Thomas Wölfers Baustatik-Blog

Thomas Wölfers Baustatik Blog

IRBI - Der Internet Risk Behaviour Index


IRBI ist ein Projekt von Microsoft und dem Lehrstuhl für Psychologie der LMU. Ziel der Sache ist es, auf eine spielerische Arte ein besseres (und hoffentlich sichereres) Verhalten im Internet anzutrainieren. Nach dem anmelden auf der Website wird man mit verschiedenen Situationen konfrontiert, in denen man sicherheitsrelevante Entscheidungen treffen muss. Je "richtiger" die Entscheidung ist, um so mehr Punkte erhält man.

Die Idee finde ich eigentlich gar nicht schlecht, allerdings gibt es zur Zeit erst einen Test mit einer handvoll Situationen - ich kann mir kaum vorstellen, das das durchspielen dieser wenigen Fälle tatsächlich irgend eine Veränderung bei einer großen Menge an Internetbenutzern hervorrufen wird.

Offenbar soll das ganze auch noch mit der Möglichkeit ausgestattet werden, eine Community aufzubauen - und die Tests und Situationen sollen durch diese Community erweitert werden. Davon ist aber zur Zeit noch nichts zu sehen. Zumindest war ich nicht in der Lage, solche Möglichkeiten zu finden.


Unterhaltsames Phishing


Jetzt verwenden sie maschinelle Übersetzungen. Da kann doch einfach keiner drauf reinfallen, oder ?

--------

Dieser Brief könnte zu Ihnen als eine Überraschung kommen; jedoch gibt es kein Bedürfnis

dazu Sorge, wie wir das einzige gesicherte und vertrauliche Medium verwenden verfügbar

dafür suchen Sie für die Auslandshilfe/Partnerschaft in einem Geschäft. Was ist mehr

wichtig ist, dass sich die erwähnte Transaktion erweisen wird, von gegenseitig zu sein

Vorteil zu beiden eingeschlossenen Parteien

Mein Name ist phil boateng, bin ein 53 jährigerLeiter des Research Department

Committee in der Standard Bank in South Africa.

------


Langsam aber sicher ...


.. wird er tatsächlich fertig, der in das Faltwerk eingebaute Durchstanznachweis. Nachdem wir das Juni-Update ja haben ausfallen lassen, ist im Juli-Update um so mehr enthalten: Neben dem Stanzen gibt es noch eine ganze Menge weiterer Dinge - darauf gehe ich aber in einem anderen Post ein.


Fehlende Icons im Notifizierungsbereich


Bei Windows können laufende Programme kleine Icons im Notifizierungsbereich (Tray) des Task Bar anzeigen. Dort erscheint zum Beispiel auch die Uhrzeit, oder auch Icons, die auf neue eingegangene eMails hinweisen. Auch unsere Software benutzt diesen Bereich und zeigt dort ein rotes D für den TimeServer des Work&Cash Verfahrens an.

Auf das rote D kann man dann mit der rechten Maustaste klicken und die eigenen Zeiteinheiten verwalten.

Nun hatten wir heute einen Kunden, bei dem das rote D nicht länger angezeigt wurde. Der TimeServer lief aber - das war über die Prozesse im TaskManager zu verifizieren. Windows kann so konfiguriert werden, das bestimmte Icons nicht angezeigt werden sollen, das geht über die "Eigenschaften" des Taskbars. Das war aber beim Kunden nicht der Fall. Was mich vor ein Problem stellte, denn von unserer Seite aus gibt es keine Möglichkeit das Icon auszublenden. Das fehlende Icon war also eindeutig entweder auf einen Fehler in der Windows-Installation, oder auf einen Einfluss durch ein Programm eines Drittherstellers zurückzuführen.

