Christine Mittmanns Baustatik Blog

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Stütze: Lastfallberücksichtigung


In diesem Blog beschreibe ich die Verwendung der Lastfallberücksichtigung. Das fertige Beispiel kann hier (https://www.die.de/baustatik/baustatik-blog-beispiele-3.zip) heruntergeladen werden.

Nach dem Herunterladen müssen die Dateien entpackt und in einen beliebigen Projektordner kopiert werden. Anhand dieser Beispiele lassen sich die Erklärungen in diesem Blog einfach nachvollziehen.


Im Normalfall brauchen Sie sich um Lastfallkombinationen nicht zu kümmern. Doch wie so oft gibt es Situationen, für die Sie nur bestimmte Kombinationen brauchen, deshalb gibt es dieses Eingabefenster.


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Standardmäßig ist hier der Haken bei Lastfallgruppenbildung vollautomatisch durchführen gesetzt. Um Einfluss auf die Lastfallgruppenbildung zunehmen, wird dieser Haken rausgenommen.

In der Tabelle werden, bis auf die Außergewöhnlichen, alle Lastfälle gelistet.

Hier können Ausschlussgruppen festgelegt werden.

Eine Ausschlussgruppe sorgt dafür, dass verschiedene Lastfälle nicht gleichzeitig in einer Lastfallgruppe auftreten können. Würden Sie mit den in der Graphik sichtbaren Einstellungen jetzt die Lastfallgruppen anschauen, so würde auch der Wind von links und rechts in einer Lastfallgruppe auftauchen.

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Wie z. B. in der Lastfallgruppe 2, das macht natürlich keinen Sinn. Zeigt uns aber, dass sobald der Haken für die automatische Lastfallbildung entfernt wurde, Sie in der Pflicht sind, die Ausschlussgruppen festzulegen.


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Für die Art des Ausschlusses gibt es 2 Möglichkeiten:

1. Unterschiedliche Gruppennamen und Gruppen schließen sich gegenseitig aus.

2. Identischer Gruppenname und Ausschluss innerhalb der Gruppen.

Der Effekt ist der Gleiche.


Sie können festlegen, ob ständige Lastfälle nur ungünstig berücksichtigt werden sollen.

Manuell können Sie einen Faktor für Außergewöhnliche Situationen eingeben.

Lastfälle, die als Designwerte vorliegen, werden bei der Bildung von außergewöhnlichen Lastfallgruppen durch diesen Wert geteilt.


Im Reiter “Vorschau“ werden die entsprechenden Lastfallgruppen gelistet. Bevor die Lastfallgruppen erstellt werden können Sie hier sehen, welche Lastfälle mit welchen Beiwerten in den Lastfallgruppen zusammengestellt werden.


Im Reiter “Erweitert“ können Sie festlegen, welche Lastfälle erzwungen werden sollen.

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Es werden nur die Lastfallgruppen gebildet, die die hier angehakten Lastfälle enthalten.


Diese können wieder im Reiter “Vorschau“ kontrolliert werden.

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Im Reiter “Generator“ können Sie mit dem Button “Lastfallgruppen generieren“ die von Ihnen ausgewählten Lastfallgruppen erstellen.

Diese Lastfallgruppen werden für die Berechnung zu Grunde gelegt.


Lastgenerator Schnee, Beispiel für die Eingabe und Berechnung


In diesem Blog beschreibe ich die Eingabe, Arbeit und Berechnung mit dem Lastgenerator für Schnee. Das fertige Beispiel kann hier (https://www.die.de/baustatik/baustatik-blog-beispiele-1.zip) heruntergeladen werden.

Nach dem Herunterladen müssen die Dateien entpackt und in einen beliebigen Projektordner kopiert werden. Anhand dieser Beispiele lassen sich die Erklärungen in diesem Blog einfach nachvollziehen.

Wie gewohnt, Datei -> Neu -> Neues Dokument, öffnen Sie den Lastgenerator.

Mit dieser Graphik und dem unteren Eingabefenster geht es los.

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Die Eingabe für den Schnee beginnt auch im Reiter Wind.

