Christine Mittmanns Baustatik Blog

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Stütze DIN EN 1992-1-1 2011-01 Vouten


In diesem Blog beschreibe ich die Eingabe von Vouten. Das fertige Beispiel kann hier (https://www.die.de/baustatik/baustatik-blog-beispiele-3.zip) heruntergeladen werden.

Nach dem Herunterladen müssen die Dateien entpackt und in einen beliebigen Projektordner kopiert werden. Anhand dieser Beispiele lassen sich die Erklärungen in diesem Blog einfach nachvollziehen.


Eine Voute kann im Eingabefenster für den Stützenabschnitt festgelegt werden. Dazu müssen lediglich ein Anfangs und Endquerschnitt festgelegt werden.

Der Anfangsquerschnitt wird beim Stützenabschnitt im Reiter “Eigenschaften“ definiert.

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Der Anfangsquerschnitt befindet sich am Stützenfuß und wir erstmal als Graphik unter dem Stützenabschnitt dargestellt.


Den Endquerschnitt wählen Sie im Reiter “Erweitert“ aus.

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Sowie Sie einen Endquerschnitt ausgewählt haben, werden die Querschnitte seitlich neben der Stützengraphik unten und oben angezeigt.


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Mit der Angabe eines Versatzes kann die Stütze für die entsprechende Richtung ausgerichtet werden.

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Für die Berechnung einer Voute darf in den Bemessungsparametern nicht der Haken “Die Stützenbewehrung ist konstant“ gesetzt sein.

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Nun steht einem Ergebnis nichts mehr im Wege.


Stütze: Lastfallberücksichtigung


In diesem Blog beschreibe ich die Verwendung der Lastfallberücksichtigung. Das fertige Beispiel kann hier (https://www.die.de/baustatik/baustatik-blog-beispiele-3.zip) heruntergeladen werden.

Nach dem Herunterladen müssen die Dateien entpackt und in einen beliebigen Projektordner kopiert werden. Anhand dieser Beispiele lassen sich die Erklärungen in diesem Blog einfach nachvollziehen.


Im Normalfall brauchen Sie sich um Lastfallkombinationen nicht zu kümmern. Doch wie so oft gibt es Situationen, für die Sie nur bestimmte Kombinationen brauchen, deshalb gibt es dieses Eingabefenster.


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Standardmäßig ist hier der Haken bei Lastfallgruppenbildung vollautomatisch durchführen gesetzt. Um Einfluss auf die Lastfallgruppenbildung zunehmen, wird dieser Haken rausgenommen.

In der Tabelle werden, bis auf die Außergewöhnlichen, alle Lastfälle gelistet.

Hier können Ausschlussgruppen festgelegt werden.

Eine Ausschlussgruppe sorgt dafür, dass verschiedene Lastfälle nicht gleichzeitig in einer Lastfallgruppe auftreten können. Würden Sie mit den in der Graphik sichtbaren Einstellungen jetzt die Lastfallgruppen anschauen, so würde auch der Wind von links und rechts in einer Lastfallgruppe auftauchen.

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Wie z. B. in der Lastfallgruppe 2, das macht natürlich keinen Sinn. Zeigt uns aber, dass sobald der Haken für die automatische Lastfallbildung entfernt wurde, Sie in der Pflicht sind, die Ausschlussgruppen festzulegen.


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Für die Art des Ausschlusses gibt es 2 Möglichkeiten:

1. Unterschiedliche Gruppennamen und Gruppen schließen sich gegenseitig aus.

2. Identischer Gruppenname und Ausschluss innerhalb der Gruppen.

Der Effekt ist der Gleiche.


Sie können festlegen, ob ständige Lastfälle nur ungünstig berücksichtigt werden sollen.

Manuell können Sie einen Faktor für Außergewöhnliche Situationen eingeben.

Lastfälle, die als Designwerte vorliegen, werden bei der Bildung von außergewöhnlichen Lastfallgruppen durch diesen Wert geteilt.


Im Reiter “Vorschau“ werden die entsprechenden Lastfallgruppen gelistet. Bevor die Lastfallgruppen erstellt werden können Sie hier sehen, welche Lastfälle mit welchen Beiwerten in den Lastfallgruppen zusammengestellt werden.


