Thomas Wölfers Baustatik-Blog

Thomas Wölfers Baustatik Blog

Support für Firefox und andere Gecko-Browser


Nachdem es in unserer Mailing-Liste einen entsprechenden Hinweis gab (besten Dank an Prof. Berner) wurde unsere Website ( www.die.de ) mit den Informationen über unsere Statiksoftware ein wenig überarbeitet: Der seit etwa einem Monat in fertiger Version verfügbare Firefox-Browser machte an verschiedenen Stellen Probleme.

Im besonderen betraf das die Baumansicht im linken Teil des Fensters, mit der im Angebot und den Tutorials navigiert werden kann. Weil der Baum etwas merkwürdig umbrochen wird und dann schlecht zu lesen ist kann man das Fenster des Baums ab sofort in seiner Größe verändern. Dazu geht man mit der Maus auf den vertikalen Trennstrich: Der Cursor verändert sich dann, und man kann das Ding breiter machen.

Bei der Gelegenheit sind mit gleich noch ein paar andere Ungereimtheiten aufgefallen - die habe ich auch gleich beseitigt. Sollte noch jemanden etwas auffallen das unbedingt beseitigt gehört: Bitte melden!

Wer selbst ASPX Seiten betreibt: Wichtig ist vor allem, das man die browserCaps Sektion im Web.config erneuert, damit ASP.Net den Firefox (und andere Gecko-Browser) nicht länger als downlevel-Browser behandelt. Eine gute Quelle dafür ist Slingshot Solutions.


Werbung für Bauingenieure


Der Hauptverband der deutschen Bauindustrie macht sich offenbar Sorgen um den Nachwuchs. Zumindest finanziert der Verband eine Werbeseite, die zum Studium des Bauingenieurwesens ermutigen soll. Und dort gibt es eine interessante Graphik: Noch 1994 gab es fast dreimal soviele Studienanfänger wie Absolventen - seit dem Jahr 2000 ist die Anzahl der Absolventen fast identisch mit der Anzahl der Einsteiger und liegt bei etwa 6000 Personen pro Jahr.

6000 Einsteiger, 6000 Absolventen - es scheint niemand mehr durchzufallen. Sind die Studenten klüger, die Prüfungen leichter oder ist das Fach an sich einfacher geworden? Fragen über Fragen.


Faltwerks-Programm: Mehr zu Projekten und Bauteilen


Mehr Informationen zum Faltwerksprogramm. Doch ...

Vorab aber eine wichtige Information: Ich kann noch kein Veröffentlichungsdatum nennen, und alle Informationen beruhen auf der Version an der momentan gearbeitet wird. Ich denke das alle vorgestellten Funktionen so wie ich sie beschreibe auch im fertigen Produkt 'drin' sein werden - aber ich möchte das nicht garantieren...

Der vorherige Eintrag zum Faltwerksprogramm ist hier.


Wie bereits beschrieben haben Sie es im Faltwerksprogramm mit unterschiedlichen Bauteilen zu tun. Jedes dieser Bauteile setzt sich aus unterschiedlichen Objekten zusammen. So besteht ein (frei definierter) Stahlquerschnitt beispielsweise aus Blechen die zwischen Knoten angeordnet sind. Diese Objekte wiederum haben Eigenschaften: Die Knoten halten zum Beispiel Informationen über die Position (und damit die Länge) der Bleche, während die Bleche zum Beispiel eine Dicke haben.

 

Nun brauchen Sie natürlich Befehle um diese Bauteile und die darin enthaltenen Objekte zu manipulieren. Und das sind im Faltwerksprogramme eine ganze Menge an Befehlen. Viele, viele, viele Befehle. Und die stecken alle in Menüs und Werkzeugleisten. Natürlich können Sie einfach ein Objekt anklicken und erhalten dann ein Objektmenü – doch dazu mehr in einem späteren Eintrag.

 

Zunächst ist es einmal so, das die Befehle über die Menüleiste am oberen Rand des Fensters erreichbar sind. Das ist nicht weiter überraschend – allerdings hat es diese Menüleiste in sich, und zwar Aufgrund der Menge der Befehle: Das Ding würde reichlich unübersichtlich werden, wenn wir tatsächlich einfach alle Befehle darüber verfügbar machen würden. (Stellen Sie sich einfach vor, Sie hätten ein Menü in dem alle Befehle aller unserer Statikprogramme zusammen auftauchen würden. Zu voll? Genau!)

 

Aus diesem Grund gibt es nicht nur eine Menüleiste, sondern eine Menüleiste die von Bauteil zu Bauteil unterschiedlich ist. Im Normalfall werden Sie das gar nicht bemerken: Die richtigen Befehle sind einfach ‚da’. Wenn Sie zum Beispiel in einem Fenster arbeiten in dem ein Stahlquerschnitt angezeigt wird – dann enthält das Menü eben Befehle rund um diese Querschnitte. Sind Sie in einem Fenster mit ‚Faltwerks-Bauteilen’ – dann haben Sie eben die zugehörigen Befehle im Menü.

 

Dabei gibt es aber zwei Probleme: Zum einen ist ja nicht sichergestellt das wir auch wirklich alle Befehle an die Stelle tun, an der Sie die gern hätten (auch wenn wir uns wirklich viel Mühe damit geben...) – zum anderen können Sie auch selbst Befehle anlegen (auch dazu ein andermal mehr) und die können wir natürlich von Haus aus nicht in ein Menü packen.

