Thomas Woelfers Baustatik Blog

Baustatik-Software und was sonst des Weges kommt

Neue Updates verfügbar

Ab sofort ist im Download-Bereich (und über die automatischen Updates) eine neue Version der Baustatik verfügbar. Es gibt eine lange Liste von (meist kleineren) Verbesserungen und Erweiterungen. Die wichtigste Änderungen finden sich bei den "Positionen" und dem "Ergebnisraster". Beides machten in ungünstigen Zusammenhängen bisher Probleme - die sollten nun nicht mehr auftreten.

Davon ab gibt es eine Änderung bei den automatischen Updates: Wegen einer Änderung an den Lizenzdateien (die eigentlich gar nichts damit zu tun haben) gab es Kunden, die ab Version 1.57 keine Benachrichtigungen über automatische Updates erhalten hatten. Wer also keine solche Benachrichtigung vom Programm bekommt kann dieses Update manuell herunterladen und installieren - und bekommt dann in Zukunft auch wieder diese Mitteilungen.

Ein paar Zahlen zu Spam

Ich musste heute mal wieder auf unseren Mailserver schauen und dachte mir, das sich vielleicht auch andere für ein paar (ganz kleine) Statistiken über Spam interessieren.

Als Mailserver verwenden wir schon seit einigen Jahren den MDaemon von Alt-N - und ich bin damit auch sehr zufrieden. Der MDaemon hat diverse mehrstufige Filter, um mit der Spam-Last fertig zu werden. Einige davon arbeiten bereits zu dem Zeitpunkt, zu dem der andere Rechner versucht die Netzwerkverbindung aufzubauen, andere erst dann, wen tatsächlich eine eMail übertragen werden soll und weitere erst dann, wenn der Inhalt der Mail auch tatsächlich bekannt ist.

Über die Anzahl der blockierten Verbindungsaufnahmen habe ich leider keine Statistik: Ich kann allerdings sehen, das immer wieder Verbindungen nicht zustande kommen - und wenn ich "immer wieder" sage, dann meine ich "mehrmals pro Minute". Bei den Verbindungen die zustande kamen, hatten wir heute (bis ca. 17.00) insgesamt etwa 8000 Versuche, eine eMail zuzustellen. (Das sind so um die 480 pro Stunde. Jede Stunde.)

Von den 8000 Versuchen wurden so viele SMTP-Verbindungen schon vor dem Eingang der Mail blockiert, das insgesamt nur ca. 500 Mails tatsächlich entgegen genommen wurden. Und davon wurden nachträglich nochmal 150 als Spam erkannt und weggeworfen - von 8000 Verbindungen blieben also ganz 350 eMails über: Alles andere war Spam.

Nun gibt es 2 Dinge an Spam die nicht so schön sind: Zum einen eben die Tatsache das man eine Mail bekommt, die man nicht will. Bei den meisten wird es aber so sein, das sich die auf vielleicht eine handvoll am Tag beschränken - blöd, aber nicht wirklich dramatisch. Was weniger schön ist: Spam-Mails werden im allgemeinen unter gefälschten Absender-Adressen versendet. Aber dabei werden natürlich (oft) solche verwendet, die es sehr wohl gibt. Zum Beispiel Ihre. Das ist weniger schön - denn irgendwann wird jemand so ein Ding mit Ihnen als Absender erhalten und sich deswegen beschweren - und dann hat man halt den Ärger an der Backe, ohne irgendwas gemacht zu haben. Wie beweist man denn dem Empfänger, das man nicht der Absender war?

Was kann man also machen, damit Spammer die eigentliche Adresse nicht als Absender-Adresse verwenden?

SPF und DKIM verwenden bzw. einen EMail-Dienstleister der das tut. Wenn das der Fall ist können Mailserver beim verschiedene Informationen abrufen - und unter anderen sicherstellen, das der Mailserver der gerade eine Mail mit dem Absender "@IhrBuero.de" verschickt, auch tatsächlich Mails von "@IhrBuero.de" versenden darf.

Man kann damit also nicht verhindern, das Spammer versuchen eine bestimmte Absender-Adresse zu verwenden, kann aber zumindest Mailserver dazu befähigen, diese als gefälscht zur erkennen.

Bin begeistert: Windows 7 und Canon MX340

Im Büro ist Anfang der Woche der alte Drucker gestorben. Als Ersatz gab es ein Multifunktionsgerät von Canon, und zwar das MX340. Das ist so ein Ding mit Drucker/Kopierer/Fax und Scanner - alles in einem.

Außerdem ist es ein Netzwerkgerät mit WiFi. Ich hatte deswegen ein paar Bedenken. Und wurde eines besseren belehrt.

Das ganze ging so:

Gerät ausgepackt und angeschlossen. Sobald Strom da war, im Gerät das Passwort für unser Büro-WLan eingegeben. (Wir haben im Büro ein normales Kabel-basiertes Netzwerk, aber zusätzlich auch einen WLAN-Zugang.). Der "Drucker" fand dann automatisch das Netz und besorgte sich von unserem DHCP-Server eine lokale IP-Adresse und begann danach fröhlich damit, seiner Arbeit nachzugehen.

