Thomas Woelfers Baustatik Blog

Baustatik-Software und was sonst des Weges kommt

Tutorials online

Weil ich gerade am D.I.E. Webserver herumgeschraubt habe ist mir etwas aufgefallen: Wir haben noch NIE darauf hingewiesen das sich auf der Site eine riesen Menge an Text in Form von Tutorials befindet. Die Tutorials eignene sich ganz gut als erster Einstieg in die Programme. Momentan gibt es Tutorials für XPLA, XRST, XDUR und den Layout-Editor. Außerdem gibts einen Text der die interne Berechnung der Schnittgrößen erläutert.

Sie finden die Tutorials einfach über die Startseite von die.de unter dem Ast 'Tutorials online'.

Viren-Warnhinweise: Verseucht oder nicht ?

Eine Frage die ich in letzter Zeit häufiger gehört habe ist die: Ich bekomme immer so Hinweise von irgendwelchen Leuten die besagen das ich eine Virusverseuchte Mail verschickt habe. Was mache ich denn nun?

Solche Benachrichtigungen sehen beispielsweise folgendermassen aus:

A mail sent by you has been identified as suspicious by MailMonitor for Exchange.

Event: infection
Action: Message quarantined
Message ID: <
RAILSRV01h5q7AYQkv300000001@railsrv01.Railways.TU-Berlin.de>
Message subject: stolen
Recipient: "
****@railways.tu-berlin.de" <***@railways.tu-berlin.de>

=============================================================

Attachment information:
Event: infection 
Action: Unable to disinfect
Filename: release.txt.com
Virus: W32/Netsky-B
=============================================================

Was bedeutet das ?

Zunächst einmal haben wir hier also einen Mailserver (in diesem Fall ein Microsoft Exchange) der mit einem Antiviren-Programm ausgestattet ist. (MailMonitor in diesem Fall). Der MailMonitor untersucht alle eingehenden Mails und hat dann eine entdeckt in der ein Virus enthalten war. (W32/Netsky-B).

Also hat der MailMonitor diese Mail gelöscht und sie dem Empfänger nicht zugestellt. Das ist löblich, denn so kann der nicht auch noch infiziert werden. Was dann passiert ist weniger löblich: Der MailMonitor erzeugt eine neue Mail mit dem Hinweis auf den Virus und schickt ihn an die Absender-Adresse der Mail.

Darum hat man diesen Hinweis dann in seiner Mailbox. Nur ist es aber so, das praktisch alle Mailwürmer gefälschte Absender-Adressen verwenden. (Das fälschen von eMail-Absendern ist auch nicht schwieriger als die Angabe einer richtigen Adresse! Wie das geht ist hier ganz gut beschrieben.)

Resultat: In den allermeisten Fällen bekommt ein völlig Unschuldiger einen entsprechenden Hinweis - und sucht unter Umständen verzweifelt nach dem Virus auf dem eigenen Rechner! Man würde sich wünschen, die Mail-Administratoren würden das versenden dieser Benachrichtigungen unterlassen.... Es gilt also: Meist gibts überhaupt kein Problem.

In diesem Zusammenhang...

Wenn Ihre Antiviren-Software (Sie verwenden doch einen Antirvirensoftware, oder ?) Ihnen mitteilt das Sie eine virenverseuchte Mail von D.I.E. erhalten haben, dann liegt das auch immer daran, das jemand einen gefäschten Absender verwendet hat - in diesem Fall einen von D.I.E..

Alle Mails die duch unseren Mailserver gehen - egal ob es sich um ein- ode ausgehende handelt - werden auf unserem Mailserver auf Viren untersucht. Der wird alle 40 Minuten (!) mit neuen Virensignaturen ausgestattet (von hier), und das vollautomatisch. Natürlich kann man nicht zu 100% ausschließen das mal ein Virus durchkommt - doch bis heute ist das noch kein einziges Mal passiert, und ich bin auch relativ zuversichtlich das das auch in Zukunft nicht passieren wird.