Im Reiter “Erweitert“ können Sie festlegen, welche Lastfälle erzwungen werden sollen.

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Es werden nur die Lastfallgruppen gebildet, die die hier angehakten Lastfälle enthalten.


Diese können wieder im Reiter “Vorschau“ kontrolliert werden.

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Im Reiter “Generator“ können Sie mit dem Button “Lastfallgruppen generieren“ die von Ihnen ausgewählten Lastfallgruppen erstellen.

Diese Lastfallgruppen werden für die Berechnung zu Grunde gelegt.


Stütze – Ausmittige Einwirkungen


In diesem Blog beschreibe ich die Eingabe von Einzeleinwirkungen. Das fertige Beispiel kann hier (https://www.die.de/baustatik/baustatik-blog-beispiele-3.zip) heruntergeladen werden.

Nach dem Herunterladen müssen die Dateien entpackt und in einen beliebigen Projektordner kopiert werden. Anhand dieser Beispiele lassen sich die Erklärungen in diesem Blog einfach nachvollziehen.


Standardmäßig wird eine Einzeleinwirkung in der Z-Achse angesetzt.


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Für eine ausmittig angreifende Einzeleinwirkung gibt es die Möglichkeit, einen Versatz anzusetzen.

Zunächst muss der Einzeleinwirkung eine Höhe zugeordnet werden.

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Bei mehreren Stützenabschnitten kann festgelegt werden, an welchem Abschnittsende die Einzeleinwirkung angreifen soll. Das gilt natürlich auch für mittig angreifende Einzeleinwirkungen in Z- Richtung.

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So könnte es aussehen wenn Einzeleinwirkungen an verschiedenen Stellen in der Stütze mit unterschiedlichem Versatz angegeben sind.

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Stütze: Lastfälle und Lastfallgruppen


In diesem Blog beschreibe ich die manuelle Erstellung von Lastfällen, Lastfallgruppen in der Stütze. Das fertige Beispiel kann hier (https://www.die.de/baustatik/baustatik-blog-beispiele-3.zip) heruntergeladen werden.

Nach dem Herunterladen müssen die Dateien entpackt und in einen beliebigen Projektordner kopiert werden. Anhand dieser Beispiele lassen sich die Erklärungen in diesem Blog einfach nachvollziehen.


In der Reihe der Beispiele zu unserer Stütze geht es heute um die Erstellung von Lastfällen und Lastfallgruppen.

Lastfall:

Bei einer Stützenneueingabe sind hier standardmäßig Lastfall 1 – Eigengewicht und Lastfall 2 – Verkehr (design) vorgegeben.

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Alle weiteren Lastfälle müssen bei der manuellen Eingabe von Hand erzeugt werden.

Dazu öffnen Sie mit einem rechten Klick auf Lastfall das Kontext Menü und erzeugen einen neuen Lastfall.

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Mit dem entsprechenden Haken legen Sie fest, ob das Eigengewicht automatisch (in diesem Lastfall) berücksichtigt wird.

Das Eigengewicht darf nur in einem einzigen Lastfall berücksichtigt werden.

Sie können hier festlegen, ob es sich um charakteristische oder Design Einwirkungen handelt.


Bei der Eingabe über die Schnelleingabe werden die erforderlichen Lastfälle vordefiniert.

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Natürlich können hier bei Bedarf Änderungen oder Erweiterungen vorgenommen werden.


Lastfallgruppen:

Sie haben die Möglichkeit manuell Ihre Lastfallgruppen zu definieren.

Denken Sie bitte daran, dass die Beiwerte und bei Nutzlasten der Lasttyp angegeben werden muss.

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In der Spalte Faktor werden die entsprechenden Beiwerte eintragen. Diese Faktoren sind, Gamma Inferior und Superior, sowie die Psi Werte für die Leiteinwirkung und weitere Einwirkung.

Es gibt noch den Haken für die Brandsituation. Sie legen hiermit fest, dass diese Lastfallgruppe für die Brandsituation berücksichtigt wird.


Rechteckquerschnitte in der Betonstütze


In diesem Blog beschreibe ich den Rechteckquerschnitt in der Betonstütze. Das fertige Beispiel kann hier (https://www.die.de/baustatik/baustatik-blog-beispiele-3.zip) heruntergeladen werden.