In meinem Windows 7 gings dann in den "Device Stage". (Weiss nicht wie das bei deutschem Windows heist, im englischen ist das der Eintrag "Devices and Printers" im Start-Menü.). Da gibt es einen Button "Add a Device".

Einmal draufgedrückt - Windows dachte dann etwa eine Sekunde darüber nach - und ich hatte ein neues Gerät: Kann das nun als Drucker, als Fax und als Scanner verwenden, und zwar von allen Rechnern im LAN.

Dazu haben wir keine CD eingelegt, keine Software und auch keine Trieber installiert. Bin schwer beeindruckt. (Wer wissen will warum kann sich den Artikel hinter dem Link zum alten Drucker mal durchlesen: Der ist auch von mir (wenn auch sehr alt) und beschreibt, was beim letzten installieren passiert ist.)

Wie leert man das Ereignisprotokoll

Wenn man versucht ein neues Programm zu installieren, dann kann folgende Fehlermeldung auftreten: "Das Ereignisprotokoll ist voll". Im Allgemeinen wird das Installationsprogramm nach dieser Meldung abbrechen und die Software nicht installieren.

Was bedeutet diese Fehlermeldung, und wie wird man die wieder los?

Windows hat seit XP (eigentlich seit NT) einen Mechanismus, der systemrelevante Ereignisse protokolliert. Dazu gehören zum Beispiel Anmeldevorgänge, das umbenennen eines Rechners oder auch das Installatieren von Software. Diese Ereignisse werden in einer Datenbank gespeichert und können mit einem Windows-Programm names Ereignisanzeige angesehen werden. Bei XP hat diese Datenbank eine Größenbeschränkung - es werden also nicht beliebig viele Ereignisse "für immer" gespeichert. Das führt dazu, das die Datenbank irgendwann "voll" wird - und genau dann bekommt man die erwähnte Fehlermeldung.

So wird man das wieder los:

1.) Start -> Systemsteuerung

2.) Verwaltung öffnen

3.) Ereignissanzeige öffnen

4.) Protokolle löschen

Sichtbarkeit von Knoten und Einwirkungen

In der Baustatik war es bisher so, das Einzeleinwirkungen auf Knoten unsichtbar wurden, wenn der Knoten unsichtbar wurde. Das hat zwar eine gewisse Logik, ist aber eigentlich nicht wirklich nachvollziehbar, da man die Einwirkungen selbst ja auch einfach unsichtbar machen kann. Ab dem nächsten Update ist darum die Sichtbarkeit von Einwirkungen unabhängig von der Sichtbarkeit von Knoten:

Fenster-Layout zurücksetzen

In der Baustatik gibt es eine ganze Menge an Ansichts-Fenster: Unter anderem die Eigenschaften-Ansicht, die Dokumenten-Ansicht, die Projekt-Ansicht, die Tabellen-Ansichten und so weiter und so fort.

Nun ist es manchmal so, das man sich eine dieser Ansichten irgendwo hin geschoben hat, wo man sie nicht mehr findet. Zum Beispiel ganz nah an den Rand des Bildschirms, oder aber in eine Größe die man nur noch schlecht sehen kann.

Ab dem nächsten Update gibt es für diesen Zustand eine Lösung: Das Fenster-Menü enthält dann einen Befehl, mit dem man das Layout der Ansichten auf den Urzustand zurücksetzen kann.

Ein Update für das Installationsprogramm

Seit Version 1.60 der Baustatik installiert das Installationsprogramm nicht nur die Baustatik, sondern auch die älteren Programme und auch den TimeServer für Kunden, die einen Work&Cash Vertrag haben.

Dabei muss man sich beim installieren nicht besonders kümmern: Das Installationsprogramm untersucht die Lizenzen von der CD sowie die vorliegende Installation, und entscheidet auf Basis dieser Untersuchung, ob der TimeServer installiert werden muss oder nicht. Das klappt auch ganz gut - nur in einem Fall nicht: Wenn man einfach nur das aktuelle Update aus dem Internet runterlädt und dann auf einem neuen Rechner installiert, dann wird der TimeServer nicht installiert. Grund: Weil es sich um einen neuen Rechner handelt, liegt noch keine Installation vor - und im Update aus dem Internet sind gar keine Lizenzen enthalten, denn die befinden sich in einem separaten Download.

Nun gibt es auch für diesen Fall einen Workaround. Der ist aber ein bisschen kompliziert, weil er damit funktioniert, das man einen neuen Ordner und einen neue Datei anlegen muss. Darum ändert sich das zum nächsten Update nochmal - man kann dann per Option im Installationsprogramm die Installation des TimeServers erzwingen:

Roadshow Nachlese

4 Tage unterwegs, 3 Großstädte, 6 Veranstaltungen und 160 Ingenieure später... War schon ganz schön anstrengend. Insbesondere die Tatsache das man praktisch die ganze Zeit ununterbrochen redet macht die Sache nicht einfach - hat aber trotzdem Spaß gemacht. (Wenn man mal davon absieht, das wir bei der Rückreise etwa um 17.30 am Düsseldorfer Flughafen, aber erst um 23.30 am Münchner Flughafen waren...


In Stuttgart (Raum 2)

 


In Dresden (Raum 2)

und in Oberhausen (Raum 1)