Thomas Woelfers Baustatik Blog

Baustatik-Software und was sonst des Weges kommt

Kleine Änderung im Menü der Baustatik

Ab dem nächsten Update gibt es einen neuen Befehl fürs Faltwerk in der Baustatik: Unbenutzte Objekte auswählen.

Es ist vermutlich nicht besonders überraschend, das man damit Objekte auswählen kann, die im Dokument nicht benutzt werden - also zum Beispiel Knoten an denen gar nichts angeschlossen ist. Dadurch wurde der "Auswählen" Bereich im "Bearbeiten" Menü allerdings nochmal ein bisschen größer und das "Auswählen" Menü eben auch länger.

Darum gabs eine kleine Umstrukturierung und das Menü sieht dann so aus:

Die Baustatik und PDF-Dateien: Wieso Seiten gedreht werden

Bin heute über ein "interessantes" Problem gestolpert: Ein Kunde wollte den Ausdruck der Baustatik als PDF-Datei haben und verwendete dazu den kostenlosen PDF-Druckertreiber von Bullzip. Das klappte auch alles prima - nur waren einige Seite "gedreht". Wer sich nun nicht so recht vorstellen kann, wie das aussehen soll - ich konnte mit der Fehlerbeschreibung auch nicht so besonders viel anfangen. Also wurde kurzerhand der Bullzip-Treiber installiert und die vom Kunden zur Verfügung gestellte Eingabedatei damit ausgedruckt. Das Resultat sah dann so aus:

Gedreht eben.

Nachdem wir unsere Seiten alle gleich produzieren und nicht mittendrin anfangen irgendwas irgendwie zu rotieren war klar, das es sich hier um ein Problem des PDF-Erzeugers oder des Adobe-Readers handeln muss. Und so war es dann auch: Man muss im Druckertreiber die passende Option aus- bzw. einschalten, dann gehts.

Und das geht so: Zunächst braucht man den Dialog zur Druckerauswahl und dort wählt man den PDF-Druckertreiber aus. Dann drückt man auf "Einstellungen" ...

... und kommt auf diesen Dialog:

Da drückt man dann auf "Erweitert" und kommt damit auf den hier:

Und hier gibt es die Option "PDF AutoRotatePages" die von Haus aus auf "Default" steht - was in diesem Zusammenhang wohl bedeutet, das irgendwelche Seiten halt rotiert werden. Stellt man das auf "None", dann wird auch nichts rotiert.

Was könnten die Autoren sich dabei gedacht haben? Ich weiss es nicht - aber der Kollege Gersrtbreu hat da eine Vermutung: Beim Erzeugen des PDF betrachtet der PDF-Druckertreiber die Beschriftungen - und wenn eine gewisse Menge an Beschriftungen gedreht ist, dann wird die Seite mit diesen Beschriftungen so rotiert, das die Beschriftungen nicht auf der Seite stehen. Nachdem die betroffene Seite eine Seite mit graphischen Ergebnissen - viele davon gedreht - war, halte ich das nicht für unplausibel.

Die Baustatik und das drucken

Scheint ein schwieriges Thema zu sein: Ich glaube der Code für den Ausdruck ist derjenige, an dem ich nun so ziemlich am häufigsten Änderungen vorgenommen habe. Die letzte war dafür da, das man im Programm auf einen anderen Druckertreiber umstellen konnte, der dann auch für die Druckvorschau verwendet wurde.

Das ging so (und geht noch immer so), das der zuletzt verwendete Drucker der ist, der auch für die Druckvorschau verwendet wird. Will man den Drucker einfach nur für die Druckvorschau umstellen ohne was auszudrucken, kann man auf dem Dialog zur Auswahl eines Druckers zuerst den gewünschten Drucker auswählen (und einstellen), und dann zunächst "Übernehmen" und dann "Abbrechen" drücken.