Mit der Eingabe der Postleitzahl, setzt das Programm die Windlastzone, die Schneelastzone und die Höhe über NN auf die zur Postleitzahl (und Gemeinde) passenden Werte. (Die Werte sind gegebenenfalls mit den örtlichen Vorschriften zu überprüfen.)

Danach entscheiden Sie, für welche Gebäudeart Sie die Eingaben machen wollen.

Nach der Auswahl des Geländeprofils, kommen Sie zu den Eingaben der Gebäudegeometrie.

Nach diesen Angaben, entscheiden Sie sich nach welchem Verfahren sie rechnen wollen.

Sie wechseln in den Reiter Schnee.

Hier ist die Schneelastzone ausgewählt. Dies wurde durch die Angabe der Postleitzahl im Reiter Wind eingetragen.

Der Wert für sK [kN/m²] ist auf Grund der Postleitzahl eingetragen. Sie können auch den Wert für sK manuell festlegen.

Sie legen noch fest, ob Sie in der Norddeutschen Tiefebene bauen wollen, ob es ein Schneefanggitter oder ähnliches gibt.

Vielleicht handelt es sich um aneinandergereihte Dächer.

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Mit dem Haken für den Höhensprung können anschließende Gebäude berücksichtigt werden.


Nun, werden die Ergebnisse in der Graphik sichtbar.


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Für die Ausgabe können in der Ausgabesteuerung alle gewünschten Graphiken angehakt werden, damit sie im Ausdruck erscheinen.

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Lastgenerator Wind, Beispiel für die Eingabe und Berechnung


In diesem Blog beschreibe ich die Eingabe, Arbeit und Berechnung mit dem Lastgenerator für Wind. Das fertige Beispiel kann hier (https://www.die.de/baustatik/baustatik-blog-beispiele-1.zip) heruntergeladen werden.

Nach dem Herunterladen müssen die Dateien entpackt und in einen beliebigen Projektordner kopiert werden. Anhand dieser Beispiele lassen sich die Erklärungen in diesem Blog einfach nachvollziehen.

Mit Datei -> Neu -> Neues Dokument-> öffnen Sie den Lastgenerator.

Mit dieser Graphik und diesem Eingabefenster geht es los.

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Im Reiter Wind, beginnt die Eingabe mit der Postleitzahl.

Damit setzt das Programm die Windlastzone, die Schneelastzone und die Höhe über NN auf die zur Postleitzahl (und Gemeinde) passenden Werte. (Die Werte sind gegebenenfalls mit den örtlichen Vorschriften zu überprüfen.)

Die Reihenfolge der Eingaben ist nicht relevant, nur die Vollständigkeit.

Sie entscheiden für welche Gebäudeart Sie die Eingaben machen wollen.

Sie wählen das Geländeprofil und geben die Gebäudegeometrie an.

Die Verfahren Regelfall und Vereinfacht, sind für die Ermittlung des Böengeschwindigkeitsdruckes für nicht schwingungsanfällige Bauwerke zuständig. Bis zu einer Gebäudehöhe von 25 [m] kann nach beiden Berechnungsverfahren der Böengeschwindigkeitsdruck ermittelt werden. Ab 25 [m] ist nur noch das genaue Verfahren für Bauwerke bis 300 [m] möglich.

Cpe Alternativ. Die Auswahl der Lastfälle 1 + 2 hat folgenden Grund.

Der aerodynamischer Beiwert cpe für den Außendruck kann, in Abhängigkeit des Neigungswinkels, der Anströmrichtung sowie der Dachform, für positive und negative Werte vorliegen. Durch die Auswahl des Lastfalles kann man zwischen diesen Werten umschalten. Für Dachneigungswinkel zwischen den in der EN 1991 angegebenen Werten wird der Druckbeiwert linear interpoliert. Der interpolierte Druckbeiwert darf aber nur angesetzt werden, sofern nicht das Vorzeichen (s. Tabellen der Außendruckbeiwerte in der EN 1991) wechselt. Dies ist bei der Auswahl des Lastfalles zu berücksichtigen.

Nun können in der Ergebnisauswahl die gewünschten Ergebnisse ausgewählt werden.  Dann werden diese in der Graphik sichtbar.

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Für die Ausgabe können in der Ausgabesteuerung alle Graphiken angehakt werden damit sie im Ausdruck erscheinen.

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