Thomas Wölfers Baustatik-Blog

Thomas Wölfers Baustatik Blog

Eingespannt vom Beta


Das Beta läuft - und ich weiss gerade nicht mehr wo vorn und hinten ist :-) - Dankbarerweise sind die Probleme aber eher klein: Es gab ein paar Fälle wo das Setup nicht funktioniert hat wie es sollte; die waren aber manuell "einfach" zu beseitigen. Im nächsten Schritt gehts nun darum die ganzen Kleinigkeiten die noch auszubügeln sind auszubügeln.


Neue Updates verfügbar


Ab sofort ist ein Update für das Stützenprogramm Xksn verfügbar. Details zum Update finden sich wie immer im Blog meines Bruders und im Update-Protokoll.


Zur Wichtigkeit vom Faltwerkprogramm


Was macht es denn nun so wichtig, dieses Release?

Zunächst mal natürlich die Tatsache, dass das lang angekündigte Faltwerkprogramm nun endlich verfügbar ist – zumindest in einer Testversion. Wer übrigens nicht am Beta-Programm teilnimmt, sich aber trotzdem einen Überblick verschaffen will, der kann das hier tun – hinter dem Link findet sich der derzeitige Stand der Dokumentation zum Programm.

 

Es gibt aber eine ganze Reihe an Dingen, die die neue Software für uns und auch für unsere Kunden „wichtig“ machen. Die Kurzversion davon: Es gibt eine neue Plattform.

 

Die lange Version: Bei der Betaversion vom Faltwerk handelt es sich eigentlich gar nicht um eine Betaversion des Faltwerkprogramms. Eigentlich verhält es sich so, das es sich bei der neuen Software um eine neue Umgebung handelt, die für alle unsere kommenden Programme die Grundlage bilden wird. Das Faltwerkprogramm ist nun eher „zufällig“ das erste Programm, das mit dieser Plattform hergestellt wurde.

 

Es gibt nun eine Projektverwaltung, mehrere unterschiedliche 3D-Ansicht, das Eigenschafts-Fenster (ich bin mir sicher: Das werden viele zu schätzen wissen), eine komplett frei konfigurierbare Oberfläche (Menüs und Werkzeugleisten sind frei belegbar), eine vollständig neu Druckarchitektur (ja: Ausdruckeinstellungen werden sich endlich gemerkt) – und ein extremes Maß an Erweiterbarkeit.

 

Um genau zu sein: Eigentlich ist das ganze Faltwerksprogramm nur eine „Erweiterung“ und greift auf die Grundlagen der Plattform zurück. Und diese Erweiterbarkeit steht nicht nur den Programmierern bei D.I.E. zur Verfügung: Jeder kann eigene Erweiterungen schreiben und auf alles zurückgreifen, was das Faltwerk auch benutzt. Sogar das Faltwerk selbst kann man als Grundlage für eine Erweiterung benutzen: Das schafft ein sehr hohes Maß an Produktivität – und das ist auch der zentrale Grund, weshalb ich das aktuelle Release für so wichtig halte: Es setzt die Grundlage für die komplette Softwareentwicklung bei D.I.E. in den kommenden Jahren.


Angelaufen: Das Faltwerk-Beta


Noch hats keiner gemerkt: Aber ab sofort (ab 21.00, um genau zu sein) ist das Beta des Faltwerkprogramms verfügbar. Wer bereits eine URL fürs Beta erhalten hat, kann mit dem download beginnen. Wer noch keine URL hat: Sollte morgen oder spätestens im Laufe der nächsten Woche per eMail ankommen.

Für uns ist das ein sehr signifikantes Release. Mehr dazu morgen, ich geh' jetzt erstmal feiern. :-)


Nochmal Philips GoGear


Bin ja bisher nicht so begeistert gewesen. Heute musste ich das Gerät aufladen und habe es deshalb in meinen Laptop gesteckt. (Das Gerät wird per USB aufgeladen.) Auf dem Laptop läuft seit einiger Zeit Windows Vista. Kaum hatte ich das Gerät reingesteckt fing Vista damit an, Gerätetreiber zu installieren. Und zu meiner Verblüffung: Was unter XP nicht klappte, klappte und Vista völlig problemlos. Im Explorer taucht das Gerät einfach als Massenspeicher auf - und man kann "einfach so" per Drag&Drop Musik drauf und runterkopieren. Das musste ich natürlich auch gleich auf meinem Desktop ausprobieren. (Der Laptop benutzt Vista 32bit, der Desktop Vista 64bit.). Da gings aber gar nicht - bzw.: Genausowenig wie früher. Doch immerhin: Einen Rechner, mit dem man den Stick verwalten kann, habe ich jetzt. :-)


