Thomas Wölfers Baustatik-Blog

Thomas Wölfers Baustatik Blog

Update: Mauerwerk, Spundwand und Trägerbohlwand


XMAU (Programm für Mauerwerksberechnungen):
Bei XMAU gab es Probleme mit der Auswahl von Ringankern und Ringbalken in der graphischen Darstellung. Wenn die Anker (oder Balken) zu klein wurden, konnten man die nicht mehr selektieren. Die Darstellung der Element ist jetzt verbessert worden und das Problem tritt nicht länger auf.

XSPUN (Spundwand, Trägerbohlwand):
Bei der Berechnung von Trägerbohlwänden wurde die Iteration (und damit die Berechnung) in einigen Fällen nicht abgebrochen. Dieses Problem wurde behoben.


Tutorials für die Baustatikprogramme


Das CD-Image mit den Statikprogrammen (das ich immer wieder empfehle, wenn es darum geht, was man am besten runterladen soll) unterscheidet sich ein wenig von der echten CD die wir per gelber Post verschicken.

Das CD-Image zum runterladen enthält nämlich wirklich nur die Statikprogramme mit allen was dazugehört – sonst aber nichts.

Auf der echten CD befinden sich noch weitere Inhalte rund um die Programme – unter anderem gibt es dort die Handbücher im Word-Format (die man aber auch im Download-Bereich herunterladen kann.)

Außerdem enthält die CD auch die Tutorials, die es sonst nur in der Online-Variante gibt: Wenn Sie also die Beispiele und Anmerkungen einmal durcharbeiten möchten, aber dazu nicht pausenlos online sein wollen – dann verwenden Sie am besten die Version von der CD.

Und so finden Sie die Tutorials auf der CD:
Starten Sie den CD-Browser (start.hta) und klicken Sie dann links in der Navigation auf ‚Tutorials’ – das öffnet dann eine Seite, von der aus Sie die einzelnen Offline-Varianten der Tutorials durcharbeiten können. Wenn Sie eine sehr alte Windows-Variante haben, dann kann es sein das 'start.hta' bei Ihnen nicht läuft.

In diesem Fall navigieren Sie einfach mit dem Windows-Explorer in den Ordner \tutor\Tutorials auf der CD. Darin befinden sich Unterordner für die einzelnen Themen: Ein einzelnes Thema starten Sie dann durch einen Doppelklick auf die Datei 'index.html' im Themen-Ordner.


Fast was fuers Bauwesen


Ist mir klar: ich muss dringend mal wieder was zum Thema Bauingenieurwesen und Software sagen.  Das hier will ich aber trotzdem niemand vorenthalten. (Im besonderem niemandem, der die Simpsons mag [was in meinem Fall der Fall ist :-)])

Die Karte von Springfield. (Es lohnt sich genauer reinzusehen...)


Entwurfs- und Berechnungstafeln ist fast fertig


Die Master-CD zum Buch ist nun auf dem Weg zur Herstellung: Es dauert nur noch ein paar Tage bis man seine Bestellung bei Amazon abgeben kann. Die CD enthält neben unseren Statik-Programmen auch zusätzliche Texte der Buchautoren.

Bei der Gelegenheit noch ein Dank an Prof. Berner, der sich dafür eingesetzt hat, unsere Statiksoftware auf der Buch-CD unterzubringen :-)


Ab sofort: eMails von D.I.E. per SPF geschützt


Ab sofort sind alle Mailadressen von D.I.E. durch das SPF (Sender Policy Framework) geschützt. Wenn Ihr eMail-Provider auch SPF unterstützt, dann ist es in Zukunft nicht länger möglich, das Sie Mails mit gefälschten Absender-Adressen von D.I.E. erhalten.

Sollte Ihr ISP SPF nicht unterstützen, dann sollten Sie ihn drängeln das zu tun.


XP SP2 - Ein Demo


Channel9 hat ein etwa 10 Minuten langes Demo vom Windows XP SP2. Die Qualität des Videos ist ein wenig mau, aber man sieht eigentlich trotzdem alles wichtige. (Auf englisch)


Wo findet man in C# den Ersatz für atoi(), atof()


In C/C++ ist die Umwandlung eines Strings der eine Zahl enthält in eine Zahl ganz einfach: Dafür gibt es die Funktionen atoi() und atof(). atoi() wandelt einen string der einen Integer enthält in den Integer um, atof() tut das gleiche für Fließkommazahlen.

In C# gibt es die beiden Methoden nicht, dafür aber anderen Ersatz: Man kann entweder die ‚Parse()’ Methode des Zieltyps verwenden, oder eine der Methoden aus der Klasse ‚Convert’.

Beispiel anhand eines Integers:

string numberAsString = "42";
int sample1 = Int32.Parse( numberAsString);
int sample2 = Convert.ToInt32( numberAsString);

Bei der Gelegenheit: Man hat einen Enum und will den Integer-Wert? Versuchen Sie es mit dem offensichtlichen Typecast....


