Christine Mittmanns Baustatik Blog

Christine Mittmanns Baustatik Blog

Winkelstützmauer mit Erddruckumlagerung, Beispiel für die Eingabe und Berechnung



In diesem Blog beschreibe ich die Eingabe, Arbeit und Berechnung einer Winkelstützmauer mit Erddruckumlagerung. Das fertige Beispiel kann hier (https://www.die.de/baustatik/baustatik-blog-beispiele-1.zip) heruntergeladen werden.

Nach dem Herunterladen müssen die Dateien entpackt und in einen beliebigen Projektordner kopiert werden. Anhand dieser Beispiele lassen sich die Erklärungen in diesem Blog einfach nachvollziehen.


Wie schon im Beispiel Winkelstützmauer beginnen Sie mit den Grundeingaben in der Schnelleingabe.

clip_image002


Für die Festlegung der Erddruckumlagerung öffnen Sie das entsprechende Eingabefenster.

clip_image003

Standardmäßig sieht das Eingabefenster so aus. Je nach Art der Umlagerung müssen weitere Angabe gemacht werden.


Ohne Erddruckumlagerung sehen die Ergebnislinien für den Erddruck, char. so aus.

clip_image004


Wird eine Erddruckumlagerung angegeben, so ändert sich auch die Anzahl der ausgegebenen Kurven.

clip_image005

Es kommen jetzt die Kurven für die Standsicherheit (umgelagert) sowie die Wandbemessung (umgelagert) dazu.

clip_image006


Je nach dem wie Sie den Verlauf gestalten wollen, müssen Sie die entsprechenden Angaben machen.

Bei einem Dreieck legen Sie zum Beispiel fest, wo das Maximum auftritt.

clip_image007


In der Ergebnisgraphik werden die Verläufe für die Standsicherheit und Wandbemessung (Umgelagert) ,aktiv, entsprechend dargestellt.

clip_image008

Dies gilt für jede mögliche Art der Umlagerung.


Sollte für Sie mal kein passender Verlauf der Erdruckumlagerung vorhanden sein, so definieren Sie diesen individuell. Dazu wählen Sie die Variante Polygon aus. Jetzt ist es möglich die Erddruckumlagerung in bis zu 7 Schichten aufzuteilen.

clip_image009

Mit den Angaben der Kote [m] und dem Faktor [-] wird festgelegt, wie der Verlauf angeordnet werden soll. Diesen Verlauf finden Sie in der Ergebnisgraphik wieder.

clip_image010


Winkelstützmauer, Beispiel für die Eingabe und Berechnung



In diesem Blog beschreibe ich die Eingabe, Arbeit und Berechnung einer Winkelstützmauer. Das fertige Beispiel kann hier (https://www.die.de/baustatik/baustatik-blog-beispiele-2.zip) heruntergeladen werden.

Nach dem Herunterladen müssen die Dateien entpackt und in einen beliebigen Projektordner kopiert werden. Anhand dieser Beispiele lassen sich die Erklärungen in diesem Blog einfach nachvollziehen.

Sie legen wie gewohnt das Dokument für die Winkelstützmauer an. Nach dem Öffnen erscheint die Schnelleingabe.

image

Hier werden die wichtigsten Angaben gemacht. Das Material für die Wand und das Fundament werden mit Hilfe der Button “Auswählen“ geöffnet und gewählt.

Die Angabe für die Breite und Höhe der Wand wird eingegeben. Genau wie der Boden rechts der Wand und die Einwirkungen auf dem Gelände.

Sowie die Schnelleingabe mit OK bestätigt wird, erscheinen in der Graphik die Ergebnisse für den Erddruck, charakteristisch. In dem Ergebnisfenster können Sie zwischen dem Erddruck und dem Nachweis auswählen.

image

Für weitere Eingaben oder Änderungen öffnen Sie die gewünschte Option in der Dokumenten- Ansicht.


In den Bemessungsparametern finden Sie die normabhängigen Angaben für die Wand und das Fundament.

image

Im Reiter DIN EN 1992-1-1 2011-01, ist das Material für die Wand und das Fundament, aus der Schnelleingabe, übernommen worden. Für beides sollte der Randabstand der Bewehrung festgelegt werden.

