Thomas Wölfers Baustatik-Blog

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Ersatz für die CheckedListbox


Die Listbox mit den Checkmarks ist m.A.n. nicht besonders gut zu gebrauchen: Die Art und Weise wie die Checkmarks auf Klicks reagieren ist bestenfalls unbrauchbar. Dankbarerweise gibt es eine ganz einfache Methode, eine "gute" Listbox mit Checkmarks zu bekommen: Man nimmt einfach eine TreeView und setzt diese Eigenschaften: CheckBoxes = true, ShowPlusMinus = false, ShowRootLines = false. Pronto: Brauchbare CheckedListbox.


Faltwerk: Platzsparende Fenster


Beim Faltwerkprogramm gibt es jede Menge Fenster - einige sind wichtiger als andere. Eines der Fenster ist das Fenster, mit dem der oder die anzuzeigenden Lastfälle ausgewählt werden können. Das Fenster enthält im wesentlichen eine Liste mit allen Lastfällen, wobei jeder Lastfall ein- oder ausgeschaltet werden kann. Damit kann man dann praktischerweise auch direkt sehen, welche Lastfälle momentan angezeigt werden.

Das ganze sieht also so wie im folgenden Bild aus.

transparenz1.png

Dummerweise verdeckt die "Lastfallauswahl" einen Teil der Arbeitsfläche - und je mehr Lastfälle man hat, und umso größer man dieses Fenster deshalb aufzieht, umso mehr Arbeitsfläche wird verdeckt. Darum haben wir eine nette Funktion in dieses Fenster eingebaut. Ist das Fenster nicht mehr aktiv - klickt man also irgendwo anders hin, dann bleibt die Lastfallauswahl zwar offen, wird aber transparent. Das sieht dann so aus wie im folgenden Bild: Man muss also nicht auf die Übersicht der Lastfälle verzichten, um die komplette Arbeitsfläche zur Verfügung zu haben.

transparenz2.png


Gmail - Mailbox für immer?


Bei Google und einigen anderen Web-basierten Maildiensten gibt es seit einiger Zeit recht große Inboxen: Bei Google haben die zunächst 2 GB Speicherplatz und wachsen dann langsam. Meine hat beispielsweise zur Zeit ein Volumen von etwa 2.8 GB. Google wirbt damit, das man darum nie wieder eine Mail löschen muss.

you'll never need to delete another message

Das scheint aber nicht für jeden zu gelten: Mein alte Freundin Andrea brauchte etwa 5 Monate bis ihr Postfach voll war. Und dann kam ein "lustiges" Erlebnis: Man kann die Mails zwar löschen, aber nur "blockweise", in Blöcken von maximal 100 Stück. Das ist eher unhandlich, wenn man zigtausend von den Dingern hat. Trotzdem hat sie sich die Mühe gemacht, mit viel Handarbeit wieder "Platz" zu schaffen.

Das brachte aber leider nichts: Auch nachdem ein paar tausend Mails gelöscht waren beharrte Google darauf, keine weiteren mehr anzunehmen. Scheint mir ein Bug zu sein - da war man wohl so überzeugt davon, das nie jemand seinen Plattenplatz voll ausschöpfen würde, das nie jemand ausprobiert hat, was passiert, wenn das doch passiert.

Lösung: Das alte Postfach vergammelt und Andrea nimmt einfach einen anderen GMail-Account: Man braucht also nie wieder ein Mail zu löschen, muss aber alle paar Monate einen anderen Account verwenden. Ich verzichte da lieber auf GMail und lösche hin und wieder was... :-)


Windows Vista und schwerwiegende Fehler


Beim Performance Monitor (perfmon, "Leistungsdiagnosekonsole") von Windows hat sich bei Vista einiges getan - unter anderem sind die verwendeten Begriffe beim deutschen Beta übersetzt worden. Zumindest bei meinem XP sind die Erklärungen noch in englischer Sprache...

Wie das bei Übersetzungen so ist, sind dabei auch ein paar lustige Konstruktionen entstanden - so gibt es plötzlich eine Statistik über "Schwerwiegende Fehler pro Minute" beim Speicher. Der Speicher ist aber natürlich nicht kaputt und hat Ausfallerscheinungen, es geht eigentlich um etwas ganz anderes: Das Problem der Übersetzer ist wohl in erster Linie die Tatsache, das sie etwas übersetzen sollten, für das es eigentlich kein deutsches Wort gibt. Und darum gehts:

Aus Sicht des Prozessors - und auch aus Sicht des Betriebssystems - ist der Speicher in so genannten Seiten "Pages" eingeteilt. Die Größe einer Seite ist im Wesentlichen von der CPU abhängig, gängigerweise aber 4KB gross. Sinn der Sache ist die virtuelle Speicherverwaltung: Jede Speicheradresse befindet sich in einer Seite - muss die CPU auf eine Speicherzelle zugreifen, dann muss die entsprechende Seite im Zugriff der CPU liegen. Seiten auf die gerade nicht zugegriffen werden muss, können ausgelagert werden. Zum Beispiel auf die Festplatte, oder in andere Bereiche des RAMs.