Die SpamTrap-Adresse


An verschiedenen Stellen auf www.die.de gibt es seit einiger Zeit eine "komische" Mail-Adresse: spamtrap@woelfer.com

Überall wo die auftaucht ist sie mit einem Kommentar versehen: Man möge keine Mail an diese Adresse senden - es handelt sich nur um eine Adresse für die Spam-Bekämpfung. Was bedeutet das?

Im wesentlichen gehts dabei um folgendes: Spammer sammeln eMail-Adressen auf jedem Weg, den sie finden können. Ähnlich wie Search-Engines suche die dabei auch Websites nach Mail-Adressen ab. Finden sie welche, landen die in einer Datenbank - und erhalten von da an ebenfalls Spam-Mails.

Nun hat der von uns eingesetzte Mail-Server MDaemon ein nettes Feature: Man kann "spezielle" Mail-Adressen einrichten. Mail an diese Adressen unterliegen nicht dem normalen Spam- und Virenschutz, den der MDaemon anbietet. Diese Adressen gehören aber auch zu keiner Person: Sie werden nur verbreitet, damit Spammer sie einsammeln können. Effekt: Jede Mail die an eine solche Adresse gesendet wird ist de facto Spam - und Mails von deren Absender können dann viel leichter blockiert werden, wenn diese Absender die auch an andere Mail-Adressen senden.


Wie man einen installierten Webservice debugged


Folgende Situation: Der Service läuft (fehlerhaft) auf einem entfernten Webserver mit IIS - in meinem Fall unter W2K3. Dann gibt es noch eine Client-Anwendung, die läuft auf einem beliebigen Client - in meinem Fall handelt es sich um eine C# Anwendung, die auf meiner lokalen Workstation im Debugger laufen kann. Den einfachsten Weg, den ich gefunden haben , um das zu debuggen sieht so aus:

- Verbindung zum Webserver per RDP herstellen
- VS 2005 auf dem Webserver lokal installieren
- VS starten
- "Open" -> "Lokaler IIS" -> Website mit dem Service auswählen

Jetzt hat man schonmal den Source zur Site (und damit auch zum Service) im Editor. Als nächstes

- Debug -> Attach to Process
- Damit die IIS Prozesse sichtbar werden, "Show All Processes" und "Show Processes from all Sessions" einschalten
- Dann den IIS Prozess auswählen (Notfalls einfach _alle_ davon auswählen: Z.b. dann, wenn man nicht weiss, welcher zur "gewollten" Website gehört
- Jetzt werden die Symbole geladen. Man kann dann einen Breakpoint in den Service tun.
- Wenn der Breakpoint das gelbe Warnsymbol beinhaltet, dann wurden keine Symbole für den Service geladen: Vermutlich läuft die Website gerade nicht
- In diesem Fall: Einfach mit einem Browser die Site die den Dienst beinhaltet anfordern: Das startet die Site, und der Debugger lädt dann auch die Symbole

Nun gibt es zwei mögliche Scenarien: Man will nur den Service debuggen, oder auch den Client-Teil: Im einen Fall reicht es dann aus, einfach mit einem auf dem Webserver lokalen Browser den Service abzufragen. (Wenn man die URL des Service eingibt, bekommt man u.a. ein Formular, mit dem man die Parameter für den Service-Aufruf angeben kann. Im anderne Fall startet man einfach den Client auf der Workstation im Debugger.

Das ganze geht natürlich auch "Remote" mit nur einer Kopie von VS - aber dann muss man die Remote Debugging Tools auf dem Server installieren, und obendrein DCOM zulassen. Danach gibts dann noch ein paar Rechte-Probleme: Das war mir alles irgendwie zu kompliziert. Davon ab: Noch einfacher ist es natürlich, wenn man das ganze "lokal" Debuggen kann - also mit einem lokalen IIS oder dem in VS integrierten Webserver. Letzteres hat allerdings 2 Nachteile: Zum einen unterscheiden sich die lokalen Gegebenheiten (also die auf der Workstation) meist sehr stark von denen auf dem Server, zum anderen verhält sich der integrierte Webserver doch deutlich anders als der echte IIS in freier Wildbahn.