Thomas Wölfers Baustatik-Blog

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Wer fällt denn auf sowas rein?


Kam heute per Mail:

Geschäftsvorschlag.

Zuerst muß ich um Ihre Zuversicht in dieser verhandlung bitten. Das ist auf Grund seiner lage, als das sein total VERTRAULICH und Geheimnisvoll.

Aber ich weiss, dass eine verhandlung dieses Ausmaßes irgendeinen Ängstlich und besorgt machen wird,aber ich versichre Ihnen, dass alles am Ende des tages in ordnung sein wird.

Wir haben uns entschieden Sie durch eine E-mail sendung,wegen der Dringlichkeit diese verhandlung zu erreichen, als wir davon zuverlassig von seiner schnelligkeit und vertraulichkeit Überzeugt worden sind.

 

Ich möchte mich nun vorstellen. Ich bin Herr Paul Kube (Rechnungprüfer bei der Chartered Bank von Süd Afrika).

Ich kam zu ihrem kontakt in meiner persönlichen suche nach einer zuverlassigen und anstandige person, um eine sehr vertrauliche verhandlung zu erledigen, die Übertragung von einem fremden Konto das maximale zuversicht erfordert.

Der vorschlag:Ein Ausländische,verstorbener Ingenieur Jurgen Rosenthal, ein Diamante-Handler/unternehmer mit der Republik Süd Afrika.

Er war bis seinem Tod vor drei jahren in einem Flugzeug absturz,als unternehmer bei der Regierung tatig. Herr Rosenthal war unser kunde hier bei

der Chartered Bank von Süd Afrika Johannesburg und hatte ein Konto guthaben von US$14.3 million (Vierzehnmilliondreihunderttausend United States Dollar). welches die Bank jetzt fraglos erwartet durch seine Verwandten das Sie sich melden, wenn Sie sich nicht melden wird alles zu einem Afrikanischen vertrauens fond für waffen und munitions besorgungen bei einer freiheitsbewegung hier in Africa gespendet.

Leidenschaftliche wertvolle Anstrengungen werden durch die Chartered Bank gemacht,um einen kontakt mit jemanden von der Rosenthal familie oder Verwandten zu bekommen.Es hat aber bis jetzt keinen Erfolg gegeben.

Es ist wegen der wahrgenommen moglichkeit keinen verwandten der Rosenthal zu finden (er hatte keine frau und kinder) dass eine Anordnung für den fond als nicht zubehaupten deklariert werden,sollte, und dann zum vertrauens-fond für waffen und munition bersorgung ausgeben,die dem kurs vom krieg in Afrika gespendet wird.

Um dieser negative Entwicklung abzuwenden, haben ich und einige meiner bewährten kollegen in der Bank beschlossen das Geld nach Ihre zustimmung zu Überweisen und suchen jetzt Ihre Erlaubnis das Sie sich als verwandter des verstorbenen Ing.Jurgen Rosenthal deklarieren,damit der Fond in der höhe von USD$14.3m infolgen dessen als der Nutznießer(Verwandter des Rosenthal)auf Ihr Bank Konto Überwiesen werden.

 

Alle beurkundungen und Beweist die Ihnen ermöglichen diese Fonds zu behaupten werden wir zu Ihrer verfügung stellen,damit alles gut verläuft und wir versicheren Ihnen ein 100% Risiko freie Verwicklung.

Ihr Anteil wäre 30% von der totalen Gange, während die restlichen 70% ist für mich und meine kollege.

Wenn dieser vorschlag für Sie OK ist und Sie Wünschen das vertrauen auszunutzen, das wir hoffen auf Ihnen und Ihrer Gesellschaft zu verleihen,dann senden sie mir netterweise sofort per meine personal E-mail Adresse, Ihre Voll Namen, Adresse, Telefonnummer, fax-nummer und Ihre vertraulicher E-mail adresse, damit ich Ihnen die relevanten details dieser verhandlung senden kann.

Danke in voraus.

Mit freundlichen Grüße.

Paul Kube.

Bitte schicken Sie Ihre Antwort auf meine Vertraulichen Email Adresse.

pkube1000@yahoo.com

 

 


Zur Ansichtsproblematik im 3d-Faltwerk


Im kommenden Faltwerksprogramm gibt es natürlich auch wieder eine graphische Eingabe. Das ist beim Faltwerksprogramm ein bisschen unhandlich - letztlich ist es dabei ja so, das man ständig gegen irgend welche Wände sieht. Das hilft natürlich nicht gerade bei der Orientierung. Um sie Sache besser durchschaubar zu machen, wird es darum mehrere Ansichten geben.

Die normale Ansicht:

3dview_1.png

In dieser Ansicht können die Wände und Decken halbtransparent sein: Dadurch können Sie auf der einen Seite erkennen, wie das Bauwerk grundsätzlich aussieht - auf der anderen Seite kommen die Wände Ihnen aber nicht in die Quere. Objekte die "hinter" einer Wand liegen, können einfach angeklickt werden.

3dview_3.png

Für einen besseren räumlichen Eindruck gibt es aber auch eine Ansicht mit versteckten Linien. Bei dieser Ansicht wird die gleiche Projektion verwendet, wie bei der "normalen" Ansicht: Das rotieren und zoomen in dieser Ansicht funktioniert also gleich. Hier können also solide Körper direkt in einer "realistischen" Ansicht des Bauwerks eingebaut werden.

Schließlich gibt es noch die "Echt" Ansicht.

3dview_2.png

Diese verwendet eine andere Projektion: Und zwar eine, die der von 3d Spielen entspricht: Hier können Sie also tatsächlich durch die Räume des Gebäudes navigieren und die Konstruktion sozusagen "von innen" heraus fertigstellen.


