Thomas Wölfers Baustatik-Blog

Thomas Wölfers Baustatik Blog

Die Taskleiste verrutscht immer


Auch eine Sache die ich an fremden Rechnern immer wieder sehe, wenn ich jemandem über die Schulter schaue: Eigentlich soll irgendein Button auf der Taskleiste angeklickt oder ein Fensterrand woanders hingezogen werden - aber der Klick oder die Mausbewegung verrutscht und statt dessen befindet sich die Taskleiste plötzlich an einer anderen Stelle auf dem Bildschirm. Oder sie ist doppelt so hoch wie normal. Oder noch größer.

Das muss alles nicht passieren, wenn man das Ding einfach fixiert. Dazu zieht man die Taskleiste einmal an die Stelle an der man sie haben will und bringt sie dann auf die Größe die man haben will. (Vermutlich ist das meist am unteren Bildschirmrand, und genauso hoch wie der Start-Button).

Dann klickt man auf einen freien Bereich der Taskleiste und im dann sichtbaren Objektmenü auf 'Taskleiste fixieren'. Danach bewegt sich das Ding nicht mehr, und wird auch nicht mehr unbeabsichtigt vergrößert oder verkleinert.


C# 2.0 Spezification: Updates ab sofort verfügbar


Die Spezifikation für C# V2.0 ist ab sofort in einer neuen Version verfügbar. Die neue Infos betreffen Generics, Iterators, anonyme Methoden partielle Klassen und 'nullable types'. (Das Ding liegt als Word Dokument vor.) Tatsächlich verfügbar werden die neuen Sprachfeatures aber eigentlich erst mit Visual Studio 2005. Also in einem Jahr. Die Sache hat also keine besondere Eile :-).


Wieso eine DLL Probleme in mehreren Programmen beseitigt


Im Normalfall empfehle ich bei Updates der Statikprogramme grundsätzlich die Installation des CD-Rom Images aus dem Download-Bereich. Das macht die Sache schmerzfrei und stellt sicher, das wirklich immer alle Komponenten vorliegen - und man muss trotzdem nur eine einzelne Datei runterladen.

Trotzdem stellen wir manchmal (heute zum Beispiel :-)) auch einzelne DLLs im 'Patch' Ordner als Download zur Verfügung. Ich rate davon ab diese Patches zu benutzen - möchte aber trotzdem aus einem anderen Gesichtspunkt einmal auf diese DLLs eingehen. Es stellt sich in diesem Zusammenhang nämlich eine interessante Frage: Warum kann eine einzelne DLLs eigentlich ein Problem in mehreren Programmen beseitigen?

Dazu muss man wissen, wie sich Windows-Programme zusammensetzen können (und das im Fall unserer Baustatik-Software auch tun).

Ein Programm besteht aus einer Menge an Einzelteilen: Es gibt vom Computer ausführbaren Code, es gibt statische Daten (wie zum Beispiel die Icons oder die Texte auf den Menüs), es gibt Datenbibliotheken (wie zum Beispiel die Materialdatenbank) und vieles mehr.

Nun ist es so, das sich einige Teile davon eignen, an mehreren Stellen wiederverwendet zu werden. Bei der Materialdatenbank ist das einsichtig: Natürlich macht es Sinn, das alle Programme auf die gleiche Datenbank zugreifen - schließlich sind es ja auch immer die gleichen Materialien um die es geht.

Man kann aber eben nicht nur Daten, sondern auch Programmcode wiederverwenden. Zum Wiederverwenden von Programmcode gibt es diverse Methoden, und eine davon ist die, den Code in eine DLL zu packen. Die DLL wird dann erst zu dem Zeitpunkt mit einem Programm verbunden, zu dem das Programm (also die Datei mit der Erweiterung .EXE) gestartet wird - und nicht schon auf dem Rechner des Entwicklers, wie das mit dem Rest des Programmcodes der in der .EXE-Datei vorliegt geschehen ist.

Ist der Programmcode aber auf diese Art ausgelagert worden, kann er von jedem Programm benutzt werden. Effekt: Hat der Code in der DLL einen Fehler - dann tritt der auch bei allen Programmen auf, die die DLLs benutzen.

Beseitigt man den Fehler, dann sind auf einen Schlag mehrere Programme einen Fehler los. Und genau das ist der Grund, warum eine einzelne DLL mehrere Programme auf einen Schlag korrigieren kann.


Update: Materialauswahl, Trägerbohlwand, Durchlaufträger, Mauerwerk, Spannbetonträger


Mehr Komfort bei der Materialauswahl

Bei der Materialauswahl ist es möglich selbst definierte Materialien zu verwenden. Die selbst definierten Materialien werden in der Materialdatenbank auf dem lokalen Computer abgelegt. Wenn man Eingabedaten mit solchen Materialien auf einem anderen Computer verwenden wollte, dann musste man bisher entweder die Materialdatenbank ebenfalls auf den anderen Computer kopieren, oder man musste die einzelnen Materialien einmalig in der Materialtabelle öffnen. Mit diesem Update ist das nicht länger notwendig: Die Materialien werden dabei automatisch in die Materialdatenbank des lokalen Computers eingetragen, wenn sie dort noch nicht vorliegen.