Update: Durchlaufträger, Spannbetonträger


Xdur (Durchlaufträger nach DIN 1045, EC2, DIN 1052, DIN 18800 (81) und (90), EC3):

Beim Durchlaufträger-Programm wurde die zulässige Durchbiegung im Fall von Holzträgern mit zweiachsiger Beanspruchung falsch berechnet, wenn die ‚horizontale Feldlänge’ größer der ‚vertikalen Feldlänge’ war. Dieses Problem wurde behoben.

Xvos (Spannbetonträger nach DIN 4227 / A1 und 1045-1 (01):

Beim Spannbetonträger waren die Ergebnisse der Spannungsberechnungen bei DIN-1045-1 im Zustand II etwas zu groß und wurden außerdem graphisch falsch dargestellt. Beide Probleme wurden behoben.


Wie man sich vor eMail Adress-Fälschern schützt


Wir hier beschrieben sind eMail-Adressen leicht zu fälschen, was unter anderem zu sowas führt. Nun will man natürlich nicht das Dritte die eigene Mail-Adresse verwenden - es stellt sich also die Frage: Was kann man dagegen tun?

Bis vor kurzem lautete die Antwort: Gar nichts.

Hier ist aber momentan einiges in Bewegung - so wie es aussieht werden die Spammer das Mittel der Adressfälschung in absehbarer Zeit nicht mehr zur Verfügung haben. Die Lösung: Das Sender Policy Framwork ( SPF ).

Bis zum 25. Mai gab es mehrere konkurrierende Anti-Spam Methoden: Im Wesentlichen aber gab es einen Vorschlag von Microsoft und eben SPF. Am 25. hat man aber eine gemeinsamen Weg gefunden - und damit ist der Durchbruch wohl geschafft: Microsoft wird SPF im Exchange Server integrieren.

Was tut SPF?

Beim SPF handelt es sich um ein Verfahren das komplett auf dem SMTP Server abgehandelt wird - es müssen also kein Mail-Clients (Outlook, Eudora...) angepasst werden. Verschiedene Mailserver unterstützen das System bereits. Bei AOL ist SPF im Betatest, GMX setzt es bereits aktiv ein - und viele andere Betreiber von SMTP-Servern ebenfalls.

Im Wesentlichen ist SPF eine Erweiterung des DNS Systems. Dabei werden zusätzlich zu den normalen DNS-Einträgen Informationen über die gültigen Mailserver einer Domäne im DNS abgelegt. Diese Informationen können von einem SMTP Server der SPF unterstützt abgefragt werden.

Wenn nun also jemand bei der Kommunikation mit einem Mailserver behauptet, er sei 'hari@bo.de', dann kann der Mailserver mit Hilfe der SPF Einträge im DNS überprüfen, ob er tatsächlich gerade mit einem Mailserver von 'bo.de' redet. Ist der andere Rechner kein Mailserver von 'bo.de', dann lügt die Gegenseite und der SMTP Server kann die Verbindung beenden. Resultat: Keine gefälschten Mail-Adressen mehr.

Was tut D.I.E. dafür ?

Wur tun zwei Dinge: Das eine ist bereits heute passiert, das andere passiert (hoffentlich) morgen. Seite heute ist der Mailserver von D.I.E. ein SPF Client: Wir überprüfen also alle eingehenden Mails um festzustellen ob der Absender auch zu der Domänge gehört, zu der er behauptet zu gehören.

Ab morgen sollten dann weiterhin unsere SPF Records im DNS sichtbar sein: Andere SPF Clients können dann überprüfen, ob bei denen eingehende Mails die angeblich von 'die.de' sind, tatsächlich von die.de stammen: Ende der gefälschten Absender XYZ@die.de.

Das Problem

SPF ist noch relativ neu - zwar steigt die Anzahl der SPF-Benutzer momentan sprunghaft an, aber noch längst nicht alle Mailserver unterstützen SPF. Gibt es aber keine SPF Einträge für eine Domäne im DNS, dann muss man Mails die angeblich von dieser Domäne stammen annehmen. Das bedeutet: Die Spammer werden eben auf Domänen ausweichen, die kein SPF benutzen. Solange die nicht zur absoluten Minderheit werden, haben die Spammer weiter freie Hand. Allerdings: Es machen schon relativ viele Institutionen mit: Google, Amazon, GMX, AOL - und wohl auch bald Microsoft.

Was können Sie tun ?

Das kommt darauf an wie Sie Ihre eMail betreiben.

  • Wenn Sie keinen eigenen Mailserver haben, dann drängeln Sie Ihren ISP SPF einzuführen. Schreiben Sie also eine Mail an den Support von t-online, arcor oder wer auch immer sonst für Ihre Mail zuständig ist. Nur wenn Ihr ISP SPF verwendet sind sie davor sicher, das Ihre Mail-Adresse nicht missbraucht wird. (Zugegeben: Das reicht nicht ganz aus, ist aber der wichtigste Schritt.)
  • Wenn Sie eine eigene Domäne haben, aber Mails über den Hoster versenden: Es gilt das gleiche - drängen Sie darauf das der Hoster das SPF unterstützt.
  • Wenn Sie selbst einen Mailserver betreiben (und einige der Kunden von D.I.E. tun das!) - dann stellen Sie sicher das für Ihre Domain SPF Records im DNS eingerichtet werden, und installieren Sie einen Mailserver der ein SPF Client ist.