Multiple Monitore ausrichten


Windows untersützt von Haus aus den Betrieb von multiplen Monitoren gleichzeitig. Für jeden Monitorausgang den Windows findet, erhalten Sie in den "Display Properties" ein eigenes Monitorsymbol. Bei mir sieht das so aus:

displayprop.gif

Jeder Monitor bekommt ein eigenes blaues Rechteck. Jedes Rechteck hat eine Position und eine Größe - und kann verschoben werden.

Der Windows-Desktop erstreckt sich über alle Monitore, es stellt sich aber die Frage: Wo ist der linke Rand des Desktops, und wo ist der rechte? Das können Sie mit der Position der blauen Rechtecke festlegen - Wenn also der rechte Teil Ihrer Fenster auf dem linken Monitor erscheinen, und der linke Teil auf dem rechten, dann können Sie das ändern, indem Sie die Monitorsymbole hier in die richtige Reihenfolge schieben.

Nun mal angenommen das der eine Monitor eine andere Auflösung hat als der andere: Schliessen die beiden dann "oben" oder "unten" aneinander an? Auch das geht mit diesem Dialog. Im Bild können Sie sehen, das Monitor 2 und 1 oben angeglichen sind: Wenn ein Fenster aus Monitor 1 auf Monitor 2 geschoben wird, dann erscheint das Fenster auch auf Monitor 1 "oben". (Als Nebeneffekt kann man dann die Maus auf Monitor 1 "unten" nicht in Richtung Monitor 2 schieben: Windows lässt die Maus nur an Stellen "raus", wo auch ein Monitorbild zu sehen ist.)

Lange Rede kurzer Sinn: Wenn Sie mehrere Monitore mit unterschiedlichen Auflösungen betreiben, dann sollten Sie diesen Dialog verwenden um die Geräte richtig auszurichten.


PDC 05 - Alle Sessions als Video zum runterladen


Wer wie ich leider nicht auf der PDC05 war - hab ich sehr bedauert - für den gibt es jetzt ein äußerst positives Angebot von Microsoft: Es gibt alle Sessions, zusammen über 500 Stunden, als aufbereitete Videopräsentation zum Download. Ich selbst lade gerade 27 Sessions runter :-) - da habe ich am Wochenende ja echt mal ein Alternative-Video-Programm. Link: PDC 05 Videos


Kleine Dinge die ewig brauchen: CustomEndCaps bei GDI+ Pens


Ich mache das eigentlich lange genug, aber es passiert mir immer noch das ich mich davon überraschen lasse, wie unglaublich viel Zeit für die kleinsten Kleinigkeiten beim programmieren anfallen können. Letztes Beispiel: Das zeichnen von Pfeilen.

Das ist eigentlich kein Problem: GDI+ kann das von Haus aus, und die Funktionalität ist bei .Net in der "Pen" Klasse gekapselt. Ein "Pen" ist im Kern eine Zusammenfassung aus einer Farbe und einer Strichstärke mit optionalen "besonderen" Enden. Malt man einen Strich mit einem Pen, dann wird im Normalfall genau das ausgegeben: Ein Strich. Nun kann man aber weitere Eigenschaften des Pen einstellen: Die StartCaps und EndCaps. So kann man beispielsweise LineCap.ArrowAnchor verwenden - und erhält dann einen hübschen Pfeil.

Dummerweise brauchen wir nicht nur einfache Pfeile: Für Momente gibt es ja das Symbol mit der doppelten Pfeilspitze, und es ist wenig überraschend, das GDI+ nicht besonders viel über Momente weiss. Ergo: Kein LineCap für Doppelpfeile. Dafür gibt es aber eine andere Eigenschaft: Die CustomLinCap. Der Trick dabei: Man kann selbst festlegen, wie das Ende der Linie aussehen soll.

Das ist schön, nur ist die Dokumentation dazu ein wenig mau. Es gibt zwar ein Beispielprogramm, aber das ist, sehr vorsichtig ausgedrückt, nur wenig hilfreich. Um herauszufinden wie das nun eigentlich wirlich funktioniert, muss man allen ernstes ein paar Stunden investieren. Nur für einen blöden Pfeil.

Wie auch immer, die Sache funktioniert so: Die per Pen ausgegebenen Striche haben ja eine Strichstärke, darum gibt es zwei Möglichkeiten die Form des Strichendes zu definieren: Entweder mit einem Outline das in der Mitte des Striches anfängt, oder mit einem Outline das links oder rechts am Rand des Striches beginnt. Darum haben die CustomLineCaps auch diesen merkwürdigen Konstruktor mit zwei Parametern, von denen der eine immer null sein muss. Übergibt man den Path im ersten Parameter, beginnt das Outline eben am Rand des Striches, sonst in der Mitte.

Was die Dokumentation leider nicht sagt - und das ist es, was dann hinterher die Zeit kostet: Gibt man eine Form an die am Rand beginnen soll, dann wird diese an beiden Rändern ausgegeben. Und zwar nicht gespiegelt, sondern im Original. Damit bekommt man also Mickey-Mouse Ohren hin, aber eben keine vernünftigen Pfeilspitzen. Man muss also die andere Methode verwenden. Und: Das Outline darf sich nicht selbst schneiden - sonst klappt die Sache mit dem Füllen nicht. Resultat: Man sieht nichts.

Und noch ein letzter Tipp: Wenn Sie dabei sind die CustomLineCaps auszuprobieren: Machen Sie das mit einem dicken Strich - nur so bekommt man wirklich heraus, was genau eigentlich gemalt wird.