 Wochen (jeweils Montag bis Freitag).
Nach zwei Wochen werden die alten Daten wieder überschrieben.

Einmal im Monat werden zwei zusätzlich DVDs gebrannt.
Die lagere ich an einem anderen Standort, sodass auch bei Feuer, Diebstahl, etc. die
Daten gesichert sind.

Die alten DVDs haben wir schon einigemale benötigt, um uralte Daten wiederherzustellen.
Nach ein paar Jahren werden die uralten DVDs entsorgt.

Bei dieser Methode kommt man auch bei einem Festplattencrash wieder an seine Daten heran.

Nicht ganz so sichere Backupmethoden sind folgende:

Backup mit WOM. WOM steht für (W)rite (O)nly (M)emory.
Man kann einen alten Kasettenrecorder mit ChromeDioxyd Audio Tape verwenden.
Es erfüllt seinen Zweck auch hervorragend.

Backup auf ein Endlosband eines alten analogen Anrufbeantworters.
Vorteil ist die unendlich grosse Speichermöglichkeit.

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Unsichtbare Programmfenster


Über Probleme mit meinem Monitoren habe ich gerade hier geschrieben. Häufig werden beim Zurückschalten aus dem SLI Modus in dem MultimonitorModus einzelne Monitore nicht vom Treiber erkannt.

Dann hilft nur, den Rechner merhfach zu starten, bis die Monitore endlich erkannt werden. Das ist zwar unbefriedigend. Wenn es aber läuft, wird man durch die Leistung mehr als entschädift. Ansonsten hätte ich mich von dieser Lösung schon lange verabschiedet.

Es gib aber noch ein anderes Problem.

Viele Programme merken sich beim Beenden ihre aktuelle Position, um dann bei einem Neustart exakt an derselben Stelle wieder zu erscheinen.
Machmal will ich im SLI Modus (Einschirmbetrieb) ein Programm starten, dass vorher im Multimonitorbetrieb lief. Wenn das Programm sich strikt daran hält, öffnet es sich an einer Stelle, an der es im SLI Modus keinen Monitor gibt. Man kann das Programm also nicht sehen.

Mein Bruder hat hier geschrieben, wie man dann einfach über die Taskleiste das Programm in einen sichtbaren Bereich verschieben kann. Dazu klickt man einfach in der Taskleiste das entsprechende Programm an und wählt den Befehl "Verschieben" aus. Das geht meist auch ganz prima.

Es gibt aber Programme, die in dem Menu in dem Menu der Taskleiste keinen Entrag "Verschieben" besitzen. In diesem Fall kann man diese Lösung dann vergessen. Es gibt hier aber einen anderen Trick.

Bei jedem Programmfenster kann man über die Tastenkombination "Alt+Blank" ein Menu öffnen, das ebenfalls den Menupunkt "Verschieben" enthält. Da man dieses Menu prinzipbedingt nicht sehen kann, muss man den Befehl "blind" auswählen. Dieser Menupunkt ist natürlich standardmässig nicht immer an derselben Stelle angeordnet. Der Menupunkt lässt sich aber über die Taste "V" aktivieren. So kommt man dann doch an die gewünschte Funktion.

Das klappt natürlich nie sofort beim erstenmal, weil man ja die ganzen Tasten "im dunkeln" betätigen muss. Mit etwas Geduld klappt es dann aber schon.

Vielleicht gibt es auch Programme, die in dem angesprochenen Menu keinen Menupunkt "Verschieben" haben, oder der Verschiebenbefehl nicht über den Hotkey "V" verfügt. Dann bleibt auch weiterhin nur das zurückschalten in den (hoffentlich bekannten) vorherigen Modus, indem das Programmfenster sichtbar war.

Wenn auch dieser Modus nicht mehr bekannt ist, hilft wohl nur eine Neuinstallation des Programms.

Mehrere Monitore für Statiker mit Nvidia 7800 GTX und 8800 GTX


Über meine Erfahrungen mit mehrere Monitoren an zwei NVidia 7800 GTX habe ich schon häufiger, etwas hier geschrieben.
NVidia hat es auch nach einem Jahr nicht geschafft, die Probleme mit mehreren Monitoren und SLI zu beheben. Auch alle neuen Treiberversionen brachten keine Abhilfe. Das Hauptproblem besteht darin, dass nach der Rückkehr aus dem SLI Modus nicht mehr alle Monitore erkannt werden.
Ich muss dann den Rechner neu starten und hoffen, dass dann alle Monitore ein Bild bringen. Meistens klappt das aber nicht beim ersten mal, sodass der Rechner nach einem Spiel immer 2 bis dreimal gestartet werden muss. Das ist schon recht nervig.

