Thomas Wölfers Baustatik-Blog

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Erdbeben in der Baustatik–Schritt für Schritt


Seit dem letzten Update können Sie mit der Baustatik auch Erdbeben-Nachweise nach dem vereinfachten Antwortspektrenverfahren gemäß DIN 4149 durchführen. Die Grundlagen dazu finden sich im unserer Dokumentation bei den technischen Hintergründen zu Erdbeben. Alles, was Sie im Rahmen der Erdbeben-Nachweise eingeben müssen ist beim Erdbeben-Lastgenerator beschrieben.

Um sich der Sache langsam nähern zu können, verwenden Sie am besten die Schritt für Schritt Anleitung meines Bruders aus seinem Blog:

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Art der Ergebnisdarstellung schnell umschalten


Die Baustatik kennt eine Vielzahl von möglichen Arten der Ergebnisdarstellung. Alle dafür zur Verfügung stehenden Optionen sind in einem recht umfangreichen Dialogfenster zusammengefasst. Es gibt aber auch eine Möglichkeit, speziell für flächige Bauteile, ganz ohne dieses Fenster zwischen verschiedenen, oft genutzten Darstellungsarten umzuschalten. Dieses Viedoe zeigt wie das geht.



Meine Email-Weiterleitung klappt (manchmal) nicht: Wieso?


Weil wir so einen Fall in letzter Zeit mehrfach hatten, hier ein paar Informationen zu nicht funktionierenden Email-Weiterleitungen.

Was passiert?

Im Wesentlichen läuft es darauf hinaus: Ein Kunde war dabei von seiner "alten" @t-online.de Adresse auf was "richtiges" – also "@name-des-kunden.de" – umzustellen. Die alte Adresse sollte aber noch für eine gewisse Zeit beibehalten werden, und es kamen auch noch vereinzelt Emails über die alte Adresse an.

Würde jeder genauso machen: Es dauert einfach ein bisschen, bis die "neue" überall angekommen ist, und solange hat man halt beide Adressen gleichzeitig.

Jetzt macht man sich das Leben aber natürlich einfach: Wenn der "alte" Provider eine solche Möglichkeit anbietet, dann lässt man dort eingehende Emails automatisch an die neue Adresse weiterleiten. Und hier kommt das Problem: Denn das Weiterleiten klappt manchmal, und manchmal eben nicht. Das es manchmal nicht klappt merkt man natürlich nicht, denn die weitergeleitete Mail kommt einfach nicht an, und es gibt natürlich auch keine Fehlermeldung.

Der ursprüngliche Versender der Email bekommt aber manchmal schon eine Meldung, und da steht dann sowas drin wie "Server IP-Adresse-hier is not allowed to send Mail for domain Name-der-Ziel-Domain-hier".

Was ist da los?

Der Grund für sowas ist oft der Einsatz von DMARC ( https://de.wikipedia.org/wiki/DMARC) beim ursprünglichen Versender und eine falsch konfigurierte Weiterleitung beim "zwischen" Empfänger. Und so hängt das alles zusammen, als Beispiel:

  • Für den versendenden Mailserver (A) sind DMARC Records konfiguriert, Für (B) nicht.
  • A schickt eine Mail an Cs alte Adresse, der Server dort leitet auf eine falsche Art an die neue weiter. Dabei gehen Daten kaputt die C braucht, um die Authentizität sicherzustellen. Die Datenbankeinträge, die festlegen das dies überprüft werden soll, sind aber da. Reaktion: Die Email wird angelehnt und kommt nicht an.
  • Wenn B das gleiche über den gleichen Vermittler tut, kommt die Mail aber schon an. Grund: Das Werkzeug zum überprüfen der Authentizität – der DMARC Record - fehlt vollständig. Die Sache klappt also nicht darum, weil alles bestens ist, sondern darum, weil gar nichts überprüft werden kann. (Es kann also auch praktisch jeder "einfach so" tun, als sei er B und unter dessen Absender-Adresse Emails versenden. Will man nie, scheint B aber einfach nicht zu interessieren. Vermutlich lässt B auch seine Motorkontrollleuchte brennen.)

Man will also eigentlich, das möglichst viele Server DMARC verwenden – schon um den SPAM Versand einzuschränken. Das bedeutet, man muss die Weiterleitungen in einem solchen Fall "richtig" konfigurieren.

Nun ist es so: In der Praxis wird man keine Möglichkeit haben, den Mechanismus zum Weiterleiten beim "alten" Provider zu beeinflussen: Der alte Provider macht einfach "irgendwas, das früher immer geklappt hat" und das klappt eben nicht – was also tun?

Mein Rat: Stellen Sie entweder sicher, das Mails die Weiterleitung auch dann überleben, wenn der Absender DMARC verwendet (wenn SIe niemanden kennen: Ich bin gerne bereit Ihnen einen Testmail zu schicken.) –oder stellen Sie die alte Adresse so schnell wie möglich ganz ab: Dann kann wenigstens nie was an die alte Adresse zugestellt werden, und Versender bekommen einigermaßen zuverlässig eine Fehlermeldung, das die Zustellung nicht geklappt hat.


