Thomas Woelfers Baustatik Blog

Baustatik-Software und was sonst des Weges kommt

Gestern großer Reisespass

Flieger gebucht: München - Düsseldorf, Abflug: 12.00, Ankunft 13.00.

In München gab es aber ein bisschen neuen Schnee. Daher Büro schon um 10.00 Richtung Flughafen verlassen - an normalen Tagen eine Strecken von 20 Minuten, gestern dauerte es dann doch 1.5 Stunden.

Machte aber nichts: Der Flug hatte ein wenig Verspätung. Tatsächliche Ankunft in Düsseldorf: Etwa 22.40.

Scheint mich irgendwie häufiger zu treffen: Ich kann mich noch gut an den ebenfalls etwa um 12.00 (Mittags) gebuchten Flug von München nach Düsseldorf erinnern, bei dem dann gegen 01.00 in Köln gelandet wurde... War - lustigerweise - auch an einem 24. Januar, soweit ich mich erinnere.

Änderung beim VS 2005 SP1

Eine Änderung an die zumindest ich nicht gedacht hatte: Die redistributable Komponenten vom VS++ Compiler haben sich beim dem SP natürlich auch geändert. Das kann Konsequenzen haben - zumindest, wenn man den "vorgefertigten" Weg geht, die Redistributables zu installieren. Bei uns ist es so, das wir nicht nur die vom C++ Compiler mit ausliefern, sondern auch das .Net Framework, Managed DirectX, MDAC und ein paar Dinge mehr.

Damit der Download fürs Setup unsere Software etwas kleiner ausfällt, gibt es den in zwei Geschmacksrichtungen: Einmal mit allen Redistributables - und einmal ohne alle. Wer also einmal das "große" Setup installiert hat, der braucht für spätere Updates nur noch das kleine runterzuladen. Das wird übrigens auch per automatischem Update unsere Software runtergeladen - das macht die Sache einfacher.

Zumindest in der Theorie. In der Praxis ist dann (natürlich) gestern folgendes passiert: Es gab ein Update für die Software, und zwar das erste Update nachdem auf der Produktionsmaschine mit der die Setups gemacht werden das SP1 installiert worden war. Wenn man nun aber das "kleine" Download installierte (bzw. das, das von den automatischen Updates runtergeladen wurde), dann konnte man danach das Programm nicht mehr starten - es fehlten die richtigen Versionen der VC++ Komponenten.

Gut das wir erst im Beta sind :-)

Virtual Server 2005 R2 unter Vista

Bin ich heute lange drauf reingefallen: Nach der Installation des Virtual Server versucht man auf die Administrations-Seite zu gelangen, bekommt aber nur eine Fehlermeldung: "An error occurred accessing the website application data folder."

Lösung: Die Instanz des IE, mit der man diese Seite ansteuert, muss per "Run as Administrator" ausgeführt werden - es reicht NICHT aus, beim Anmeldedialog an der Seite die Daten des administrativen Accounts anzugeben. Leuchtet mit zwar nicht ein warum das so sein muss - funktioniert aber.

Neue Updates verfügbar

Diesmal: Die Programme für Winkelstützmauern, Dachberechnungen, Fundamente, Stützen sowie die Rahmen- und FEM Plattenprogramme. Die größte Änderung ist eine Erweiterung in Xpla und Xrst: Das Dateimenü hat dort nun einen neuen Befehl, über den die vorliegende Eingabedatei als Datei für das Faltwerkprogramm gespeichert werden. Es gibt allerdings (noch) einen kleinen Haken: Die auf diese Weise exportieren Daten können erst ab dem nächsten Beta des Faltwerkprogramms eingeladen werden. Diese Version ist aber in kürze verfügbar.

Alle Details zu den Updates der Statikprogramme finden sich wie immer im Update-Protokoll im Download-Bereich.

Visual Studio SP1 unter Vista

Nur ein kurzer Hinweis: Mir ist bekannt das das Team beschlossen hat, da immer eine aufdringliche Warnung anzuzeigen - und dafür haben sie auch bestimmt gute Gründe: Vermutlich die, die auf der Download-Seite fürs Service Pack aufgelistet sind.

