Thomas Wölfers Baustatik-Blog

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Vatertagstipp: Festplatte als Verzeichnis


Wenn Sie in Ihrem Rechner mehrere Festplatten haben, die aber lieber als eine einzelne verwenden möchten, dann ist das unter XP (und Windows 2003) kein Problem. Mit der Datenträgerverwaltung (Systemsteuerung -> Computerverwaltung) können Sie Laufwerke einfach als Verzeichnisse innerhalb eines anderen Laufwerkes einblenden. Klicken Sie dort mit der rechten Maustaste auf das Laufwerk, und wählen Sie dann den Befehl 'Laufwerksbuchstaben und Pfade'. Der Rest erklärt sich von selbst...

Zugegeben: Hat nichts mit Vatertag zu tun, aber ich wollte das Wort unbedingt unterbringen. :-)


Meine Studentenversion geht nicht - oder der Download dauert so lange


Im Rahmen der kostenlosen Studentenversion unserer Statikprogramme (aber auch in einigen anderen Fällen) gibts beim Download und bei der Installation hin- und wieder ein paar Probleme. Hier ein paar Lösungen. :-)

1. Die Mail mit den Lizenzen der Studentenversion enthält keinen Anhang
Das liegt fast immer an einer Einstellung im eMail-Programm, die das öffnen von 'unsicheren' Anhängen verhindert. Wenn man diese Einstellung einmal kurz umstellt, dann kommt man auch an die Anhänge. Die .LIC Dateien die wir versenden sich auch in keinster Weise 'unsicher'.

2. Nach der Installation der Lizenzen erscheint die beim Start der Statiksoftware die Meldung: 'Die Programme sind nicht lizensiert'.
Das kann mehrere Gründe haben:

  • Die Lizenzen befinden sich nicht im richtigen Ordner unter '\programme\die\sys'. Das ist dann der Fall, wenn Sie die Dinger da nicht hineinkopiert haben.
  • Die Lizenzen die sich dort befinden sind abgelaufen. Das resultiert gerne daraus, das die alten Lizenzen in das Verzeichnis kopiert wurden und eben nicht die, die soeben per eMail eingetroffen sind.
  • Die Lizenzdateien wurden zerstört oder nicht richtig heruntergeladen. So nennen einige Mail-Programme und Webdienste Anhänge auch einmal um. Sie brauchen für jedes Programm eine separate Lizenz, und die muss genaus wie das Programm heissen, aber die Erweiterung .LIC haben. Das Programm XRST.EXE benötigt also zum Beispiel die Lizenz-Datei XRST.LIC - und nicht etwa XRST(1).LIC oder XRST.LIC(1) oder ähnliches.

Dann gibts da noch Probleme mit dem Download: Wer nur ein altes Modem sein eigen nennt, bei dem dauert das herunterladen unter Umständen recht lange. Man muss die Software aber nicht unbedingt zu Hause herunterladen: Wir haben nichts dagegen wenn Sie das an der Uni oder bei Kollegen tun und sich dort eine CD mit der Software brennen.

Die Studentenversion gibts außerdem auch auf CD. Und Sie können die auch bekommen wenn Sie auf einer Technikerschule und nicht auf einer Uni sind. :-)


Sein lassen: Keine Klassen vor 'Designable' Klassen - sonst geht nichts mehr


Wenn zwei Forms in einem CSharp File hat, dann meckert das (neue) Visual Studio das an. Was man aber wissen sollte ist, das man auch andere Fälle erzeugen kann die Aerger machen, die das Studio bzw. der Forms Editor nicht anmeckern.

Deklartiert man beispielsweise einen Delegate vor einer Form, dann kann man die Form prima im Forms-Editor bearbeiten, und auch zur Laufzeit geht zunächst alles gut.

z.B.:

namespace DIE.Framework.Controls.TableView.Internal.Grid
{
  public delegate bool KeyPressedDelegate(ref Message msg, Keys keyData);
 
  public class DataGridExt : System.Windows.Forms.DataGrid
  {
     // ...

Wenn mann dann im 'DataGridExt' eine ImageList verwendet, und die mit einem Bitmap ausstattet, dann geht zur Übersetzungszeit auch noch alles gut. Versucht man dann eine Instanz des DataGridEx zu erzeugen, bekommt man eine extrem merkwürdige Fehlermeldung, laut der eine Ressource die zur Sprache passt nicht gefunden werden konnte. Außerdem sei auch die Sprachneutrale Ressource nicht zu finden.

Tolle Sache - nur leider hat die Fehlermeldung mangels Informationsgehalt keinerleich hilfreiche Wirkung.

