Thomas Woelfers Baustatik Blog

Baustatik-Software und was sonst des Weges kommt

Neue Updates verfügbar

Ab sofort ist im Download-Bereich das monatliche Update der Baustatik verfügbar. Außerdem: Eine neue Version von Xlist.

Das Update mit den “umfangreichen” neuen Features kam ja schon – etwas außerhalb der normalen Reihenfolge – in der Mitte des Monats: Darum sind in diesem nur kleinere Korrekturen enthalten. Alle Details zum Update finden sich aber wie immer im Update-Protokoll im Download-Bereich.

Wie man das 2. Koordinatensystem wieder loswird

Im Faltwerk der Baustatik gibt es jede Menge Koordinatensysteme und Optionen dafür: Allein für Faltwerkselemente kann man sich entscheiden, ob man auch die lokalen Koordinatensysteme ansehen will oder nicht – und wenn, ob die mit oder ohne Z-Achse dargestellt werden.

Nun hatte ein Kunde heute ein Problem mit dem lokalen Koordinatensystem, denn er hatte plötzlich 2 davon: Das normale und ein “grünes”.

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Das “grüne” wird man aber einfach wieder los, indem man die Option “Koordinatensystem für Rechenkern ist sichtbar” ausschaltet.

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Unterhaltung fürs Wochenende

Diesmal: 2 Witze

Q: How do you tell an introverted computer scientist from an extroverted computer scientist?
A: An extroverted computer scientist looks at your shoes when he talks to you.

Q: How many programmers does it take to change a light bulb?
A: None, that's a hardware problem.

Hilfe–meine Durchlaufträgerlasten sind in kN/m² !

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… das war eine Frage die heute über den Support aufkam, und die mich auch erst etwas verblüffte: Insbesondere, weil bei meinem Rechner natürlich kN/m angezeigt wurden….

Zum Glück ist das eine Frage, die dann doch einfach zu beantworten ist – auch wenn man, wie ich, die Antwort nicht gleich auswendig kennt. Zunächst drückt man mal auf die Hilfe:

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Das Hilfesystem zeit automatisch den richtigen Text an:

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… und nach kurzem lesen hat man gelernt: Es geht hier um Holzbalkendecken – und die gewünschte Einstellung um das zu ändern findet sich bei den Bemessungsparametern:

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Münchner Anwender-Stammtisch im Mai 2014

Der nächste Münchner Anwenderstammtisch findet am Dienstag dem 13. Mai 2014 statt. Wie immer ab 19:30 und wie auch schon die letzten Male im “La Bruscetta” auf der Nymphenburger Str..

Wie bereits bekannt: Parkplätze gibt es da in der Regel praktisch keine: Man kann aber Glück haben. Davon ab ist das lokal von mehreren U-Bahn Haltestellen recht gut erreichbar.

Kommende Attraktionen

Ab dem nächsten Update der Baustatik gibt es ein schönes neues Feature für die Projekt-Ansicht. Wenn man Dateien aus einem anderen Ordner zu einem Projekt hinzufügen will, dann musste man bisher die Dateien in den Projektordner kopieren und denn dann neu aufbauen lassen – erst dann wurden die Dateien “sichtbar”.

Das wird anders: Die Projekt-Ansicht bemerkt “von selbst”, das sich neue Dateien im Ordner befinden. (Sie bemerkt auch, wenn Dateien gelöscht oder umbenannt wurden, und auch noch ein paar andere Datei- und Ordneroperationen, die man außerhalb der Baustatik führen kann.

Hier ein kurzes Beispielvideo, das zeigt, wie sich der Projekt-Ansicht nach dem Update verhält.

Neue Updates verfügbar

Ab sofort steht ein Update der Baustatik im Download-Bereich zur Verfügung. Alle Änderungen finde sich wie immer im Update-Protokoll. Hier die wichtigsten Änderungen im Überblick:

  • Korrekturen bei Stütze, Fundament und Winkelstützmauer
  • Neuer Dokument-Typ für Stahlanschlüsse
  • Alle ausführbaren Dateien der Baustatik sind nun digital signiert

Digital signiert. Aha–und jetzt?

Ich hatte gestern berichtet, das unsere ausführbaren Dateien ab dem nächsten Update mit digitalen Signaturen ausgestattet sind. Dabei stellt sich natürlich die Frage: Was ist denn so eine digitale Signatur, und wofür ist die eigentlich gut?

Das will ich hier nun beantworten, zumindest will ich das versuchen, denn die Sache ist nicht ganz einfach.

Der Hintergrund von digitalen Signaturen liegt bei Dateien, insbesondere ausführbaren, die man aus dem Internet herunterladen kann. Dazu zählt zum Beispiel auch unserer Software, die man entweder manuell aus dem Download-Bereich unserer Webseite runterladen kann, oder aber die per automatische Updates vom Programm selbst heruntergeladen wird.

(Wer sich ein bisschen Mühe gibt, kann unsere Software auch von diversen Raubkopierer-Seiten herunterladen, wobei es aber meines Ermessens einfacher ist, die kostenlose Hochschulversion einfach von uns direkt zu beziehen Smiley )

Jedenfalls ist es so, das man so eine Datei runterlädt, und dann möglicherweise irgendwo hin kopiert – und irgendwann weiss man nicht mehr, woher ein gegebenes Programm kommt. Diesem Umstand machen sich nicht zuletzt die Autoren von Schadsoftware zu Nutzen: Entweder, sie nehmen ein völlig unschuldiges Programm wie die Baustatik, pflanzen darin Ihren Schadcode ein, und verteilen das ganze dann. In dem Fall hat man eine “richtig” aussehende Software, die sich möglicherweise auch “normal” verhält – nur eben mit einem Zusatz an Schadcode versehen ist.

Oder ab, die nehmen direkt das Schadprogramm und nennen es wie ein “bekanntes, richtiges”  - zum Beispiel eben “Baustatik.exe” – und verteilen das dann.

In beiden Fällen hat man, wenn man diese Software dann startet, ein Problem – und zwar eines das man realistischer weise nicht loswird, ohne den Rechner neu zu formatieren und zu installieren.

Diesem Umstand sollen digitale Signaturen abhelfen – oder dabei zumindest assistieren. So eine Signatur tut im Wesentlichen zwei Dinge:

  • Sie stellt sicher, das das Programm auch tatsächlich von dem Hersteller stammt, der in der Signatur steht.
  • Sie stellt sicher, das ein gegebenes Programm nicht verändert werden kann, ohne das dies vom Betriebssystem bemerkt werden kann – und dann die Ausführung unterbindet.

Wenn also eine ausführbare Datei ein digitales Zertifikat enthält (ob das so ist, kann man über den “Eigenschaften” Dialog überprüfen), dann stammt diese Kopie der Datei auch sicher von der Institution, die im Zertifikat angegeben ist.

Weil das Zertifikat unter anderem auch eine “Checksumme” des Programmcodes enthält, die nur mit dem geheimen Schlüssel des Verwenders des Zertifikats hergestellt werden kann, kann das Programm auch nicht mehr verändert werden, nachdem es signiert wurde: Der Befall durch Schadsoftware wird also deutlich verringert.

Der Autor der Schadsoftware ist zwar in der Lage das Programm zu verändern – nur muss er es danach nochmal signieren: Er hat aber den geheimen Teil des Zertifikats nicht, und muss darum ein anderes Zertifikat verwenden. Hinterher steht in unserem Fall eben nicht mehr die “DIE Software” als Herausgeber im Programm.