Es kann noch festgelegt werden, ob die Druckstrebenneigung Theta, automatisch ermittelt werden soll oder ob diese von Ihnen festgelegt wird.

Die Neigung der Querkraftbewehrung ist standardmäßig mit 90° angegeben, dies kann geändert werden.

Hier kann auch die Biegezugbewehrung erhöht werden, wenn erforderlich.


Der Reiter Lastfälle bietet die Möglichkeit festzulegen, für welche der 3 Lastfälle der Nachweis geführt werden soll.

image

Die DIN EN 1997 legt 3 verschiedene Lastfälle fest.

Die Lastfälle (LF) ergeben sich für den Grenzzustand GZ 1 aus den Einwirkungskombinationen in Verbindung mit den Sicherheitsklassen bei den Widerständen.

γ,G

Ständige Einwirkungen

γ,Q

Verkehrseinwirkungen

γ,Rh

Gleiten

γ,Ep

Gleiten, Erdwiderstand

γ,Rv

Grundbruch


Im Reiter Fundament gibt es 2 Nachweismöglichkeiten.

image

Hierbei handelt es sich um den genauen Nachweis, der für Gleiten und Grundbruch geführt werden muss.


Der vereinfachte Nachweis in Regelfällen ist für Kippen und die Pressungen zuständig.

image

Bei den Abmessungen handelt es sich um die Fundamentabmessungen.


In den erdstatischen Angaben finden Sie die Eingaben für den Reibungswinkel links / rechts, die Erddruckermittlung für die Wandbemessung, Grundwasserstände, Erddruck auf der Bergseite (aktiv), bergseitiges Gelände, sowie Eingaben für das talseitige Gelände.

Die Angaben für das talseitige Gelände bezeichnen den oberen Geländepunkt links.

image


Im Reiter “ Berücksichtigung des Erddrucks“ können Sie festlegen, ob der Erddruck komplett oder erst ab einer bestimmten Höhenkote berücksichtig werden soll. Standardmäßig ist hier komplett ausgewählt.

image

Für die Angaben der Erddruckumlagerung wird das entsprechende Eingabefenster geöffnet und die gewünschte Auswahl getroffen.

Es reicht es nicht, nur die Art der Umlagerung festzulegen.

Nur mit den entsprechenden Haken bei für die Wandbemessung und für die Standsicherheit, wird diese Umlagerung auch berücksichtigt.

image


Mit einem rechten klick auf Wandabschnitt können zusätzliche Wandabschnitte erzeugt werden. Zum Ändern der vorhandenen Wandabschnitte, die entsprechende Ziffer doppelt klicken und es öffnet sich das erforderliche Fenster.

image

Hier wird die Breite, die Kote und das Delta X eingegeben.

Mit dem Delta X kann der Wandabschnitt schief gestellt werden.


Im Eingabefenster für den Wandsporn, legen Sie mit der Kote fest, in welcher Höhe der Sporn an der Wand befestigt sein soll.

image

Mit der Länge wird die Länge des Wandsporns festgelegt.

Die Höhe an der Wand gibt an, wie dick der Sporn an der Wandseite sein soll.

Die Höhe am Ende legt fest, wie dick der Sporn am Ende sein soll.


Bei dem Geländepunkt rechts 1, handelt es sich um den oberen Geländepunkt am Wandkopf.

image

Dieser liegt im Normalfall bei 0,0. Wenn erforderlich kann die Lage des Geländepunktes rechts geändert werden.

Es können natürlich auch neue Geländepunkte rechts hinzugefügt werden.


Mit der Bodenschicht legen Sie fest, welche Eigenschaften Ihr Boden hat.

image

Bitte beachten Sie, dass:

Sollten Sie weitere Bodenschichten definieren, muss der Haken bei “Ist die obere Schicht“ rausgenommen werden.

Wird keine weitere Bodenschicht definiert, werden die Angaben für den kompletten Boden berücksichtigt.


Bei der Bodenschicht links gibt es eine Besonderheit.