Das Problem sind nämlich keine fehlenden Ressourcen, sondern einfach nur die Zeile des Delegates. Wenn man die unterhalb der Form platziert, dann geht alles.

Das gilt übrigens für alle Klassen die im Designer bearbeitet werden können: Also auch UserControls und Components, nicht nur Forms sind betroffen.

 


Klasse Tool: Vodafone Mobile Connect Card für GPRS und UMTS


Sowas hatte ich schon lange nicht mehr: Eine Hardware-Erweiterung die absolut gar keinen Aerger gemacht hat. Jetzt war es aber wieder einmal soweit: Ich habe meinem Laptop eine GPRS Mobile Connect Card von Vodafone spendiert.

Dabei handelt es sich um eine GPRS fähige PCMCIA Karte. Man steckt das Ding in einen freien PCMCIA Slot und ist in wenigen Sekunden online. Keinerlei Aerger, keinerlei Treiber-Probleme - einfach alles bestens.

Diesen Blog Beitrag schreibe ich beispielsweise, während ich mit eben dieser Karte online bin. (Sitze gerade im Münchner Flughafen und warte auf den Flug nach Düsseldorf.)

Die Karte gibts in zwei Spielarten: Als reine GPRS Karte und als UMTS/GPRS Karte. Meine kann nur GPRS, aber zum abholen von Mails ist das völlig ausreichend. Man erhält damit eine 56k Verbindung: Das ist etwa so schnell wie man mit gängigen Modems online gehen kann - ein bisschen langsamer als per ISDN.

Dafür geht das überall: Anders als mit WLAN Karten die nur in kleinem Umkreis um das WLAN Emfangsgerät funktionieren, verwendet man bei GPRS das Handy-Netz: Überall wo das Handy funktioniert, funtioniert auch der Internet-Zugang per GPRS.

Bin begeistert. :-)


Das eigene Tragwerk als Bildschirmschoner


Wenn Sie unsere Programme vom CD-Image oder einer echten CD installieren, dann bekommen Sie nicht nur die Baustatik-Software sondern auch ein paar Tools und ein paar Gimmicks. Eines dieser Gimmicks das relativ unbekannt ist, ist der Bildschirmschoner.

Das interessante an diesem Bildschirmschoner ist die Tatsache, das der nicht irgendein D.I.E. Logo am Bildschirm anzeigt, sondern Ihre eigenen Tragwerke in 3D anzeigen kann. Das geht ganz einfach, und zwar so:

Zunächst starten Sie das Programm XRST (das 3D Tragwerksprogramm). Im Programm laden Sie dann einfach eine Ihrer Strukturen, ganz egal welche. Dann gehen Sie ins Menü Ansicht und wählen den Befehl 3D mit Rendering. Das öffnet die 3D-Ansicht mit Ihrer Struktur.

In das 3D-Fenster klicken Sie dann mit der rechten Maustaste und wählen den Befehl 'Daten exportieren'. Das öffnet einen weiteren Dialog, und da klicken Sie auf den Button Datei für den DIE Screensaver erzeugen.

Daraufhin werden Sie nach einem Dateinamen gefragt. Das ist der Name der Datendatei für den Bildschirmschoner. Ist die Datei gespeichert sind Sie im Tragwerksprogramm fertig.

Sie gehen dann in den Windows-Dialog zur Einstellung des Bildschirmschoners. Der D.I.E. Schoner hat den Namen DIEharderSaver. (Der Name kommt daher, das der Bildschirmschoner zu einer Zeit gebaut wurde, als gerade Die Harder mit Bruce Willis im Kino lief. :-) )

Wenn Sie den ausgewählt haben, dann können Sie mit dem Button Einstellungen die zuvor erzeugte Datei auswählen, und auch noch ein paar andere Parameter einstellen.


Infobereich anpassen


Eine Sache die mir immer wieder auf fremden XP-Rechnern auffällt: Der Info-Bereich ist mit allen möglichen Icons zugemüllt. Das liegt daran, das praktisch jedermann da was eintragen will. Steuerung für den Display-Treiber, Interface fürs DVD-Laufwerk, Control für die Wärmeflaschenabfüllung: Alles und jedes Programm will da ein Icon haben.

Warum auch immer.

Das kann man aber steuern, und Icons die nerven ausblenden. Dazu klickt man einfach mit der rechten Maustaste auf den Infobereich (Tray) und wählt den Befehl 'Infobereich anpassen'.

Das öffnet einen Dialog auf dem man für jedes Programm festlegen kann, ob das zugehörige Icon angezeigt werden soll - oder nicht.

Ende der Wärmeflaschenabfüllsteuerung.


