Thomas Wölfers Baustatik-Blog

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Visual Assist


Steve lobte vor kurzem das Visual Studio Add-On Visual Assist. Darum habe ich mir das heute auch mal angesehen - kann Steve aber beim besten willen nicht folgen. Mich interessierte vor allem der Spell-Checker, der laut Hersteller nicht auf englisch beschränkt ist. Das stimmt auch mehr oder weniger - man kann passende Dateien von OpenOffice runterladen, und dann gehts auch in deutsch. Für Kommentare und andere Zwecke ist es extrem angenehm, wenn man einen ins VS integrierten Spellchecker hat.

Leider kommt das Ding aber nicht mit Umlauten klar: Kommt einer vor, dann denkt der Spellchecker das Wort sei an dieser Stelle zu Ende. Das ist bestenfalls unbrauchbar.

Außerdem funktionierte der normale AutoCompletion Mechanismus nicht mehr: Drückt man in der Listbox der "vorgeschlagenen" Methode wie gewohnt den '.' oder '(', dann ging die Listbox zu - und vervollständigt war nichts. Auch die veränderte Farbgebung beim Syntax Highliting empfand ich als alles andere als eine Verbesserung.

Obendrein ist mir das Visual Studio nach der Installation von dem Add-On mehrfach abgestürzt, was sonst eigentlich nie passiert. Ein falscher Klick auf den Options-Dialog von "Visual Assist" - und das ganze Studio hängt.

Auch die Installation war unerfreulich: Ich habe, so wie ich das immer mache, die Software als Admin installiert. Der Start des Visual Studio mit meinem normalen Arbeits-Account führte dann aber nur zu einer Exception-Messagebox von Visual Assist: Geladen wurde es nicht. Die "offizielle" Korrektur dafür war es dann, dem nomalen Account volle Rechte im Installationsverzeichnis von Assist (in \Programme) zu geben.

Zu guter letzt klappte dann auch die Deinstallation nicht richtig: Was ich noch nie erlebt habe: Erst brachte der Deinstaller das 'Add/Remove Programs' Applet zum Absturz, und hinterliess dann noch einen Eintrag in der Software-Liste den man nicht mehr loswird.

Schlage vor, die Hände davon zu lassen. :-)

Unabhängig davon suche ich noch immer einen Spellchecker der sich ins Visual Studio integrieren lässt - kennt jemand einen der funktioniert?


Unterhaltung fürs Wochenende


Diesmal: Völlig nebensächliche aber trotzdem interessante Informationen über Domain-Namen. So kann ein Domain-Name beispielsweise nur 63 Zeichen enthalten, wie die Domain http://DIDYOUKNOWTHATYOUCANONLYHAVESIXTY-THREECHARACTERSINADOMAIN-NAME.com zeigt. Das hält aber niemanden davon ab, lustige Dinge damit anzustellen, wie man zum Beispiel bei http://ZZZZZZZZZZZZZZZZZZZZZZZZZZZZZZZZZZZZZZZZZZZZZZZZZZZZZZZZZZZZZZZ.com sehen kann.

Auch interessant: Praktisch alle Domain-Namen mit 3 oder 4 Zeichen sind "weg" - man kann aber noch so interessante wie 7RG8.com oder U3JZ.com bekommen.

Diese hilfreichen Wissenshappen kommen von yafla.com.

Goodie: Ein Redhook-Bar zum spielen.


Der Windows-XP Desktop-Toolbar


Windows XP hat viele nette Features, von denen ich oft erlebe, das viele Menschen sie nicht kennen. Eines davon ist der "Desktop Toolbar".

Eigentlich ist das gar kein Toolbar, sondern ein Button - und der öffnet ein Menü. Sinn der Sache ist folgender: Man hat auf dem Desktop irgendwelche Links oder Dateien, die man häufig benötigt. Gleichzeitig arbeitet man aber normalerweise mit einem maximierten Fenster - man kann den Desktop also gar nicht sehen, geschweige denn auf irgendwas, das darauf liegt, klicken. Mit einem Wort: Man kommt eben nicht an die "wichtige" Readme.txt, wenn gerade ein Fenster maximiert ist.