Schönes System


Gerade gesehen: Konstruiert, eingegeben und berechnet mit der Baustatik von der Ingenieurgemeinschaft Tölle.

Das ganze setzt sich aus 32 Faltwerkselementen zusammen.

bruecke3d-bruecke

lineare-ergebnisse

(Wenn Sie auch schöne Systeme haben und hier gern genannt werden würden: Nur her damit Smile )


"Interessante" Fehler


Manchmal finden wir ein Problem in der Baustatik, bei dem ich dann schon kichern muss. In diesem Fall haben auch nicht wir das Problem gefunden – es trat bei einem Kunden auf, der uns dann eine Fehlermeldung schickte.

Den Fehler produziert man wie folgt:

  • Man fügt das Werkzeug zum interaktivem rotieren der 3D-Ansicht in die manuell konfigurierbare Werkzeugleiste ein.
  • Man öffnet ein 2D Dokument. Zum Beispiel eine Stütze. (Die Stütze ist schon "3D". Es geht hier um die graphische Darstellung, und die ist bei der Stütze 2D).
  • Jetzt klickt man auf das Werkzeug. (Das das Werkzeug auf den Klick reagiert ist der Fehler.)
  • Und dann dreht man fröhlich an der Graphik. (Was dann irgendwann zum Absturz führt: Das Programm ist einfach nicht darauf vorbereitet, das das Oberteil der Stütze am Bildschirm unterhalb des unteren Teils liegt.)

Seit dem gestrigen Update ist das behoben: Man kann in den 2D-Ansicht das 3D-Werkzeug nun nicht länger aktivieren.

Aber bis dahin konnte man "interessante" Graphiken produzieren:

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So bemessen Sie eine Stütze in der Baustatik


In der Baustatik können Sie Stützen nicht nur nachweisen, sondern auch bemessen lassen. Das geht sowohl für Holz- als auch für Stahlstützen. (Für Stahlbetonstützen gibt es zur Zeit nur den Nachweis, aber keine Bemessung.). Wie das mit der Bemessung funktioniert, das zeigt dieses Video.



Monatliches Update ab sofort verfügbar


Das monatliche Update der Baustatik steht ab sofort zum Download bereit. Wenn Sie manuell nichts dagegen unternommen haben, dann wird das Update wie gewohnt automatisch bei Ihnen installiert und sollte ca. 10 Minuten nach dem nächsten Start Ihres Computers zur Verfügung stehen.

Alle Neuerungen und Änderungen stehen wie immer im Update-Protokoll. Die wichtigsten Änderungen hier in kürze:

  • Im Faltwerk und um Rahmen können nun Erdbeben-Nachweise nach dem vereinfachten Antwortspektrenverfahren gemäß DIN 4149 durchgeführt werden. (Dazu werden wir in den nächsten Tagen weitere Informationen veröffentlichen. Grundsätzliche Informationen finden Sie über die normale Programmdokumentation zu Erdbeben in der Baustatik.)
  • Bisher wurden Einwirkungen und Ergebnisse grundsätzliche logarithmisch skaliert. Ab sofort ist das auch linear möglich. Die Option dazu finden Sie unter "Optionen –> Einstellungen –> Faltwerk –> Allgemeines".

Beseitigt: Kleines Problem im Durchlaufträger


Bitte einen kurzen Blick auf diesen Durchlaufträger werfen:

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Was auffällt: Die Lager liegen direkt nebeneinander – es gibt eigentlich keine 11 Lager, sondern nur 4, denn zwischen den einzelnen Lagern gibt es keine Abstände. Zur Verdeutlichung, hier in etwas vergrößerter Form:

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Bisher lässt die Baustatik eine solche Eingabe im Durchlaufträger zu. Das führt dann aber später im Zuge der Berechnung zu einem Programmfehler mit entsprechend kryptischer Meldung.

Ab dem nächsten Update ist das anders, und die Sache wird mit einer verständlichen Fehlermeldung quittiert – so, wie das auch bei anderen Konsistenzproblemen in der Baustatik der Fall ist.


Darstellungsform der Lasten im Durchlaufträger einstellen


Im Durchlaufträger der Baustatik können Sie auf mehrere Arten einstellen, wie die Lasten für die Darstellung sortiert werden sollen. Zum einen ist es möglich, die Einwirkungen auf Basis ihrer Einwirkungsart zu sortieren. Zum anderen kann die Darstellung auf Basis einer manuellen Einstellung erfolgen, bei der eine Ebene zum positionieren der graphischen Lastsymbole hinzugezogen wird.



So funktioniert das graphische Definieren von Einzellasten auf Stäben


Beim graphischen Erzeugen von Einzeleinwirkungen auf Stäben gibt es zwei Möglichkeiten. Bei der einen wählt man nur den Stab oder die Stäbe aus und auf allen Stäben haben die Einwirkungen dann die gleiche Position. Bei der anderen Variante kann man Punkte anklicken die auf dem Stab liegen - und alle resultieren Einwirkungen haben dann zwar die gleiche Größe, aber unterschiedliche Positionen. Dieses Video zeigt beide Varianten.





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