Wenn Sie auch einen eigenen Mailserver mit Antivirus (und Anti-Spam) Software wollen: Ich empfehle den MDaemon von Alt-N.

Update: XVOS

Die Biegebemessung wird jetzt analog der Bemessung für DIN 4227 mit den Momenten aus äußeren Lasten durchgeführt. Dadurch ist ein besserer Vergleich mit anderen Beispielen möglich.

Update: XDUR

  • Wenn bei DIN 1045-1 eine Fugenart zur Schubbemessung eingegeben wird, muss auch eine Fugenbreite eingegeben werden. Dies wird nun überprüft.
  • Sehr auflagernahe sowie aufeinanderfolgende auflagernahe Einzellasten ergaben fehlerhafte Schubberechnungen, die korrigiert wurden.

Entspannung im Netz

Kennen Sie dieses Verpackungsmaterial aus Plastik bei dem lauter kleine Plastikkugeln nebeneinander eine Matte ergeben? Die Kugeln sind mit Luft gefüllt und wenn man draufdrückt, dann machen die einen ganz spezifischen Kack-Laut und gehen kaputt. Sehr entspannend, wenn man zum Beispiel gerade versucht keine Zigarette zu rauchen. Dummerweise hat man irgendwann die komplette Matte kleingedrückt und Nachschub ist schwer zu haben. Bis jetzt.

Gerne übersehen: Xlookup

Es gibt Programme, die sind zwar sehr hilfreich aber extrem unscheinbar - und werden darum immer wieder zu Unrecht übersehen. Ich glaube Xlookup ist so ein Kandidat. Ich habe selbst schon ewig keinen Gedanken mehr auf das Programm verwendet, bin dann aber bei der letzten Vorführung von einem Anwender mal wieder darauf gestossen worden. Dessen Empfehlung lautet: Einfach direkt einen Link zu Xlookup auf den Desktop ziehen - denn man kann das Programm einfach andauernd gebrauchen.

Xlookup ist eine Art interaktive Formelsammlung für die wichtigsten Fälle bei der Berechnung einfacher Statiken. Innerhalb von Xlookup gibt es Module für verschiedene Berechnungen: Verschiedene Fälle von Einfeldträgern, ein einfacher Zweifeldträger, Volumenberechnungen und das kh-Verfahren werden unter anderem abgehandelt. 

Beim Einfeldträger wählt man einfach das Lastbild aus und gibt die dazu benötigten Parameter an. Man bekommt also eine komplette Berechnung indem man nur eine handvoll Zahlen eingibt.

Das klärt nicht alle jemals auftretenden Fälle - aber doch viele. Bleibt die Frage, wie man so einen Link auf den Desktop platziert.

Klicken Sie dazu einfach mit der rechten Maustaste auf einen leeren Platz auf Ihrem Desktop. Im Kontextmenü wählen Sie dann den Befehl Neue Verknüpfung. Sie erhalten dann eine Dialogbox in der Sie das zugehörige Programm angeben müssen - dazu gibt es einen Button mit der Beschriftung 'Durchsuchen'. Bei einer normalen Installation finden Sie Xlookup unter 'c:\Programme\die\xlookup\xlookup.exe'.

Dann müssen Sie nur noch einen Namen für die Verknüpfung angeben: Danach haben Sie den passenden Link.

 

Fenster und Ergebnisse

Ich habe vor kurzem mit einer Gruppe von Ingenieuren einen ganzen Tag lang mit dem FEM-Plattenprogramm xpla verbracht. Bei solchen Gelegenheiten finde ich es am effektivsten, wenn die Gäste sich in kleinen Gruppen auf ein paar Rechner verteilen und wir dann zusammen ein System eingeben, am besten eines das mitgebracht worden ist. Sowas hatten wir bei der Gelegenheit auch: Verwendet wurde eine Vorlage einer Bodenplatte auf Basis einer DXF-Datei.