Ich denke aber, das das VS 2005 SP1 Team da ein bisschen sehr vorsichtig war: Ich arbeite nun seit 2 Wochen mit dem SP1 (und ohne den Patch für Vista der noch im Beta ist) für VS 2005 unter Vista (RTM) x64 - und zwar NICHT als Administrator. Und ich hatte noch kein einziges Problem.

Ich gehe mal davon aus, das man sich das Readme zum Thema einfach einmal ganz genau durchlesen sollte - und nur dann, wenn tatsächlich eines der geschilderten Probleme auftritt, kurz einmal als Admin arbeitet.

Persönlichen Ordner von Outlook verschieben

Ich wollte gestern meinen 'Persönlichen Ordner' - das ist von Haus aus der Ordner, in dem Outlook Kontakte, eMails, Termine, etc. pp. ablegt - von der lokalen Festplatte auf eine Serverplatte verschieben. Der Server wird automatisch gesichert, und darum sollten dort auch meine Outlook-Daten liegen. Zunächst habe ich es mit dem 'Personal Folders Backup' Tool versucht, aber dieses Tool ist unbefriedigend. Im wesentlichen kopiert es einfach den persönlichen Ordner an einen 'sicheren' Platz - dazu muss man aber Outlook erstmal beenden. Das passiert bei mit aber nicht: Outlook startet, wenn ich mich am System anmelde und wird beendet, wenn ich abends den Rechner runterfahre. Es gibt also keinen Zeitpunkt, zu dem das Backup-Tool tatsächlich sichern kann.

Ich wollte also ein Setup, bei dem die Daten auf dem Server liegen. Nachts werden die dann auf einen anderen Server gesichert - ich habe also immer 2 'live' Kopien.

Dummerweise: Die Hilfe von Outlook gibt zum Thema 'Verschieben des persönlichen Ordners' nicht viel her. Man findet relativ schnell heraus, das es sich bei den Ordnern (man kann mehrere haben) um Dateien mit der Endung .pst handelt - und es gibt im Dateimenü auch einen Befehl mit dem man die genau Position dieser PST-Dateien auf der Festplatte anzeigen kann. Nur - eine neue Position kann man nicht angeben.

Wer das gleiche Problem hat, und seinen persönlichen Ordner gern verschieben möchte: So gehts. Zumindest unter Outlook 2003, damit hab ich das nämlich gemacht. (Und es ist tatsächlich extrem einfach.)

1. Outlook beenden
2. Alle gewünschten .PST-Dateien an den neuen Ort kopieren
3. Die alten .PST-Dateien umbenennen oder löschen
4. Outlook starten

Zu diesem Zeitpunkt weiss Outlook zwar noch, das es ein paar .PST-Dateien geben sollte, findet die aber nicht mehr. Darum wird eine Dialogbox geöffnet, mit der man auf den neuen Speicherort der Dateien zeigen kann.

Das wars auch schon. Einzige von mir bisher bemerkte Nebenwirkung: EMail-Regeln, in deren Zuge eingegangene Mails in bestimmte Ordner kopiert werden, funktionierten nicht mehr - die musste ich neu anlegen.

Fehlermeldungen beim Faltwerksprogramm

Wenn im Faltwerkprogramm eine unerwartete Situation eintritt (Und wenn ich sage 'ein unerwartete Situation eintritt', dann meine ich, das das Programm abstürzt), dann wird eine Dialogbox angezeigt, die auf diesen Umstand hinweist. Die Dialogbox hat einen zweiten Reiter, auf dem diverse Details zum Fehler aufgeführt werden: Diese Details sind für uns ungeheuer wichtig - denn damit ist es meist relativ einfach, das Problem in einer zukünftigen Version zu beheben.

Wie kommen wir nun an diese Details?

Wenn Sie eine Internetverbindung haben, während die Meldung angezeigt wird, dann brauchen Sie eigentlich nur 'OK' zu klicken - die Details werden dann an uns übertragen.

Andernfalls lassen Sie die Dialogbox einfach zunächst offen, stellen eine Internetverbindung her, und klicken dann auf 'OK'.

