Thomas Wölfers Baustatik-Blog

Thomas Wölfers Baustatik Blog

Ergebnisse und Einwirkungen synchronisieren


Auf den Fenstern zur Ergebnisauswahl gibt es auch eine Möglichkeit, die Funktionsweise des Lastfallfilters einzustellen. Damit können Einwirkungen zum Beispiel ausgeblendet, aber auch mit den Ergebnissen synchronisiert werden. Im zweiten Fall werden also die Einwirkungen des Lastfalles angezeigt, zu dem auch die angezeigten Ergebnisse passen.



So teil man einen Stab in mehrere auf


In der Baustatik konnte man Stäbe "schon immer" über die Angabe einer Länge in 2 Stäbe aufteilen. Ab dem nächsten Update geht das dann einfacher, wenn man den Stab in mehr als 2 Teile aufteilen möchte.

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Bisher konnte man im zugehörigen Textfeld nur eine einzelne Angabe machen. Jetzt kann man mehrere Angaben machen und diese durch ein Semikolon trennen.

Außerdem kann man die Angaben noch mit Vorzeichen (und Prozent-Angaben) versehen. Will man beispielsweise einen Stab 1.20 nach seinem Anfang auftrennen, dann gibt man "1.20" an – bei 1.20 Abstand vom Ende her: "-1.20":

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In diesem Fall sieht der Effekt wie folgt aus. Oben vorher, unten nachher:

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Ergebnis-Details untersuchen


Man kann in der Baustatik grundsätzlich herausfinden, aus welchen Einzelteilen sich ein Endergebnis zusammensetzt. Das Beispiel zeigt dies anhand eines Überlagerungsergebnisses in einem Stabwerkssystem.



Selbst definiertes Fenster-Layout automatisch für neue Projekte verwenden


In der Baustatik gibt es eine Vielzahl von Fenstern, die von Haus aus in einem vorgegebenen Layout angezeigt werden. Die Layouts werden pro Benutzer, Computer und Projekt automatisch gespeichert. Man kann auch selbst ein Layout speichern und laden – dazu gibt es die Befehle im Menü "Fenster".

Allerdings: Immer wenn ein neues Projekte angelegt wird, erhält dieses zunächst das von uns vorgegebene Layout. Will man grundsätzlich ein anderes, dann bleibt einem nach dem anlegen des Projektes nichts anderes übrig, als das gewünschte von Hand zu laden.

Ab dem nächsten Update geht das mit mehr Comfort: Man kann dann im Order "Vorlagen" per Fenster –> Fenster-Konfiguration –> Fenster-Konfiguration speichern" ein Layout unter dem Namen "default,.docking" speichern.

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Danach wird dieses Layout auf jedes neu angelegte Projekt angewendet: Man braucht danach also nie wieder eine Layout-Datei für ein neues Projekt laden.


Word-Dateien ohne Inhaltsverzeichnis erzeugen


In der Baustatik kann man auf verschiedene Arten einen Ausdruck erzeugen, und eine dieser Methode ist die, das man zunächst eine Word-Datei erzeugt. Die schönsten Ergebnisse erhält man, wenn man dabei das aktuelle Word-Format (.docx) verwendet.

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Bei der Ausgabe nach Word werden die sonst verfügbaren Optionen fürs erzeugen von Inhaltsverzeichnissen ignoriert: Die Tiefe des Inhaltsverzeichnisses – und auch, ob überhaupt eines angelegt werden soll – steuern Sie über die Word-Vorlagendatei. Wenn diese Datei ein Inhaltsverzeichnis hat, dann hat auch das Erzeugte Word-Dokument ein Inhaltsverzeichnis. Die Tiefe und das Aussehen des Inhaltsverzeichnisses stammen ebenfalls einfach aus der Konfiguration des Vorlagen-Dokumentes.