Ich begann also eine kleine Internet-Suche und fand auch einige Hinweise: Die waren allerdings sehr schwamming - so, wie das eben so ist, mit Postings aus irgendwelchen Foren. In diesem Fall gab es aber eine ganze Menge an Personen, die eine - wenn auch für mich nicht nachvollziehbare - Lösung bestätigten: Man musste einen bestimmten Dienst abschalten. (Zu finden zum Beispiel hier oder hier.)

Der Zusammenhang zwischen dem Problem und der Lösung ist für mich noch immer nicht nachvollziehbar, hat aber auch unserem Kunden geholfen: Es scheint sich also tatsächlich um eine gangbare Lösung zu handeln. Wenn ein Icon zu einem laufenden Programm im Tray fehlt, und das Icon nicht ausdrücklich ausgeschaltet wurde, dann scheint folgendes zu helfen:

- Öffnen der Computerverwaltung in der Systemsteuerung
- Öffnen des Applets für die "Dienste"
- Den SSPD Discovery Service finden und doppelklicken
- Dann den Dienst zunächst anhalten, und außerdem dauerhaft abschalten
- Zu guter letzt den Rechner neu starten: Die fehlenden Icons sollten nun wieder da sein

Der SSDP - Dienst, der da abgeschaltet wird implementiert das Simple Service Discovery Protocol: Er ist im wesentlichen für das erkennen von Universal Plug & Play Geräten im Netz zuständig. Wenn man solche Geräte nicht hat (und ich kennen eigentlich niemanden, der so ein Gerät hat), dann tut das abschalten auch nicht weiter weh. (Im oben verlinkten Thread gibt es auch eine Lösung für den Fall, das eben doch UPnP Geräte vorliegen.)

Wer mir irgendwer erklären kann, was das eine mit den anderen zu tun hat: Bin für jede Erklärung dankbar - ansonsten handelt es sich eben um eine Lösung, die ich nicht wirklich erklären kann.


Zur Formatierung der Schriftköpfe


Die Formatierung der Schriftköpfe in der Baustatik wird hier eigentlich ganz gut beschrieben. Von Haus aus ist es so, das die linke Spalte im Ausdruck linksbündig, die rechte rechtsbündig und die mittlere mittig formatiert wird. Was bisher in der Dokumentation fehlte, war eine kleine aber wichtige Angabe:

Wenn die Formatierung so auch tatsächlich funktionieren soll, dann muss es eine letzte Zeile geben, in der alle Zellen das {Fill} Makro enthalten. Hat man nur links- und rechtsbündigen Text, dann reicht es, wenn eine der mittleren Zellen das {Fill} Makro enthält. (Das ist dem Beispielbild der Dokumentation schon zu entnehmen.)

Im nächsten Update wird es darüber hinaus auch die Möglichkeit geben, Texte absolut - also bezogen auf die linke obere Ecke - zu positionieren. Dadurch verlieren die Köpfe zwar ihre Unabhängigkeit vom Format des Áusgabegerätes, dafür hat man aber die Möglichkeit, Text beliebig auf der Seite zu platzieren.


Baustatik-Seminar in der Schweiz


Mit etwa 25 Ingenieuren war das Baustatik-Seminar gestern in der Nähe von Zürich meiner Ansicht nach ganz erfreulich: Von 9 bis 16 Uhr habe ich die Anwesenden mit Wissen rund um die "Baustatik" und das Faltwerksprogramm vielleich ein bisschen überschüttet, aber angesichts des Fußballspiels vom Vortag waren die Köpfe ja frei und zur Aufnahme von jeder Menge Informationen vorbereitet.

Meine Anreise war allerdings weniger erfreulich: Um ca. 13.00 Uhr habe ich das Büro in München verlassen, etwa um 24.00 war ich am Hotel - das nächste Mal werde ich wohl eher nicht fliegen. (Allerdings: Der Rückflug war dann überpünktlich... - ein bisschen gerädert bin ich trotzdem.)

Ein Photo habe ich leider keins: Kamera vergessen.