Thomas Wölfers Baustatik-Blog

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MSDN online mit neuen Features auf neuer Seite


Es ist noch eine Alpha-Version, aber man kann schon eine Menge sehen vom 'neuen' MSDN unter http://msdn2.microsoft.com/library.

Nachdem die Online-Hilfe per MSDN im Internet auf meinem Rechner aus unerfindlichen Gründen deutlich schneller ist als die Variante mit Inhalten von der Festplatte bin ich über ein besseres MSDN Online ganz dankbar.

Praktisch beim neuem MSDN: Man kann einfach einen .Net Namespace-Namen in der URL angeben und landet automatisch in der zugehörigen Dokumentation. Das funktioniert natürlich auch mit Klassennamen: Sucht man die Doku vom Button aus 'System.Windows.Forms', dann findet man die unter http://msdn2.microsoft.com/library/system.windows.forms.button.aspx


Windows Mediaplayer 10: Hübsche Bilder


Es gibt seit einigen Tagen einen neue (fertige) Version des Windows Media Players. Der Player mit der Nummer 10 hat einige sehr praktische neue Features bei der Verwaltung und beim Anlegen von Playlisten, und arbeitet mit Online-Musikshops zusammen (was aber in Deutschland nicht geht). Im großen und ganzen ist das ganze ein hübsches Programm - zwar kein Riesensprung von Version 9, doch wer was älteres hat sollte auf jeden Fall mal ein Update wagen.

Das beste am ganzen hat aber meiner Ansicht nach nicht viel mit dem abspielen von Musik und Videos zu tun: Die 'Energy Bliss' Visualisierung ist einfach nur hüsch anzusehen.

Achtung: Das Installationsprogramm dafür will unbedingt als Administrator ausgeführt werden, sagt aber nichts dergleichen wenn man es mit einem anderen Account startet: Statt dessen passiert einfach gar nichts - 'run as' ist also angesagt.


Schluss mit der Ruhe im Blog


In den letzten drei Wochen war das Blog ein wenig ruhig. Grund: Dauer-Arbeitssitzung 7 Tage die Woche, täglich von 09.00 bis mindestens 23.00 - das liess einfach keine Zeit fürs bloggen. Es ist jetzt aber wieder ein bisschen ruhiger, und das bedeutet, das es auch wieder Blogbeiträge geben wird.


Sicherheitsproblem melden? Achtung bei der Mail-Adresse..


Wenn man mein ein Sicherheitsproblem in einem Microsoft-Produkt gefunden zu haben, dann kann man das melden: Dafür gibt es einen eMail-Alias, und der wird auch tatsächlich betreut.

Man muss aber aufpassen das man die richtige Mail-Adresse verwendet. Die richtige Adresse zum Melden von Sicherheitsproblemen ist secure@microsoft.com.

Die falsche Adresse ist 'security@microsoft.com' - das ist die Mail-Adresse von den Leuten in den schwarzen Uniformen die auf dem Firmengelände 'aufpassend' herumlaufen....

Dank an Dana Epp.


Nochmal XP SP2: Spyware entfernen


Bevor Sie sich an die große XP SP2 Installation machen (was Sie auf jeden Fall tun sollten...): Das SP2 hat keine eigene 'SpyWare' Erkennung die bereits vorhandene Spyware entfernt. Sie können zwar Browser-Erweiterungen viel einfacher finden und entfernen, und das SP2 kümmert sich auch drum das möglichst kein neuer Kram installiert wird - aber vorhandener wird nicht entfernt.

Darum sollten Sie vorher mal einen Spyware-Checker laufen lassen. Zum Beispiel den von LavaSoft.


Statiksoftware mit Work&Cash: Zeit abholen


Wenn Sie einen Work und Cash Vertrag für unsere Statikprogramme haben, dann brauchen Sie einmal im Jahr 'frische Zeit'.

Die können Sie auf zwei Arten abholen: Entweder telefonisch - dazu müssen Sie dann eine Nummer vorlesen und bekommen eine weitere Nummer zum eintippen vorgelesen - oder per Internet. Beides wird im Objekt-Menü des Timeservers angeboten.

