Thomas Woelfers Baustatik Blog

Baustatik-Software und was sonst des Weges kommt

Windows XP SP2 DVD für Entwickler

Dariusz schreibt hier wie man an die Windows XP SP2 DVD für Entwickler kommt. Ich habe das Ding hier vorliegen (kam heute netterweise ganz ohne Anforderung per Post...) und folgendes ist drauf:

  • Service Pack 2 RC1 und zugehöriges Platform SDK
  • Service Pack 2 RC2 ohne zugehöriges SDK
  • Diverse Whitepaper die die Aenderungen beschreiben, größtenteils auf englisch
  • Einige Webcasts (teilweise deutsch) die die Aenderungen beschreiben
  • Material das sich speziell an Softwareentwickler wendet und z.B. Beschreibt wie man das Remote Debugging unter dem SP2 wieder zum leben erweckt

Um genau zu sein: Die DVD ist ein Abbild der online verfügbaren SP2 Portalseite.

Wer selbst programmiert und das SP2 noch immer nicht ausprobiert hat, der kann sich mit Hilfe der (kostenlosen) DVD zumindest das Download des etwa 260 MB großen RC2 sparen. Im August ist bereits mit der endgültigen Version des SP2 zu rechnen.

Vodafone will offenbar keine UMTS Kunden

Wie ich hier bereits geschrieben habe, bin ich mit meiner Vodafone GPRS Karte eigentlich hoch zufrieden. Nach einigen Stunden Regen beim letzten Kurzurlaubs-Versuch würde ich aber nun doch ganz gern auf die UMTS/GPRS Kombination ausweichen, und Vodafone bietet diese Kombi-Karte ja auch an.

Nachdem die für UMTS ja nun weiss Gott viel Geld ausgegeben haben (naja: eigentlich ja nicht, weil einige Milliarden Abschreibung ja nun auch nicht sooo schlecht für den Laden sind) und dafür auch Reklame wie blöde machen, sollte man eigentlich annehmen das die auch ganz gern Kunden dafür gewinnen wollen. Oder - das ist ja einfacher - vorhandene Kunden auf UMTS upgraden.

Tut Vodafone aber nicht. Meine Rückfrage, was denn ein Upgrade kosten würde (ist mir ja klar das ich die UMTS Karte nicht geschenkt bekomme) wurde ganz einfach beantwortet: Das geht nicht. Ende der Antwort.

Das UMTS-Angebot: Ich soll doch einfach einen neuen (zusätzlichen !) Vertrag abschließen. Ich war nun eigentlich davon ausgegangen das ich halt so eine Karte kaufe und Vodafone den vorhandenen Vertrag auf das (teurere... ) UMTS umstellt. Aber auch die zweite Rückfrage wurde abschlägig beantwortet.

Offensichtlich hat man bei Vodafone einfach kein Interesse an UMTS Kunden, egal wie einfach man die gewinnen könnte.

Wie funktioniert die Abrechnung bei Work&Cash

Wenn Sie unsere Statikprogramme mit dem Work&Cash Verfahren einsetzen, dann ist das folgende vermutlich von Interesse. Verwenden Sie hingegen eine Kaufversion oder eine kostenlose Studentenversion, dann suchen Sie sich jetzt besser schnell was anderes zu lesen... :-)

Bei Work&Cash wird ja nur die reine Arbeitszeit mit den Programmen berechnet. Dazu haben Sie auf Ihrem Rechner (oder auf einem Rechner in Ihrem LAN) die TimeServer Software laufen. Diese verwaltet Ihr Zeitguthaben. Computer auf denen diese Software läuft erkennen Sie daran, das es da ein kleines rotes 'D' in der Taskleiste gibt:

Immer wenn Sie eines unserer Programme starten nimmt das Programm Kontakt mit dem Zeitserver auf. Wenn Sie das Programm beenden, dann meldet es sich beim Zeitserver ab. (Das ist zumindest das grobe Vorgehen - in der Praxis ist die Sache schon ein wenig komplizierter.)

Läuft das Programm, dann wird also Zeit 'verbraucht'.

Nun ist es aber so, das man häufig mehrere Programme gleichzeit benötigt. Man will vielleicht einen Durchlaufträger eingeben, braucht dazu aber Daten aus einem Tragwerk, einer Scheibe und einer Stahlbetonstütze.

Effektiv sind also vier Programme geöffnet. Dabei wird aber eben NICHT auch die vierfache Zeit verbraucht. Die Abrechnung erfolgt anders.

Der TimeServer weiss nämlich, das mehrere Programme gleichzeitig betrieben werden - und rechnet dann auch nur immer ein Programm ab. Effektiv läuft der Zähler also dann an, wenn Sie das erste Programm starten und stoppt wieder, wenn Sie das letzte Programm beenden. In welcher Reihenfolge das passiert und wie viele der Baustatikprogramme dabei zum Zuge kommen ist egal.