Die Höhenkote und Neigung des linken oberen Geländepunktes wird bei den Erdstatischen Angaben festgelegt.

Auf diese Angaben bezieht sich die erste linke Bodenschicht.

image

Weitere Bodenschichten links, werden unterhalb dieser Bodenschicht angeordnet.


Mit den Wandkopflasten werden die Lasten am Wandkopf definiert. Hierbei handelt es sich um Horizontal.- Vertikallasten sowie um entsprechende Momente.

image


Einzeleinwirkungen können an jede Stelle im System gesetzt werden. Dazu muss die Position im Gelände festgelegt werden. Im Gegensatz zum Faltwerk, kann hier der Einzellast eine Aufstandsbreite zugeordnet werden.

image

Haben Sie bei der Position im Gelände Links/Rechts im Boden ausgewählt, ist es erforderlich die entsprechende Kote festzulegen. Mit G [kN/m] und Q [kN/m] geben Sie die Größe der Einzeleinwirkung an.


Für die Streckeneinwirkungen können verschiedene Positionen festgelegt werden.

image

Es gibt jeweils die Möglichkeit:

Links/Rechts auf dem gesamten Gelände – berücksichtigt den gesamten Geländeverlauf

Links/Rechts auf dem Gelände – Es muss ein Startpunkt und eine Länge angegeben werden.

Links/Rechts im Boden – Es wird eine Höhenkote für den Anfang und das Ende erforderlich.


Für die Ergebnisse können Sie zwischen den Nachweisen und der Bemessung Ihrer Angaben wählen.

Mit Ergebnisse Anzeigen bekommen Sie den Nachweis.

image


Mit meinen fiktiven Angaben sieht der Nachweis so aus.

image


Bei Ergebnisse Bemessung durchführen, öffnet sich ein Fenster.

image

Hiermit geben Sie eine sinnvolle Mindestlänge/Maximallänge für Links und Rechts an. Dazu legen Sie fest in welcher Schrittweite die Bemessung durchgeführt werden soll.

Mit diesen Angaben kann das Programm die Fundamentgröße ausrechnen.


Hier einmal die Ergebnisse für den Erddruck.

image


Einmal der Nachweis mit den veränderten Fundamentabmessungen.

image


Rissnachweis, Beispiel für die Eingabe und Berechnung



In diesem Blog beschreibe ich die Eingabe, Arbeit und Berechnung von Rissnachweisen. Das fertige Beispiel kann hier (https://www.die.de/baustatik/baustatik-blog-beispiele-1.zip) heruntergeladen werden.

Nach dem Herunterladen müssen die Dateien entpackt und in einen beliebigen Projektordner kopiert werden. Anhand dieser Beispiele lassen sich die Erklärungen in diesem Blog einfach nachvollziehen.

Wie gewohnt ein neues Dokument – Rissnachweis anlegen.

Es öffnet sich das Eingabefenster.

image

Sie wählen das erforderliche Material und den Querschnitt aus.

Für die Rissangaben sind standardmäßig die 28 Tage vor eingestellt.

Die Angaben für wk [mm], legt die Größe der rechnerischen Rissbreite fest.

Diese Werte können natürlich Ihren Wünschen angepasst werden.

Im Bauteil selbst hervorgerufener Zwang

Legt fest, ob die Zugspannungen im Bauteil infolge selbst hervorgerufenen Zwangs (z. B. Eigenspannungen infolge Abfließen der Hydratationswärme) oder infolge außerhalb des Bauteils hervorgerufenen Zwangs (z. B. Stützensenkung) entstehen. Genauere Erläuterung finden Sie hier: www.die.de/dokumentation/rissnachweis/referenz/propertydialogs/xriss.RissnachweisDaten.html

Mit dem Durchmesser legen Sie fest, für welche Durchmesser der Nachweis geführt werden soll.

Zum guten Schluss fehlen noch die Belastungen.


Mit dem Button Bildschirm- Vorschau können Sie sich die Ergebnisse anschauen.

BS-Rissnachweis-2

Es können in einem Dokument auch mehrere Rissnachweise geführt werden.