Die Probleme sind mit den neuen Treibern sind sogar noch schlimmer geworden. Es gibt jetzt ein schönes buntes Programm, mit dem man die Einstellungen vornehmen kann.

Dieses Programm stürzt leider in unregelmässigen Abständen direkt beim Aufruf ab. Ich kann dann gar nicht mehr vom SLI Modus in den Multimonitor Modus zurückkehren. Eine komplette Deinstallation und Neuinstallation des Treibes ist die einzige Lösung.

Da mir das zu umständlich ist, bin ich nach jedem Test einer neuen Treiberversion wieder beim alten Treiber gelandet.

Das Problem ist bei NVidia bekannt. Als Lösung wird genau dieser Weg bis zur Korrektur des Problems vorgeschlagen. Also bleibe ich beim alten Treiber.

Vor etwa einem Monat hat NVidia einen neuen Grafikchip herausgebracht. Der wird das Problem zwar auch nicht lösen, bietet aber folgenden Vorteil: Eine Grafikkarte mit diesem Neuen Chip ist genauso schnell wie die bisherige SLI Lösung mit zwei Karten. Die Bezeichung der Karte ist 8800 GTX.

Da dachte ich mir:

DIESE Karte musst Du haben.

Da ich weiterhin mit 4 Monitoren arbeiten will, benötige ich zusätzlich eine zweite Karte, die aber nicht über so grosse 3D-Leistung verfügen muss. Normalerweise baue ich solche Karten selber ein. Durch die Probleme mit den Treibern bin ich aber etwas vorsichtiger geworden. Deshalb wollte ich die Karten direkt von meinem Computerhandler tauschen lassen.

Der baute gestern schnell die beiden alten Karten aus und die beiden neuen Karten ein. Die Installation der Treiber klappt ebenfalls tadellos. Ich freute mich schon. Dann kam die Ernüchterung:

Beim Neustart des Rechners erschien leider nur ein "Bluescreen".

Tja, jetzt habe ich erstmal wieder die alte Konfiguration in meinem Rechner.

Mein Händler will sich kümmern. Ich bin dann mal gespannt und werde berichten.

 

 


Desktopsuche


Vor ein paar Tagen ist meine Festplatte gestorben. So musste mal wieder ein neues Windows installiert werden. In diesem Zuge wollte ich auch einmal eine andere Desktopsuche ausprobieren. Ich habe mir einige angesehen. Mir ist folgendes wichtig:
  • Indizierung von Netzlaufwerken
  • Ich will Textdateien mir der Endung *.resx durchsuchen.
  • Ich will bestimmte Bereich von der Indizierung ausschliessen.

Falls jemand die Programme ausprobieren will: Alle Überschriften sind mit Links versehen.

GoogleDesktopSuche
Minus

  • Es handelt sich nicht nur um ein Suchprogramm, sondern um eine Sammlung von etlichen Programmen Die sind in einer Toolbarleiste am rechten Rand des Desktops angeordnet und zeigen Dinge wie das Wetter, die aktuellen Lottozahlen, und andere wichtige Dinge an. Das mag ja ganz nützlich sein. Da ich eigentlich nur Dateien finden will, ist das alles ein wenig viel.
  • Ich habe keine Möglichkeit gefunden, wie ich bestimmte Dateitypen in die Suche einschliessen kann. Das mag mit irgendwelchen Plugins gehen, aber ich habe erstmal andere Suchprogramm ausprobiert.
Plus
  • Netzlaufwerke können einfach durchsucht werden
  • Die Oberfläche der eigentlichen Suche ist sehr spartanisch und zielgerichtet
Microsoft Deskktop Suche
Minus
  • Netzlaufwerke können nur mit einem Plugin durchsucht werden.
  • Das Programm quält ununterbrochen die Festplatte. Man kann zwar während der Indizierung arbeiten, aber der Taskmanager zeigt etwa 20% Systemleistung an.
  • Die Oberfläche hat Ähnlichkeit mit dem MediaPlayer.
Svizzer
Minus
  • Läuft nur mit .NET Framework 1.1. Ist nicht kompatibel zu .NET 2.0. Das habe ich dann nicht mal ausprobiert.
iSleuthHound
Minus
  • Es können keine anderen Dateitypen als die vorgegeben in die Suche eingeschlossen werden.
Copernic Desktop Search
Minus
  • Ich habe drei Versuche unternehmen müssen, bis das Programm endlich richtig indiziert hat.
Plus
  • Netzlaufwerke lassen sich einfach angeben
  • Es können beliebige Dateitypen indiziert werden.
  • Verbraucht keine Rechnerleistung im Leerlauf und ist auch sonst nicht zu bemerken


Ich habe zur Zeit wieder Copernic Desktop laufen.

