Thomas Wölfers Baustatik-Blog

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Hilfreiche Informationen im Taskmanager


Mit dem XP Taskmanager (kann man durch einen Rechtsklick auf die Taskleiste starten) kann man nicht nur Informationen über die Systemauslastung und Netzauslastung anzeigen lassen. Der Taskmanager kann auch interessante Informationen über die laufenden Programme weitergeben.

Dazu geht man zunächst auf den Reiter 'Prozesse' und klickt dann ins Menü 'Ansicht'. Das enthält dann den Befehl 'Spalten auswählen'. Damit kann man ganz interessante Informationen über die laufenden Programme anzeigen lassen.

GDI-Leaks debuggen für Einsteiger

Damit kann man auch zum Beispiel Fehler in Programmen finden - und zwar Fehler einer ganz besonderen Sorte, nämlich Speicher-Lecks bei GDI-Objekten. Ein GDI-Objekt braucht ein Programm für die Darstellung aller graphischen Elemente wie zum Beispiel eine Bitmap oder ein Menü. Von diesen GDI-Objekten gibt es nicht beliebig viele, darum ist es wichtig das Programme diese Objekte nicht bis ans Ende aller Tage festhalten.

Der Taskmanager kann nun die Anzahl von GDI-Objekten die ein Prozess verwendet anzeigen: Wenn diese Anzahl immer mehr steigt und nie abnimmt, dann hat man mit recht großer Sicherheit ein GDI-Leck gefunden: Ein Programm fordert zwar immer neue Objekte an, gibt aber keine frei.


Ärgerliches mit dem Internet Explorer


Der Internet Explorer hat einige ganz ärgerliche Probleme, die immer und immer wieder auftauchen. So kann man manchmal Bilder nur noch als Bitmap (.bmp) speichern, auch wenn sie auf einer Webseite in einem anderen Format vorliegen.

Dann geht manchmal (und danach immer öfter) der Befehl 'Ansicht Quelltext' nicht mehr. Man kann zwar draufklicken, aber es geht einfach kein Fenster mit dem Quelltext auf. (Übrigens: Mit den Powertoys gibts auch eine Möglichkeit den Editor der aufgehen sollte einzustellen... Man muss da nicht unbedingt Notepad verwenden.)

Dann vergisst der IE gerne mal die Passworte für Seiten die eine Passwort-Authentifizierung benötigen. (Der firmeninterne Bereich von www.die.de ist so ein Fall, aber auch alle Community-Seiten bei denen man einen Account braucht haben so etwas...).

Derlei Probleme treten je nach Fall nach unterschiedlichen Zeiten auf - im Wesentlichen ist das davon abhängig, wie oft und intensiv man den Browser benutzt. Der Grund für diese (und andere) ärgerliche Probleme ist ein Fehler des IE (der sich schon seit einige Versionen darin befindet) der mit der Verwaltung der 'Temporären Internetdateien' zu tun hat.

Der Workaround

Werden das nämlich zu vielen - warum auch immer das passiert - dann gehen viele Funktionen den Bach runter. Dabei gibts nur eine Lösung, die dafür in vielen Fällen hilft: Die temporären Internet-Dateien müssen gelöscht werden. (Extras -> Internet-Optionen -> Dateien löschen)

Nachdem Microsoft außer Sicherheitsupdates jahrelang praktisch nichts am Browser getan hat, mehren sich aber die Zeichen, das am IE wieder gearbeitet wird. Zu sehen hier bei Channel9.


Unverzichtbar: Command Prompt Here


Ein Werkzeug das ich wirklich für unverzichtbar halte ist das 'Command Prompt Here' Kommando, das (neuerdings) den Namen 'Open Command Windows Here' hat.

Dabei handelt es sich um ein Kommando das im Objekt-Menü des Windows Explorers installiert wird. Klickt man mit der rechten Maustaste im Explorer auf ein Verzeichnis, dann enthält das Objektmenü eben den genannten Befehl. Wählt man den aus, dann bekommt man eine Kommando-Shell (MS-DOS Eingabeaufforderung) die sich bereits im ausgewählten Verzeichnis befindet.

Das Ding ist Teil der Windows XP Powertoys, die auch noch eine Menge anderer hilfreicher Tools enthalten - zum Beispiel den 'PowerCalculator' der auch Graphen beherrscht....

Die Powertoys für XP sind kostenlos von Microsoft zu haben (hier)  - allerdings nur auf englisch.


Wieso sind die Dateien der Statikprogramme so gross?


Wenn Sie die Eingabedaten unserer Baustatik-Programme vergleichen, dannn fällt auf, das die sich in der Größe teilweise sehr stark unterscheiden.

Am kleinsten sind die Dateien vom Durchlaufträger, dem Programm für Stützen und den anderen Programmen die kleine Einzelbauteile berechnen wie zum Beispiel dem Programm für Berechnungen von Dächern, Mauerwerk oder Fundamenten. 