Nach dem Herunterladen müssen die Dateien entpackt und in einen beliebigen Projektordner kopiert werden. Anhand dieser Beispiele lassen sich die Erklärungen in diesem Blog einfach nachvollziehen.

 

Beim Stützenabschnitt finden Sie die schon vorhandene Stütze. In dem Dialogfenster für diese Stütze können Sie die gemachten Angaben ändern und weitere Angaben machen. Zusätzliche Stützen werden mit einem rechten Klick auf Stützenabschnitt erzeugt.

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In der Querschnittsauswahl sind im Stahlbeton nur wenige Querschnitte vordefiniert. Die Liste wird durch Ihre Definitionen erweitert.

Zur Definition eines neuen Querschnitts klicken Sie in die Zeile mit dem Sternchen und haben somit die Freiheit Ihre Abmessungen für den Querschnitt einzugeben.

Ein Rechteckquerschnitt wird über die Höhe Hx, die Breite By definiert.

Der Wert D legt den Achsabstand der Eisen vom Rand fest.

Zusätzlich kann festgelegt werden, wie die Eckeisen anzuordnen sind.

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In der Spalte nEck kann zwischen 1-3 Eisen ausgewählt werden.

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Bei der Auswahl, ein Eisen, kann bei aEck 0 [cm] stehen.

 

Werden hier 2 oder 3 Eisen ausgewählt, muss bei aEck ein sinnvoller Abstand eingetragen werden.

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Mit den Angaben Nx und Ny kann eine zusätzliche Anzahl an seitlichen Eisen angegeben werden.

Die dazugehörige Prozentzahl gibt an, wie groß ein einzelnes seitliches Eisen in Bezug auf ein einzelnes Eckeisen ist.

Für die eingelegte Mindestbewehrung geben Sie min. Mue [%] an. Soviel Bewehrung wird auf jeden Fall eingelegt, auch wenn sie statisch nicht erforderlich ist.

Phi ist die Kriechzahl und erf.µ.fi gibt den Beiwert für die Brandbemessung an.


Stütze DIN EN 1992-1-1 2011-01 Brandbemessung


In diesem Blog beschreibe ich die Eingabe für die Brandbemessung. Das fertige Beispiel kann hier (https://www.die.de/baustatik/baustatik-blog-beispiele-3.zip) heruntergeladen werden.

Nach dem Herunterladen müssen die Dateien entpackt und in einen beliebigen Projektordner kopiert werden. Anhand dieser Beispiele lassen sich die Erklärungen in diesem Blog einfach nachvollziehen.


Wie Sie bei den Bemessungsparametern gesehen haben, gibt es 5 verschiedene Auswahlmöglichkeiten für die Brandbemessung.

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Kein Brandnachweis, es wird kein Brandnachweis geführt.


Berechnungen nach EN 1992-1-2 5.3.2, Methode A, sind nur bei allseitig belasteten Pendelstützen zulässig.

Bei dieser Bemessungsart muss erf. μ,fi bei den Querschnittswerten der Stützenabschnitte angegeben werden.

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Bei Berechnungen nach EN 1992-1-2 5.3.2, Methode A, Tab. 5.2a kann festgelegt werden, ob die Reduktion der Einwirkungen nach 2.4.2(2) oder 2.4.2(3) ermittelt werden soll.

Für die Brandbemessungen nach Methode A, Tab. 5.2a und Gl.5.7 und das α-*-Verfahren muss die Feuerwiderstandsklasse im Stützenabschnitt angegeben werden.

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Brandeinwirkungen sind nicht erforderlich.


Wird die Zonenmethode eingestellt, müssen Brandeinwirkungen definiert werden.

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Mit XPlus, XMinus, YPlus und YMinus geben Sie die Richtung der Brandeinwirkung an. Eine Brandeinwirkung wird für jede Etage festgelegt.


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Das Programm stellt automatische die Lastfallgruppen für die Grundsituation und die Brandsituation zusammen.


Stütze DIN EN 1992-1-1 2011-01 Bemessungsparameter


In diesem Blog beschreibe ich die Inhalte der Bemessungsparameter einer Stütze. Das fertige Beispiel kann hier (https://www.die.de/baustatik/baustatik-blog-beispiele-3.zip) heruntergeladen werden.

