Thomas Woelfers Baustatik Blog

Baustatik-Software und was sonst des Weges kommt

Das monatliche Update kommt nicht an–Warum ?

Wir haben einen kleinen Satz an Telemetriedaten, mit denen wir versuchen, die automatische Updates zu verbessern. In den letzten Monaten hat damit eigentlich alles prima funktioniert – aber übers Wochenende habe ich ein kleines Problem entdeckt: Offenbar ist es so, das wir eine kleine Gruppe an Kunden mit eher schlechter Internetverbindung haben. Die Sache sieht so aus: Der BaustatikUpdateService überprüft in regelmäßigen Abständen, ob die installierte Version der Baustatik älter ist als die verfügbare, und wenn das so ist, lädt er die Installationsdateien für die aktuelle Version herunter. Der Umgang dieser Dateien unterscheidet sich: Es können ein paar hundert KB sein, es können aber auch ca. 200 MB sein – und das letzte Update war etwa in diesem Umfang.

Der BaustatikUpdateService gibt allerdings zur Zeit auf, wenn der Download länger als 100 Sekunden dauert – und einige Kunden haben Internetverbindungen, bei denen das letzte Update eben nicht in 100 Sekunden heruntergeladen werden kann. Ergebnis: Der Update-Vorgang bricht ab und es gibt am nächsten Tag einen neuen Versuch. Im allgemeinen ist die Internetverbindung bis dahin aber nicht besser – und die automatischen Updates klappen dann eben nicht.

Sie können leicht überprüfen, ob das auch bei Ihnen der Fall ist: Wenn auf Ihrem Rechner noch eine ältere Version als 140 läuft, dann ist die Change groß Smiley

In diesem Fall: Einfach das Update manuell aus dem Download-Bereich herunterladen und installieren. Ab dem nächsten Update ist das korrigiert: Ab März sollte der BaustatikUpdateService also auch mit langsamen Internetverbindungen funktionieren.

So löscht man einen Windows-Dienst

Windows-Dienste sind Programme, die immer im Hintergrund laufen können – und zwar unter Maschinen-Accounts, die speziell angegeben werden können – und diverse Aufgaben übernehmen. Im Normalfall regelt man die Art und Weise wie Dienste laufen mit der “Dienste” Anwendung von Windows. Das geht aber auch – und zwar auch etwas flexibler – von der Kommandozeile aus. Im besonderen kann man damit auch Dienste komplett entfernen, und sie eben nicht nur ausschalten.

Das Tool dazu hat den Namen “sc.exe”. Das Programm war früher einmal nur über das Windows-Ressource Kit zu haben, ist aber jetzt bei Windows einfach so dabei. (Seit welcher Version – keine Ahnung, aber bei meinem Windows 10 ist es eben beigepackt.)

Man muss im wesentlichen 2 Kommandos kennen:

  • sc query
  • sc delete [ServiceName]

Die Ausgabe des ersten Kommandos leitet man in eine Textdatei um, und in der sucht man dann den gewünschten Dienst. Jeder ist mit einem “Namen” und einem “Anzeigenamen” (Display-Name) aufgelistet. Was man braucht ist der Name. Den verwendet man dann bei “sc delete” als den Parameter für [ServiceName].

Schwups: Dienst gelöscht.

TuneUpUtilities–Just say No!

Ich kann es gar nicht oft genug sagen: Installieren Sie die “TuneUpUtilities” NICHT. Ich hatte gerade mal wieder ein Gespräch mit einem Kunden, der das doch getan hatte. Leider Pech gehabt: Dieses “Tool” führt Änderungen an einer normalen Windows-Installation vor, die eindeutig zu Folgeproblemen, teilweise in größerem Umfang führen.

Im Beispiel heute konnte man das Installationsprogramm der Baustatik nicht einmal mehr starten. Dabei ist das Installationsprogramm nichts ungewöhnliches: Es handelt sich um ein stinknormales Windows-Installer MSI File – die komplette Installation wird vom Windows Installer durchgeführt. Nur eben nicht, wenn die TuneUpUtilities installiert sind.

Kaum waren die deinstalliert, lief alles so, wie man das erwarten würde. Darum nochmal: Hände weg von TuneUpUtilities. Wer das aber schon installiert hat: Einfach deinstallieren – vermutlich verschwinden dann diverse Probleme die man mit dem Rechner hat auch gleich mit.

Baustatik-Update: Leider noch ein Problem

Bei der Korrektur-Version die wir gestern veröffentlicht haben, trat leider auch ein Problem auf. Die Korrektur hatte eigentlich nur die eine Änderung, das einige der Programmdateien (i.b. der Timeserver) nicht mehr digital signiert waren. Trotzdem waren im zugehörigen Installationsprogramm defekte Datenbank-Tabellen enthalten. Ich kann mir das eigentlich nur mit einem nicht erkannten Festplattendefekt erklären – denn die zugehörigen Quelldateien waren unbeschädigt, und die daraus resultierenden Dateien in der Vorversion völlig ok. Nach dem erneuten Herstellen des Installationsprogramms verschwand das Problem auch wieder, ohne das irgendwelche Veränderungen vorgenommen wurden.