Allerdings hatte die letzte Änderung noch eine kleine Nebenwirkung: Bevor man das erste mal auf die Druckerauswahl ging waren alle Seitenränder (in der Druckvorschau und im Ausdruck) richtig - aber ab danach waren sie falsch und blieben auch bis zum nächsten Programmstart so. :-(

Das ist aber nun auch korrigiert und ab dem nächsten Update sollte das nun endlich richtig funktionieren.

Hübsche Ansichten in Vista

Bei Vista gibt es einige zusätzliche Ansichten für Ordner - unter anderem die mit "extra großen" Symbolen. Wie praktikabel das ist sei mal dahingestellt - aber hübsch ist das bisweilen dann schon sehr... So sieht beispielsweise mein "Drucker" Ordner aus...

Die Baustatik in Zahlen

Bin heute zufällig über eine kleine Statistik zur Baustatik gestolpert, und zwar über die aus unserem Revision Control System: Seit wir dieses einsetzen (was wir nicht von Anfang an, also seit 1998, getan haben) haben sich 43080 Änderungen angesammelt (Dabei kann eine Änderung aus multiplen neuen Dateien oder aber auch nur das ändern eines einzelnen Zeichens sein.) - es gibt also etwas über 43.000 Versionen der "Baustatik".

Aktuell setzt sie sich dabei aus 12672 Dateien in 1710 Ordnern zusammen.... - schon eher umfangreich :-)

Manchmal kann ichs mir nicht verkneifen ...

Telefonat von Gestern....

Telefon: Riiinnnng

Ich: DIE Software, Wölfer, schönen guten Tag.

Er: Hallo mein Name ist XXXXX, ich bin von der Serviceline der Firma YYYY. Kann ich einen Herrn Wagner sprechen?

Ich: Ähh - Nein.

Er: Wissen Sie wo er gerade ist?

Ich: Ahh - Nein.

Er: Wissen Sie denn wie ich ihn jetzt erreichen könnte.

Ich: Sorry, Nein.

Er: Naja, dann rufe ich einfach heute Abend nochmal an.

Ich: Das könnten Sie gern tun - ich wüsste aber nicht warum. Es gibt hier keinen Herrn Wagner.

Telefon: Klick

Wo die Handbücher sind

Wir haben keine ausführlichen gedruckten Handbücher für unsere Software - die Dokumentation liegt ausschliesslich in elektronischer Form vor. Die Handbücher für die "älteren" Programme (Xpla, Xdur, etc.) liegen im Word Format vor. Man findet sie zum einen auf der Auslieferungs-CD im Ordner "Handbuch" und zum anderen als Download in der Datei "Handbücher.zip" im Download-Bereich.

Die Dokumentation für das Faltwerk befindet sich - zusammen mit der Dokumentation für den neuen Durchlaufträger und die anderen neuen Programme - direkt in der Installationsdatei der "Baustatik" und wird zusammen mit der Baustatik installiert. Man kann die Dokumentation über das "Hilfe" Menü der Baustatik erreichen - und von dort aus auch ausdrucken. (Da geht es allerdings um einige tausen Seiten - ich rate vom vollständigen Ausdruck daher ab :-)). Ebenso, allerdings ohne die Ausdruck-Möglichkeit, gibt es die komplette Dokumentation zur Baustatik auch online - und zwar hier.

Kleine Änderung bei den Hochschulversionen

Es gibt eine kleine Änderung bei der Art und Weise, in der wir unsere kostenlose Studentenversionen verteilen. Bisher verschickten wir immer eine Mail mit Zugangsdaten zum Downloadbereich - und hängten die Lizenzdateien als Anhang an diese Mail. Das ist ab sofort nicht mehr so. Statt dessen enthält die Mail nur noch die Zugangsdaten - die zugehörigen Lizenzdateien befinden sich dann einfach im Download-Bereich.