Lastgenerator Schnee, Beispiel für die Eingabe und Berechnung


In diesem Blog beschreibe ich die Eingabe, Arbeit und Berechnung mit dem Lastgenerator für Schnee. Das fertige Beispiel kann hier (https://www.die.de/baustatik/baustatik-blog-beispiele-1.zip) heruntergeladen werden.

Nach dem Herunterladen müssen die Dateien entpackt und in einen beliebigen Projektordner kopiert werden. Anhand dieser Beispiele lassen sich die Erklärungen in diesem Blog einfach nachvollziehen.

Wie gewohnt, Datei -> Neu -> Neues Dokument, öffnen Sie den Lastgenerator.

Mit dieser Graphik und dem unteren Eingabefenster geht es los.

clip_image001


clip_image002


Die Eingabe für den Schnee beginnt auch im Reiter Wind.

Mit der Eingabe der Postleitzahl, setzt das Programm die Windlastzone, die Schneelastzone und die Höhe über NN auf die zur Postleitzahl (und Gemeinde) passenden Werte. (Die Werte sind gegebenenfalls mit den örtlichen Vorschriften zu überprüfen.)

Danach entscheiden Sie, für welche Gebäudeart Sie die Eingaben machen wollen.

Nach der Auswahl des Geländeprofils, kommen Sie zu den Eingaben der Gebäudegeometrie.

Nach diesen Angaben, entscheiden Sie sich nach welchem Verfahren sie rechnen wollen.

Sie wechseln in den Reiter Schnee.

Hier ist die Schneelastzone ausgewählt. Dies wurde durch die Angabe der Postleitzahl im Reiter Wind eingetragen.

Der Wert für sK [kN/m²] ist auf Grund der Postleitzahl eingetragen. Sie können auch den Wert für sK manuell festlegen.

Sie legen noch fest, ob Sie in der Norddeutschen Tiefebene bauen wollen, ob es ein Schneefanggitter oder ähnliches gibt.

Vielleicht handelt es sich um aneinandergereihte Dächer.

clip_image003

Mit dem Haken für den Höhensprung können anschließende Gebäude berücksichtigt werden.


Nun, werden die Ergebnisse in der Graphik sichtbar.


BS-Lastgenerator-5a


Für die Ausgabe können in der Ausgabesteuerung alle gewünschten Graphiken angehakt werden, damit sie im Ausdruck erscheinen.

clip_image006


Lastgenerator Wind, Beispiel für die Eingabe und Berechnung


In diesem Blog beschreibe ich die Eingabe, Arbeit und Berechnung mit dem Lastgenerator für Wind. Das fertige Beispiel kann hier (https://www.die.de/baustatik/baustatik-blog-beispiele-1.zip) heruntergeladen werden.

Nach dem Herunterladen müssen die Dateien entpackt und in einen beliebigen Projektordner kopiert werden. Anhand dieser Beispiele lassen sich die Erklärungen in diesem Blog einfach nachvollziehen.

Mit Datei -> Neu -> Neues Dokument-> öffnen Sie den Lastgenerator.

Mit dieser Graphik und diesem Eingabefenster geht es los.

clip_image001


clip_image002


Im Reiter Wind, beginnt die Eingabe mit der Postleitzahl.

Damit setzt das Programm die Windlastzone, die Schneelastzone und die Höhe über NN auf die zur Postleitzahl (und Gemeinde) passenden Werte. (Die Werte sind gegebenenfalls mit den örtlichen Vorschriften zu überprüfen.)

Die Reihenfolge der Eingaben ist nicht relevant, nur die Vollständigkeit.

Sie entscheiden für welche Gebäudeart Sie die Eingaben machen wollen.

Sie wählen das Geländeprofil und geben die Gebäudegeometrie an.

Die Verfahren Regelfall und Vereinfacht, sind für die Ermittlung des Böengeschwindigkeitsdruckes für nicht schwingungsanfällige Bauwerke zuständig. Bis zu einer Gebäudehöhe von 25 [m] kann nach beiden Berechnungsverfahren der Böengeschwindigkeitsdruck ermittelt werden. Ab 25 [m] ist nur noch das genaue Verfahren für Bauwerke bis 300 [m] möglich.