Wenn Sie keine Daten an uns senden wollen, dann klicken Sie auf 'Abbrechen' - aber bitte, bitte, bitte: Tun Sie das nicht. Wenn Sie uns die Daten über den Fehler nicht senden, dann bekommen wir auch nicht mit, das er vorliegt - und können ihn nicht entfernen. Darum: Bitte senden Sie uns diese Daten - und alle haben was davon. Zumindest in der nächsten Programmversion.

Im vorliegenden Beta bis Version 1.4 wurden beispielsweise bereits ca. 20 (unterschiedliche) Fehler damit aufgedeckt - und alle davon (zumindest soweit ich das gerade überschaue) werden in Version 1.5 beseitigt sein.

Was sind das eigentlich für Details?

Im Wesentlichen geht es um den "Call Stack" des Programmes zu dem Zeitpunkt, zu dem der Fehler aufgetreten ist. Dabei handelt es sich im Kern um eine Liste aller Funktionen die aufgerufen wurden, bis der Fehler aufgetreten ist. Dabei wird nicht jeder einzelne Arbeitsschritt mitgeführt, sondern nur die Aufrufe, die zwischen der Fehlerstelle und dem Programmstart eine lineare Verbindung haben.

Wenn Sie also folgendes tun:
- Programm starten
- Eine Datei laden
- Auf einen Button klicken, wobei der Klick einen Absturz verursacht

Dann enthält der Callstack nur den 1. und den 3. Punkt. Das können Sie auch überprüfen: Auf dem 2. Reiter der Meldungs-Dialogbox wird der komplette an uns übertragene Callstack mit angezeigt.

3 Wochen mit Windows Vista

Vorab sollte man wissen: Vista ist umfangreich. Sehr sogar. So umfangreich, das mit Sicherheit jeder etwas finden wird, das ihm oder ihr nicht gefällt. Und genau das gleiche Feature wird jemand anders lieben. Dann gibt es ganz sicher auch Funktionen, die in Windows neu sind, die es aber woanders schon gegeben hat: Das ist aber kein Grund sie schlecht zu machen – ich halte es auch durchaus für sinnvoll, das VW Bremsen in ihre Autos baut, obwohl andere Autohersteller die vorher hatten. Es ist also nicht notwendig mich darauf hinzuweisen, das Apple/Linux/BSD oder sonst wer auch schon so was haben oder hatten…

Eigentlich wollte ich Vista nur zum testen auf einen Rechner packen – halt um sicher zu stellen, das unsere alte Software damit läuft, das unsere neue Software damit läuft, und ganz allgemein um sich ein bisschen auszukennen, sobald die ersten Fragen von Kunden mit Vista kommen – und die kommen ja nun mal ganz sicher spätestens im Februar.

Ich hatte das Ding also installiert und kaum ein paar Stunden damit rumgespielt, da wurde mir eins klar: Ich wollte nicht zurück zu XP. Auf keinen Fall. Sowohl mein Laptop als auch mein Desktop wurden in kürzester Zeit mit Vista bestückt (einmal x86, einmal x64, in beiden Fällen die Ultimate Edition.). Und so kam es, dass ich nun seit 3 Wochen täglich damit arbeite. Und eigentlich noch immer neue Dinge finde, die mir gut gefallen. Einige davon will ich gleich aufführen.

Am Anfang war die Sache ein bisschen komisch, denn vieles ist bei Vista anders als bei XP. Das ist kein Wunder, schließlich ist Vista ja auch der Nachfolger – da darf man sich nicht wundern, wenn es auch Änderungen gibt. Man muss sich umgewöhnen: Es hilft, wenn man den „Dokumenten“ Ordner verwendet (den gabs schon bei XP, aber tatsächlich benutzt habe ich das erst seit irgendwann im letzten Jahr.). Das Start-Menü ist eigentlich ein Kommando-Interface: Statt Programme zu suchen und drauf zu klicken (was geht), gibt man besser einfach den Namen oder einen Teil des Namens in das Suchfeld ein und drückt dann return. Geht schneller, und klappt wunderbar. Wer aber „Neues“ nicht mag und sich nicht umstellen will, der sollte vielleicht auch besser die Hände von Vista lassen – denn wirklich Spaß macht die Sache nur dann, wenn man damit so arbeitet, wie es gedacht ist.