XSPUN (Spundwand und Trägerbohlwand)

Bei der Berechnung von Trägerbohlwänden wurde der aktive Erddruck unterhalb des Addtionsnullpunkts teilweise nicht richtig berücksichtigt wurde. Das ist mit diesem Update nicht mehr der Fall.

XUDR (Durchlaufträger)

Beim Durchlaufträger wurden zwei Probleme behoben:

  • In einigen Fällen konnte die Berechnung nicht durchgeführt werden, wenn eine 15% Abminderung gewünscht war.
  • Wenn bei einer Bemessung von Stahlträgern in verschiedenen Feldern unterschiedliche erforderliche Trägerprofile ermittelt wurden, so wurde dies nicht in den Eingabedaten, sondern lediglich bei den Ergebnissen dokumentiert. Ab sofort werden die unterschiedlichen Trägerprofile auch in den Eingabedaten protokolliert.

XMAU (Mauerwerk)

Beim Mauerwerksprogramm wurde die Online-Hilfe aktualisiert. Außerdem wurden zwei Probleme behoben:

  • Bei Stahlbetonwänden mit seitlichem Windschub kam es beim genaueren Verfahren zum Absturz.
  • Der Stein LLz erzeugte beim vereinfachten Verfahren einen Absturz.

XVOS (Spannbetonträger)

Beim Spannbetonträger wurden die folgenden Probleme behoben:

  • Bei Trägern mit veränderlicher Höhe wurde das Eigengewicht fehlerhaft ermittelt.
  • Der numerische Ausdruck der Rißbreitenbeschränkung nach DIN 4227 war vorübergehend nicht verfügbar.

Longhorn Community Preview


Habe es dieses Wochenende endlich geschafft mir die aktuelle Community Preview von Longhorn anzusehen. Longhorn ist die nächste Version von Windows, also der Nachfolger von Windows XP und soll 2006 fertig sein.

Nach meinem ersten Eindruck sind die zwei Jahre auch noch ganz gut angelegt: Ich war im großen und ganzen doch eher enttäuscht. Das ist im Wesentlichen auf drei Probleme zurückzuführen - aber die hatten es in sich.

Um der Sache Gerechtigkeit angedeihen zu lassen: Bei der Preview (die bekommt man, wenn man ein MSDN Abo hat) handelt es sich noch nicht um eine Beta, sondern um eine noch deutlich frühere Vorab-Version (bei der unter anderem große Teile des geplanten Userinterfaces Aero und praktisch alle Funktionen des neuen Dateisystems WinFS fehlen).

Meine Probleme bestanden darin, das

  • die Preview meine WLAN Karte (etwa 2 Jahre alt) nicht erkannte und ich darum keinen Internet-Zugang hatte
  • die Preview auch den NVidia Chipsatz meines Laptops nicht richtig unterstützte und die Graphik daher nicht nur in einer schlechten Auflösung zu sehen war, sondern obendrein wahnsinning langsam war. (Langsam := Man kann sehen, wie sich die Fenster stückchenweise aufbauen)
  • und ich obendrein mit 256 MB wohl viel zu wenig RAM im Rechner hatte, denn egal was man tat: Alles führte zu langwierigen Festplattenzugriffen.

Dadurch wurde die ganze Sache extrem langsam. So langsam, das ich in kürzester Zeit die Geduld verlor und die Kiste wieder abgeschaltet habe.

Hübsch ausgesehen hat es ja schon - nur nützt das eben nicht viel wenn man ansonsten nicht viel tun kann...

Ich werde aber natürlich auch weiterhin an der Sache dran bleiben, und Verbesserungen und zukünftige Eindrücke an dieser Stelle weitergeben. Bis dahin wird aber erst einmal wieder Windows XP Service Pack 2 RC1 auf dem Laptop installiert.

Wieso tu ich mir das eigentlich an?

... wäre eine durchaus legitime Frage. Die Antwort ist aber relativ einfach: Ich will natürlich zum einen möglichst früh wissen, wie wir mit der vorhandenen Statiksoftware umgehen müssen, um sicherzustellen das die draußen beim Kunden auch unter Longhorn läuft. Zum anderen möchte ich natürlich sicherstellen, das wir neue Features im Betriebssystem - sofern das geht - auch in unserer Software nutzen. Dazu muss man aber damit arbeiten und darunter entwickeln. Darum wird es meinerseits auch mit Sicherheit einen weiteren Versuch mit Longhorn geben.


Die neue FAQ ist da: Fragen und Antworten rumd um die Baustatik-Software und andere Programme und Tools von D.I.E.