Nach dem Herunterladen müssen die Dateien entpackt und in einen beliebigen Projektordner kopiert werden. Anhand dieser Beispiele lassen sich die Erklärungen in diesem Blog einfach nachvollziehen.

Da in den Bemessungsparametern sind sehr wichtige und umfangreiche Angaben zu machen sind, werde ich mich heute damit befassen.

Nachdem Sie die Stütze mit der Schnelleingabe definiert haben, öffnen Sie per Doppelklick die Bemessungsparameter.

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Im Einzelnen können hier folgende Angaben gemacht werden.

Sie können eine Vorgabe der ungewollten Ausmitte festlegen.

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Um eine Schiefstellung zu definieren, muss die entsprechende Angabe z. B. 300, gemacht werden.

Wird hier keine Eingabe gemacht, berücksichtigt das Programm die Stützenschiefstellung, wie sie die ausgewählte Berechnungsvorschrift vorschreibt.


Für Stützenzüge, die eine aussteifende Wirkung haben können hier die entsprechenden Haken gesetzt werden.

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Der Schiefstellungswinkel wird bei einem bauwerksaussteifenden Stützenzug (z.B. Windscheibe) aus der Gesamthöhe des Stützenzuges berechnet und anteilmäßig auf die Einzelstützen verteilt. Bei einem nicht bauwerksaussteifenden Stützenzug wird für jede Geschossstütze die Geschosshöhe zur Berechnung der Schiefstellung verwendet.


Wird der Haken bei “Die Stützenbewehrung ist konstant“ gesetzt, wird die Bewehrung über die komplette Stütze konstant ausgegeben. Ansonsten ist die Bewehrung nur in jedem einzelnen Stützenabschnitt konstant.

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Sie können den Haken für das maximale Bewehrungsverhältnis laut Norm setzen.

Damit berücksichtigt das Programm die von der Norm vorgegebenen Werte. Diese Werte können von Ihnen manuell geändert werden. Die erforderliche Bewehrung wird iterativ berechnet. Wird bei der Bemessung das maximale Bewehrungsverhältnis überschritten, bricht die Bemessung ab.


Für das Kriechen gibt es die verschiedenen Auswahlmöglichkeiten.

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Im Standardfall ist “Kriechen nicht berücksichtigen“ ausgewählt. Treffen Sie eine andere Auswahl, so werden vom Programm die von der Norm vorgeschriebenen Berechnungen vorgenommen.

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Wird z. B. “Nach Heft 220, Ermittlung der Kriechzahl“ gewählt, so muss noch die Lage des Bauteils, wie auch die Betonkonsistent festgelegt werden.


Bei den Bemessungsmodellen gibt es 2 Varianten.

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Je nach Auswahl wird die Berechnung mit den Bemessungswerten nach DIN EN 1992-1-1, 5.8.6 durchgeführt.

Oder die Berechnung wird mit den Mittelwerten nach DIN EN 1992-1-1/NA, zu 5.7 (NA.10) durchgeführt.

Die Berechnung mit den Mittelwerten ergibt höhere Biegesteifigkeiten des beanspruchten Querschnittes und führt häufig zu geringerer Bewehrung.


Möchten Sie eine Querkraftbemessung durchführen, so setzen Sie hier den Haken.

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Nun wählen Sie die Bauteilart.

Achten Sie bitte auf folgendes: Wenn Sie Wand auswählen, sollten Sie bei der Wandbreite die reale Wandbreite eingeben.

Diese Breite liegt der Ermittlung der Mindest- Querkraftbewehrung zugrunde. [m]


Sie können die Druckstrebenneigung Theta automatisch ermitteln lassen, oder Sie geben selbst einen Wert vor.

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Die Neigung der Querkraftbewehrung ist mit 90% standardmäßig eingetragen, kann aber geändert werden.


Jetzt kommen wir zur Brandbemessung. Hier ist erstmal kein Brandnachweis ausgewählt.

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Doch Sie können zwischen 4 Varianten auswählen.

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Bei jeder Variante gibt es noch die Möglichkeit, zwischen einem vereinfachten oder einem genauen Reduktionsfaktor für Einwirkungen zu wählen.