Allerdings: Egal was Sie einstellen und ganz gleichgültig wie und ob ein Inhaltsverzeichnis konfiguriert wurde: Die Baustatik verwendet beim erzeugen des Word-Dokuments immer die Absatz Formate mit den "Gliederungs-Stilarten" für die Überschriften des Ausdrucks.

Das hat einen einfachen Vorteil: Wenn die Absätze als Überschriften formatiert sind, dann kann man nachträglich ganz einfach ein Inhaltsverzeichnis einfügen, egal, ob das ursprünglich vorgesehen war, oder nicht.

Die Sache hat aber auch einen Nachteil: Will man das Dokument selbst manuell mit anderen verknüpfen, dann stammt die Gesamtgliederung aus dem daraus resultierenden Gesamt-Dokument – und dadurch werden die Gliederungsebenen aus dem von der Baustatik erzeugten Word-Dokument sowohl falsch als auch meist hinfällig. Erzeugt man dann im fertigen Dokument mit den passenden Word-Funktionen ein Inhaltsverzeichnis, dann tauchen da die von der Baustatik erzeugten Überschrifts-Ebenen auf – und zwar grundsätzlich auf der falschen Höhe. (Die Baustatik wusste ja vorher nicht, auf welcher Höhe die Überschriften landen sollen.)

Dafür gibt es ab dem nächsten Update eine Lösung: Beim erzeugen von Word-Dokumenten kann man die Kennzeichnung von Absätzen mit Gliederungsebenen unterdrücken. Dazu müssen Sie die Option 'Überschrift Absätze erzeugen' ausschalten.

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Normalerweise erzeugt die Baustatik für die Überschriften Absätze mit den Format-Vorlagen 'Überschrift 1', 'Überschrift 2', 'Überschrift 3' und so weiter. Sobald die Option aber ausgeschaltet ist, werden statt dessen die Formate 'TitelAbsatz1', 'TitelAbsatz2', 'TitelAbsatz3', und so weiter verwendet.

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Ein Beispiel dafür, wie diese Absatzformate definiert werden könnten liefern wir ab dem nächsten Update auch mit: Es handelt sich dabei um die Vorlagen-Datei 'Professionell ohne Überschriften'.

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So verwenden Sie die Ansichtsfilter in der Baustatik


Mit den Ansichtsfiltern der Baustatik kann man sein Arbeitsfenster auf Teile des Gesamtsystems beschränken. Es gibt aber auch einen Befehl mit dem Sie den Rest des Systems dann halbtransparent hinzufügen können.



2 neue Befehle für Knoten und Stäbe


Ab dem nächsten Update enthält die Baustatik 2 neue Befehle die im Umfeld des Aufteilens und Verschneidens von Stäben interessant sind.

Der eine Befehl ist im Objekt-Menü für Knoten enthalten, der andere im Objektmenü von Stäben.

1.) Knoten in Stab/Streckenlager einfügen

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Wenn ein Knoten geometrisch auf einem Stab oder Streckenlager liegt, dann können Sie das stabförmige Objekt mit dem Befehl in 2 Objekte aufteilen: Beide neuen Elemente verwenden denn eingefügten Knoten. Mit anderen Worten: Der vorhandene Stab wird in 2 Stäbe aufgeteilt, wobei der eine neue Stab den betreffenden Knoten als Endknoten und der andere den Knoten als Startknoten hat.

Auf dem Stab aufgebrachte Einwirkungen werden passend auf die beiden Stäbe verteilt.

2.) Schnittpunkte in Objekte einfügen

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Um den Befehl anwenden zu können benötigt man 2 sich schneidende Objekte. Der Befehl trennt diese Objekte am Schnittpunkt auf, und fügt dort einen neuen Knoten ein. (Im Prinzip ist das einfach zweimal der vorige Befehl – nur das vorher der Schnittpunkt noch ausgerechnet wird.) Auch hier werden aufgebrachte Laste auf die neue entstehenden Stäbe aufgeteilt.