Wie auch immer: Hier eine Liste der Dinge, die mir bisher positiv aufgefallen sind. Die Liste ist ganz sicher nicht komplett, vermittelt aber sicher einen ganz guten Eindruck. Manche Dinge kommen überhaupt nicht vor – zum Beispiel der Media-Center Teil: Den habe ich einfach bisher noch nicht benutzt (aber die TV-Karte ist schon bestellt: Das wird sich also ändern.). Fast vergessen: Nicht alles was ich hier aufzähle ist in allen Versionen von Vista drin…

Integrierte Suche
„Suchen“ ist überall in Vista. Im Start-Menü. Im Explorer – einfach überall. Das ganze funktioniert ähnlich wie die MSN Suche – nur ist es eben fest ins System integriert. Man findet damit Programme, Dateien, eMails, Kontakte – eigentlich alles, was man irgendwie indizieren kann. Das gilt auch fürs Startmenü: Wenn man zum Beispiel notepad starten will, dann tippt man „not“. Das erste Resultat erscheint bereits wenn der Buchstabe „t“ getippt wurde – und es handelt sich dabei um „notepad“. Dann einmal „return“ gedrückt, und das Programm startet. Praktische Sache.

„Full PC Backup“
Es gibt zwei Backup-Arten: Die eine sammelt einfach alle „Daten“ Dateien auf der Festplatte (oder den Festplatten) ein und archiviert die. Die andere „Full PC Backup“ erzeugt eine virtuelle Festplatte des Rechners. Bei Bedarf auch mehrere. Das ganze wird in einer VHD-Datei gespeichert und kann wohl auch im Virtual PC oder Virtual Server verwendet werden. Oder eben, um den Rechner zu restaurieren. Inklusive aller installierter Programme, Dateien und Einstellungen. Eben mit allem. Weil meine Platten letzte Woche draufgegangen sind, hatte ich auch schon das Vergnügen das ganze auszuprobieren. Ich habe eine etwas „merkwürdige“ Konfiguration mit den Boot-Dateien auf einer und dem System auf einer anderen Platten: Ging problemlos und obendrein recht schnell. Prima Sache: Man kann also nun eine physische Maschine in eine virtuelle überführen – und zurück.

Das neue EventLog
Viel ausführlicher als früher. Viel mächtiger als früher. Mit Filter-Funktionen und einem einfachen Weg, Aktionen mit bestimmten Ereignissen zu verknüpfen. Mit einer zusätzlichen Anwendung, die die Verlässlichkeit des Systems dokumentiert. Bin mir sicher, das ich damit noch viel mehr mit rumspielen werde.

UAC – User Account Control
Das eine Feature, über das ich bisher am häufigsten etwas negatives gelesen habe. Ich finds klasse. Von Haus aus arbeitet man nie als Administrator (und selbst als Administrator hat man meist nur eingeschränkte Rechte.). Nur wenn man versucht eine Tätigkeit auszuführen, für die man höhere Rechte braucht – zum Beispiel beim installieren von Software – fragt das System nach, um diese Rechte zu erhalten. Das ist ein bisschen unhandlich, wenn man eine ganze Reihe solcher Vorgänge durchführen muss – aber realistisch gesehen ist das doch nach der Installation des Systems praktisch nie der Fall. Wenn der Fall aber einmal eintritt, dann ist UAC viel besser als das frühere Verhalten: Man braucht sich nicht ab- und als Admin anzumelden, man braucht auch kein RunAs – man muss nicht einmal wissen, das eine Tätigkeit administrative Rechte braucht: Wenn die benötigt werden, dann fragt das System schon von ganz allein danach. Finde ich sehr gelungen.

Switch User
Gabs schon in XP, aber nicht, wenn das XP System an einer Domäne hing. Geht bei Vista aber auch mit Rechnern die Domänen-Mitglied sind. Man braucht auch seine Prozesse nicht zu beenden, sondern meldet sich zusätzlich einfach als ein anderer User an. Der Desktop des ersten Users läuft dabei ganz normal weiter. Sehr praktisch, vor allem dann, wenn man doch einmal mehr administratives erledigen will.