Beides hat Vor- und Nachteile: Bei der telefonischen Methode kommen Sie nur zu normalen Arbeitszeiten an Ihre Zeit: Ist unser Büro nicht besetzt, gehts nicht. Die Internet-Methode geht hingegen immer - 7 Tage die Woche, 24 Stunden am Tag. (Sie müssen nicht ununterbrochen Online sein: Es reichen ein paar Sekunden einmalig - und zwar, wenn Sie die Zeit übertragen: Einmal im Jahr für ein paar Sekunden Online gehen sollte kein Problem darstellen.)

Das Problem bei der Internet-Methode tritt dann ein, wenn Sie einen 'merkwürdigen' Internet-Zugang haben, der über einen nicht-transparenten Proxy stattfindet. Das ist zum Beispiel bei AVM 'Ken' der Fall, wenn Sie diese Software als Proxy verwenden: Durch den Proxy kommen Sie nämlich mit dem Timeserver nicht durch - Sie können dann schlicht keine Zeit per Internet abholen.

Haben Sie das Problem nicht, dann ist die Online-Variante aber unschlagbar: Sie können damit nämlich nicht nur einmalig Ihre Zeit abholen, sondern auch ein eigenes Konto verwalten: Damit sind Sie jederzeit in der Lage Ihre Zeiblöcke aufzuteilen und auf mehrere Rechner zu verteilen - wann immer Sie das wollen oder brauchen. Eine schnelle Kopie der Statikprogramme auf den Laptop fürs Wochenende ist also problemlos machbar - auch wenn bei uns niemand mehr im Büro ist.


Managed Code, Native Code, C++ und C#: Jede Menge Probleme


Wenn man eine Solution mit unmanaged c++ Code, managed c++ Code und C# Code am Leben halten will, dann bekommt man jede Menge Problem. Viele davon resultieren direkt aus der Tatsache, das Visual Studio .Net 2003 nicht ganz das tut, was man meint das es tut. Besonders wenn es um Referenzen im Projekt-Tree geht.

In einem C# Projekt klappen Referenzen auf andere C# DLLs ganz wunderbar. Aergerlicher wird die Sache mit C++ Projekten. Auf folgendes muss man aufpassen:

  • Hat man in einem managed C++ Projekt eine Referenz auf ein anderes managed C++ Projekt, und verschiebt man dann im anderen Projekt den Zielort der DLL, dann wird das im referenzierenden Projekt nicht bemerkt. Resultat: Cannot find the ... blablabla. Lösung: Nach der Aenderung des Zielortes muss man die Referenz entfernen und danach wieder einfügen - dann gehts wieder. (Macht Spass, wenn man mit über 30 Projekten hantiert... :-( )
  • Entfernt man die Referenz, linkt statt dessen gegen die Import-Library und kümmert sich andersweitig darum das die referenzierte DLL kopiert wird, dann gehts. Hat man aber ein #using Statement zur DLL im C++ Code, dann wird die referenzierte DLL hintenrum manchmal doch wieder kopiert. Resultat: Cannot copy blablabla... diesmal, weil die Ziel-DLL schon da ist. :-( Lösung: Man vermeide in diesem Zusammenhang #using
  • Hat man eine Referenz auf ein Projekt mit einer unmanaged DLL, dann kopiert die IDE diese DLL _einmal_ in das Zielverzeichnis - und zwar, wenn man die Refernez anlegt. Danach aber nie wieder. Gibts ein neues Build und startet man das Projekt, dann wird entweder falscher Code (der vom letzten Build) verwendet, oder die DLL fehlt ganz und man kann erst gar nicht starten.

Folgendes funktionert hier bisher hingegen verlässlich:

  • Kein #using in c++, egal ob managed oder unmanaged
  • Keine Referenzen auf Projekte mit nativen DLLs
  • Linken immer gegen die c++ Import-Library
  • Kopieren der erwünschten DLLs von Hand mit einem Post-Build Step
  • Managed-DLLs immer brav in dem Verzeichnis anlegen lassen, in dem VS das per Default tut



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