 

 


Wer suchet, der findet (oder auch nicht)


Gestern habe ich über Copernic Desktop Suche geschrieben.

Heute hatte ich direkt ein Problem damit.

Zur Zeit sitze ich an der Erstellung der Dokumentation für das neue Faltwerksprogramm. Ich wollte hierzu eine Beschreibung auf einem Dialog ändert. Der Text lautet "Faktor für die zul. Spannungen". Ich wollte nun wissen, in welcher Datei dieser Text auftaucht. Copernic zeigte mir aber gar nichts an. Dass kann doch wohl nicht wahr sein. Bisher hatte ich noch NIE Probleme mit der Suche. Sollte ich mich nun schon wieder nach einem neuen Suchprogramm umsehen müssen?

Nach kurzer Suche in den Optionen von Copernic habe ich es dann gefunden. Man kann hier angeben, in welchen Dateitypen gesucht werden soll. Dateien mit der Endung "res" und "resx" werden standardmässig nicht durchsucht.

Naja. Muss man hat auch wissen.

 

 

 

 


Suche im Heuhaufen


Im Laufe der letzen 12 Jahre haben sich immer mehr Dateien bei uns im Netzwerk angesammelt.
Dies sind sowohl Dateien, die die Programmierung betreffen, als auch welche,
die zur organisatorische Seite gehören.
Zur Zeit sind dies etwa 1.500.000 Dateien (Eins Komma Fünf Millionen).
Der Anteil der organisatorischen Dateien überwiegt hier leicht.

Die Dateien sind natürlich in sinnvoll gewählten Ordnern sortiert. Aber nach all den Jahren
weiss man leider trotzdem nicht mehr so genau, an welcher Stelle man eine Datei abgespeichert hat.
Den Namen der Datei weiss man natürlich schon gar nicht mehr.

Das einzige, was einem zu der Datei noch einfällt, sind einzelne Begriffe, die sie vielleicht
enthalten kann.

Im Zuge der Umstellung des TimeWiseServers für das Work&Cash Verfahren benötigte ich
Teile des Sourcescodes. Da es sich um eine Datenbank Anwendung handelt, wussten ich
noch, dass die Datei wahrscheinlich den Begriff "DAO" beinhalten würde.

Die Datei hätte ich jetzt mit der normalen Windowssuche suchen können.
Die Suche in 1.500.000 Dateien hätte aber wahrscheinlich bis morgen gedauert.
Ausserdem findet die Windowssuche leider oft das gewünschte nicht zuverlässig.

Zum Glück habe ich mir vor ein paar Wochen das Programm "Copernic Desktop Suche" installiert.

Hier gibt man, genau wie in der Windowssuche, den Suchbegriff ein. Der Vorteil gebenüber der
normalen Windowssuche ist die Geschwindigkeit. Schon während man den Begriff "DAO" komplett
getippt hat, werden die entsprechenden Dateien angezeigt.

Dauer der Suche also: unter EINER Sekunde.

Das Programm sucht in allen möglichen Dateiformaten, wie z.B. Word und Exceldokumente,
PDF Dateien, Quellcodedateien, etc. und findet im Gegensatz zur Windowssuche auch zuverlässig
das gewünschte.

Man muss aber, wie bei allen Programmen, vorher ein bischen damit rumgespielt haben,
um die Vorzüge voll ausschöpften zu können.

Ich kann jedem Statiker empfehlen, dieses Programm einfach mal auszuprobieren.
Man kann es hier kostenfrei herunterladen.

P.S.
Mir ist aufgefallen, dass es keine (virtuellen) Laufwerke durchsucht, die mit SUBST angelegt werden.
Das ist nicht weiter schlimm, aber man muss es eben wissen.

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Arbeiten mit mehrere Monitoren für Statiker


Ich habe vor einiger Zeit über meinen Arbeitsplatz berichtet. Der ist mittlerweile mit 4 Monitoren von Viewsonic mit je einer Auflösung von 1600*1200 ausgestattet. Angetrieben werden die Monitore durch 2 Nvidia Grafikkarten. Ich hatte zwar etwas Ärger mit dem Kundendienst von Viewsonic, aber das ist ja wohl nicht nur bei Viewsonic so. Mit den Monitoren (und auch mit dem gesamten System) bin ich mittlerweile vollauf zufrieden. Den Rechner habe ich übrigens bei meinem langjährigen Händler um die Ecke gekauft.