Dabei ist es natürlich immer ein bisschen schwierig die Gruppen beieinander zu halten.  Logischerweise ist die eine Gruppe immer ein bisschen schneller als die andere und die andere Gruppe findet immer ein paar Dinge, die geklärt werden müssen, die die zweite Gruppe gar nicht interessiert.

Was also unweigerlich passiert ist, das auf dem einen Rechner ganz andere und deutlich mehr Fenster geöffnet sind als auf dem anderen. Die eine Gruppe hatte beispielsweise einen Rechner mit zwei Graphikkarten und zwei 17’’ Monitoren und damit eine Arbeitsfläche von 3200x1200 Pixel. (‚Normale’ Displays und Monitore laufen bei 1024x768 Pixel.). Das ist also ein großer Arbeitsplatz – und man kann den mit xpla ganz gut ausnutzen. Je mehr Fenster offen sind, um so mehr Verwirrung scheint das aber zu stiften. Darum dieser Eintrag, der ein bisschen Klarheit in die Fensterverwaltung bei xpla (xrst...) bringen soll.

Bei xpla kann man beliebig viele 3d-Fenster öffnen. Im einen Fenster kann man dann zum Beispiel den Querkraftverlauf anzeigen lassen, in einem anderen den Momentenverlauf und in einem dritten die erforderliche Bewehrung. Bei 3200x1200 Pixeln Auflösung ist es kein Problem diese drei Fenster nebeneinander abzeigen zu lassen. (Geht natürlich auch mit kleineren Auflösungen, aber dann werden die Fenster halt klein.)

Nun ist es so das man außerdem zwischen den angezeigten Ergebnissen umschalten will. Wenn man aber auf dem Dialog ‚Bewehrungsergebnisse’ ein anderes Ergebnis auswählt, dann passiert es oft das das andere Ergebnis nicht im ‚Bewehrungsfenster’ sondern in einem der anderen angezeigt wird. Das ist verwirrend – hat aber einen Grund.

Und hier ist der Grund: Bei xpla gibt es eine Beziehung zwischen den Ergebnisdialogen und den Ergebnisfenster. Ein ‚Ergebnisdialog’ gehört also zu einem Fenster. Um genau zu sein: Mehrere Ergebnisdialoge können zu einem Fenster gehören. Egal in welchem Ergebnisdialog man auf ein Ergebnistyp klickt: Dieses Ergebnis wird im Fenster angezeigt – aber eben nur in dem Fenster, das zum Dialog gehört, und NICHT in den anderen.

Angenommen, Sie haben den Dialog ‚Bewehrungsergebnisse’ und den Dialog ‚Schnittgrößen’ offen – und außerdem ein 3d-Fenster. (Wen das überrascht: Ja, sie können und konnten schon immer mehrere Dialoge gleichzeitig geöffnet haben.) Wenn Sie dann ein Ergebnis von den Bewehrungsergebnissen anklicken, dann wird eben dieses Ergebnis angezeigt. Wenn Sie dann eine Schnittgröße auswählen, dann wird eben die angezeigt. Mit anderen Worten: Der jeweils zuletzt angeklickte Dialog gewinnt.

Damit ist die Sache mit den Dialogen klar – nun kann es aber eben noch mehrere 3d-Fenster geben. Ich hatte bereits erwähnt das die Dialoge zu den Fenstern gehören. (Wenn Sie ein Fenster schließen, dann werden auch alle zugehörigen Dialoge geschlossen.)

Man kann also auf ein beliebiges Resultat in einem beliebigen Dialog klicken, aber dadurch wird nur im zugehörigen Fenster ein anderes Resultat angezeigt. Stellt sich die Frage: Woher weiß man, welcher Dialog zu welchem Fenster gehört.