Logbuch-Einträge mit Notepad

Eines der Programme von Windows die ich am allermeisten verwendet ist das Programm 'Notepad'. Man kann damit praktisch alle Dateien bearbeiten die ich bearbeiten muss, das Programm ist auf jedem Windows-PC vorhanden und obendrein kann man es extrem schnell starten.

Und - es hat eine prima Funktion, die weitgehend unbekannt ist: Man kann damit nämlich auch ganz einfach Logbuch-Einträge vornehmen. Wenn man einen Datei anlegen will bei der jeder Eintrag mit dem aktuellen Datum und der aktuellen Uhrzeit versehen ist - dann legt man ein solches Logbuch an.

Nun kann man Datum und Uhrzeit immer von Hand eintippen, oder man teilt Notepad mit, das es sich bei der aktuellen Datei um eine Log-Datei handelt. Das geht ganz einfach: Alles was man tun muss ist in der ersten Zeile der Datei ganz links am Rand den Text  .LOG eingeben. Steht dieser Text drin, dann hängt Notepad jedesmal wenn man die Datei öffnet automatisch das aktuelle Datum und die aktuelle Uhrzeit an.

Nicht der komfortabelste Weg aller Zeiten - aber wenn man nur eine einfache Liste braucht, dann ist das ganz genau das richtige.

Bevor es das Update-Protokoll bei den Downloads für unsere Statiksoftware gab, habe ich damit relativ lange die Liste der Veränderungen mitgeführt.

Beeindruckendes Demo von C# Express

Dan Fernandez hat hier ein beeindruckendes Demo für C# Express (inkl. Source und Video zum Demo). Das Demoprogramm kann verwendet werden um auf Google nach Bildern zu suchen und die Resultate dann weiterzuverwenden, zum Beispiel als Hintergrundbild. (Hinweis: Google hat keinen Webservice für die Bildersuche....)

Dateitypen kennen: Explorer konfigurieren

Aus mir unerklärlichen Gründen gibt es im Windows-Explorer eine Defaulteinstellung die dazu führt, das die Erweiterungen von Dateien nicht angezeigt werden. (Bei diesen Erweiterungen handelt es sich um die Zeichen nach dem Punkt im Dateinamen.)

Besonders wenn man mehrere Dateien mit gleichem Namen aber unterschiedlichen Erweiterungen vorliegen hat führt das unweigerlich dazu, das man raten muss welche die 'richtige' und gesuchte Datei ist.

Bei unseren Statikprogrammen werden dann zwar Informationen wie 'Xrst-Datei' mit einem Icon vom Tragwerksprogramm angezeigt (bei den anderen Statikprogrammen eben die anderen Icons) - aber lieber ist es mir normalerweise wenn ich alle Informationen sehen kann.

Darum ist das nach einer Neuinstallation fast immer die erste Option die ich umstelle: Der Explorer soll gefälligst anzeigen, mit was für Dateien ich arbeite.

Das geht mit dem Menü 'Extras' im Explorer. Der öffnet den Dialog 'Ordneroptionen' und darin finden Sie auf dem Reiter 'Ansicht' den Schalter 'Erweiterungen bei bekannten Dateitypen ausblenden'. Der ist von Haus aus eingeschaltet - ich empfehle den auszuschalten. (Und bei der Gelegenheit können Sie die anderen Optionen auf dem Reiter mal kurz durchsehen, da verstecken sich noch so ein paar Genistreiche die wohl ursprüngliche dazu gedacht waren die Arbeit mit XP einfacher zu machen....)

Xml Lesen mit C#

Ich habe heute recht lange danach gesucht - darum hier ein kurzer Hinweis darauf, wie man mit C# (bzw. dem BCL) XML laden und bearbeiten kann. Der Trick ist eigentlich ganz einfach: Man muss nur wissen, das man je eine Instanz von zwei Klassen braucht, eine allein reicht nicht.

Im Wesentlichen braucht man ein XmlDocument Instanz und eine der diversen XmlReader - am einfachsten tut es ein XmlNodeReader. Das XmlDocument kapselt nur die Datei, der Reader macht die eigentliche Arbeit.

string path = "c:\\temp\\file.xml";
XmlDocument document = new XmlDocument();
document.Load( path);
XmlNodeReader reader = new XmlNodeReader( document);

Das wars dann eigentlich schon. Wenn man sich nun einfach für alle Nodes interessiert, dann geht das wie folgt:

while( reader.Read())
{
   switch( reader.NodeType)
   {
       case XmlNodeType.Element:
          break;

        // und die anderen typen...
   }
}

Im Prinzip muss man also eigentlich nur wissen, das man ein separates Document braucht um den Reader zu konstruieren.

JavaScript hat einen === Operator

Genau ===. Drei (!) Gleichheitszeichen, nicht zwei. Wie nicht anders zu erwarten gibts auch ==, aber der unterscheidet sich von ===.

'==' berücksichtigt nicht, das es unterschiedliche Typen gibt, sodas z.b. (1 == "1") als true ausgewertet wird. === hingegen stellt außerdem sicher, das links und rechts vom Gleichheitszeichen auch der gleiche Typ steht.