Nach wie vor gibt es immer noch Probleme beim Umschalten vom Arbeitsmodus in den Spielmodus (beide Grafikkarten rechnen parallel die Frames aus) und zurück, aber das eigentliche Arbeiten und Spielen funktioniert hervorragend. Die Probleme liegt auch mehr an den Treibern von Nvidia als an Viewsonic, aber das ist ein anderes Thema.

Meine Entwicklungsumgebung macht sich auf drei von diesen 4 Monitoren breit. Der vierte Monitor beherbergt den Explorer, Firefox, Outlook Express und weitere Programme.

Die Entwicklungsumgebung habe ich so eingestellt, dass sie zwei Monitor für die eigentliche Bearbeitung der einzelnen Dokumente (Dialoge, Quellcode, Resources, etc. bereitstellt. Auf dem dritten Monitor befinden sich Toolbarleisten, SolutionExplorer, Ausgabefenster für den Compiler, etc.

So kann man prima damit schaffen.

Ein Problem ergibt sich beim Öffnen eines jeden neuen Dokumentes. Da die Entwicklungsumgebung zwei Monitore für die Bearbeitung eines Dokumentes zur Verfügung hat, nimmt sie auch immer mehr oder weniger den vollen Platz dafür in Anspruch.  Soviel Platz braucht aber kaum eine einzelne Datei. Der meiste Platz innerhalb des Dokumentenfensters ist unbenutzt.
Also schiebe ich nach jedem Öffnen das Fenster auf die von mir gewünschte Größe zusammen. Ich wähle dabei bei Dialogen immer eine kleinere Größe als bei Quellcodedateien, da diese im Regelfall auch kleiner sind.

Dies ist recht umständlich und so habe ich nach einer Lösung gesucht.

Hier bieten sich die Makros an.

Man programmiert einfach ein kleines Makro, dass das aktuelle Fenster auf die gewünschte Größe bringt. Dieses Makro kann man dann einfach auf eine beliebige Tastenkombination legen, und das Macro wird ausgeführt.
Jetzt muss ich zwar immer diese eine Tastenkombination nach dem Öffnen eines neuen Dokumentes drücken, aber das ist viel schneller als das manuelle zusammenschieben.

Das Makro sieht ganz harmlos aus:

Sub ScaleDesignerWindow()

   DTE.ActiveDocument.ActiveWindow.Height = 610

   DTE.ActiveDocument.ActiveWindow.Width = 900

End Sub

Schön, das es Makros gibt. Das neue Faltwerksprogramm bietet natürlich auch eine Makroprogrammierung an. Da kann der Statiker dann neben solchen Dinger auch selbständig z.B. Lastzusammenstellungen, Massenermittlungen, etc. programmieren.

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Dot.Net Programme von Netzlaufwerken starten


Standardmäßig lassen sich Dot.Net Programme nur ausführen, wenn das Exe-file lokal auf dem Computer des Benutzers liegt. Soll ein Programm aber von mehreren Computern benutzt werden, ist es schon mal sinnvoll, das Programm auf einem Server zuhaben.
Die Dot.Net Laufzeitumgebung verhindert aber aus Sicherheitsgründen einen Zugriff auf externe Resourcen.

Dies lässt sich aber einfach abschalten.
Die Einstellungen habe ich bei mir auf einem Windows Xp Pro durchgeführt.
Damit man diese Einstellungen vornehmen kann, muss der Statiker über administrative Rechte auf dem Computer verfügen.

Den Eigenschaftendialog des Startmenus öffnen. Dies erreicht man durch Klicken mit der rechten Maustaste auf den Startbutton.

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Auf dem Reiter Startmenu den Button Anpassen drücken.

In dem sich nun öffnenden Dialog die Anzeige der Verwaltung hinzufügen.

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Durch diese Veränderung erscheint im Startmenu ein neuer Menupunkt Verwaltung, aus dem der Punkt Microsoft .Net Framework  2.0 Configuration auszuwählen ist.

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In diesem Dialog mit der rechten Maustaste den Menupunkt „Runtime Security Policies“ auswählen.

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In dem sich öffnenden Kontextmenu den Punkt Adjust Security auswählen.

Nun kann man entscheiden, ob die Änderung für den gesamten Computer, oder nur für den aktuellen User gelten soll.

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Im nächsten Dialog stellt man den Level of Trust auf „Full trust“.

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Nun muss man nur noch diese Eingabe bestätigen.

Dies war die gesamte Einstellung. Ab sofort lassen sich die Programme auch von einem Netzwerklaufwerk aus starten.

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