Ab sofort ist die neue Version der FAQ auf www.die.de verfügbar. ( FAQ = Frequently asked questions := Häufig gestellte Fragen.)

Abgesehen das alle Inhalte nochmal gegengelesen worden sind (zumindest fast alle, wir sind noch dabei ein paar Reste zu bearbeiten) hat die neue FAQ einen wesentlichen Vorteil: Sie ist jetzt in das normale Such-Interface integriert.

Mit anderen Worten: Wenn Sie das Such-Feld auf der Startseite von www.die.de verwenden, dann wird jetzt auch die FAQ durchsucht. Bisher war das nicht so - man musste die FAQ mit der dort eingebauten separaten Suche durchsuchen.


Statikprogramme: Nicht als Administrator arbeiten


Wenn Sie unter XP, NT, 2000 oder Windows 2003 mit unseren Statikprogrammen arbeiten, dann müssen Sie zumindest die Installation der Software mit einem Account vornehmen, der administrative Rechte hat.

Arbeiten können Sie dann unter einem normalen Account - aber leider nicht 'sofort'. Wenn Sie das nämlich versuchen, dann erhalten Sie die folgende Fehlermeldung:

Fehler beim öffnen von DIEProfiles.data. Ein anderer Prozeß führt einen Schreibzugriff durch.

Diese Meldung kann man zwar einfach ignorieren - nur nützt das nicht viel: Letztlich bekommt man die Statikprogramme nicht ans laufen. Es geht aber doch, und zwar mit Hilfe eines kleinen Tools, das Sie hier herunterladen können: DIEUserPermissions.

Sie brauchen das Programm bloss einmal unter jedem 'normalen' Account auszuführen, unter dem Sie bereits einmal versucht haben, die Statikprogramme zu starten: Danach gehts so, wie man sich das vorstellt.


Vatertagstipp: Festplatte als Verzeichnis


Wenn Sie in Ihrem Rechner mehrere Festplatten haben, die aber lieber als eine einzelne verwenden möchten, dann ist das unter XP (und Windows 2003) kein Problem. Mit der Datenträgerverwaltung (Systemsteuerung -> Computerverwaltung) können Sie Laufwerke einfach als Verzeichnisse innerhalb eines anderen Laufwerkes einblenden. Klicken Sie dort mit der rechten Maustaste auf das Laufwerk, und wählen Sie dann den Befehl 'Laufwerksbuchstaben und Pfade'. Der Rest erklärt sich von selbst...

Zugegeben: Hat nichts mit Vatertag zu tun, aber ich wollte das Wort unbedingt unterbringen. :-)


Meine Studentenversion geht nicht - oder der Download dauert so lange


Im Rahmen der kostenlosen Studentenversion unserer Statikprogramme (aber auch in einigen anderen Fällen) gibts beim Download und bei der Installation hin- und wieder ein paar Probleme. Hier ein paar Lösungen. :-)

1. Die Mail mit den Lizenzen der Studentenversion enthält keinen Anhang
Das liegt fast immer an einer Einstellung im eMail-Programm, die das öffnen von 'unsicheren' Anhängen verhindert. Wenn man diese Einstellung einmal kurz umstellt, dann kommt man auch an die Anhänge. Die .LIC Dateien die wir versenden sich auch in keinster Weise 'unsicher'.

2. Nach der Installation der Lizenzen erscheint die beim Start der Statiksoftware die Meldung: 'Die Programme sind nicht lizensiert'.
Das kann mehrere Gründe haben:

  • Die Lizenzen befinden sich nicht im richtigen Ordner unter '\programme\die\sys'. Das ist dann der Fall, wenn Sie die Dinger da nicht hineinkopiert haben.
  • Die Lizenzen die sich dort befinden sind abgelaufen. Das resultiert gerne daraus, das die alten Lizenzen in das Verzeichnis kopiert wurden und eben nicht die, die soeben per eMail eingetroffen sind.
  • Die Lizenzdateien wurden zerstört oder nicht richtig heruntergeladen. So nennen einige Mail-Programme und Webdienste Anhänge auch einmal um. Sie brauchen für jedes Programm eine separate Lizenz, und die muss genaus wie das Programm heissen, aber die Erweiterung .LIC haben. Das Programm XRST.EXE benötigt also zum Beispiel die Lizenz-Datei XRST.LIC - und nicht etwa XRST(1).LIC oder XRST.LIC(1) oder ähnliches.

Dann gibts da noch Probleme mit dem Download: Wer nur ein altes Modem sein eigen nennt, bei dem dauert das herunterladen unter Umständen recht lange. Man muss die Software aber nicht unbedingt zu Hause herunterladen: Wir haben nichts dagegen wenn Sie das an der Uni oder bei Kollegen tun und sich dort eine CD mit der Software brennen.

Die Studentenversion gibts außerdem auch auf CD. Und Sie können die auch bekommen wenn Sie auf einer Technikerschule und nicht auf einer Uni sind. :-)