Cpe Alternativ. Die Auswahl der Lastfälle 1 + 2 hat folgenden Grund.

Der aerodynamischer Beiwert cpe für den Außendruck kann, in Abhängigkeit des Neigungswinkels, der Anströmrichtung sowie der Dachform, für positive und negative Werte vorliegen. Durch die Auswahl des Lastfalles kann man zwischen diesen Werten umschalten. Für Dachneigungswinkel zwischen den in der EN 1991 angegebenen Werten wird der Druckbeiwert linear interpoliert. Der interpolierte Druckbeiwert darf aber nur angesetzt werden, sofern nicht das Vorzeichen (s. Tabellen der Außendruckbeiwerte in der EN 1991) wechselt. Dies ist bei der Auswahl des Lastfalles zu berücksichtigen.

Nun können in der Ergebnisauswahl die gewünschten Ergebnisse ausgewählt werden.  Dann werden diese in der Graphik sichtbar.

clip_image004


Für die Ausgabe können in der Ausgabesteuerung alle Graphiken angehakt werden damit sie im Ausdruck erscheinen.

image


Querkraft Stahlanschluss, Beispiel für die Eingabe und Berechnung


In diesem Blog beschreibe ich die Eingabe, Arbeit und Berechnung von Querkraft Stahlanschlüssen. Das fertige Beispiel kann hier (https://www.die.de/baustatik/baustatik-blog-beispiele-1.zip) heruntergeladen werden.

Nach dem Herunterladen müssen die Dateien entpackt und in einen beliebigen Projektordner kopiert werden. Anhand dieser Beispiele lassen sich die Erklärungen in diesem Blog einfach nachvollziehen.

Heute geht es um den 2. Teil des Programms Stahlanschlüsse.

Dazu wie gewohnt, Datei -> Neu -> Neues Dokument -> einen neuen Stahlanschluss anlegen.


Im Reiter Eigenschaften nehmen Sie den Haken bei Biegesteif raus.

Es wird der gewünschte Querschnitt und das Material gewählt. Sie müssen noch die Querkräfte angeben.

clip_image001


Dann wechseln Sie in den Reiter Querkraftanschluss.

Auf der linken Seite haben Sie nun einen Verzeichnisbaum mit den möglichen Anschlüssen. Je nach Auswahl ändert sich wieder die Graphik und die eingetragenen Zahlenwerte.

clip_image002

Auch hier können die Werte etwas geändert werden.


Im Reiter Nachweis können Sie mit dem Button Bildschirm-Vorschau die Ergebnisse aufgerufen werden.

clip_image003


Biegesteifer Stahlanschluss, Beispiel für die Eingabe und Berechnung


 

In diesem Blog beschreibe ich die Eingabe, Arbeit und Berechnung von biegesteifen Stahlanschlüssen. Das fertige Beispiel kann hier (https://www.die.de/baustatik/baustatik-blog-beispiele-1.zip) heruntergeladen werden.

Nach dem Herunterladen müssen die Dateien entpackt und in einen beliebigen Projektordner kopiert werden. Anhand dieser Beispiele lassen sich die Erklärungen in diesem Blog einfach nachvollziehen.

 

In der Baustatik finden Sie das Programm Stahlanschluss für nicht in ein System integrierte Anschlussnachweise.

Dazu wie gewohnt Datei -> Neu -> Neues Dokument –>einen neuen Stahlanschluss anlegen.

Hier sind Biegesteife Anschlüsse, sowie Querkraftanschlüsse für die typisierten Querschnitte möglich.

Um Biegesteife Anschlüsse zu berechnen, muss im Reiter Eigenschaften der Haken bei Biegesteif gesetzt sein.

clip_image001

Danach wählen Sie das Profil mit dem Button Neu aus.

Wenn Sie den gewünschten Querschnitt ausgewählt haben, muss noch das Material ausgewählt werden.

clip_image002

 

Jetzt sollten noch die Schnittgrößen, Design eingetragen werden.

clip_image003

Wurden alle Angaben vollständig gemacht, wechseln Sie in den Reiter Biegesteifer Anschluss.

