Thomas Woelfers Baustatik Blog

Baustatik-Software und was sonst des Weges kommt

Was bedeutet: Die erzeugte PDF-Datei konnte nicht geöffnet werden.

Wenn Sie mit der Baustatik in ein PDF drucken (also mit der eingebauten Funktion, nicht mit einem PDF Druckertreiber), dann gibt es auf dem Fenster für die PDF-Optionen, das sich automatisch öffnet, auch die Option "PDF nach dem erzeugen anzeigen". Wenn Sie diese Option einschalten, dann kann es sein, das Sie die Fehlermeldung "Die erzeugte PDF-Datei konnte nicht geffnet werden."

Der Grund dafür ist einfach der, das Sie kein Programm auf Ihrem Rechner installiert haben, das PDFs anzeigen kann: Die Baustatik erzeugt das PDF zwar, startet aber zur Anzeige einfach die PDF-Datei selbst - ganz ähnlich so, als ob Sie auf die Datei doppelklicken würden.

Windows sucht dann eine Anwendung, die der .PDF-Dateierweiterung zugeordnet ist, und versucht diese zur Anzeige des PDFs zu starten. Gibt es keine solche Anwendung, dann bekommen Sie die eben genannte Fehlermeldung. Das allgemein verbreitete Standard-Programm zur Anzeige von PDFs ist der Adobe Reader: Den erhalten Sie kostenlos von Adobe unter www.adobe.com.

Einen alternativen Reader für PDF-Dateien finden Sie bei Foxit Software.

Neue Updates verfügbar

Ab sofort verfügbar: Das monatliche Update für die Baustatik. Das komplette Protokoll der Änderungen findet sich wie immer im Update-Protokoll im Download-Bereich. Hier ein Kurzübersicht der wichtigsten neue Features:

Der Ausdruck in PDF kann nun zusätzlich mit einem Hintergrundbild erfolgen: Damit kann man zum Beispiel Rahmen o.ä. auf dem ganzen Blatt verteilen.

Alle Fenster, mit denen Objekte erzeugt werden können, haben nun die Möglichkeit mehrfach automatisch gestartet zu werden:

Die Sichtbarkeits-Ansicht kommt nun auch mit Einstellungen für die Sichtbarkeit klar, die mehr als 2 Zustände hat:

Der Navigationspunkte-Generator wurde komplett umgestrickt: Das Ding sollte nun deutlich einfacher zu handhaben sein, als die Vorgängerversion. Allerdings ist die Hilfe noch nicht fertig geworden - online sollte die aber in passender Version im Laufe der nächsten Woche verfügbar werden.

Und schließlich: Mann kann nun multiple Sets an Ergebnisdarstellungs-Einstellungen unter einem Namen speichern und weiterverwenden. (Doch leider: Auch hier hats die Dokumentation noch nicht ins Release geschafft...)

Vorgestern: Anwenderseminar in Bozen

Bozen war ein wenig ver blüffend: Ich kenne die Stadt eigentlich nur vom "Pause machen" auf dem Weg zum Gardasee und hatte das irgendwie als kleine Stadt mit malerischer Altstadt in Erinnerung: Die Altstadt gibts auch tatsächlich, aber außen rum ist eine echte Metropole - mit entsprechendem Berufsverkehr, und in dem sind wir prompt hängengeblieben. Auch überraschend war, das fast 30 Personen teilgenommen haben - so groß ist Südtirol ja nun auch wieder nicht...

Die dritte Überraschung war der Tagungsraum: Denn der war mal wirklich spektakulär - zumindest war es der ungewöhnlichste Tagungsraum, in dem ich jemals gewesen bin.

Microsoft PDC 09

Wer nicht hinkonnte (so wie ich :-(), kann sich die Keynotes morgen und übermorgen (Dienstag und Mittwoch) live ab 17.30 unserer Zeit ansehen. Zu sehen ist das ganze unter http://microsoftpdc.com/. Alle anderen Veranstaltungen aus dem großen Saal werden ebenfalls live übertragen, und zwar bei Channel 9. Ich habs noch nicht verifiziert, gehe aber davon aus, das die Sessions wie auch früher schon aufgenommen und kurz nach Ende der Session als normaler Stream zur Verfügung gestellt werden.

Runde Aussparungen in Platten

In der Baustatik gibt es unter anderem ein Werkzeug zum erzeugen runder Aussparungen. Wie alle flächigen Elemente werden auch die Aussparungen polygonal angenähert. Wenn man das Werkzeug benutzt, stellt man vermutlich fest, das die "runden" Aussparungen dabei doch eher "eckig" werden. (Bei den Voreinstellungen erhält man Polygone mit minimal 3 und maximal 26 Ecken.)