Übergabe einer variablen Anzahl an Parameter an eine Methode in C#


Wie in C und C++ kann man auch in C# eine Methode definieren, die eine variable Anzahl an Parametern übergeben bekommt. Eine Methode also, bei der die Anzahl an übergebenen Parametern nicht festgelegt werden muss.

Das geht mit 'parameter arrays'. Ein Parameter-Array ist ein eindimensionales Array, das als letzter Parameter an eine Funktion übergeben wird:

public void foo( int first, double second, params string[] parameters)
{
   // der typ muss natuerlich nicht 'string' sein.
}

So eine Funktion kann man auf zwei Arten aufrufen:

1.) Mit einer Instanz eines Arrays als Parameter.
2.) Mit einer Menge (null oder mehr) zum Typ des Arrays passenden Objekten.

Beispiel zu 2. anhand von foo():

foo( 1, 2, "rot", "gruen", "blau");

Dank an die C# FAQ.


Ein paar interessante Zahlen zu unserem Webserver


Vor etwa einem Monat habe ich ein paar Zahlen über unseren Mailserver (mail.die.de) veröffentlicht, und vor kurzem hatte ich auch ein kleines Detail über den Webserver genannt. Das erzeugte Nachfragen per Mail, darum heute nun ein paar Zahlen über den Webserver www.die.de - das ist der Server, von dem Sie auch die Statiksoftware herunterladen und auf dem auch die Updates der Programme verfügbar sind.

Betrieben wird www.die.de auf einem Windows 2003 Server mit ASP und ASP.NET. Bei ASP handelt es sich um den Vorgänger von ASP.NET und beides sind im wesentlichen Technologien mit denen man Seiten auf dem Server dynamisch zusammenbauen kann. Das ist ganz praktisch, weil eine Menge der Inhalte aus Datenbanktabellen stammen die eben ausgelesen werden müssen; auch die Zusammenarbeit mit dem Index Server ist relativ einfach: Der liefert die Suchergebnisse auf www.die.de. (Allerdings NICHT die von diesem Blog - das ist in der normalen Suche nicht enthalten und umgekehrt.)

Der Webserver läuft auf der aktuellen Hardware seit etwas über 300 Tagen und über diesen Zeitraum liegen auch Statistiken vor. Insgesamt wurden in diesem Zeitraum knapp 280.000 Anfragen an den Server gesenden (und auch beantwortet :-)) - Anfragen an reine Webseiten (also ohne Bilder, JavaScripte, CSS und so weiter) gibt es im Schnitt etwa 500 pro Tag. Tendenz steigend. Im gemessenene Zeitraum wurden etwa 2 GB an Daten per HTTP übertragen - die Downloads nicht mitgerechnet.

In den letzten 300 Tagen hat sich die Anzahl der Anfragen in etwa verdoppelt:

Bei Besuchern die über Search-Engines zu uns gekommen sind, sind die Top-3 der verwendeten Suchworte:

  1. statik
  2. software
  3. berechnung

Praktisch alle Besucher - etwa 80 Prozent - verwenden ein Version des Internet Explorers, vier fünftel davon verwenden den IE6. Dementsprechend ist es nicht verwunderlich, das das am häufigsten benutzte Betriebssystem Windows ist: Unsere Zahlen sehen dabei fast genauso aus wie die von Google:

Achja: Die erste Kurve aus diesem Eintrag und auch alle anderen Zahlen ermitteln wir übrigens mit einem Logfile-Analyse Tool: Mit Analog.


Update: Biegedrillknicken


Bei XRST (Das Programm zur Berechnung räumlicher Stabtragwerke) wurden die Federsteifigkeiten von Trapezblechen im Rahmen des Biegedrillknicknachweises zu gering angesetzt. Die bisherigen Berechnungen lagen damit zwar auf der sicheren Seite, waren aber nicht optimal.

Dieses Update korrigiert das Problem. Sie brauchen nicht das Programm XRST selbst herunterzuladen, sondern nur eine einzelne DLL. (Alternativ können Sie das CD-Rom Image herunterladen und installieren.)


Fehler beim runterladen der Statikprogramme


Wie die Downloads der Baustatik-Software von D.I.E. funktionieren

Wenn Sie einen Work&Cash Vertrag, einen Wartungsvertrag oder eine (kostenlose) (Hoch)-Schulversion unserer Baustatikprogramme haben, dann können Sie die Programme, neue Versionen und Updates ja von unserem Server herunterladen.

Hier ein kurzer Überblick wie das geht, was dabei manchmal schiefgehen kann, und was man dagegen tun kann.