Zu jedem Profil finden Sie die Vorlagen der typisierten Anschlüsse. Nach Auswahl der Anschlüsse werden die dazugehörigen Werte mit einer entsprechenden Graphik angezeigt.

clip_image004

Diese Angaben können nur zu einem gewissen Maße geändert werden.

Für die Ergebnisse gehen Sie in den Reiter Nachweis und klicken den Button Bildschirm- Vorschau an. Jetzt bekommen Sie die entsprechende Anzeige Ihrer Ergebnisse.

image

Sollte mal etwas nicht funktionieren, bekommen Sie eine entsprechende Fehlermeldung. Winking smile

clip_image005


Beispiel für die Eingabe und Berechnung von separaten Stahlnachweisen


Ich werde in Zukunft in diesem Blog in unregelmäßigen Abständen die Eingabe und Arbeit mit den Programmen anhand von Beispielen beschreiben. Diese fertigen Beispiele können hier (https://www.die.de/baustatik/baustatik-blog-beispiele-1.zip) heruntergeladen werden.

Nach dem Herunterladen müssen die Dateien entpackt und in einen beliebigen Projektordner kopiert werden. Anhand dieser Beispiele lassen sich die Erklärungen in diesem Blog einfach nachvollziehen.


Die Stahlnachweise finden Sie seit einiger Zeit als Modul in der Baustatik.

Dazu hier eine kurze Anleitung:

wie gewohnt mit Datei -> Neu -> Neues Dokument-> einen neuen Stahlnachweise anlegen.

Hier gibt es verschiedene Möglichkeiten einen Querschnitt zu definieren.

Sie können Ihren Querschnitt manuell definieren. Dazu über Erzeugen, die Knoten, die Blech oder die Bleche graphisch erzeugen nacheinander abarbeiten.

Die alternative schnellste Variante ist über Erzeugen -> Profilgeometrie importieren.

clip_image001

Hier finden Sie eine Liste der zur Verfügung stehenden Querschnitte. Dazu den gewünschten Ordner öffnen und dann den erforderlichen Querschnitt auswählen.

In der oberen rechten Tabelle können die Zeilen mit dem blauen C nicht geändert werden. Am Ende der Tabelle, in der Zeile mit dem Sternchen, können Sie Ihre gewünschten Werte manuell eingeben. Diese Angaben werden gespeichert und können immer wieder verwendet werden.

clip_image002

Oder Sie wählen Ihren selbstdefinierten Querschnitt in der Tabelle für beliebige Schweiß Profil aus.

clip_image003

Im nächsten Schritt sollten die Bemessungsschnittgrößen definiert werden. Dazu in der Dokumenten-Ansicht auf Bemessungsschnittgrößen rechts klicken und Bemessungsschnittgrößen erzeugen auswählen.

clip_image004

Hier werden die erforderlichen Werte eingetragen.

Nx

Normalkraft [kN]

My

Biegemoment um Y [kNm]

Mz

Biegemoment um Z [kNm]

Mw

Wölbbimoment [kNm²]

Vy

Querkraft in Y [kN]

Vz

Querkraft in Z [kN]

Mtp

primäres Torsionsmoment um X [kNm]

Mts

sekundäres Torsionsmoment um X [kNm]


Nun können Sie sich die Ergebnisse anzeigen lassen.

image

Für die Ausgabe der graphischen Kurvendarstellungen müssen Navigationspunkte angelegt werden. Der Ausdruck wird über die Ausgabesteuerung gesteuert.


Beispiel: Spundwand


Hier eine kleine Anleitung für die Spundwand.

Die URL für den Download der Beispiele ist:

https://www.die.de/baustatik/baustatik-blog-beispiele-1.zip

Sie öffnen wie gewohnt mit Datei -> Neu -> Neues Dokument-> die Spundwand.

Es öffnet sich zuerst die Schnelleingabe.

image

Sie wählen das Material aus.

Mit der Querschnittsauswahl legen Sie fest, ob es sich um eine Spundwand oder eine Trägerbohlwand handelt.

image

Danach werden in der Schnelleingabe die weiteren Werte entsprechend der Geometrie eingegeben. Hierzu gehört der Boden links/rechts der Wand und die Einwirkungen ständig (g) + Verkehr (q).