Die Art der Brandbemessung hat einen Einfluss auf die Bildung der Lastfallkombinationen.

Das Thema Brandeinwirkung werde ich in einem weiteren Blog genauer beschreiben.


Selbstdefiniertes Stahlprofil, Beispiel für die Eingabe und Berechnung


In diesem Blog beschreibe ich die Eingabe, Arbeit und Berechnung von einem selbstdefiniertem Stahlprofil. Das fertige Beispiel kann hier (https://www.die.de/baustatik/baustatik-blog-beispiele-2.zip) heruntergeladen werden.

Nach dem Herunterladen müssen die Dateien entpackt und in einen beliebigen Projektordner kopiert werden. Anhand dieser Beispiele lassen sich die Erklärungen in diesem Blog einfach nachvollziehen.


Manchmal hat man das Problem, dass es kein passendes Stahlprofil in der Datenbank gibt. In solch einem Fall können Sie mit Hilfe des Programmes Stahlprofil ein eigenes Profil definieren. Das Profil können Sie dann in unseren 3D Programmen verwenden.

Dazu öffnen Sie wie gewohnt das gewünschte Programm.

Jetzt gibt es verschiedene Möglichkeiten ein Profil zu definieren. Sie können Step by Step jeden Knoten einzeln definieren und das ganze dann mit Blechen verbinden. Oder, Sie nehmen sich die vorhandene Datenbank zu Hilfe. Das geht wie folgt:

Mit Datei -> Erzeugen kann eine vorhandene Profilgeometrie importiert werden.

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Damit öffnet sich die Datenbank für die Stahlprofile. Hier wählen Sie das Profil, welches für Sie die neue Grundlage bilden soll.

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Nach der Auswahl mit OK bestätigen, jetzt zeigt sich der HEA 260 in der Graphik.

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Diesen Querschnitt können Sie erweitern und abändern.

Dazu können Sie z.B. die Knoten 6; 5 markieren und mit dem Button Geometrie verschieben werden diese Knoten um einen gewünschten Wert in die gewünschte Richtung verschoben. Hier werden die Angaben in mm gemacht.

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Danach öffnen Sie in der Dokumenten- Ansicht mit einem rechts Klick auf Bleche den Befehl Bleche graphisch erzeugen.

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Nun werden die Knoten miteinander verbunden.

Danach öffnet sich folgendes Fenster.

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Hier tragen Sie die gewünschte Blechstärke ein.

So könnte es aussehen.


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Zum ändern z.B. der Blechstärke, das gewünschte Blech doppelt klicken und die Blechstärke ändern. Genauso wenn bei vorhandenen Knoten die Koordinaten geändert werden sollen. Es könnte auch ein weiterer Querschnitt hinzugefügt werden.

Dazu wiederholen Sie die Schritte Datei -> Profilgeometrie importieren.


Zu jeder dargestellten Profilgeometrie erhalten Sie auch die entsprechenden Querschnittswerte.

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Haben Sie den entsprechenden Querschnitt definiert, sollte dieser unter einem sinnvollen Namen abgespeichert werden.

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Danach können Sie diesen Querschnitt in den 3D Programmen nutzen.

Dazu wechseln Sie in ein entsprechendes Dokument.

Sie finden diesen Querschnitt unter beliebiges Schweissprofil.

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Das alles könnte im Rahmenprogramm so aussehen.

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Mauerwerk, Knicken /Lagerung der Wand Beispiel für die Eingabe


In diesem Blog beschreibe ich die Eingabe, Arbeit und Berechnung mit dem Mauerwerk, Knicken /Lagerung der Wand. Das fertige Beispiel kann hier (https://www.die.de/baustatik/baustatik-blog-beispiele-2.zip) heruntergeladen werden.

Nach dem Herunterladen müssen die Dateien entpackt und in einen beliebigen Projektordner kopiert werden. Anhand dieser Beispiele lassen sich die Erklärungen in diesem Blog einfach nachvollziehen.


In meinem Blog: Mauerwerk, Beispiel für die Eingabe und Berechnung habe ich kurz die Eingabe für das Knicken erwähnt. Heute möchte ich auf die für das Knicken verschiedenen Lagerungsbedingungen eingehen.


