Thomas Wölfers Baustatik-Blog

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Schöne Konstruktion, 3 Ansichten


Die Baustatik verfügt ja über die Möglichkeit, unterschiedliche räumliche Ansichten zu verwenden. Das ist schon ganz schön praktisch, wie man an diesem Beispiel vom Ing-Büro Erber sehen kann.

Die erste Graphik ist die normale Konstruktionsgraphik. Hier kann man natürlich Elemente und Beschriftungen ein- und ausblenden, aber im Kern ist es eben eine Graphik die auf Strichen basiert.

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Die zweite Graphik zeigt die Parallelprojektions-Ansicht: Hier steht man wie in der normalen Ansicht außerhalb der Konstruktion und schaut auf die Mitte davon. Dabei kommen aber Flächen und verdeckte Linien zum Einsatz – und so wir die Sache gleich deutlich übersichtlicher.

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Und schließlich gibt es noch die "Echt"-Ansicht: Auch bei der gibt es verdeckte Linien, aber zusätzlich kann man sich auch innerhalb der Konstruktion bewegen, und wie hier im Beispiel das Dach von unten ansehen.

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Die Tatsache, das man alle Graphiken auch interaktiv drehen kann, hilft natürlich auch…

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Münchner Anwenderstammtisch


Diese Woche war der Stammtisch wieder nett und der nächste Stammtischtermin steht auch schon fest.

Der nächste Münchner Anwenderstammtisch findet am Montag den 27.04.2020 statt. Wie immer im Wirtshaus Maxvorstadt, wie immer ab 19:30. Und wie immer gibt es keinerlei Verkaufsgespräche, aber dafür auf Wunsch Informationen rund um die Baustatik – ansonsten ein paar Kaltgetränke und normale Stammtischgespräche.

Wie immer: Jeder ist willkommen Smile

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Lastweiterleitung in der Baustatik


Es gibt da auch komplexe Dinge, die man abbilden kann. So wie das hier:

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Wenn Sie auch so komplexe Systeme mit Lastweiterleitungen haben: Bitte melden Sie sich doch mal bei mir – mich würde interessieren, wo wir für solche Dinge die Sache noch verbessern können.


So drucken Sie mit der Baustatik in 3D


Ich habe ja schon mehrfach darauf hingewiesen (hier, hier, hier und hier), das Sie mit der Baustatik Ihre Systeme auch auf 3D-Drucker ausgeben können – und zwar auch dann, wenn Sie gar keinen besitzen. Das ist schon manchmal ganz schön, kann man dem Bauherren so doch einen prima Eindruck davon verschaffen, wie die Tragkonstruktion aussieht.

Mit Mixed Reality geht das natürlich am kostengünstigsten – und die Baustatik unterstützt das ja auch – aber wenn man auch mal etwas Geld ausgeben kann, dann ist ein Modell zum anfassen einfach schöner. Ich hatte bisher aber mit der Vorführung aufgehört, wenn es denn um die konkrete Ausgabe ging.

Das möchte ich mit diesem Post korrigieren: Ich habe eine kleine Tragkonstruktion per Internet-Dienst ausdrucken lassen und will hier kurz aufzeigen, wie das vor sich ging. Können Sie natürlich genauso machen.

Zunächst einmal braucht man die Konstruktion in der Baustatik in 3D – man macht das also mit einem Faltwerksmodell oder einem räumlichen Rahmen. Mein Modell war das hier:

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Ich hatte also ein Holzdach mit einer Platte drunter. Geht aber mit allen Systemen, die müssen nur eben räumlich sein, damit das ganze Sinn macht. (Natürlich können Sie auch einen Bodenplatte im 3D-Drucker ausdrucken, nur wird das Ergebnis eben nicht ganz so spektakulär werden.)

Das System geben Sie dann wie an anderer Stelle mehrfach beschrieben im 3MF-Format aus. Die resultierende Datei laden Sie dann in das Windows-Programm "3D-Print".