 

Darum hat das Faltwerksprogramm einen eigenen Menü-Editor: Damit können Sie, so das gewünscht ist, einfach selbst bestimmen was in welchem Menü enthalten sein soll. Sie können dabei für jedes Bauteil ein eigenes Menü erstellen (und natürlich auch die Objektmenüs aller Objekte selbst definieren.)

 

Der Menüeditor sieht so aus:

 

 

Ganz oben wählen Sie aus, für welchen Bauteil-Typ das Menü gedacht ist. Links haben Sie eine Liste der verfügbaren Menüs und eine Möglichkeit ein neues Menü anzulegen oder ein vorhandenes zu löschen. In der Mitte haben Sie eine Liste der Befehle die momentan im Menü enthalten sind – und rechts haben Sie eine Liste der zur Verfügung stehenden Befehle.

 

Praktische Sache.

Was ich beim erklären der Fensterverwaltung im Faltwerk vergessen habe zu erwähnen: Die Dialoge sind, sofern das sinnvoll ist, in der Größe veränderbar. Das sieht man zum Beispiel am Menü-Editor: Der hat rechts unten einen ‚Anfasser’. Daran können Sie ziehen – und das Ding wird größer. Sie können dann die einzelnen Listen deutlich besser sehen: Je größer der Monitor, um so besser die Übersicht.


Tipp des Monats für Bauingenieure


Die LGA (Landesgewerbeanstalt Bayern) hat hier einen interessanten Dienst anzubieten: Der Tipp des Monats kann per Web angesehen und auch per eMail abgerufen werden. Dabei gehts um praxisorientierte Tipps - wie zum Beispiel Unklarheiten oder (Tipp)Fehler in Normen und ähnliches.


Add-Ons im Browser verwalten


Was viele nicht wissen: Vor dem Service Pack 2 für XP war es für sogenannte Add-Ons relativ einfach sich in den Browser 'einzuschmuggeln' - und nie wieder gesehen zu werden. Bei 'gutartigen' Add-Ons wie zum Beispiel dem Google-Toolbar installierte man die Dinger natürlich selbst, weniger gutartige versuchten einen auszutricksen... und präsentieren seitdem Werbung oder navigieren auf Webseiten, zu denen man gar nicht will.

Mit dem Update des Browsers durch das Service Pack 2 kann man derlei bösartige Add-Ons endlich deutlich besser aufspüren und entfernen. Das geht mit dem Button 'Add-Ons verwalten', der sich unter den Internetoptionen (Extras -> Internetoptionen) auf dem Reiter 'Programme' befindet.

Der Button öffnet einen Dialog mit dem man alle installierten und alle momentan verwendeten Add-Ons anzeigen kann - und man kann die Dinger auch deinstallieren wenn man das will.

Beim Update durch das SP2 werden übrigens vorher vorhandene Add-Ons nicht entfernt: Es lohnt sich also auch nach dem Update auf jeden Fall, mal einen Blick in diese Dialogbox zu werfen.


Imposantes Bauwerk: Wie aus einem SciFi Film


In - beziehungsweise unter - Tokyo gibt es ein imposantes Bauwerk: Kilometerweise Tunnel und gigantische Kavernen dienen der Vorsorge vor Überschwemmungen. Das ganze sieht aus, als wäre es direkt aus Half-Life2 entnommen.

  

Ist aber alles echt. Mehr Bilder gibts auf der offiziellen G-Cans Seite.


Exception Handling: Richtig werfen, gutes lesen


Fängt man eine Exception und wirft sie dann mit throw(ex) weiter, dann zerstört man sich den Callstack und tötet damit wichtige Informationen - das sollte sich mitlerweile herumgesprochen haben. (Falls nicht: Klick)

Nun gibt es aber sehr wohl Gründe eine Exception zu fangen und auch wieder zu werfen - mal mit einer eigenen Exception, mal mit der Original-Exception und mal direkt. In welchen Fällen macht man aber was? Ich habe das in einem älteren Beitrag schonmal erklärt, bin aber heute über einen Text der Patterns&Practices Group gestolpert der das wesentliche ausführlicher erklärt: Exception Managment Architecture - sehr lesenswert.


Also doch: SIA 262


Also schön. Wie man bei meinem Bruder lesen kann - es ist doch SIA 262. Ich hoffe mal diese Information ändert sich nicht nochmals. :-)


Tipp für Vieltipper: 'Command Prompt Here'


Wer viel und gerne mit der Kommandozeile arbeitet, der muss auch oft eine solche öffnen. Dabei kennt man das gewünschte Verzeichnis meist - weil man es nämlich im Explorer bereits vor sich hat.

Ohne weitere Tricks bleibt einem aber nichts anderes übrig als eine neue Shell zu öffnen und dann per 'CD' ins gewünschte Verzeichnis zu wechseln.

Das geht aber viel einfacher mit dem 'Open Command Window Here' Tool aus den Windows PowerToys. Ist das installiert, dann kann man einfach die Shell im gewünschten Ordner einfach per rechtem Mausklick öffnen. Praktischer gehts nicht.

Ebenfalls in den PowerToys enthalten: 'TweakUI' zum einstellen von vielen Optionen, für die XP sonst keine Dialoge bietet und viele andere größere und kleinere Tools. Das ganze gibts kostenlos bei Microsoft.