Die Programme liegen auf einem Download-Server in unserem Münchner Büro der über eine 2MBit Standleitung ans Internet angeschlossen ist. Beim Server für die Downloads handelt es sich um den gleichen Server, von dem Sie auch dieses Blog und unsere Webseiten unter www.die.de herunterladen.

Mit anderen Worten: Wenn Sie diesen Server sehen, aber Probleme mit den Downloads haben, dann liegt das zunächst mal nicht an der Anbindung des Servers. :-)

Von Haus aus ist die Sache mit dem Download ganz einfach: Zusammen mit Ihrer Lizenz haben Sie einen Zugangscode erhalten. Den geben Sie auf der Eingangs-Seite für die Downloads ein, und gelangen dann zu einer weiteren Seite. Dort finden Sie die einzelnen Downloads aufgelistet.

Welche Komponenten der Statikprogramme Sie am besten runterladen habe ich an einer anderen Stelle bereits erläutert.

Nun ist es so das der Download manchmal abbricht oder langsam wird. Das kann verschiedene Gründe haben:

Die 2MBit Anbindung ist zwar ganz gut, aber alle Kunden teilen sich diese Anbindung. Im Monat werden momentan etwa 1000 Programme/Pakete heruntergeladen, also etwa 30 am Tag. Nachdem Nachts weniger runtergeladen wird als tagsüber kann man wohl davon ausgehen, das pro Stunde etwa 3-4 mal etwas runtergeladen wird. Treffen nun zwei, drei oder gar vier Anwender zufällig zum gleichen Zeitpunkt die Entscheidung etwas runterzuladen, dann geht die verfügbare Bandbreite pro Download auf 500 MBit runter - und das ist kann dann (in Abhängigkeit von Ihrer Anbindung) als 'langsamer werdend' gespürt werden. Dagegen kann man nicht viel tun ausser eben ein paar Minuten länger zu warten. ;-)

Dann ist es so das auch unser Server einfach nur ein Server im Internet ist und darum allen möglichen Problemen unterliegt denen auch alle anderen Servern im Internet unterliegen. So kann zum Beispiel der von Ihnen benutzte DNS Server kurzfristig Probleme haben - das merkt man beim normalen surfen nicht: Die Sache hakt einfach nur kurz. Bei einem größeren Download kann das 'haken' aber einen Abbruch des Downloads zur Folge haben. Aergerlich - aber nicht zu ändern. Hier gilt: Download nochmal starten, sorry. :(

Dann kann natürlich auch auf unserer Seite irgendwas schief gegangen sein: Unser ISP kann Probleme haben, die Server-Hardware kann streiken oder die Putzfrau hat schlicht und ergreifend das Kabel rausgezogen. (Letzteres ist unwahrscheinlich, denn das Ding steckt in einem massivem Stahlschrank und sämtliche Kabel sind gesicht... aber wer weiss,... :-) )

Das passiert zwar selten, aber es passiert. Zum Beispiel wenn der Server im Rahmen der automatischen Windows-Updates gebootet werden muss. Nun wäre es schön wenn er das nicht täte, während Sie gerade ein Download vornehmen: Aber Sie können es sich schon denken - er tuts trotzdem. Auch dann gilt: Sorry, leider nochmal von vorn. (Allerdings: Die Kiste ist in diesem Jahr genau dreimal wg. sowas gebootet worden, und das war immer um 03.00.)

Und dann gibts da noch die Unwägbarkeiten auf Ihrem eigenen Rechner. Die kommt in der Form von Antivirus-Software zum Zuge, denn solche Programme wollen natürlich während der runterladens schon in die runtergeladenen Daten sehen. Bei kleinen Dateien geht das schnell und man merkt es kaum - beim 32 MB großen CD-Image der Baustatiksoftware kann das hingegen ein deutliches Verzögern des Downloads zur Folge haben. Das ist aber kein Grund die Antivirus-Software auszuschalten! Lieber ein bisschen langsamer, aber dafür sicherer!

Letzten Endes...

läuft es immer auf das gleiche hinaus: Sorry wenns nicht ging - aber wir sind wirklich nur extrem selten die Schuldigen dabei. Im Normalfall wirds reichen, wenn Sie den download einfach ein paar Minuten später nochmal starten. :-)

Und wo ich gerade dabei bin: Der Fleissigste Download-Monat der letzten Zeit war der November 2003: Da wurden 1181 Programme bzw. Images runtergeladen. Bei unserer Webseite sieht das ein bisschen anders aus: Da war der April 2004 am stärksten besucht - und zwaqr mit etwas über 20.000 heruntergeladenen Webseiten.