Das ist aber einfach zu klären. Wenn Sie in xpla mehrere Fenster geöffnet haben die die gleiche Datei anzeigen, dann befindet sich in der Titelleiste des Fensters nicht nur der Name der Datei, sondern auch noch eine Nummer. Die ist vom Dateinamen durch einen Doppelpunkt getrennt. Dabei handelt es sich um die Nummer des Fensters.

Wenn Sie nun einen Ergebnis-Dialog öffnen, dann können Sie sehen das der ebenfalls den Dateinamen und die Nummer anzeigt: Dialoge mit der gleichen Nummer wie ein Fenster ‚gehören’ also zu diesem Fenster.

Blog und RSS – wieso, weshalb, warum ?

Mein Blog ist nun seit einigen Tagen ‚up’ – Zeit ein wenig darüber zu berichten was Sie mit dem Log eigentlich anfangen können, zu erklären was es überhaupt soll – und wie sie das am besten nutzen.

Prinzipiell ist ein Weblog eine Mischung die die besten Elemente von eMail und Webseiten enthält. Genau wie auf einer Webseite kann man umfangreiche Informationen – ausgestattet mit Links und Formatierungen – veröffentlichen. Anders als bei der ‚offiziellen’ D.I.E. Webseite kann der Inhalt aber ‚einfach so’, ohne großen Aufwand mit Hilfe der Blogging-Software veröffentlicht werden. Das hat den Vorteil, das ich ohne großen Aufwand einen solchen kleinen Artikel schreiben kann der auf der offiziellen Seite zum einen großen Aufwand (Formatierung, CI, etc.) machen würden – und dort außerdem keinen großen Sinn ergeben würden.

Der Text über ClearType von gestern ist da ein prima Beispiel. Auf der ‚offiziellen’ D.I.E. Webseite hätte diese Information nicht viel verloren – aber ich glaube trotzdem das die Informationen einigen weiterhilft, und darum schon durchaus veröffentlicht werden sollte.

Schön: Es ist also eine einfache Art, eine Information per Webseite zu veröffentlichen. Das ärgerliche daran ist natürlich das man dann die Seite immer wieder besuchen muss um festzustellen ob es was neues gibt: Das ist eMail wie im D.I.E. Forum ja deutlich besser, denn die bekommt man einfach in seine Inbox.

Das ärgerliche an eMail ist aber, das man eben auch jede Menge Reklame, Viren und andere Dinge in seine Inbox bekommt die man gar nicht haben will. Insbesondere will man aus Sicherheitsgründen keine HTML-Email, denn die kann alle möglichen bösartigen Dinge enthalten. In Kürze: Email eignet sich eben doch nicht so gut, formatierte, mit Bildern ausgestattete Texte zu verbreiten.

An der Stelle kommt RSS ins Spiel: Sie können Blogs nämlich nicht nur mit dem Browser lesen. Statt dessen können Sie den ‚RSS Feed’ eines Blogs einfach abonnieren. Dann kümmert sich Ihr RSS-Reader darum, regelmäßig nachzusehen ob neue Inhalte anliegen oder nicht – ganz wie bei eMail. Bei den meisten RSS Readern können Sie dann nicht nur sehen ob etwas neues anliegt, Sie können den betreffenden Inhalt dann auch einfach lesen – aber eben mit allen Bildern und Links.

RSS-Reader gibt es wie Sand am Meer. Ich verwende beispielsweise den SharpReader.

Eine andere Alternative ist der RSS Bandit. Beide Programme sind kostenlos. Wer RSS-Feeds nicht mit einem separaten Programm, sondern mit Outlook lesen will: Das geht z.b. mit NewsGator.

Welchen Reader man auch nimmt: Letzen Endes haben alle eine Adress-Leiste. Da muss man dann die URL des Feeds eingeben. Meiste geht das einfach dadurch, das man das RSS- oder das XML-Icon vom Feed mit der Maus in diese Leiste zieht. Der Reader holt dann den Feed ab. Danach drückt man einmal auf ‚subscribe’ und der Feed wird dann regelmäßig abgeholt. Gibt’s was neues, macht der Reader darauf aufmerksam.

