Thomas Wölfers Baustatik-Blog

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Bemessung bei der Winkelstützmauer


Beim alten Winkelstützmauer-Programm musste man in den Bemessungsparametern einstellen, ob das Programm einen Nachweis oder eine Bemessung durchführen sollte. Bei der neuen Winkelstützmauer ist das anders – und einfacher. Wie beim Durchlaufträger gibt es einfach einen Befehl zum durchführen der Bemessung: Der führt die Bemessung durch und ändert dann einfach die Fundament-Parameter auf Basis der ermittelten Werte – und zeigt dann automatisch die Ergebnisse des Nachweises mit den bei der Bemessung ermittelten Fundament-Daten an.

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… ab dem nächsten Update :-)


Aufwendige Fenster


Man hält es nicht für möglich, wie viel Aufwand manchmal hinter einem Fenster steckt. Ich habe nun beispielsweise fast zwei Arbeitstage mit dem Fenster für die Eigenschaften der Erddruckumlagerung für die Winkelstützmauer verbracht. Dabei sieht das ganze so harmlos aus:

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Ganz links wählt man die Art der Umlagerung, in der Mitte erscheint dann ein Feld, in dem man die zugehörigen Parameter festlegen kann, und ganz Rechts gibt es noch ein erklärendes Bildchen. Der Aufwand steckt hier im Detail: Denn irgendwo müssen die Parameter-Felder und die Bilder für die 9 Möglichkeiten ja kommen – auch wenn man die zur Laufzeit gar nicht alle gleichzeitig sieht: Schließlich kann man ja umschalten.

Der Aufwand hat sich aber meiner Ansicht nach gelohnt. Hier zum Vergleich das gleiche Fenster aus dem alten Programm (Da muss man noch durch die Reiter “durchblättern”, um an eine bestimmte Umlagerungsart zu kommen):

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Softwareinstallation im Netzwerk


Die Baustatik hat einen monatlichen Update-Zyklus: Jeweils zum Anfang des Monats gibt es ein Update mit neuen Features und Änderungen. Im Download-Bereich gibt es dabei auch jeweils eine Liste der Änderungen und Erweiterungen des Programms. (Dazu gibt es auch eine RSS-Feed, und eine Mailing-Liste.: Man kann also auf verschiedenste Arten auf dem laufenden bleiben.).

Sofern man das nicht ausschaltet überprüft das Programm beim starten, ob ein Update vorliegt oder nicht. Liegt eines vor, so kann man das herunterladen und installieren. (Wenn man die automatischen Updates ausschalten will: Optionen –> Einstellungen –> Allgemeines –> Programmstart –> Automatische Updates aktivieren –> Auf “Nein” stellen.)

Sofern man im Büro nur ein paar Rechner stehen hat ist das auch prima – schwieriger wird die Sache aber in einem größeren Netzwerk: Zum einen verursacht es eine Menge sinnlosen Verkehr im Netzwerk, wenn multiple Rechner mehr oder minder gleichzeitig mit den Downloads beginnen, zum anderen ist es in solchen Setups meist so, das die Person die den Rechner verwendet, gar keine administrativen Rechte besitzt, und ohnehin keine Software installieren darf.

Was tut man in einer solchen Situation? Ganz einfach: Man verwendet automatische Deployment-Werkzeuge. In einem Windows-Netzwerk gibt es dafür diverse Hilfsmittel, die eigentlich alle nur eines gemeinsam haben: Sie setzen eine Domänen-Netzwerk mit Windows Server voraus: Sowas liegt aber in Situation mit größeren Netzwerken ohnehin meist vor. (Zumindest habe ich aus Gesprächen mit den Administratoren von einigen Kunden mit größeren Netzwerken diesen Eindruck gewonnen.)

Group Policy

Der einfachste Weg zum verteilen von Software auf Clients ist von Haus aus in den Windows Server seit Version 2003 (vielleicht früher: Weiss ich nicht genau) eingebaut. Man kann nämlich einfach die Group Policy des Server 2003 (und neuer) zum verteilen von Software verwenden. Das verteilen von Software per Group Policy hat eine Vor- und einen Nachteil. Der Vorteil: Weil die Group-Policy auch für viele andere Dinge eingesetzt wird (nicht zuletzt für die Vergabe von Rechten im Netzwerk) muss man als Administrator nicht viel neues dazulernen – es geht einfach nur um eine Policy mehr… Der Nachteil: Group Policy ist in diesem Zusammenhang etwas unflexibel – vermutlich deshalb, weil es da noch ein kommerzielles Produkt von Microsoft gibt. Trotzdem: Benutzbar ist die Sache. Wie man Software per Group Policy im Netz verteilt, ist unter anderem hier dokumentiert.

WSUS

Eine weitere Möglichkeit zum verteilen von Software ist der Windows Server Update Service. Der ist im wesentlichen beim Windows Server dabei – allerdings mit einem kleinen Haken: Der “reine” WSUS kann nur Updates und Programme verteilen, die von Microsoft veröffentlicht werden. Wenn man damit auch Software von Dritten installieren will, dann braucht man ein kommerzielles Add-On. Eines davon ist das (kostenpflichtige) EminentWare. Eine etwas günstiger (weil kostenlose) Alternative ist der Local Update Publisher.

System Center

Und dann gibts da noch das System Center. Selbiges hat diverse Komponenten – und kann zentrales Software Deployment ebenso wie die zentrale Verwaltung von Desktops und Servern bis hin zur ventralen Verwaltung virtueller Maschinen. Eigentlich alles was man will. Einziger Nachteil: Nicht ganz billig – allerdings auch nicht wirklich überteuert.


Die Schnelleingabe der Winkelstützmauer


Ähnlich wir der Durchlaufträger bekommt auch die Winkelstützmauer in der Baustatik eine Schnelleingabe.

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Und genau wie beim Durchlaufträger ist man nicht auf diese Schnelleingabe beschränkt: Es gibt auch weiterhin die “Erzeugen” Menüs und die Tabelleneingabe – die Schnelleingabe soll einfach nur häufig vorkommende Fälle schnell und einfach eingebbar machen.

Nachdem man damit Daten eingegeben hat, kann man die aber noch beliebig bearbeiten, verändern und erweitern.

Ich hoffe noch immer, das die Winkelstützmauer schon im nächsten Update mit ausliefern können.


Baustatik unter 64bit Windows betreiben


Die Baustatik läuft auch unter 64bit Windows-Systemen problemlos. Um genau zu sein: Sie läuft darunter eigentlich besser als unter 32bit Windows, weil man unter 64bit Windows mehr Arbeitsspeicher erhält, als unter den “kleineren” Varianten.

Es gibt allerdings einen kleinen Haken: Das Installationsprogramm hat mit der 64bit Variante von XP ein Problem (aber nicht mit den 64bit Varianten von Vista und Windows 7) – und das führt dazu, das eine Komponente die eigentlich automatisch mit installiert werden müsste ebene nicht mit installiert wird.

Dabei handelt es sich um die VC++ Laufzeitbibliothek – und wenn die nicht da ist, dann kann man das Programm erst gar nicht starten. Wer die Baustatik unter einem 64bit Windows XP ausführen möchte, der kann die benötigte Komponente unter dieser Url (https://www.die.de/downloads/vc.zip) herunterladen: Sobald das darin enthaltene Installationsprogramm ausgeführt wurde, läuft auch die Baustatik.