Wie dem auch sei: Ich habe gerade nochmal eine neue Version (140) veröffentlicht, bei der keine der Probleme mehr auftreten. Um sicherzustellen das auch das Installationsprogramm nicht beschädigt ist, habe ich auch dieses nochmal manuell auf einen anderen Rechner transferiert und getestet: Es sollte nun wirklich nichts mehr auftreten.

Für die Zukunft müssen wir uns offensichtlich noch einen Mechanismus einfallen lassen, mit dem nicht nur die Baustatik an sich mit Testfällen geprüft wird, sondern auch das Installationsprogramm dafür.

So wird man das Problem nach dem Update auf Version 138 wieder los

Durch die Installation des Updates auf Version 138 (vom 3.2.2016) kam es bei einigen Kunden zu einem Problem im Zusammenhang mit dem TimeServer und bei anderen im Zusammenhang mit den “alten” XFEMily Programmen.

Dummerweise ist das TimeServer-Problem etwas nervig: Der TimeServer stürzt beim starten ab, und wird dann immer wieder automatisch gestartet. Das macht es, falls der TimeServer automatisch gestartet wird, praktisch unmöglich ein weiteres Update zur Korrektur zu installieren. Man muss also den TimeServer aus der Autostart-Gruppe von Windows entfernen. Das ist allerdings je nach Version von Windows auf eine andere Art zu erledigen. Um die Sache einfacher zu gestalten, können Sie den folgenden Schritten folgen: Die beseitigen das Problem.

  • Deinstallieren Sie “DIE Anwendungen” über die Systemsteuerung
  • Wichtig: Starten Sie den Rechner jetzt neu
  • Laden Sie die aktuelle Version (139) aus dem Download-Bereich von www.die.de herunter
  • Installieren Sie diese Version

Danach läuft alles wieder wie gehabt.

Ich entschuldige mich für die Störung. Den eigentlichen Grund suche ich noch, diese Update behebt aber auf jeden Fall die störenden Symptome.

Kleines Problem beim Update

Das Update von heute Vormittag erzeugte bei Kunden mit einem Work&Cash Vertrag das Problem, das der TimeServer nicht mehr richtig gestartet werden konnte. Grund des Problems ist die (neue) digitale Signatur vom TimeServer: Warum der damit nicht klarkommt (und warum das bei meinem Testsystem nicht aufgefallen ist) überprüfe ich noch.

Um aber zunächst eine Lösung zu finden, veröffentliche in den nächsten 30 Minuten nochmal ein Update, bei dem dieses Problem eben nicht mehr auftritt. Sorry an alle, die das “andere” schon runtergeladen hatten…

Monatliches Update ab sofort verfügbar

Das monatliche Update für die Baustatik ist ab sofort verfügbar. Alle Kunden bei denen die automatische Updates aktiviert sind, erhalten das Update automatisch. Anders als die letzten Updates wird dieses Update aber NICHT automatisch installiert: Es wird automatisch heruntergeladen, und man wird beim nächsten Start der Baustatik darauf hingewiesen, das das Update vorliegt – Mit Hilfe dieses Hinweises muss man die Installation aber manuell starten.

Der Grund dafür: Das Update enthält einen neuen Dokument-Typ, und für den Dokument-Typ muss ein Icon registriert werden. Das bedeutet auch, das Einträge in die Registry geschrieben werden müssen, und das wiederum ist ohne administrative Rechte nicht möglich – und die wiederum bekommt das Installationsprogramm eben nur durch einen manuellen Anstoß.

Wann der Hinweis über die Verfügbarkeit lokal erscheint ist von vielen Faktoren abhängig: Es sollte aber überall innerhalb der nächsten 24 Stunden auftauchen. Wer darauf nicht warten will, kann den normalen manuellen Vorgang wählen, und das Update über den Download-Bereich runterladen.

Wie immer enthält das Update-Protokoll ein vollständige Liste der Änderungen und Erweiterungen in diesem Update. (Abgesehen davon, wie mir gerade aufgefallen ist, das der der neue Dokument-Typ nicht drinsteht. Trauriges Smiley )

Hier die wichtigsten Neuerungen im Update:

  • Es gibt nun einen neuen Dokument-Typ für Stahlnachweise. (Erklärung im Blog meines Bruders, Erklärung bei mir)
  • Es gibt nun die Möglichkeit Word-Dokumente im .docx Format zu erzeugen, und dabei auch andere Dokumente (für Deckblätter, Lastannahmen…) einzubinden. (Grundlagen dazu, Zum anlegen neuer Word-Dokumente, Übers formatieren). Darüber hinausgehende Informationen gibt es auch noch in der mit installierten .docs-Vorlage “… mit Erläuterungen.docx”.
  • Das Dach hat eine besser Exportfunktion in das Faltwerk
  • Der Export nach DXF unterteilt die Rundstahl-Ausgabe nun in 4 Layer
  • Der Ausdruck der Auflagerkräfte im Durchlaufträger wurde verbessert. (Für Fälle, bei denen die Drehfeder durch Stützen definiert wurde.)

Und ja: Es gibt noch nichts zusätzliches beim Last-Import. Sorry – ist doch aufwendiger als gedacht. Aber nicht vergessen Smiley  - ich denke schon, das das nächste Update auch in diesem Umfeld neues bieten wird.