Das hat zwei Vorteile: Zum einen müssen wir keine Mails mit einem Anhang, das sich aus einer .EXE-Datei in einer .ZIP-Datei befindet mehr verschicken (was mir schon länger ein Dorn im Auge war), zum anderen kann man so auch wenn man den Rechner mal neu installiert hat einfach auf die Lizenzen zugreifen, ohne sich darum kümmern zu müssen, diese irgendwo extern zu sichern.

Dies betrifft aber nur solche Studentenversionen die seit heute verschickt wurden. Wer ältere Zugangsdaten hat, der findet auch keine Lizenzen im Download-Bereich.

So verwaltet man virtuelle Maschinen

Ich habe ja schon häufiger erwähnt, das wir hier relativ viele virtuelle Rechner für verschiedenste Zwecke einsetzen, zur Zeit verwenden wir dazu Virtual PC (auf Desktops) sowie Hype-V vom Windows Server 2008. Wenn die Rechner laufen, dann sind es ganz normale Hosts in unserem Netzwerk. Man kann sich dann also ganz normale per Remote Desktop zu den Kisten verbinden und damit arbeiten.

Aber wie verwaltet man die Dinger: Schliesslich gibt es nirgends einen grauen Kasten mit einem "Ein" oder "Aus" Schalter? Gute Frage - das ist im allgemeinen nämlich der verwirrende Teil: Einen "virtuellen" PC kann sich jeder sofort vorstellen - nur eben nicht so konkret, das man mit der Vorstellung auch irgendwas anfangen könnte... :-)

Einen Hyper-V Server, bzw. die darauf installieren virtuellen Computer, verwaltet man mit der Hyper-V Managment Konsole. Dabei handelt es sich einfach um eine Snap-In für die MMC, mit der man sowohl lokal installierte virtuelle Maschinen als auch solche auf entfernten Rechnern verwalten kann. (Es gibt das Ding auch für Vista, man muss also nicht auf dem Server 2008 selbst arbeiten.). In laufendem Betrieb sieht das ganze so aus:

Links oben ist die Liste der installierten virtuellen Computer, ihr Zustand (also ob sie aus- oder eingeschaltet sind), sowie deren CPU-Auslastung und Betriebsdauer. Darunter gibt es eine Liste von "Snapshots" zum gerade ausgewählten Computer. Ein "Snapshot" ist ein Zustand des Geräts aus der Vergangenheit, den man wiederherstellen kann.

Und darunter befindet sich eine kleine Vorschau des ausgewählten Systems und ein paar Detailinformationen. Das Bild (hier der grüne Fleck) ist dabei ein "Live" Bild des Systems - würde man sich verbinden, dann sähe der Bildschirm zur Zeit so aus, wie abgebildet. M.a.w: Würde auf dem System gerade eine Anwendung laufen, dann würde man das auch sehen können.

Rechts befinden sich die möglichen Befehle. Im oberen Bereich sind das die, die den Hyper-V betreffen: Also solche zum anlegen weiterer virtueller Maschinen, zur Konfiguration von Hyper-V etc. etc.. Darunter befinden sich die für die gerade ausgewählte Maschine: Hier kann man sich zum Beispiel zur Maschine verbinden, sie einfach ausschalten (oder einschalten, wenn sie ausgeschaltet ist), oder auch herunterfahren oder umbennen. Ebenso ist hier der Befehl zum konfigurieren der virtuellen Maschine zu finden: Damit legt man beispielsweise fest, wie viel RAM die virtuelle Kiste hat, wie viele Netzwerkkarten und ähnliche Hardware-Parameter.

Das sichern von virtuellen Maschinen ist Server 2008 übrigens wirklich einfach geworden: Man führt einfach im laufenden Betrieb (sowohl des Servers als auch der darauf im laufenden Betrieb befindlichen virtuellen Maschinen) einen Image-Backup durch - damit hat man nicht nur den "echten" Server, sondern auch alle darin befindlichen Maschinen gesichert.