Christine Mittmanns Baustatik Blog

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Die Importoptionen Teil 4


Das ist die Fortsetzung von: Die Importoptionen Teil 1, Teil 2, Teil 3.

Die Rotation macht es möglich, die importierten Lasten mit 90, 180 und 270° um einen Punkt rotieren zu lassen. Dazu nimmt das Programm die Koordinaten aus dem Quelldokument und rotiert diese um den Nullpunkt.

image

Beginnt das Quellsystem mit 0,0,0 so werden die zu importierenden Lasten um eben diesen Nullpunkt rotiert.

Das könnte so aussehen.

Impo-ged.1


Das macht es eventuell erforderlich, bei Quellkoordinaten, die nicht bei 0,0,0 beginnen, im Nachgang für das Zieldokument eine Verschiebung für den Lastimport auszuwählen.

Ohne Verschiebung könnte so etwas dabei rauskommen. Die Quellkoordinaten beginnen bei 0,5- 0,5- 0.

Impo-ged.


Mit dem Faktor können die Lasten multipliziert werden. Diese Angabe bezieht sich auf alle Lasten in diesem Lastimport.

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Mit den Nachkommastellen kann festgelegt werden, mit wie vielen Nachkommastellen die Lastgrößen importiert werden.

Um die Nachkommastellen im Quelldokument sichtbar zu machen, sollte in den Optionen → Ergebnisdarstellung → die Nachkommastellen erhöht werden.

lu145527h8kt7_tmp_411c2e3e7e181d2c


Im Zieldokument sollte eingestellt sein, Optionen → Einstellungen → Darstellungsart

lu145527h8kt7_tmp_ae77a2673c172aa5


Die Importoptionen Teil 3


Fortsetzung zu Die Importoptionen Teil 1 und Die Importoptionen Teil 2 .

Eine Variante ist noch die Längenänderung. Das bedeutet, es gibt eine Möglichkeit die Längen der Einwirkungen zu ändern.


lu145527h8kt2_tmp_7f8cc7d3bbb7d552


lu145527h8kt2_tmp_54e60692fd99094f

Mit der Längenänderung können importierte Lasten im Zieldokument der Geometrie angepasst werden.

Hier ist zu beachten, das alle Lasten in diesem Import davon beeinflusst werden. Es müssten eventuell verschiedene Importe angelegt werden.

lu145527h8kt2_tmp_fdd5372e4b8d4c7f

Die Längenänderung ist hilfreich , wenn zu importierende Lasten nur für 1m berechnet wurden, doch im Zieldokument dafür eine andere Länge erforderlich ist.

Diese Änderung hat keinen Einfluss auf die Einwirkungsgröße.


Die Importoptionen Teil 2


Fortsetzung von Die Importoptionen Teil 1

Mit der Verschiebung können Lasten an jeden gewünschten Punkt im Zielsystem positioniert werden.

lu117764nu93m_tmp_6c4684b68b2b406d

Wird keine Verschiebung ausgewählt, so geht das Programm davon aus, dass die Koordinaten des Quelldokuments identisch mit denen im Zieldokument sind.


lu117764nu93m_tmp_fe64118c176146c8


Sie können die Verschiebung manuell, sowie mit dem Button “Auswählen“ definieren.

Handelt es sich beim Zieldokument um eine Platte, ist es sinnvoll die Arbeitsebene der Platte einzuschalten. Dies ermöglicht eine genaue Positionierung.

lu117764nu93m_tmp_db0ada20c45cdef


Die Importoptionen Teil 1



Wer mit dem Lastimport arbeitet, der hat den Reiter Importoptionen bestimmt schon gesehen.

Hier geht es um die allgemeinen Funktionen.

Mit den “Zu importierenden Einwirkungen“ legen Sie fest, welche Einwirkungen sie aus dem Quelldokument importieren möchten.


lu69128kg1v5_tmp_d9d7fbbdce540517


Für die Lastweiterleitung werden aus dem Quelldokument die Auflagerkräfte der Streckenlager als Ersatztrapezlast verwendet.

Mit der Option „Alle Trapezlasten in Gleichlasten konvertieren“ werden bei Bedarf die Ersatztrapezlasten aus dem Quelldokument umgerechnet und als Gleichlasten ins Zieldokument importiert.


lu69128kg1v5_tmp_79c3486c80e3a949

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Fortsetzung folgt Smile


Manuelle Definition der Federsteifigkeit


Für die manuelle Definition der Lagerung gibt es verschiedene Möglichkeiten.

clip_image001

1. Bei der Auswahl “Festes Lager“ werden die Wegfedern, sowie die Drehfedern mit 1E+008 festgelegt. Das führt dazu, dass die Beschriftung des symbolischen Lagerwertes mit xxxxxx dargestellt wird.

2. Mit der Auswahl “Gelenkiges Lager“ werden die Angaben für die Drehfeder auf 0E+000 gesetzt. Die Beschriftung der Symbole werden mit xxxooo angezeigt.

3. Es gibt noch die Voreinstellung Gel (+x), es wird zusätzlich die Drehfeder um die X- Achse mit 1E+008 festgelegt. Diese Lagerung wird mit xxxxoo dargestellt.

4. Sie können manuell auch eine ganz andere Federsteifigkeit angeben, die Beschriftung wird dann mit einem e dargestellt.

clip_image002

Wie Sie in der Graphik sehen, ändert sich nicht nur die Beschriftung. Die Lagersymbole selbst geben Aufschluss über Ihre Lagerung.


Sockel oder dickeres Faltwerkselement


Die Frage war, was ist sinnvoller: Einen Sockel zu definieren oder ein zusätzliches Faltwerkselement?

Kurze Antwort:

Das berechnete System ist das selbe. Der Unterschied liegt nur in der graphischen Darstellung.

