Andreas Wölfers Baustatik Blog

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Brettsperrholz, Einbaulage und Darstellung


Brettsperrholz besteht aus mehreren Lagen aus verschiedenen Hölzern. Diese Lagen sind jeweils um 90 Grad gegeneinander verdreht.

Das Programm legt diese Hölzer so ein, dass die oberste Lage parallel zur lokalen X-Achse des Faltwerkelementes ausgerichtet ist.

Die Richtung der oberen Lage wird in der Grafik des Dokumentes dargestellt.

Diese Festlegung ist nicht immer sinnvoll, wie man an der Grafik erkennen kann.

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In dem obigen Beispiel ist die Spannrichtung parallel zur lokalen Y-Achse des Elementes.

Diese Ausrichtung kann man einfach über den Befehl “Im lokalen KS um 90° drehen” erzeugen.


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Diese Änderung ist ab dem kommenden Update verfügbar.


Erdbeben in der Baustatik, Teil 8, Bemessung


Wenn sich in einem Dokument Erdbebenlastfälle befinden, wird die automatische Bemessung einmal für die Grundkombination und einmal für die Erdbebenkombination mit den jeweiligen Schnittgrößen durchgeführt.



Als Ergebnis wird die Einhüllende aus diesen beiden Berechnungen ausgewiesen. Es kann sein, dass die maßgebende Kombination an einer Stelle im System die Grundkombination und an anderer Stelle die Erdbebenkombination ist.

In den Details des Bemessungsdialoges wird für jede einzelne Stelle angegeben, welche maßgebend ist.

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Erdbeben in der Baustatik, Teil 7, Schnittgrößen


Der Generator erzeugt 4 Lastfälle vom Typ Erdbeben. In der automatisch erzeugten linearen Überlagerungsregel schließen sich diese gegenseitig aus.

Diese 4 Lastfälle werden nur in der “Erdbeben Situation” berücksichtigt.

Das folgende Beispiel zeigt die Überlagerungsregeln an einem Beispiel:


Überlagerungsregel für die Grundkombination:

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Überlagerungsregel für die Erdbebenkombination:

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Erdbeben in der Baustatik, Teil 6, Erdbebenersatzlasten


Mit dem zuvor ermitteltem Bemessungswert der Bodenbeschleunigung Sd kann die Gesamterdbebenersatzlast ermittelt werden.



M ist dabei die zuvor ermittelte schwingende Masse.  Der Korrekturbeiwert λ ergibt sich nach 6.2.2.2 aus der Größe der Grundschwingzeit sowie der Geschossanzahl.  Über den Beiwert δ wird der Einfluss der Torsion nach 6.2.2.4.2/8 berücksichtigt. Dieser Wert kann auf dem Dialog festgelegt werden.


Die berechnete Gesamterdbebenersatzlast wird anteilig zum Produkt von Geschossmasse und Höhe der Geschossdecke über der untersten Kote verteilt.





Erdbeben in der Baustatik, Teil 5, Grundschwingzeit


Mit Hilfe eines Nebenrechnungssystems wird die maximale horizontale Verformung in + X-Richtung ermittelt.

Über die folgenden Abschätzformel ermittelt der Generator aus dieser Verformung die Grundschwingzeit T.


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Der Beiwert ρ wird auf dem Generatordialog eingegeben und ist mit 2.0 voreingestellt.

In Abhängigkeit von der Grundschwingzeit ergibt sich über eine Formeln  6-9 aus der DIN 4149 der Bemessungswert der Bodenbeschleunigung Sd.


Die Parameter in diesen Formel werden über die Eingaben auf dem Generatordialog festgelegt.


Standsicherheitsnachweise in der Winkelstützmauer


Das Programm führt auf Wunsch die Standsicherheitsnachweise Kippen, Gleiten und Grundbruch. Die Belastung für diese Nachweise wird programmintern ermittelt.

Zur Zeit ist es so, dass diese Schnittgrößen zwar ausgedruckt werden können. Doch muss man diesen Ausgabewunsch manuell anfordern.

Dies geschieht in der Ausgabesteuerung.


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Ab der nächsten Version erscheint diese Tabelle automatisch, kann aber bei Bedarf wieder über die Ausgabesteuerung entfernt werden.


Brettschichtholz


Brettschichtholz besteht aus mehreren Schichten von orthogonal miteinander verklebten Furnierschichten. Es gibt verschiedene Hersteller mit jeweils eigenen Lieferprogrammen.

In der Baustatik sind die Lieferprogrammen der meisten Hersteller integriert.

Im nächsten Update haben wir vom Hersteller Steico das Furnierschichtholz “STEICOLVL X” mit der Zulassungsnummer Z-9.1-842 aufgenommen. Deren vorheriges Furnierschichtholz “ULTRALAM X” kann weiterhin in der Baustatik verwendet werden.



Schneebelastung im norddeutschen Tiefland, Teil 2



Ab der nächsten Version kann der geforderte zusätzliche Nachweis direkt im Faltwerk/Rahmen durchgeführt werden.

Dazu geht man wie folgt vor:

1. Anlegen einer Linearen Überlagerungsregel

Über den Doppelpfeil “>>” fügen wir alle Lastfälle in die lineare Überlagerungsregel ein.

Die lineare Überlagerungsregel sorgt dafür, dass die enthaltenen Lastfälle entsprechend der gewünschten Bemessungssituation überlagert werden.

Wir geben der linearen Überlagerungsregel den Namen DIE1.

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2. Anlegen einer Bemessungsgruppe

Auf dem Dialog der Bemessungsgruppe schieben wir über den Pfeil “>” die soeben erzeugte lineare Überlagerungsregel DIE1 zweimal in die rechte Tabelle.


In der Spalte “Situation” wählen wir in der ersten Zeile “Grundkombination mit kmod” und in der zweiten Zeile “Nordd. Tiefland mit kmod” aus.

Hintergrund

Jede Zeile in der rechten Tabelle führt die Bemessung für die jeweils eingestellte Bemessungssituation mit den entsprechenden Schnittgrößen und Sicherheitsbeiwerten durch.

Als Ergebnis wird die Einhüllende aus beiden Ergebnissen geliefert.


Bemessung für Querkraft und Torsion im Betonbau


Bei gleichzeitiger Wirkung von Querkraft und Torsion kann die Bemessung entweder vereinfacht oder kombiniert nach DAfStb-Heft 600 6.3.2 durchgeführt werden.  Ab der nächsten Version kann dies bei den den Bemessungsparametern eingestellt werden.


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Mauerwerksnachweis


Das Mauerwerk muss an folgenden Stellen in der Wand nachgewiesen werden:

  • Pressungsnachweis an Wandkopf/Wandfuss
  • Knicknachweis in Wandmitte

Diese beiden Nachweise können in der nächsten Version getrennt voneinander angeforder werden.

Für den Pressungsnachweis wird phi1 verwendet, für den Knicknachweis phi2.
Vereinfacht kann der Nachweis auch weiterhin für die maximale Normalkraft mit dem minimalen phi durchgeführt werden.

 

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