Thomas Woelfers Baustatik Blog

Baustatik-Software und was sonst des Weges kommt

Cut und Paste mit dem Terminal Server

Die Verwaltung unseres Webservers erfolgt per "Remote Desktop Connection". Auf dem Server läuft dazu ein Terminal Server - wenn man sich mit dem verbindet, dann erhält man einen ganz normalen Windows-Desktop. Dieser läuft aber in einem Fenster auf dem lokalen Rechner. Damit kann man den Server dann ganz so verwalten, als würde man direkt davor sitzen.

Zwischen dem lokalen Rechner und dem, der im Fenster erreichbar ist, kann man dabei auch per Cut&Paste Daten austauschen. Also zum Beispiel Texte oder Dateien. Das ist per Default eingeschaltet - wenn man das aber mal ausgeschaltet hat, dann ist die zugehörige Einstellung schwer zu finden.

Wenn Cut&Paste mit dem Terminal Server nicht mehr geht, dann ist folgendes zu tun: Im Programm "Terminal Services Configuration" auf dem Server, braucht man die Eigenschaften der RDP-Tcp Verbindung. Auf dem zugehörigen Dialog gibt es dann einen Reiter "Client Settings", und dort findet sich rechts unten die Option mit dem Namen "Clipboard mapping". Die muss man ausschalten - dann gehts wieder.

Zahlen zum Webserver

Das Webangebot von D.I.E. gibt es schon deutlich länger, aber auf dem aktuellen Server sammeln wird die Logfiles seit dem 11 Juli 2003. Gerade bin ich zufällig in der Seitenstatstik über eine Zahl gestolpert: Der Server hat seit Sommer 2003 über eine Million Webseiten ausgeliefert - die 1.000.000-Marke muss vor ein paar Tagen übersprungen worden sein. Der bisher aktivste Monat war der Dezember 2005: In diesem Monat wurden knapp 66.000 Seiten ausgeliefert.

TimeServer als Dienst laufen lassen

Wenn Sie unsere Baustatiksoftware im Work&Cash Verfahren nutzen, dann haben Sie auf Ihrem Rechner das "TimeWiseServer" Programm laufen. Dabei handelt es sich um das Programm, das die Zeitverwaltung besorgt. Dieses Programm kann entweder die Zeit für einen einzelnen Rechner verwalten, oder aber auch die Zeit für ein ganzes Netzwerke verteilen.

In einer Netzwerkinstallation ist es manchmal wünschenswert, das das TimeServer-Programm auf einem Server betrieben wird, an dem keine Person angemeldet ist. Nun ist es aber so, das das Programm eigentlich für den Einsatz auf einem Desktop ausgelegt ist - es macht sich zum Beispiel über ein kleines Icon in der Taskleiste bemerkbar. Gestartet wird das ganze normalerweise über den "AutoStart"-Ordner von Windows. Das bedeutet aber auch, das das Programm eben immer nur dann gestartet wird, wenn sich ein Nutzer am Rechner anmeldet.

Das lässt sich aber ändern: Mit Hilfe von SrvAny aus den Windows Server Resource Kit Tools (kostenloser Download) können Sie den TimeWise Server als "Dienst" unter Windows betrieben - und für den Betrieb eines Dienstes ist es nicht erforderlich, das eine Person am System angemeldet ist.

Note to self: _CrtSetBreakAlloc()

Ich vergesse den Namen immer, und dann muss ich es ewig suchen, weil ich es in der Dokumentation aus unerfindlichen immer so schlecht finde: Wenn man einen Breakpoint in C++ auf eine bestimmte Allokationsnummer setzen will, dann geht das mit _CrtSetBreakAlloc();

Der Parameter ist die Nummer der Anforderung.

So, jetzt werd ichs auch in Zukunft finden. :-)

Kostenloser Download für Schneider Bautabellen

Vom Werner-Verlag gibt es seit einigen Tagen Aktualisierungen für die Schneider Bautabellen zum herunterladen. Die Aktualisierungen gelten dem Thema "Einwirkungen auf Tragwerke" und basieren auf den neuen Weißdrucken zur DIN 1055-4 (Windlasten) und DIN 1055-5 (Schnee- und Eislasten).

Das ganze gibts in Form zweier PDFs hier.

Lesestoff aus dem Urlaub

In einer Woche Urlaub kann man schon eine Menge lesen - und das hier wars bei mir:

IPSec second Edition:
Das werde ich noch mindestens zweimal lesen müssen - das Thema ist einfach zu kompliziert.

William Sutcliff: bad influence
Spannend und schmerzhaft: Wie ein "ganz normaler" Junge plötzlich (fast) zu einem Monster wird.

Lauren Weisberger: The Devil wears prada
Zum totlachen: Über den grauenhaftesten Chef den man sich vorstellen kann.

Christopher Moore: Die Bibel nach Biff
Ebenfalls sehr lustig. Biff ist Jesus' bester Jugendfreund und berichtet über die ersten 30 Jahre.

Terry Pratchett: The Science of Discworld III
Rincewind und Ponder Stibbons kommen vor, aber eigentlich ist das ein Fachbuch über Darwin mit ein paar Ausflügen zu schwarzen Löchern und Dampfmaschinen. Sehr zu empfehlen, wenn man sich für das Thema interessiert und eigentlich nicht vom Fach ist.
(Link geht zum Taschenbuch, das gibts aber noch nicht).

Ian Rankin: Das Souvenir des Mörders
Spannender Krimi, aber sonst nichts weiter besonderes.

Nick Hornby: A long way down
Sehr unterhaltsam, und wie alles von Hornby ein wenig schräg: 4 Selbstmord-Interessierte treffen sich auf einem Hochhausdach und springen dann doch nicht.

John Grisham: The Broker
Totaler Mist, mit sicherheit das letzte Buch von Grisham, das ich gekauft habe. Wenn er die Story in 100 statt in 470 Seiten untergebracht hätte, wärs vielleicht ok gewesen. Hat er aber nicht.

Dan Brown: Angels and Demons
Sehr spannend, aber Browns immer wiederkehrende gleiche Masche langweilt. Beim zweiten Buch hat man das Gefühl es schonmal gelesen zu haben, beim dritten ist man sich sicher das man es schonmal gelesen hat, so ähneln die sich. Ein viertes werde ich nicht lesen, aber wer noch keins gelesen hat: Für ein spannendes Buch ist der Mann gut, welches ist aber egal.