Der Sidebar
Das ist ein Fenster, das man am Rand andocken kann, und in dem man Mini-Programme laufen lassen kann. Zum Beispiel eine Uhr, ein Prompt mit dem man Remote-Desktop Verbindungen aufbauen kann, eine Wettervorhersage und dergleichen. Habe das Ding ursprünglich eher für eine Art Spielzeug gehalten – jetzt will ich es eigentlich nicht mehr missen.

Vorkonfigurierte Tasks
Eine Task-Scheduler gab es schon in NT 3.1, und vermutlich auch schon vorher in Windows 3.1 – kann mich nicht mehr erinnern. Aber von Windows selbst wurde das Ding nie benutzt. Bei Vista ist das anders: Zum einen gibt’s eine prima Benutzerschnittstelle um Tasks zu starten, zum anderen sind einige davon vorkonfiguriert. So gibt’s beispielsweise einen vorkonfigurierten Task zum regelmäßigen defragmentieren der Festplatte. Praktisch, und schön, das da mal jemand dran gedacht hat.

Die Optik
Das Ding ist einfach hübsch. Und zwar egal ob mit oder ohne „Aero Glass“. Letzteres bekommt man nur mit etwas besseren Graphikkarten, d.h. dann, wenn man keine 5 Jahre alte Karte hat, die damals schon nicht zu den besseren gehörte. In meinem Desktop steckt eine Karte die gigantische 60 Euro gekostet hat – und mit der geht Aero völlig problemlos. Ich mag die skalierenden Icons, die Schatten und die vielen anderen Elemente. Das wird sich im Laufe der Zeit natürlich abnutzen – andererseits gehe ich davon aus, das sich einige Dinge im Window-Managment tun werden: Die programmatischen Möglichkeiten dazu sind ja gegeben.

Shadow Kopies „Vorige Versionen“
Auch extrem praktisch: Vista führt Änderungen an Dateien mit. Man kann auf jede Datei (und jeden Ordner) draufklicken und eine „vorherige“ Version abrufen. Jede Änderung aus der Vergangenheit kann man damit rückgängig machen. „Shadow Kopies“ gab es schon beim 2003 Server – aber nicht so schön ins System integriert. Falsche Datei gelöscht oder geändert? Kein Problem, das kann man wieder herstellen. Das kostet zwar Plattenplatz – aber der ist bekanntlich günstig.

Das Sync-Center
Mein Daten-Order („eine Dokumente“), der bei Vista auch einen Ordner für Videos, Downloads und anderes enthält, liegt auf einem Server im LAN. (Das geht übrigens ganz einfach: Man klickt mit der rechten Maustaste auf „Dokumente“, und kann die Position des Ordners dann aussuchen.). Nun ist es aber so, das ich – vor allem mit dem Laptop – auch hin und wieder keine Verbindung zum LAN habe. Das macht aber nichts: Das SyncCenter kümmert sich drum, das sich auf dem Laptop immer aktuelle Versionen der Server-Dateien befinden. Bin ich offline, kann ich diese Versionen bearbeiten. Geht der Laptop wieder ans Netz, dann werden die offline veränderten Daten mit denen auf dem Server synchronisiert – und danach auch mit dem Desktop: Überall befinden sich dann aktuellen Versionen. Angenehme Sache.

Der neue Explorer
Das ist wohl das Ding, bei dem man sich am meisten umgewöhnen muss. Hat man das getan, stellt er sich als durchaus viel praktischer heraus, als der alte. Das liegt in erster Linie an den „Favoriten“, die sich links oberhalb des Baumes mit dem Dateisystem befinden und die ungefähr so funktionieren, wie die bei Outlook 2003.

Wie schon eingangs erwähnt: Diese Liste ist sicher nicht vollständig – so habe ich zum Beispiel überhaupt nichts zu den Sicherheitsfeatures gesagt. Dann gibt es noch viele Dinge, die man nicht sieht: Es geht ja nicht nur ums Benutzerinterface. Eins ist sicher: Zu XP gehe ich nicht mehr zurück.