Thomas Wölfers Baustatik-Blog

Thomas Wölfers Baustatik Blog

Kreisförmige Flächeneinwirkungen


Ab dem nächsten Update enthält die Baustatik (in der Platte, Scheibe und im Faltwerk) ein Werkzeug mit dem kreisförmige Flächeneinwirkungen schnell erzeugt werden können.

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Das ganze funktioniert sehr ähnlich wie bei Aussparungen: Man wählt einen Mittelpunkt und dann einen Radius – und der Polygonzug wird erzeugt. Anders als bei Aussparungen öffnet sich hier auch noch das Fenster mit den Eigenschaften der Flächeneinwirkung, damit man deren Größe eingeben kann.


Münchner Anwenderstammtisch


Der nächste Münchner Anwenderstammtisch findet am Dienstag  den 7. Februar ab 19.30 statt. Wie immer im Pauls in der Maxvorstadt. Wie immer: Wer mag, kann natürlich Fragen rund um die Baustatik mitbringen. (Karte)

Korrektur: Es ist natürlich der 7.2. gemeint….


Kleine Änderung in der Baustatik


In der Baustatik gibt es eine Druckvorschau mit der man den Ausdruck überprüfen kann. Die kann verschiedene Dinge – zum Beispiel mehrere Seiten gleichzeitig darstellen oder verschiedene Vergrößerungs-Stufen – aber bisher nicht richtig “scrollen”.

Wenn man von Seite 2 zu Seite 3 will, dann musste man bisher oben in den “Seitenzähler” klicken, und dort entweder die gewünschte Seite eingeben oder den Pfeil nach oben oder unten (je nach Richtung) anklicken.

Kommende Änderung: Ab dem nächsten Update kann man auch einfach direkt in der Vorschau mit dem Mausrad in den Seiten vorwärts oder rückwärts scrollen.


Wo die Faltwerkselemente herkommen


Ich habe heute eine kleiner Änderung an der Baustatik vorgenommen (die aber im großen und ganze die Sache nicht ändert: Trotzdem gilt die Beschreibung aus diesem Eintrag so erst ab dem nächsten Update.)

Wenn man eine Flächeneinwirkung definiert, dann muss man dafür auch ein Faltwerkselement angeben. Nun ist es so, das die Angabe dieses Elements “eigentlich” nur für die Festlegung des lokalen Koordinatensystems wichtig ist. Hat man zwei Faltwerkselemente (A und B)in der gleichen Ebene, dann kann man Flächeneinwirkungen auf beiden definieren, indem man entweder einmal A und einmal B verwendet, oder für beide A oder B.

Nun will die Baustatik möglichst viel Arbeit automatisieren, und versucht daher “automatisch” das “richtige” Faltwerkselement zu ermitteln, damit der Anwender selbiges nicht selbst eintragen muss.

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Und das geht so:

Im einfachsten Fall hat man den Befehl “Flächeneinwirkung auf Auswahl” ausgewählt und zuvor ein Faltwerkselement ausgewählt – dann wird logischerweise dieses verwendet.

Komplizierter wird es, wenn man eine “Flächeneinwirkung graphisch” erzeugt. Dabei  prüft das Programm zunächst, ob es mehr als ein Faltwerkselement gibt. Ist das nicht der Fall – gibt es also nur eines – dann wird dieses verwendet.

Gibt es mehrere, dann untersucht das Programm, ob diese in Bezug aufs Koordinatensystem gleichwertig sind. (Das ist zum Beispiel immer dann der Fall, wenn man reine Platten definiert, und manuell nichts an der Ausrichtung der Platten ändert.)

Ist das nicht der Fall, dann erfragt das Programm, welches Faltwerkselement als “Ziel” gewünscht ist.

Sind die Faltwerkselemente gleichwertig, dann wird überprüft, ob bereits andere Flächeneinwirkungen eingegeben wurden. Ist das der Fall, dann wird das Faltwerkselement der zuletzt definierten Flächeneinwirkung verwendet – sofern in dieser ein Faltwerkselement gesetzt ist.

Wenn alle Betrachtungen bisher kein eindeutiges Element liefern konnten, dann wir das zuletzt erzeugte Faltwerkselement verwendet.

Ergebnis: Hinterher hat man (fast) immer automatisch “das richtige” Element, ohne es selbst eingeben zu müssen.


Kommende Attraktionen


In der Baustatik kann man praktisch alle verwendeten Schriftarten und -größen, Strichstärken, Farben etc.pp. über die Optionen einstellen. Trotzdem hat man natürlich manchmal nicht die optimale Schriftgröße – sondern eine kleinere – und zwar zum Beispiel, um “mehr” Zahlen in der Graphik unterzubringen.

Die kann man dann vielleicht schlecht lesen. Darum gibt es ab dem nächsten Update eine Bildschirmlupe, mit der ein Teil des Bildschirminhalts vergrößert werden kann. Das sind dann ungefähr so aus:

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Brand-Beiwerte in der Stütze


Wie schon Ende letzter Woche geschrieben, kann man ab dem nächsten Update in der Stütze auch bei den Holz-Normen die Beiwerte der Brandbemessung anzeigen lassen. Letzte Woche hatte ich aber nur auf die Tabellen hingewiesen, und wie man selbige einschaltet. Man kann die aber natürlich auch als Graphik einblenden:

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Ergebnisse bei der Brandbemessung für Din 1052-08 und EC5


In der Stütze aus der Baustatik kann man seit dem letzten Update angeben, ob und in welcher Form der Brandnachweis geführt werden soll.

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Führt man den Nachweis nach 5.5.2.1.b (“Genauer Nachweis”), dann führt das (u.a.) zur Ermittlung zusätzlicher Beiwerte. Diese werden aber in der aktuellen Version des Programms noch nicht mit ausgedruckt und können auch nicht graphisch dargestellt werden.

Ab dem nächsten Update gibt es dafür dann auch eine Tabelle (und einen Satz an Kurven in der Graphik.)

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Wenn Sie die Tabelle mit ausgedruckt haben möchten, dann müssen Sie in der Ausgabesteuerung sowohl die Ausgabe der Spannungen als auch die Ausgabe der Beiwerte einschalten. (Die Beiwerte werden zusammen mit den Spannungen ausgedruckt, darum hat es keinerlei Auswirkungen, wenn nur die Option zum Ausdruck der Beiwerte eingeschaltet wird, aber der Ausdruck der Spannungen ausgeschaltet ist.)