Thomas Wölfers Baustatik-Blog

Thomas Wölfers Baustatik Blog

Probleme mit den 3D-Ansichten


In der aktuellen Version der Baustatik gibt es offenbar ein Problem mit den 3D-Ansichten mit versteckten Linien: Aus mir bisher noch unklaren Gründen scheint es Fälle zu geben, bei denen das Installationsprogramm eine dafür wichtige DLL nicht richtig ersetzt, wenn zuvor eine ältere Programmversion installiert war. (Das ist natürlich bei praktisch allen Kunden der Fall :-().

Was dann passiert ist im einfachsten Fall, das man die "Echt" Ansicht nicht mehr aufmachen kann, und statt dessen eine Fehlermeldung in der Meldungs-Ansicht bekommt. In etwas schlechteren Fällen - und zwar in solchen, bei denen ein vorliegendes Projekt geöffnete "Echt" Ansichten enthält, kann man das Projekt nicht mehr öffnen. (Die Eingabedateien selbst natürlich schon.)

Ich untersuche noch, was dieses Problem eigentlich auslöst - ich weiss aber bereits einen Workaround: Wenn man die aktuelle Programmversion einmal "manuell" über die Systemsteuerung von Windows Deinstalliert, und danach wieder installiert, dann verschwindet das Problem....


Wichtig: Änderung bei nichtlinearen Berechnungen


Beim nächsten Update der Baustatik erfolgt eine Änderung im Umfeld der nichtlinearen Berechnungen. Eine Konsequenz daraus wird aber leider sein, das man vorhandene Dateien die nichtlineare Lastfallgruppen enthalten, manuell "nachbessern" muss. Das ist nicht so schön, war aber leider nicht zu vermeiden. (Dafür gibt es aber in Zukunft auch für nichtlineare Berechnungen eine automatische Bemessungsgruppe.) Details dazu gibts im Blog meines Bruders.


Baustatik-Systeme: Hart an der Grenze


Bin heute über dieses Kundenprojekt gestolpert: 175 Stäbe, 67 Faltwerkselemente, 41 Unterzüge und etwa 33.000 FE-Elemente: Mit der 32bit Version der Baustatik ist das hart an der Grenze des machbaren...


Das Software-Archiv der Baustatik


Für die Baustatik haben wir ab 2007 ein Archiv eingerichtet, das uns den Zugriff auf jede seit dem veröffentlichte Version erlaubt. Wie man leicht erkennen kann, hat sich der Umfang des Programms von November 2007 bis November 2009 in etwa verdoppelt. Wenn man sich die Dateigrößen ansieht, findet man zwei "merkwürdige" Dateien, dere Größe deutlich anders ausfällt, als die aller anderer Archivdateien.

Der Grund dafür ist der, das sich das von uns verwendete Entwicklungswerkzeug seit 2007 zweimal verändert hat: Das Software-Archiv enthält die Downloads, die per "automatischem Update" verteilt werden. Durch die Änderung des Entwicklungswerkzeuges war es notwendig, auch einige Systembibliotheken neu zu verteilen - und die sind dann ebenfalls Teil des Archivs. Nachdem man dieses Bibliotheken aber nur einmalig installieren muss, finden die sich eben nicht in allen Versionen, sondern nur in denen, bei denen der Wechsel erstmals erfolgte.


Neue Updates verfügbar


Ab sofort gibt es im Download-Bereich ein Update für die Baustatik. Der eigentliche Grund für dieses Update außerhalb der normalen monatlichen Reihe ist ein sehr ärgerlicher Fehler: Es gab einen Fall, bei dem man das Fenster für die Ergebnis-Darstellungsoptionen nicht mehr richtig verwenden konnte. Das war zwar nur bei wenigen Kunden aufgetreten, ist aber so störend, das wir nicht bis zum Ende des Monats warten wollten, um das zu korrigieren.

Bei der Gelegenheit sind aber direkt noch ein paar Neuerungen mit eingeflossen (das komplette Protokoll findet sich wie immer im Download-Bereich). Die betreffen in erster Linie DWG-Dateien. Zum einen war das löschen von importierten DWG-Daten ein teilweise extrem langsamer Vorgang - der nun mehr oder minder "instant" abläuft. Dann wurden beim Import Kreisbögen nicht vollständig importiert - es gab nur einen Punkt im Mittelpunkt des Kreises. Nun werden Kreise (zumindest bei ebenen Zeichnungen) so importiert, das man Hilfspunkte auf dem Bogen erhält. Und schließlich war es nicht möglich, DWG-Zeichnungen die ausschließlich in der X/Y Ebene lagen, in Dokumente zu importieren, die in der X/Z Ebene liegen - also zum Beispiel in den ebenen Rahmen: Das geht jetzt auch.


Bearbeiten von Lagerungsdefinitionen


In der Baustatik bringt man Einzellager dadurch an, das man zunächst eine Lagerungsdefinition erzeugt: Die kann man dann einem oder mehreren Knoten zuordnen. Ein Knoten hat also in diesem Sinne nicht direkt eine "Lagerung", sondern einen Verweis auf eine Lagerungsdefinition. Nun will man manchmal die Definition ändern - dann ändert sich die Lagerung aller Knoten, die diese Definition verwenden - oder nur die Lagerung des einen Knotens. Will man nur den einen Knoten ändern, musste man bisher eine neue Definition anlegen, und diese mit den gewünschten Parametern bestücken.

Ab dem nächsten Update gibt es einen Button, mit dem man auswählen kann, was eigentlich bearbeitet werden soll: Bei Bedarf legt das Programm dann automatisch eine neue Definition an, die die gleichen Parameter enthält, wie die bisher verwendete.