Der SharpReader verändert beispielsweise die Farbe seines Icons, das neben der Uhr in der Taskleiste angezeigt wird. (Ansonsten ist das Ding unsichtbar, wenn man es nicht braucht. Im Bild: Der Kreis mit dem Gartenzaun. Gibts neue Inhalte, wird der Gartenzaun gelb.)

Fein: Mit dem Reader hat man dann tatsächlich die Bequemlichkeit von Mail und die bunten Seiten des Web.

Feeds lesen

Mein Blog hier ist in verschiedene RSS-Feeds unterteilt. Es gibt einen Haupt-Feed in dem alle Inhalte enthalten sind, und dann noch einmal für jede Kategorie einen eigenen Feed. Den ‚Hauptfeed’ können Sie mit den Icons ganz unten auf der Seite abonnieren: Es gibt ihn in verschiedenen Geschmacksrichtungen, und zwar als RSS 2.0 (das können fast alle Reader) als ‚Atom’ (das können nicht alle) und als CDF (das ist das Channel-Format vom IE4). Im Normalfall wollen Sie hier den RSS-Strom. Also: Einfach das Icon in die URL-Leiste des Readers ziehen und ‚subscribe’ drücken: Fertig.

Wenn Sie nur eine Unterkategorie wollen: Die Icons für die Kategorien finden Sie rechts am Rand unter dem Titel ‚Categories’. Das empfehle ich aber nicht. :-)

Was können Sie sonst noch mit dem Blog anfangen ?

Naja: Zum einen kann man natürlich einfach die Einträge lesen. Unter jedem Eintrag finden Sie auch noch einen Link mit dem Titel ‚Comments’. Damit können Sie einen bestimmten Eintrag kommentieren oder eine Frage dazu stellen. Sollten Fragen anfallen werde ich mich bemühen die auch zu beantworten.... das soll aber kein Ersatz für die normalen Support-Kanäle bei D.I.E. sein...

Ältere Beiträge finden Sie über den Kalender rechts. Tage an denen es einen Beitrag gab, sind im Kalender farblich hervorgehoben.

Schließlich können Sie noch suchen: Dazu ist das ‚Suchen’ Feld da.

Wenn es ein Thema gibt das Sie hier gern behandelt sehen wollen: Nur her mit den Vorschlägen – am einfachsten einfach als Kommentar unter diesem Eintrag.

Besser lesen mit TFTs

Unter XP gibt es spezielle für Farb-LCDs (die zum Beispiel in Laptops eingebauten Displays) gedachte Option zum verbessern des Schriftbildes: ClearType

ClearType ist von Haus aus ausgeschaltet, kann aber einfach eingeschaltet werden. Das geht über die Eigenschaften der Anzeige unter 'Darstellung' -> Effekte:

Darüber hinaus kann man ClearType auch noch tunen. Dazu gibts eine Online-Tuning Seite. Ich benutze das auf meinen normalen Arbeitsrechner (Acer Travelmate 800) seit einigen Wochen und weiss beim besten Willen nicht mehr wie ich _ohne_ ClearType leben konnte. :-)

Update: XDUR

  • In einigen Fällen könnte der Biegedrillknicknachweis nach DIN 18800 nicht durchgeführt werden. Dies wurde behoben.
  • Bei DIN 1045-01 wurde in der Version 6.32 das Eigengewicht nicht automatisch berücksichtigt. Dies wurde behoben.

Windows XP SP2 RC1 - Keine weiteren Probleme

Nachdem sich das SP2 RC1 auf der ersten Testmaschine leider nicht installieren bzw. betreiben liess, wurde der Test kurzerhand auf einer weiteren Maschine durchgeführt. Dort liess sich der Release Candidate auch problemlos installieren - es gab keinerlei unerwarteten probleme. nachdem die fehlgeschlagene installation auf dem testsystem völlig problemlos deinstalliert werden konnte, gilt noch immer der rat: probieren sie die Sache jetzt schon aus - die neuen Sicherheitseinstellungen können durchaus unerwartete Ergebnisse haben.

