Thomas Wölfers Baustatik-Blog

Thomas Wölfers Baustatik Blog

Bewehrungsmengen im Radius um einen Punkt ermitteln


In der Baustatik kann man sich die Bemessungsergebnisse innerhalb einer Fläche auf vielerlei Arten anzeigen lassen. Eine dieser Arten ist die Anzeige mit eines Bewehrungsmengen-Punktes. Mit einem solchen Punkt erhält man Aufschluss über die benötigte Bewehrung in einem frei wählbaren Radius um einen beliebigen Punkt. Dieses Video zeigt, wie man einen Bewehrungsmengenpunkt anlegt und ihn auswertet.



Struktur- und Bewehrungsdaten in CAD-Systeme exportieren


Mit der Baustatik können Sie sowohl Strukturdaten als auch Bewehrungsdaten in verschiedene CAD Systeme exportieren. Eine solche Exportmöglichkeit ist der Export in das DXF-Format.

Das Video demonstriert sowohl den Befehl zum Exportieren der Struktur als auch den Befehl zum Export von Bewehrungsdaten.



Kommende Attraktionen: Brettsperrholz


In einer der kommenden Versionen wird die Baustatik auch Holzbemessungen in Faltwerkselementen durchführen können. Und in diesem Zusammenhang wird das Programm auch gleich noch um Brettsperrhölzer erweitert.

Dabei kann man den Aufbau natürlich manuell selbst definieren, einfacher ist es aber, wenn man den kompletten Aufbau eines Herstellers übernimmt. Auch das wird natürlich gehen, und das dafür zuständige Fenster wird in etwa so aussehen:

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Man wählt aus den Hersteller, dann den Typ und die "Dicke" (eigentlich ist das eher die Bezeichnung des Aufbaus als Untertyp) und das Programm zeigt die Schichten des Aufbaus dann an. Drückt man dann "OK", dann wird der Aufbau so in die Brettsperrholz-Definition der Baustatik übernommen.

Wie gesagt: In einem kommenden Update. Smile


Das monatliche Update ist ab sofort verfügbar


Die vollständige Liste aller Erweiterungen finden Sie wie immer im Update-Protokoll. Hier die wichtigsten Dinge in Kürze:

  • Es gibt nun alle 10 Minuten eine automatische Sicherung.
  • CAD-Daten können nun über die Zwischenablage kopiert werden.
  • Es gibt 10 weitere kleinere Änderungen und Erweiterungen.

Wenn Sie an den automatischen Updates teilnehmen, dann sollten Sie in Kürze ganz automatisch mit Version 184 arbeiten. Ansonsten können Sie die neue Version mit Ihren Zugangsdaten von unserem Webserver herunterladen und installieren.


So verwenden Sie Anzeigefilter für eine bessere Übersicht


Mit den Anzeigefiltern der Baustatik kann man einzelne Elemente der Gesamtkonstruktion in einem eigenen Fenster darstellen und bearbeiten. Besonders bei räumlichen Konstruktionen wird die Arbeit dadurch deutlich übersichtlicher.

Natürlich kann man von Fenstern mit Anzeigefiltern auch Navigationspunkte für den Ausdruck anlegen.

Das Video zeigt, wie Sie einen Anzeigefilter anlegen um ein einzelnes Bauteil aus der Gesamtkonstruktion in einem separaten Fenster zu bearbeiten.



So verläuft der Prozess einer Änderung an der Baustatik


Im Rahmen der Softwareentwicklung finden bei uns einige Prozesse statt, die meiner Ansicht nach ganz interessant sind: Darum hier eine kurze Beschreibung des Ablaufs.

Gearbeitet wird grundsätzlich im Visual Studio. Alle Quellcode-Dateien (der Baustatik, wir haben aber auch noch andere Projekte, zum Beispiel die der Webseite) sind dabei auf knapp 100 Projekte einer Visual Studio "Solution" verteilt.

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Nach jedem Änderungsschritt wird die Änderung in unser Revision-Control System (wir verwenden Visual Studio Online mit TFS) "eingecheckt" – das bedeutet, die Änderung respektive die geänderte Datei landet in der Datenbank des RCS.

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Das hat mehrere Konsequenzen: Zum einen sind ab diesem Zeitpunkt die neuen Änderungen auch für alle anderen im Team erreichbar – zum anderen löst dieser Vorgang einige andere Prozesse aus.

Handelt es sich bei der eingecheckten Datei um einen übersetzbaren Quellcode – also ein Teil des "Baustatik" Programms in von Menschen lesbarer Form – dann führt das auf einem unserer Server automatisch dazu, das eine neue Version der Baustatik hergestellt wird. Diese Version enthält dann bereits die Änderung: Wenn der Herstellungsprozess klappt, dann ist sichergestellt, das durch die Änderung zumindest formal nicht "kaputt gemacht" wurde.

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Wenn doch irgendwas dabei nicht klappt, dann kann man auch gleich nachsehen, was das war:

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Ging alles glatt, dann wird hinterher ein Testdurchlauf angeworfen. Der läuft auf einem anderen unserer Server – der lustigerweise in der Küche unseres Münchner Büros steht. Egal an welchem Standort die Änderung durchgeführt wurde – der Testlauf findet immer in der Küche in München statt. Smile

Beim Testlauf werden einige Tausend Baustatik-Dokumente neu berechnet und die Ergebnisse dieser Berechnung werden mit Referenz-Ergebnissen verglichen. Wenn alles OK ist, dann dürfen die "neuen" Ergebnisse natürlich nicht von den Referenzen abweichen. Das Resultat dieses Testlaufs wird dann an alle Beteiligten per Email verteilt aber auch über eine interne Webseite veröffentlicht.

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Trat ein Fehler auf, dann kann man den auch sofort anzeigen lassen, natürlich mit Details, die den Fehler genau beschreiben.

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Handelt es sich aber nicht um eine Quellcode-Datei, sondern um einen Teil der Dokumentation zum Programm, die ja auf der Webseite verfügbar ist, dann passiert ein bisschen etwas anderes.

In einem solchen Fall wird ein Prozess in unserem Azure-Cluster ausgelöst: Dieser Prozess holt dann die geänderte Datei aus der Quellcode-Verwaltung ab, bringt sie in das richtige Format für den Webserver und kopiert sie dann an die passende Stelle im Webserver – dadurch ist die Dokumentation immer auf dem neuesten Stand. Ganz ohne das einer der Dokumentierenden irgendwas dafür tun muss.

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