Im 3D-Print wählen Sie dann zunächst eine Farbe. (Man kann auch komplexere Dinge machen, also unterschiedliche Elemente mit unterschiedlichen Farben, andere Materialien, etc. – aber ich will die Sache hier möglichst einfach halten.)

Nach Auswahl von Farbe und Material stellt sich die Sache in 3D-Print in etwa wie folgt da:

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Wie man in der Statuszeile sehen kann, wird auch schon ein geschätzter Preis angezeigt. In diesem Fall waren es etwa 62 Euro. Es stellt sich natürlich die Frage, wie groß das Modell für dieses Geld wird – und dafür geht man in 3D-Print auf den Reiter "Layout". Dort kann man im wesentlichen einen Skalierungsfaktor angeben, und auf dessen Basis wird dann die Länge, Breite und Höhe des Modells angezeigt. In diesem Fall war es eine Breite von ca. 8 cm.

Damit war ich zunächst zufrieden: Im nächsten Schritt drücken Sie dann auf "Online bestellen".

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Das ist der eigentlich wichtige Teil: Denn erst hier werden die Daten der Struktur tatsächlich an den Druckdienst gesendet – und erst nachdem der die Daten und die gewünschten Größen und Materialien gesehen hat, gibt es eine konkrete Auskunft über den Preis: Bisher war alles nur geschätzt.

Und in meinem Fall, siehe da: Die Schätzung war nicht besonders gut, denn der Druckdienst hätte eigentlich nur 20 statt 62 Euro berechnet:

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Darum habe ich den Vorgang an dieser Stelle abgebrochen, und noch ein wenig an der Parametern für den Ausdruck in 3D-Print selbst rumgeschraubt. Unter anderem mit einer Änderung des Skalierungsfaktors, der die Breite von 8 auf 12 cm hochgeschoben hat. Laut 3D-Print war der geschätzte Preist zu diesem Zeitpunkt etwa 180 Euro. Schon eine stolze Summe. Trotzdem habe ich wieder den "Online bestellen" Button gedrückt.

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Und siehe da: Der Druckdienst wollte keine 170 Euro, sondern nur knapp 70. Damit konnte ich leben. (Natürlich kommt noch Mehrwertsteuer und Kosten für die Lieferung dazu.)

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Jedenfalls passiert dann das, was in allen Online-Shops passiert: Sie müssen zunächst mal einen Account anlegen, sich registrieren, die EMail bestätigen etc. etc. – nichts ungewöhnliches, und wie gewohnt muss man das auch nur einmal machen. Danach sind noch Versendeinfos anzugeben, und es kann bestellt werden. Hier passiert wirklich nichts unerwartetes: Bei Amazon sieht eine Erstbestellung auch nicht anders aus.

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Produktion und Versand dauerte dann etwa eine Woche, und heute war das Paket dann da:


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Ist ganz gut geworden, finde ich.

Wenn Sie das mit den gleichen Daten nachspielen wollen: Die Baustatik-Datei und die daraus resultierende 3MF-Datei können Sie hier herunterladen.


So schränken Sie auswählbare Objekte in der Baustatik ein


In der Baustatik können Sie Objekte einfach auswählen indem Sie draufklicken. Das klappt zwar meistens recht gut, aber wenn Elemente direkt übereinander liegen, ist es nicht immer einfach genau die Elemente auszuwählen, die man will.

Dafür gibt es den Auswahlfilter: Ein Fenster, mit dem Sie einschränken können, was die Baustatik beim anklicken berücksichtigen darf.



So verwalten Sie Ihr Work&Cash Konto einfacher


Wir bieten unsere Software ja seit geraumer Zeit mit einem Work&Cash Vertrag an. Das wird oft mit "Software-Miete" verwechselt, ist aber natürlich keine Miete – sondern ein Nutzungszeit-basiertes Modell. Die Sache ist also eher mit einem Telefon-Vertrag zu vergleichen als mit einem Mietvertrag.