Die Grafik mit dem Sockel sieht hübscher aus, jedoch wird  die Berechnung in beiden Fällen mit einer durchlaufenden Achse der Faltwerkselemente durchgeführt.

Sockel_2

Das Beispiel oben zeigt die beiden möglichen Fälle.

Im unteren Beispiel sehen Sie, dass die Ergebnisse identisch sind.

 Sockel_1

 

Was bei den Ergebnissen auffällt ist, dass Sie an dem Sprung 2 Ergebnisse bekommen.

Sockel_3

Das heißt, an jeden FEM – Knoten können für Sprünge genauere Ergebnisse betrachtet werden.


Vouten mit selbstdefinierten Profilen


In einigen Fällen ist es erforderlich, in ein System eine Voute mit selbstdefinierten Profilen einzubauen. Dazu muss unbedingt darauf geachtet werden, dass die Knoten und die Blechnummern in den beiden Querschnitten identisch sind.

Warum ist das so wichtig? Was passiert mit den Querschnitten wenn diese in ein System übernommen werden?

Alle Querschnitte bestehen aus Knoten und Blechen.

Bei einer Voute in einem System, versucht das Programm die Knotennummern und Blechverläufe der Querschnitte miteinander zu verbinden.  Hier sieht man was im Hintergrund passiert. Smiley

Vouten_2                   

Wählen Sie die Vouten aus den Standardquerschnitten,  können nur die Querschnitte des gleichen Typs miteinander verbunden werden. Z.B. IPE 120 am Anfang und IPE 300 am Ende

Werden jetzt zum Beispiel nur Knotennamen vertauscht, sieht das Ganze schon anders aus.

Vouten_3

Um zu gewährleisten, dass die Querschnitte richtig miteinander verbunden werden können, gibt es die Möglichkeit, den Anfangsquerschnitt zu erstellen und abzuspeichern. Als Endquerschnitt wird der Anfangsquerschnitt unter einem anderen Namen abgespeichert. Danach können die Knotenkoordinaten und Blechstärken geändert werden. Achten Sie darauf, dass es sich bei der Einheit um mm handelt!!!!!

Selbst eine veränderte Richtung der definierten Bleche führt zu den gleichen Problemen.

In den obigen Fällen kann der Profileditor zwar die Querschnittswerte des einzelnen Querschnitts ermitteln. Somit ist der Querschnitt erst mal nicht falsch oder kaputt. Doch beim Einfügen in ein System führt das zu dem Problem, dass die gewählten Stäbe nicht zu bemessen sind.  Erstauntes Smiley


Ausdruck der Eingabedaten ändern


Mal wieder eine Frage, die den Ein oder Anderen interessieren könnte.

Die Eingabewerte für die Streckenlager tauchen im Ausdruck der Eingabedaten nicht auf. Wie kann ich das einschalten?

Das kann über die Ausgabesteuerung eingeschaltet werden.

Dazu öffnen Sie bitte die Ausgabesteuerung und klicken den Begriff “Eingabedaten” mit links an.

Eingabedaten_1

In der unteren Tabelle finden Sie “Berücksichtigte Objekttypen” (Auflistung). Hier klicken Sie bitte in die Zeile (Auflistung), danach erscheint ein Pull Down mit einer Liste mit Objekten. In dieser Liste können Sie für jedes Objekt angeben, ob es gedruckt werden soll oder nicht.

Eingabedaten_2

Damit haben Sie die Möglichkeit, den Ausdruck der Eingabedaten etwas zu variieren.


Querkraftbemessung in der Stütze


Vor einigen Tagen kam die Anfrage, wie in der Stütze die Querkraftbemessung graphisch sichtbar gemacht werden kann.

Standardmäßig sieht die Graphik so aus:

Querkraftbemessung_1

und die Querkraftbemessung kann nicht ausgewählt werden:

Querkraftbemessung_2

Das dies so ist, liegt daran,  dass die Querkraftbemessung standardmäßig “nicht” eingeschaltet ist. Was nicht heißt, dass sie nicht eingeschaltet werden kann.

Um eine Querkraftbemessung zu bekommen, öffnen Sie bitte die Bemessungsparameter.

Hier können Sie bei “Querkraftbemessung durchführen” einen Haken setzen.

Querkraftbemessung_3

Nun wird die entsprechende Kurve sichtbar und die Auswahl Querkraftbemessung  freigeschaltet.

Querkraftbemessung_4

Querkraftbemessung_5

Dazu bekommen Sie eine genaue Darstellung der Querkraftbemessungsergebnisse.

Querkraftbemessung_6


Zusätzliche Kurven im Ausdruck darstellen


Vor einigen Tagen kam folgende Anfrage:

In der Graphik für den Durchlaufträger sehe ich die Kurven zu kmod, kcr,  usw..

Wie bekomme ich diese auch in den Ausdruck?

Dazu gehen Sie bitte wie folgt vor:

Sie öffnen die Ausgabesteuerung und den Verzeichnisbaum unter der “Berechnung nach…”

kurven_1

Der nächste Schritt ist, dass der Verzeichnisbaum bis zu der gewünschten Graphik geöffnet wird.

Hier zum Beispiel “Holznachweise Ed/Rd, Ed/Cd”. 

kurven_2

Den Begriff “Nachweise (Graphik)” markieren, damit öffnet sich die Eigenschaften für diese Nachweise in einer weiteren Tabelle.

kurven_3

Im Bereich “Einschränkungen” kann mit dem Pfeil bei “Zum Bearbeiten bitte aufklappen” ein weiterer Verzeichnisbaum geöffnet werden. Damit kann festgelegt werden, welche Kurvengraphiken mit ausgedruckt werden sollen.




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