Außer, man benutzt den Desktop-Toolbar. Den aktiviert man wie folgt:

  • Rechter Mausklick auf den Taskbar. (Das ist das ding unten am Rand, wo auch der Startbutton und die Uhr drin ist.)
  • Der Klick öffnet ein Objektmenü. Da drin gibts ganz oben den Befehl "Toolbars". Draufklicken.
  • Das öffnet ein Untermenü, und da drin steht "Desktop". Draufklicken.
  • Jetzt gibt es links vom Info-Bereich im Taskbar (also links von der Uhr) einen neuen "Button" mit dem Text "Desktop"
  • Da kann man nun draufklicken, und das öffnet ein Menü. In dem befinden sich dann Befehle, mit denen man alle Elemente erreichen kann, die sich auf dem Desktop befinden.

 


Nur ein kurzer Hinweis


OpenBlog-Event bei Fischer ( -Dübel, -Technik.). Morgen. Mit mir. (Ich weiss zwar nicht so genau warum, fühle mich aber natürlich trotzdem geehrt.) Wer Fragen hat, mag fragen - wie das geht, steht hier.

Das Client-Debug-Fenster


Im Faltwerksprogramm sind die Abhängigkeiten zwischen den einzelnen Objekten teilweise sehr komplex. Alle möglichen Objekte "horchen" auf Veränderungen von anderen Objekten. Ein Objekt das "horcht" nennen wir "Client" des anderen Objektes. Diese Clients gibt es aus verschiedenen Gründen - im wesentlichen läuft es aber immer darauf hinaus, das ein Objekt eine Veränderung eines anderen mitbekommen muss. So muss die Baumansicht des aktuellen Dokumentes beispielsweise mitbekommen, wenn sich der Name eines Objektes ändert, die 3D-Ansicht muss wissen, wenn sich die Dicke einer Platte ändert - und so weiter.

Damit wir dabei nicht die Übersicht verlieren, gibts dafür ein eigenes Debug-Fenster, das im "normalen" Auslieferungszustand der Software allerdings nicht dabei ist. (Natürlich ist es für den Anwender der Software auch nicht weiter von Interesse, wie sich die Objekte untereinander verständigen.)

client-debug-fenster.png


Gestern kurze Blogpause...


... weil ich die Nacht zuvor damit beschäftigt war, meinen Magen von dem "leckeren" indischen Essen zu leeren. :-( Heute muss ich erstmal meine Inbox wieder in den Griff bekommen - und morgen gibts auch wieder ein sinnvolles Posting.

Lustige Bilder von FEM-Ergebnissen


Wir experimentieren beim Faltwerkprogramm momentan eigentlich an der Positionierung der Lichtquellen für die "Echt" Ansicht. Die Lichtquellen sind aber auch bei der Anzeige der Ergebnisse wichtig, weil deren Farben mit "schlechtem" Licht nicht gut zu sehen sind. Davon ab gibts aber auch ein anderes Feature, und von dem stammt das folgende Bild: Es kommen wirklich lustige Graphiken dabei heraus, wenn man beliebige berechnete Ergebniswerte nimmt, und die dann so aufträgt, als würde es sich um Werte für eine Verformung handeln...

verformt.png


Warum es praktisch ist, im Faltwerksprogramm auch für Ergebnisse "verdeckte Flächen" zu verwenden


Wir schon an diversen Stellen gezeigt, hat das Faltwerksprogramm verschiede Arten der 3D-Darstellung mit verdeckten Linien, Kanten und Flächen. Das ist aber nicht nur für die Navigation in der Konstruktionsphase hilfreich - sondern vor allem auch bei der Darstellung der Ergebnisse. Zum Beispiel nimmt man mal diesen relativ einfachen Körper:

hidden_results.png

Wenn man bei dem ein Ergebnis betrachtet - im folgenden als Farbverlauf dargestellt - dann ist das noch relativ übersichtlich:

hidden_results_2.png

Das ist aber natürlich Zufall - weil man gerade auf alle Flächen "von vorne" draufsieht. Wenn man aber von hinten draufsieht, und die "unsichtbaren" Flächen würden nicht entfernt, sondern einfach drübergemalt - dann würde die Sache extrem schnell extrem undurchschaubar werden. Ist sie aber zum Glück nicht, denn wir entfernen die unsichtbaren Element ja:


hidden_results_3.png