Thomas Wölfers Baustatik-Blog

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Münchner Anwender-Stammtisch


Der nächste Münchner Anwenderstammtisch findet am Dienstag, den 12. November statt. Wie immer ab 19:30, aber in einem anderen Lokal als sonst. Ort ist das “La Bruschetta”.

Das ist allerdings nicht besonders weit vom sonstigen Ort entfernt, nämlich auf der Nymphenburger Str. 53., Ecke Adamstraße. Per U-Bahn kommt man da über die Mailingerstrasse oder den Stiglmayerplatz am besten hin, also jeweils per U1 oder U7. Vom Siglmayerplatz aus sind es circa 5 Minuten zu Fuß.

Parkplätze gibt es da wie überall praktisch keine; im Gegensatz zu den bisherigen Veranstaltungsorten kann man aber Glück haben. (Empfehle aber, sich da besser nicht drauf zu verlassen.)


Nachweise für Stahlanschlüsse in der Baustatik


In einem der nächsten Updates (allerdings sicher nicht im November-Update) werden wir die Stahlanschluss-Nachweise in die Baustatik integriert haben. Die sind auch bereits soweit fertig, das ich schon klare Aussagen darüber machen kann, wie die Dinger dann funktionieren werden.

Zunächst mal wird es ein neues Objekt vom Typ “Stahlanschluss” geben.

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Das hat die üblichen Eigenschaften wie Name, Kommentar, Position etc. etc.

Außerdem gibt es zwei “wichtige” Eigenschaften, nämlich “Ins System integriert” und “Biegesteif”. Mit “Biegesteif” entscheidet man sich im wesentlichen, ob es ein biegesteifer oder ein Querkraftanschluss werden soll. Dementsprechend sind dann auch zusätzliche Eingaben entweder im Reiter “Biegesteifer Anschluss” oder “Querkraftanschluss” zu machen.

Die Option “Ins System integriert” ist … interessant. Sie werden nämlich die Stahlanschlüsse in 2 Geschmacksrichtungen rechnen können. Ist der Anschluss “Ins System integriert”, dann werden die einwirkenden Kräfte aus der ganz normalen Berechnung der Baustatik entnommen. Ähnlich wie beim Stanzen landen die Anschlussnachweise im Ausdruck im Bereich der Bemessungsgruppen – und für alle gewünschten Bemessungsgruppen werden dann die Kräfte ermittelt und die entsprechenden Nachweise geführt.

Ist der Anschluss hingegen nicht ins System integriert, kann man bei den Eigenschaften im rechten Bereich die Schnittgrößen manuell eingeben: Wenn man will, kann man also auch einen Nachweis führen, ganz ohne sonstwie ein System definieren zu müssen.

Bei einem integrierten Anschluss muss man natürlich auch noch sagen, an welchen Stellen der verwendet werden soll. Das geht einfach über die Eigenschaften von Stäben:

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“Kleines” Problem beim EC in der Stütze


Das ermitteln der Schubbewehrung klappt bei der Stütze nicht, wenn als Norm der EC für Österreich oder Italien ausgewählt ist: Es gibt leider einfach nur eine Fehlermeldung, wenn man versucht, da dran zu kommen.

Trauriges Smiley Sorry.

Das tritt ab dem November-Update nicht mehr auf.


Nochmal die Ausgabesteuerung


Ebenfalls ab dem nächsten Update:
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In der Ausgabesteuerung werden Elemente, die im aktuellen Dokument gar nicht vorliegen, leicht ausgegraut: Dadurch wird die Sache etwas übersichtlicher und man findet die im Dokument “wichtigen” Elemente schneller.


Windows-Funktion: Kannte ich nicht


Nachdem ich am Wochenende das Update auf Windows 8.1 auf mehreren Rechnern installiert hatte, habe ich natürlich auch ein bisschen damit rumgespielt – und ein Feature gefunden, das es möglicherweise auch schon vorher gab, das ich aber bisher nicht kannte.

Man kann ja schon “immer” ein Bild für den Bildschirmhintergrund festlegen, aber das war noch nie so gemacht, das die Sache besonders viel Sinn machte, wenn man mehrere Monitore verwendet: Im wesentlichen wurde das eingestellte Bild einfach auf allen Monitoren gleichzeitig dargestellt.

Bei 8.1 habe ich nun die “Panorama” Hintergrundbilder gefunden. Die habe ich auch gleich ausprobiert, und damit sieht mein Arbeitsplatz dann so aus:

WP_20131022_10_43_44_Pro

Gefällt mir …


Work in progress


Vermutlich noch nicht im nächsten Update, aber sicherlich in dem von Dezember… (und etwas mehr Details dazu, wenn der Termin sicherer ist …)

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Profi-Hacker am Werke


Auf unserer Webseite gibt es eine Suchfunktion und jedes mal wenn etwas gesucht wird, bekomme ich eine Mail in einem spezielle Mail-Ordner – das ist dafür da, damit ich überprüfen kann, ob die Suchresultate einigermaßen brauchbar sein. (Außerdem erfahre ich dadurch, zu welchen Themen wir vielleicht noch ein bisschen mehr Informationen liefern sollten.)

Nun ist so ein Feld, bei dem man “von außen” Inhalte des Servers untersuchen kann natürlich ein prima Angriffspunkt für Menschen, die gern in den Server einbrechen möchten. Vielleicht liefert die Suche ja Inhalte, die über die normale Webseite nicht erreichbar sind (Hinweis: Tut sie nicht), oder man kann einen Fehler im Suchprogramm verwenden um eigenen Code in den Server einzuschleusen (Hinweis: Geht auch nicht).

Oder man macht es wie dieser Mensch hier:

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… man schaut, ob man nicht direkt über das Dateisystem an die Password-Datei gelangen kann.

Es mag falsch konfigurierte Systeme geben, wo so was geht. Das sind aber mit Sicherheit Linux-Systeme, denn die “passwd” gibt es unter Windows gar nicht. Smiley

Ein etwas professionellerer “Hacker” hätte natürlich mit nur einem Blick in den Header der gelieferten Seiten sehen können, das wir gar keinen Linux-Server einsetzen, sondern einen Windows-Server.

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… aber was weiss ich schon über “Hacker” Smiley