Damit sind die Grundangaben gemacht.

Um Änderungen vorzunehmen arbeiten Sie mit der Dokumenten- Ansicht. Mit einem Doppel Klick auf die einzelne Option können die verschiedenen Eingabefenster geöffnet werden.

In den Bemessungsparametern können Sie z.B. das Material und das Profil ändern. Zusätzlich wird die zulässige Durchbiegung und Wandneigung angegeben.

image

Es wird das Fußlager der Spundwand/Trägerbohlwand festgelegt. Dazu legen Sie fest, ob der Nachweis geführt und welche erforderliche Sicherheit für diesen Nachweis berücksichtigt werden soll.

Im Reiter Lastfall, wird festgelegt für welchen Grundbaulastfall die Berechnung durchgeführt werden soll.

image


Das nächste sind die Erdstatischen Angaben.

image

Hier sind neben den Angaben zum Erddruck auch die Angaben zur tiefen Gleitfuge, zur Umlagerung und zur Berücksichtigung des Erddrucks erforderlich.


Sollten Sie einen Erdanker brauchen, können Sie diesen im Eingabefenster definieren.

image


Bei den Geländepunkten und Bodenschichten rechts/links finden Sie die Angaben aus der Schnelleingabe. Diese können natürlich mit einem Rechtsklick auf z.B. Geländepunkt rechts -> Geländepunkt rechts erzeugen erweitert werden.

image


Im Fenster für die Wandeinwirkung legen Sie fest wo und wie groß die Wandeinwirkungen sind.

image


Die Einzeleinwirkungen können über das folgende Fenster eingegeben werden.

image


Die Streckeneinwirkungen werden im nächsten Schritt definiert.

image


Die gesamte Eingabe könnte so aussehen.

image

Nun können Sie sich die Ergebnisse anzeigen lassen.

Dazu in der Symbolleiste auf das entsprechende Symbol für die Ergebnisse klicken.

Es öffnet sich ein Fenster. Jetzt lediglich das gewünschte Ergebnis auswählen.

image

Für den Ausdruck wie gewohnt in die Ausgabesteuerung schauen und festlegen was Ihr Ausdruck beinhalten soll.


Beispiel: Schubbemessung alle Fugenarten


Seit kurzem gibt es das Modul für die Schubbemessung in der Baustatik.

Die URL für den Download der Beispiele ist:

https://www.die.de/baustatik/baustatik-blog-beispiele-1.zip

Dazu hier eine kurze Anleitung:

Wie gewohnt mit Datei -> Neu -> Neues Dokument die Schubbemessung öffnen.

Sie öffnen in der Dokumenten-Ansicht die Bemessungsparameter, wählen den Querschnitt, das Material und den Typ, Balken oder Platte aus.

Mit AsZug legen Sie die eingelegte Bewehrung auf der Zugseite fest.

clip_image001

Die Druckstrebenneigung kann automatisch berechnet oder auch manuell eingetragen werden.

Für die Neigung Querkraftbewehrung geben Sie z.B. 90 ° für senkrechte Bügel

ein.

Die horizontale Fugenausbildung beinhaltet verschiedene Fugenarten.

clip_image002

Je nach Auswahl der Fugenart werden die weiteren Zeilen frei geschaltet und müssen mit den nötigen Angaben versehen werden.

Danach öffnen Sie in der Dokumenten- Ansicht die Einwirkungen.

Hier brauchen Sie die Angaben für:

N = Normalkraft [kN]

Vz = Bemessungsquerkraft Vz [kN]

minN = Zur Ermittlung der Spannung infolge der minimalen Normalkraft rechtwinklig zur Fuge, die gleichzeitig mit der Querkraft wirken kann (positiv für Druck negativ für Zug). [kN]

clip_image003

Es können durchaus mehrere Einwirkungen definiert werden.

Mit dem Symbol clip_image004 können die Ergebnisse als Bildschirmvorschau aufgerufen werden. Der Ausdruck wird über die Ausgabesteuerung festgelegt.