Die zweiseitige Lagerung der Wand beinhaltet die Lagerung durch eine untere und obere Platte.


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Es sind hierfür die Angaben der Wandhöhe,- Länge und Dicke notwendig. Jetzt noch die Deckenauflagertiefe und Stützweite der Decke, danach können Sie über die Bildschirmvorschau die Ergebnisse anschauen.


Für die dreiseitige Lagerung sieht es schon etwas anders aus.

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Jetzt ist zusätzlich der Abstand des freien Randes b [m] erforderlich. Dieser Abstand wird von der Mitte der haltenden Wand bis zu einer eventuell vorhandenen Tür angeben. Zu sehen in der linken Graphik.

Dazu sind weitere Angaben wie Steinhöhe,- Länge und Versatz erforderlich.


Bei der vierseitigen Lagerung wird die Angabe des Abstands der haltenden Wände erforderlich.

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Wenn Sie, mehrere Mauerwerksnachweise in einer Datei erstellt haben, so werden diese im Ausdruck alle ausgegeben.


Mauerwerksnachweis für Keller, Beispiel für die Eingabe und Berechnung


In diesem Blog beschreibe ich die Eingabe, Arbeit und Berechnung mit dem Mauerwerksnachweis für Keller. Das fertige Beispiel kann hier (https://www.die.de/baustatik/baustatik-blog-beispiele-2.zip) heruntergeladen werden.

Nach dem Herunterladen müssen die Dateien entpackt und in einen beliebigen Projektordner kopiert werden. Anhand dieser Beispiele lassen sich die Erklärungen in diesem Blog einfach nachvollziehen.


Neben dem normalen Mauerwerksnachweis finden Sie hier auch den Mauerwerksnachweis für Keller.

Für den nicht ins System integrierten Mauerwerksnachweis für Keller gehen Sie wie folgt vor:

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Nach dem Sie den Mauerwerksnachweis, die erforderliche Norm ausgewählt, einen Dateinamen (Positionsnummer) vergeben haben und mit OK bestätigt haben, öffnet sich das Programm.

Bei der Auswahl der Normen kann bei den auswählbaren Normen für Europa aktuell, auch die ÖNORM EN 1996-3 und die UNI EN 1996-3 gewählt werden.


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Wie gewohnt können Sie mit einem rechten Klick den gewünschten Nachweis erzeugen.

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Wir beginnen mit dem Material. Um die Materialliste zu öffnen, nutzen Sie den entsprechenden Button.


In dieser Liste finden Sie ein Beispiel Poroton. Anhand dieses Beispiels können Sie die Materialliste erweitern. Hier definieren Sie einmal das gewünschte Material und können dieses Material in jedem zukünftigen Mauerwerksnachweis verwenden. Einfach in die Zeile mit dem Sternchen klicken und die Angaben ändern.

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Als nächstes müssen Sie darauf achten, dass die Randbedingungen nach EN 1996-3/NA eingehalten sind.

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Ist dieser Schalter gesetzt, erfolgt im Ausdruck ein entsprechender Hinweis. Wenn dieser Schalter nicht gesetzt ist, wird trotzdem der Mauerwerksnachweis durchgeführt. Lediglich der Hinweis auf die Randbedingungen im Ausdruck entfällt. Eine Liste dieser Randbedingungen finden Sie in der Norm.


Im nächsten Schritt entscheiden Sie für welche Bemessungssituation Sie den Nachweis führen möchten.

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Bei Ned,max [kN] wird die maximale und minimale einwirkende Normalkraft als Designwert eingetragen.

Bei den Abmessungen, sind zu den Standardangaben für die Wand, auch die Angaben für die Höhe und Wichte der Aufschüttung erforderlich.

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Der Beiwert β ist vom Verhältnis h/bc abhängig. In den Fällen, in denen aufgrund der Steinabmessungen β gleich 20 zu setzten ist, kann dies hier eingestellt werden.

Die Graphik zeigt Ihnen auch hier, wodrauf sich Ihre Eingaben beziehen.

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Mit dem Button image  können Sie sich die Ergebnisse anschauen.

Es können in einem Dokument auch mehrere Mauerwerksnachweise erstellt werden.