Wie dem auch sein mag. Wenn Sie so einen Vertrag verwenden – und bei praktisch allen unseren Kunden ist das so – dann wissen Sie, das Sie ein Zeitkonto haben. Das wird auf unserem Server im Internet geführt, und Sie können vom Konto Zeit auf einen oder mehrere Rechner übertragen, wo die dann abgearbeitet werden kann. Wenn Sie auf einem bestimmten Rechner keine Zeit mehr brauchen, dann können Sie die wieder ins Internet-Zeitkonto übertragen und von dort aus woanders hin transferieren.

Das macht die ganze Sache ziemlich flexibel, aber man muss sich halt auch immer drum kümmern, Zeit von A nach B zu transferieren. Viele Kunden machen sich das einfach und übertragen einfach einmal pro Jahr alle Vertragsstunden auf einen Computer und kümmern sich danach nicht mehr drum – bis es dann dazu kommt, das man eben doch mal ein bisschen was auf dem Laptop braucht.

Das Ganze geht aber seit einigen Jahren auch viel einfacher: Man kann die Zeitkontoführung direkt im Internet belassen, ganz ohne Konto auf dem lokalen Rechner. Wenn Zeit gebucht werden muss, dann passiert das also direkt auf unserem Server. Man braucht also keinen lokalen Zeitserver mehr. Das ist das Programm mit dem roten 'D' in der Taskleiste.

Als das hier kann dann weg: image

Dazu gibt es 2 Voraussetzungen:

  • Der Computer mit unserer Software drauf hängt am Internet.
  • Sie verwenden die alten XFEMily Programme nicht mehr.

Wenn beide Voraussetzungen erfüllt sind, dann können Sie die "neue" Konfiguration verwenden, und müssen sich nie wieder um administrative Tätigkeiten mit unserer Software kümmern: Aktuelle Updates und auch neue Lizenzen holt sich das Programm ja ebenfalls "von selbst" ab, ohne das Sie da was dazu tun müssen.

So müssen Sie konfigurieren


  • Starten Sie die Baustatik
  • Gehen  Sie nach Optionen –> Einstellungen
  • Dort auf den Reiter "Allgemeines"
  • Dort nach ganz unten in den Bereich "Work&ash"
  • Stellen Sie dort die Option "TimeServer (lokal/Internet) auf "TimeServer im Internet"
  • Geben Sie Ihre Work&Cash Zugangsdaten sein

Das wars und das können Sie einfach auf allen Ihren Computern tun: Danach brauchen Sie sich nie wieder um den Transfer von Zeit zu kümmern.

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Kleine Verbesserung beim messen von Längen


Ab dem nächsten Update gibt es eine kleine Verbesserung auch beim messen von Längen. Die Baustatik zeigte dabei natürlich schon immer die Längen an, ab dem nächsten Update werden auch die Deltas in X,Y und Z-Richtung mit angegeben.

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Kleine Erweiterung beim Import von DWG


Auch der Editor für die Stahlprofile ist in der Lage DWG oder DXF-Daten zu importieren: Hat man also eine Zeichnung des Profils, kann man diese als Grundlage für die Konstruktion in der Baustatik verwenden.

Der Import-Dialog sieht so aus wie von anderen Stellen gewohnt:

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Wenn Sie das Fenster schließen, dann erschein ein weiteres Fenster: In dem können Sie dann auswählen, wie mit den zu importierenden Daten verfahren werden soll.

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Entweder, Sie legen fest das die Baustatik tatsächlich direkt Bleche fürs Profil anlegen soll, oder Sie verwenden die Daten nur als Hintergrundskizze. Im letzteren Fall werden eben keine fertigen Bleche erzeugt – Sie müssen die Konstruktion dann vollständig selbst vornehmen.




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