Thomas Wölfers Baustatik-Blog

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Der TimeServer ist weg – wie bekommt man ihn wieder?


Seit einigen Versionen der Baustatik kann man im Installationsprogramm angeben, welche Verknüpfungen angelegt werden sollen. Wenn man dort die Option abschaltet, die sich um das anlegen der Verknüpfungen im Autostart-Menü kümmert, dann passiert das, was man erwarten würde: Das Installationsprogramm legt keine Einträge im Autostart-Menü an.

Diese Verknüpfung ist aber dafür verantwortlich, das der TimeServer (das kleine rote ‘D’) beim anmelden automatisch gestartet wird. Gibt es die Verknüpfung nicht, dann wird auch kein TimeServer gestartet. Wenn man den dann später doch starten will, dann finden man das Programm auf der Platte im Ordner \Programme\DIE\TimeWise unter dem Namen XTimeWiseServer.exe.

Will man dann zu einem späteren Zeitpunkt doch, das er automatisch gestartet wird, muss man von Hand eine Verknüpfung im Autostart-Menü auf den XTimeWiseServer anlegen. (Alternativ kann man auch die Installation entfernen und dann nochmal installieren – mit eingeschalteter Option.)


So druckt man die Maximalwerte mit aus


Wenn man in der Baustatik ein Berechnungsergebnis anzeigen lässt, dann werden die aktuellen Maximalwerte oben über der Graphik hingeschrieben:

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Wenn man nun einen Navigationspunkt anlegt um diese Graphik mit auszudrucken, dann kann man dort optional auch einschalten, das die Maxima mit ausgedruckt werden sollen. Das geht in der Ausgabesteuerung:

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Wenn man diese Option für mehrere Navigationspunkte gleichzeitig umstellen möchte, dann verwendet man dazu den Button “Navigationspunkte bearbeiten”.


Nichtlineare Berechnungen


Im Normalfall nimmt einem die Baustatik derlei Dinge ab, aber manchmal muss mal alle Schritte “von Hand” vornehmen – und bei nichtlinearen Berechnungen sind das schon einige.

Nun kann man natürlich wirklich alles “von Hand” eingeben, oder man nutzt einen der beiden Generatoren für nichtlineare Einhüllende: Hier eine Schritt-für-Schritt Anleitung, wie man die Generator verwendet, der “alle” Fälle abdeckt.

  1. Man benötigt eine lineare Überlagerungsregel als Vorlage für die nichtlinearen Gruppen. Im einfachsten Fall nimmt man die, die die Baustatik auch automatisch erzeugen würde. Dazu verwendet man den Befehl “Erzeugen –> Lineare Überlagerungsregel”. Der öffnet das Fenster zum anlegen einer linearen Überlagerungsregel. Dort geht man auf den Reiter “Erweitert” und erzeugt die Automatische Regel.
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    Dann drückt man “OK”: Die lineare Regel existiert nun.
  2. Jetzt wählt man den Befehl “Erzeugen –> Generator für nichtlineare Regeln”. Dort tut man folgendes:
    o Theorie auswählen
    o Norm auswählen
    o Bemessungssituation auswählen
    o Lineare Regel auswählen
    o “Vorlagen Berechnen”
  3. Das ermittelt alle benötigten Gruppenvorlagen. Dann gibt man einen Namen für die “nichtlineare Einhüllende an” und drückt auf “Erzeugen”. Das führt dazu, das alle “Nichtlinearen Lastfallgruppen” und die “Nichtlineare Einhüllende” angelegt werden. Dann drückt man auf “schließen”.
  4. Nun braucht man noch eine Bemessungsgruppen. Dazu wählt man den Befehl “Erzeugen –> Bemessungsgruppe”. Dort wählt man zunächst den Reiter mit der Norm, um die es gerade geht. Darin wählt man den Reiter für die “Nichtlinearen Einhüllenden”, und wählt die gerade erzeugte Einhüllende aus. Dann klickt man auf die Schaltfläche “>”: Das schiebt die Einhüllende in die Bemessungsgruppe. Jetzt klickt man “OK” – und kann nun nichtlineare rechnen und bemessen.

So verwendet man selbst definierte Querschnitte im Durchlaufträger


In der Baustatik gibt es einen separaten Editor, mit dem selbst-definierte Stahlprofile erzeugt werden können:

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Wenn man dann im Durchlaufträger so ein Stahlprofil verwenden will, gibt es eine Überraschung: Die selbst definierten Profile tauchen im Fenster zur Profileauswahl gar nicht auf.

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Lösung des Problems: In der Baustatik gibt es zwei Durchlaufträger-Dokumente. Wenn man selbst definierte Profile verwenden will, dann braucht man das Dokument “mit Doppelbiegung”:

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OutOfMemoryException


Von allen gemeldeten Problemen die mit der Baustatik auftreten, ist eines die klare Nummer 1 – und zwar mit großem Abstand zu allen anderen: Die OutOfMemoryException.

Dieser Fehler tritt im Wesentlichen dann auf, wenn das Programm nicht mehr genug Arbeitsspeicher hat. Nun können wir (eigentlich) nicht viel daran ändern: Man muss die vorliegende Aufgabe verkleinern – also ein kleineres System, weniger FE-Elemente oder einen kürzeren Ausdruck gestalten. In der Praxis tritt das – auf einem gut ausgestattetem System – etwa bei 1.4 GB verbrauchtem Speicher auf.

Mittelfristig gibt es dafür eine Lösung: Eine 64bit Version der Baustatik, die man dann unter einem 64bit Windows verwendet. Wir arbeiten daran (und man kann das auch schon sehen…):

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Bis das aber fertig ist, gibt es ab dem nächsten Update der Baustatik einen kleinen internen Umbau – und der wird dazu führen, das man (unter einem 64bit Windows) etwa doppelt so viel Speicher verwenden kann, wie bisher: Bei gleichbleibenden Systemen sollte das viele “OutOfMemory” Probleme lösen.

(Wer gaaaanz dringen vorher eine Lösung braucht: Da kann ich auch helfen – bitte einfach per eMail melden.)


Zur Darstellung von Auflagerkräften an Einzellagern


In der kleinsten Form werden Auflagerkräfte einfach an die gelagerten Knoten hingeschrieben (Im Bild mit ausgeblendeten Lagern):

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Wer mag, kann sich über die Optionen der Ergebnisdarstellung auch eine farbliche Markierung der Beschriftung dazuschalten:

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Dann sieht das ganze so aus:

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Zusätzlich kann man dann noch, ebenfalls in den Ergebnis-Darstellungsoptionen, eine symbolische Darstellung einschalten. Bei einer räumlichen Darstellung bekommt man dann Pfeile und in der Draufsicht die typischen Vektor-Symbole:

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Die Größe der Symbole resultiert dabei aus der Einstellung “Betragsmäßig größter Wert”.