Der Grund dafür ist der, das die Länge einer Kante einer Aussparungen auf Basis einer FE-Netz Eigenschaft festgelegt wird. Dabei handelt es sich um die Eigenschaft "Maximaler Abstand für 'ähnlicher Punkt'. Die legt fest, wie weit Punkte auseinader liegen müssen, um gesondert betrachtet zu werden.

Wenn die "runden" Aussparungen in einem gegebenen System zu eckig werden, dann kann man diesen Wert in den Dokument-Eigenschaften runtersetzen. Von aus aus steht der auf "3" - setzt man den um eins runter auf "2", bekommt man bereits 50% mehr Ecken - also zum Beispiel 30 statt 20.

 

Neue Updates verfügbar

Ab sofort gibt es eine neue Version der Baustatik im Download-Bereich. Grund für die außerplanmäßige Veröffentlichung (normalerweise gibt es immer zum Anfang des Monats ein Update): Wir wurden auf einen Fehler in der Berechnung von Ersatztrapezlasten bei Platten, Scheiben und Faltwerken aufmerksam und wollten den so schnell wie möglich beheben.

Dabei gibt es dann aber auch gleich noch ein paar andere Neuheiten, die in den letzten paar Tagen eingeflossen sind:

  • Man kann nun tatsächlich beliebige TrueType fonts, inkl. der "fetten" und "kursiven" Schnitte beim erzeugen von PDFs verwenden.
  • Der Dialog zum definieren der PDF-Parameter enthält nun auch Felder für die Angabe von Rändern: Die Rändern von PDFs sind ab sofort unabhängig von den "normalen" Druckrändern.
  • Der Dialog zum speichern von PDFs merkt sich das letzte Verzeichnis und bietet es beim nächsten Speichervorgang wieder an.
  • Beim Durchlaufträger gibt es nun eine zusätzliche Möglichkeit, die Einwirkungen anzuordnen.

Alle Details finden sich wie immer im Update-Protokoll.

Eine empfohlene Rechner-Konfiguration

In letzter Zeit hatten wir häufiger Anfragen wie denn unsere Anforderungen an die Hardware für den Betrieb der Baustatik sind. Die kurze Antwort lautet: Eigentlich keine besonderen - wenn das System ein aktuelles Windows betreiben kann, dann reicht das auch für die Baustatik. Es gibt aber natürlich ein paar Dinge die wir schon empfehlen (oder auf die wir hinweisen können). Die haben wir hier mal kurz als kleine Referenz zusammengetragen.

Vorab ein paar allgemeine Bemerkungen, danach gibt es ein Beispielsystem inkl. Preis.

Prozessor: Es sollte ein 64bit Prozessor sein, der sollte 4 Kerne haben und von Intel oder AMD stammen.
Arbeitsspeicher: Der aktuelle Standard ist DDR3; allerdings sind mehr als 8 GB derzeit noch recht teuer.
Festplatte: Die Größe ist eigentlich egal. Praktisch ist es wenn man zwei "Kleine" hat, und die eine zu Backupzwecken auf der anderen sichert. (Aktuelle Backup-Programme, auch das in aktuelle Windows eingebaute, können sowas.)
Laufwerke: Ein DVD-Brenner zum sichern von Daten ist sinnboll.
Motherboard: Hier wäre es gut, wenn Sockel für 4 RAM-Module da sind, sodaß man gegebenenfalls bis 16 GB aufrüsten kann. Onboard-Graphik ist ein Plus.
Grafikkarte: In der Regel reicht die Onboard-Graphik des Motherboards. Eine preiswerte PCI-Express Karte tut es auch. Teure "CAD" Karten sind definitiv sinnlos. Wenn der vorhandene Monitor einen DVI-Anschluss hat, dann ist dieser dem alten VGA Anschluss vorzuziehen. Prinzipiell sollte man 2 Monitore anschliessen können (und auch verwenden).
Betriebssystem: Microsoft Windows 7 Professional oder Ultimate, 64 bit

Ein mittelfristig zukunftssicheres System für ca. 800 Euro (zzgl. MwSt.) könnte zum Beispiel so aussehen:

Prozessor: AMD Phenom X4 965 (4 Kerne, 3400 MHz)
Arbeitsspeicher: 8 GB DDR-3 RAM
Festplatten: 500 GB intern, 500 GB USB Platte für Backup
Laufwerk: 22x DVD Brenner
Mainboard: Mit VGA und DVI-Graphikanschluss (z.B.: AMD 785G Chipsatz [Der Chipsatz hat Onboard-Graphik, der eine zusätzliche Graphikkarte erlaubt.])
Grafikkarte: ATI Radeon 4350 Graphikkarte zum Anschluss eines zweiten und ggf. dritten Monitors. Die Karten gibt es als "DVI+VGA" Modell und als "Dual DVI". Wenn beide Monitore DVI können, dann ist Dual-DVI die richtige Wahl.
Betriebssystem: Microsoft Windows 7 Professional, 64 bit, deutsch