Auch die D.I.E. Programme laufen einwandfrei unter dem RC1; es ist nach einem solch kurzen Test natürlich nicht auszuschliessen, das es die ein oder andere kleine Problemzone gibt: Der erste Eindruck ist aber der, das alles wie erwartet funktioniert.

Wer einen Work&Cash vertrag benutzt - und das sind ja praktisch alle Anwender von D.I.E. Programmen - muss allerdings noch ein bisschen Hand anlegen. Wie sie vielleicht wissen fungiert der Timeserver (das ist das Programm das sich mit dem kleinen roten 'D' neben der Uhr bemerkbar macht) als Server. Die anderen Programme verbinden sich mit dem Timeserver um verbrauchte Zeit auszutragen oder neue Zeit anzufordern.

Das erfolgt sowohl auf einem Einzelplatzrechner als auch im LAN per Netzwerkprotokoll: Es handelt sich also um ein 'echtes' Serverprogramm.

Aus diesem Grund erhalten Sie eine Warnung von der neuen Windows Firewall, sobald das Programm gestartet wird. Diese Warnung sie folgendermaßen aus:

Nachdem sie den Timeserver ja tatsächlich nutzen wollen, wählen sie hier die Option 'Sperrung des Programm aufheben'. Danach bietet der Timeserver seine Dienste wieder an.

Sie können bei der neuen Firewall aber noch ein bisschen mehr sicherstellen. Ist die Sperrung für ein Programm aufgehoben, dann bedeutet das, das dieses Programm prinzipiell von jedermann erreichbar ist. Hat der Rechner auf dem der timeserver läuft eine Internetverbindung, dann ist der Timeserver auch aus dem Internet erreichbar. Das ist aber gar nicht notwendig, denn sie brauchen bloss eine Kommunikationsmöglichkeit im LAN.

Das stellen sie über die Firewall-Konfiguration ein. Die finden sie beim sp2 in der Systemsteuerung. Sofern sie den Timeserver bei der vorherigen Meldung bereits zugelassen haben, dann taucht er in der Liste der zulässigen Programme der Firewall auf:

Hier markieren Sie den Timeserver und klicken dann auf 'Port'. Sie können dann festlegen über welchen IP-Port der Timeserver erreichbar sein soll, und von wo aus das möglich sein soll.

Der Timeserver verwendet zur Kommunikation mit den D.I.E. Programmen den Port 6000. Wenn sie in der Timeserver-Konfiguration nichts anderes eingestellt haben, dann geben Sie hier diese Port-Nummer an, wählen 'TCP' und geben einen Namen an. Der Name dient nur der Identifizierung für Sie selbst - hier können sie also beispielsweise einfach 'd.i.e. timeserver' eintippen.

Dann klicken Sie auf 'Bereich ändern'.

Jetzt kommt der interessante Teil: Mit diesem Dialog können Sie festlegen, von wo aus eine Verbindung mit dem Timeserver hergestellt werden darf: Nachdem Sie sicherlich nicht möchten, das eine Verbindung aus dem Internet zum Timeserver hergestellt wird, klicken sie hier auf 'nur für eigenes netzwerk'. Danach sollte der Timeserver nur noch aus ihrem LAN heraus erreichbar sein.