Das hat unter anderem bei Vergleichen mit 'null' und 'undefined' eine Bedeutung: '==' betrachtet 'null
' im Rahmen eines Vergleichs nämlich als 'undefined' - und das ist in einigen Fällen nicht das, was man will.

Mehr dazu bei Eric.

Entwurfs- und Berechnungstafeln: Die Software-CD

Die Entwurfs- und Berechnungstafeln sind seit einiger Zeit zu haben ( zum Beispiel bei Amazon ) - und im Buch enthalten ist wie schon erwähnt auch eine CD auf der sich unter anderem unsere Statiksoftware befindet.

Wenn Sie beim installieren und ausprobieren der Software ein Problem haben - dann stellen Sie auf jeden Fall zunächst sicher, das auf Ihrem Rechner das richtige Datum eingestellt ist. Ist das der Fall, dann laufen die Programme nämlich auch. :-)

Achtung, Macht unproduktiv: Lemmings

Das war vor langer Zeit mein Lieblingsspiel: Lemmings. Davon gibts hier eine Online-Variante in DHTML. Vorsicht - das Ding hat schon durchaus seinen Sucht-Effekt: Wenn Sie was wichtiges zu tun haben, dann erledigen Sie das besser bevor Sie die Site besuchen. :-)

Kurze Blogpause

Momentan ist etwas Ruhe im Blog. Bin für ein paar Tage hier - ab Montag gibts wieder 'richtige' Inhalte im Blog. Bis dahin ist Pause... :-)

Pech beim Transport

Schlechter Tag gestern: Erst ein einige Stunden verspäteter Flieger - dann der größte Stau des Jahres (oder Jahrzehnts ?) in Österreich: In der einen Richtung zwanzig Kilometer bis Insbruck, auf der anderen 40. Und außenrum natürlich auch alles dicht - Ausweichen von der Autobahn auf die Landstrasse machte nicht viel Sinn.

Andererseits: Schön braun geworden, im Stau. :-)

Product-Placement und Performance-Optimierungstipps für Flughafensicherheit

Wenn man von München nach Düsseldorf fliegt und dazu mit der dba und nicht mit der Lufthansa fliegt, dann kostet die Flughafengebühr plus die neue 'Sicherheitsgebühr' etwa ein Drittel des Flugpreises der günstigeren Flüge.

Die Sicherheitsgebühr beträgt 10 Euro. Die sind gut angelegt, schließlich will man ja nicht, das die Nachbarin im Flugzeug gefährliche Nagelfeilen mit sich herumträgt. Fürs Geld gibts außerdem auch eine prima Show: Über der wartenden Schlange von bald Durchleuchteten hängt dazu ein Monitor auf dem eine Filmschleife abgespult wird.

Der Inhalt des Films: Harmlose Menschen machen vor, was man tun muss, damit die Kontrolle möglichst reibungslos verläuft. Also Jacken ausziehen, Kleingeld und Handys in kleine Kistchen legen, Laptops separat durchleuchten lassen - und so weiter usf..

Der Motto des Films ist auch immer gleich: 'Bitte helfen Sie uns, damit es schneller geht'.

Ich helfe natürlich gern, und darum mein hilfreicher Rat an den Flughafen München: Es geht vor allem dann schneller, wenn man von den 6 möglichen Durchgängen MEHR als 2 öffnet. Zum Beispiel 4, dann gehts schon doppel so schnell.

Was mir außerdem aufgefallen ist: Die dba verteilt auf Flügen jetzt auch wieder 'Speisen' und Getränke. Bemerkenswert sind die Chips - die werden nämlich langsam und ausführlich erwähnt. Einschließlich einer mehrfachen Erwähnung des Herstellers. Offenbar ist das eine Art Marketingaktion für Chio-Chips, den vorgemeinten mehrfach erwähnten Hersteller. Was mich daran belustigt ist die Tatsache, das ich nun schon mehrfach erlebt habe, das nach der ausdrücklichen Lobhudelei für Chio dann Chips eines anderen Herstellers verteilt wurden. Empörung habe ich deswegen noch keine erlebt. Die Mitflieger wissen die guten Chips dann wohl auch zu schätzen. :-)

Dabei bleibt es aber nicht: Nachdem 'Speisen' und Getränke an den Mann gebracht wurden - vor allem die Getränke - gibt es neuerdings eine 'zweite' Getränkerunde. Die läuft auf dem kurzen Flug natürlich nur noch in großer Hektik ab - muss aber offenbar auch unbedingt über die Bühne gebracht werden, denn auch da wird der Hersteller lang und ausführlich belobigt. Es wird sogar 'Viel Spaß' mit der Brause gewünscht.

Ich bin ja für jede Form von Product-Placement offen, aber offen gesagt wärs mir lieber die würden Testfläschlein bekömmlicher Rotwein-Marken verteilen, als Cola mit Zitronengeschmack.