Muss die CPU auf eine Seite zugreifen die sie nicht im unmittelbaren Zugriff hat, dann tritt ein "Page Fault" (Seiten[zugriffs]fehler) ein. In abhängigkeit davon wo sich die Seite befindet, haben diese Page Fault unterschiedliche Bezeichnungen. Befindet sich die Seite im RAM, so nennt man das einen "Soft Fault", befindet sich die Seite hingegen auf der Festplatte, dann nennt man das "Hard Fault". Und diese "Hard Faults" sind eben auch die "Schwerwiegenden Fehler" beim "Speicher" von Vista.

Es handelt sich also einfach um Speicherzugriffe, die aufgrund der virtuellen Speicherverwaltung einen Festplattenzugriff erfordern.


Probleme mit dem neuen Timeserver unter Windows XP64


Seit einigen Tagen liegt im Download-Bereich für unsere Statikprogramme ja auch die Datei wc.zip, die den neuen Timeserver enthält. Um genau zu sein: Ursprünglich enthielt sie den TimeServer, aktuell enthält sie ein Installationsprogramm, das den neuen Timeserver installiert. Nur leider nicht immer: Wer versuchte den Installer unter der 64bit Version von Windows XP zu installieren, der wurde enttäuscht. Statt des neuen Timeservers gab es nur einen lapidaren Hinweis, das das vorliegende Setup fürs vorliegende System "nicht geeignet" sei.

Das ist eigentlich kein Wunder wenn man bedenkt das dieses Setup eigentlich aus einer Zeit stammt, als es noch gar kein XP gab - erst recht keins in der 64bit Geschmacksrichtung. :-)

Das ist aber nun beseitigt. Die aktuelle Variante lässt sich nun auch unter Windows XP64bit installieren.


Interessantes Video


Mit Rico Mariani. Es dauert fast 1.5 Stunden, ist aber sehr interessant, wenn man sich für Hintergründe bei Windows interessiert. Video.

Rico: I'm a great fan of Stallmann...


Das neue und das alte Forum...


Im Zuge des Webserver-Umzuges gab es eine kleine, aber doch eher wichtige Änderung: Das Diskussions-Forum funktioniert nun völlig anders als früher.

Bisher war es so, das es für Diskussionen rund um unsere Statiksoftware eine eigene Mailing-Liste gab. Schrieb man eine eMail an diese (Forums) Liste, dann verteilte unser Mailserver diese Mail an alle Listenteilnehmer. Jeder Teilnehmer konnte auf die eMail anworten - und die Antwort wurde dann ebenfalls an alle Teilnehmer verteilt.

Das funktioniert ab sofort anders - denn jetzt gibt es das Web-basierte Forum. Statt also eine Mail an die Mailing-Liste schreiben zu müssen (was von Haus aus weniger einleuchtend und daher komplizierter ist), kann man nun einfach eine Nachricht im Forum hinterlassen.

Gäbe es nur diese Nachricht auf einer Webseite, wäre das aber natürlich ein bisschen umständlich, denn alle Listemitglieder müssten dann das Forum regelmäßig besuchen - nur um herauszufinden, ob ein andere Anwender "was neues" geschrieben hat.

Darum versenden wir im Forum hinterlassene Nachrichten weiterhin über die "Forums" Mailing-Liste: Listenmitglieder bekommen also auch ohne einen Besuch im Web alle neuen Nachrichten mit. Allerdings: Antworten kann man auf diese Mail nicht mehr - wer antworten möchte, der muss das auch übers Web tun. Damit das möglichst einfach geht enthält die eMail nicht nur den Inhalt der Nachricht - sondern auch einen Link zu der Stelle auf unserem Webserver, an der man die Antwort verfassen kann.

Wer keine Mail mag und statt dessen lieber RSS hätte - geht auch: Es gibt einen neuen RSS-Feed auf www.die.de, über den die jeweils neuesten Forums-Beiträge ausgeliefert werden. Die URL des Feeds kann von allen gängigen Feedreadern auf www.die.de entdeckt werden. (IE 7 und Firefox blenden das RSS Icon in der Werkzeugleiste auf, wenn man mit diesen Browsern die Site besucht.)