XP Service Pack 2 RC1 - Erster Test misslungen

leider ist momentan noch nicht viel zu sagen zum service pack 2. nach download und einem doch etwas länglichem setup auf dem testrechner ging zunächst gar nichts: der rechner bootete zwar noch, aber wesentlich mehr tat er nicht.

nun, der release-candidate ist beta-code: man muss darüber nicht böse sein das es eben manchmal nicht geht - genau um das herauszufinden, findet der betatest ja statt... :-)

ärgerlich ist die sache aber schon: nach insgesamt 5 stunden ist der testrechner wieder im ursprungsstadium, aber ich weiss immer noch nicht mehr über die funktionstüchtigkeit einer 'd.i.e.' installation unter sp2.

werde also einen anderen rechner als testgerät missbrauchen und nochmal von vorne anfangen: mehr, wenn das getan ist.

Windows XP Service Pack 2 - Technical Preview

mit dem release candidate 1 gibt es ab sofort eine öffentlich verfügbare version vom windows xp service pack 2. nachdem das sp2 eine ganze menge an dingen in windows xp ändert, ist das ein guter zeitpunkt, um die sache zumindest auf einem testsystem unter die lupe zu nehmen.

bei den änderungen im service pack 2 geht es hauptsächlich um sicherheitsrelevante änderungen: netzwerkverbindungen, outlook express und die windows firewall funktionieren anders und sind umfangreicher als zuvor.

vor allem große büros mit vielen workstations sollten das sp2 jetzt bereits testen, um auf die generelle einführung im juni vorbereitet zu sein. mehr infos zum sp2 rc1 hier.

ich werde hier bei D.I.E. natürlich auch eine testinstallation machen und übers weblog berichten auf was man achten sollte. gehe aber davon aus, das sich das sp2 wenn überhaupt, dann nur auf netzwerkinstallationen von work&cash auswirken werden.

Heute gelernt: Null - Race-Conditions bei Delegates

Dinge sind offensichtlicher immer schwieriger als man meinen möchte. Seit heute gilt das auch für den Aufruf von Delegates :-) . Der sieht normalerweise so aus:

if( Click != null) Click( arg1, arg2);

So ruft man das vermutlich normalerweise auf, aber diese Art des Aufrufs erzeugt eine Race-Condition. Ein anderer Thread kann den Handler zwischen dem 'if' und dem tatsächlich Aufruf entfernen. Was man tun muss ist, man muss eine Kopie anlegen und diese verwenden:

ClickHandler handler = Click;

if( handler != null) hander( arg1, arg2);

Vielen Dank an Eric Gunnerson für diesen Hinweis.

erster test

so. das ist also mein erster blog eintrag.

in diesem blog soll es vor allem darum gehen,ein paar einblicke in die entwicklung bei d.i.e. zu verschaffen: was gerade in arbeit ist, warum etwas so funktioniert wie es das tut - und was wir tun koennen um dinge in zukunft besser zu machen.

mal sehen was passiert...

das heisse ding ist momentan natürlich xfalt, das faltwerksprogramm. das ist auch woran am meisten gearbeitet wird. ich denke das wir in kürze die erste screenshots zeigen können. xfalt hat jede menge verschiedener editoren und ansichten der eingegebenen - das ist das erste, was einem auffält. nach letzter zählung gibt es die folgenden unterschiedlichen ansichten und editoren (von einigen davon kann man beliebig viele gleichzeitig habe):

  • normales 3d-fenster
  • 3d-ansicht mit versteckten linien. anders als z.b. bei xrst kann man in diesem fenster auch arbeiten.
  • tabellen-fenster: eine tabellarische ansicht der daten die auch bearbeitet werden können
  • meldungs-fenster: ein fenster zur anzeige von fehlermeldungen und anderen informationen über das eingegebene system
  • projekt-fenster: ein fenster in dem alle am projekt enthaltenen bauteile angezeigt werden. (ein bauteil ist dabei etwa eine deckenplatte, ein weiteres eine bodenplatte)
  • bauteil-ansicht: darin sind alle elemente des bauteils aufgeführt. (knoten, stäbe, gelenke...)
  • eigenschafts-ansicht: darin sind alle eigenschaften des momentan ausgewählten objektes dargestellt. es kann auch editiert werden...

soviel für heute; mehr ein anderes mal...