Die Dateien vom Tragwerksprogramm sind logischerweise ein bisschen größer - und zwar abhängig davon, wie umfangreich das Tragwerk selbst ist. Das allein erklärt aber nicht, warum diese Dateien manchmal extrem viel größer sind - und manchmal eben nicht. Der Grund dafür besteht darin, das beim Tragwerksprogramm auch die Berechnungsergebnisse (zum Teil) mit abgespeichert werden: Immer wenn Sie speichern während Ergebnisse vorliegen werden die mit gespeichert - speichern Sie hingegen wenn gerade keine Ergebnisse vorliegen, werden die eben nicht mit gespeichert... :-)

Beim Programm für die FEM Berechnung einer Platte gilt das gleiche: Auch hier werden Ergebnisse mitgespeichert, wenn welche vorliegen. Dort wachsen die Dateien aber noch weiter, denn bei dem Programm wird auch das FEM-Netz mit gespeichert, wenn es vorliegt.

Sie können die Größe der Dateien also relativ einfach in den Griff bekommen: Wenn Ihnen die Dateien zu groß sind, löschen Sie einfach vor dem Speichern die Ergebnisse. Beim Plattenprogramm können Sie außerdem auch noch das FEM-Netz löschen.

Das FEM-Netz löschen Sie, indem Sie einfach einmal die Funktion zum erzeugen eines neues Netzes aufrufen - und den dann angezeigten Dialog nicht mit 'OK', sondern mit 'Abbrechen' verlassen: Dann wird das vorhandene Netz entfernt, aber eben kein neues angelegt.


Feedback-Center: Unbedingt benutzen


Ich habe schon von den Express-Ausgaben der Entwicklungstools berichtet, es gibt aber auch ein verfügbares Beta von VS2005. Zeitgleich dazu gibt es ein echtes Novum bei Microsoft: Eine online verfügbare, von jedermann einsehbare Bug-Datenbank über die man auch sonstige Vorschläge einbringen kann. Ich hoffe mal das sich sowas auch für andere Produkte ergeben wird - und bis dahin kann ich nur jedermann ans Herz legen das Feedback-Center zu verwenden um Bugs gegen die Express-Versionen oder VS2005 zu posten....

Bei der Gelegenheit ein anderes Entwickler-Projekt dessen Sinn ich bis heute nicht verstehe - das aber angeblich auch erst demnächst richtig durchstarten will: Codezone.de - vielleicht klärt mich ja mal jemand drüber auf was das soll... :-)


Statiksoftware: Was ist neu


Es gibt relativ häufig neue Versionen unserer Statikprogramme. Es kommen neue Funktionen hinzu (in letzter Zeit haben die fast alle mit der DIN 1045-1 zu tun...), Fehler werden beseitigt oder es gibt sonstige Gründe für ein Update.

Dabei gibt es zwei Möglichkeiten sich darüber informieren zu lassen: Zum einen gibt es die 'News' Mailing-Liste für Updates. Dort können Sie sich eintragen und erhalten dann immer automatisch eine eMail, wenn ein neues Update heruntergeladen werden kann.

Die zweite Möglichkeit ist der 'Update' Feed im Blog meines Bruders: Dort erscheinen die Informationen zu neuen Updates immer kurz bevor die Updates erscheinen. Wenn Sie diesen Feed mit einem RSS-Reader abonnieren, dann erhalten Sie die Informationen fast wie per eMail - aber eben nur dann, wenn Sie das möchten.

Manchmal will man aber auch einfach nur wissen was sich im Rahmen der letzten Updates so getan hat. Das geht auch - dazu stellen wir ein ausführliches Protokoll zur Verfügung. Darin sind alle Updates seit fast 5 Jahren aufgeführt: Der erste Eintrag stammt von Ende August 1999. Den Link zum Update-Protokoll finden Sie ganz unten auf der Downloads-Seite, oder hier.


Wieso kommt meine eMail zurück?


Ich habe schon hier, hier und hier über den D.I.E. Mailserver geschrieben: Wir geben uns mit dem Ding wirklich viel Mühe. Der Rechner soll natürlich auf keinen Fall Spam oder gar Viren verteilen - das schützt Sie (zum Beispiel wenn Sie unsere Mailing-Listen abonniert haben) - er soll aber natürlich auch keine Spam annehmen - das schützt unsere und die Infrastruktur des Internet als solches.

Um Spam schon auf dem Server abzublocken tun wir eine ganze Menge Dinge. Wir unterstützen das SPF,  filtern eingehende Nachrichten auf bestimmte Inhalte, verwenden einen Bayesian Filter und mit SpamAssassin einen regelbasierten Filter und vieles mehr.

Das ist alles gut und schön - und trifft mit einer extrem hohen Trefferquote ausschließlich Spammer. Eines der 'vielen mehr' Dinge die wir tun ist da aber leider etwas unschärfer: Wir verwenden auch RBL-Listen.

Dabei handelt es sich im Wesentlichen um Datenbanken, die die IP-Adressen von Rechner beinhalten, die als Spammer bekannt sind. (Es gibt auch andere Geschmacksrichtungen, aber letztlich läuft es darauf hinaus.) Ist ein Rechner in einer der von uns benutzten Datenbanken eingetragen und versucht er eine Mail an unseren Mailserver zuzustellen, dann wird das abgelehnt. Im Rahmen der Ablehnung geben wir auch immer an, aus Basis welcher Datenbank das passierte. Eine solche Meldung lautet dann ungefähr:

Connection prohibited by SpamCop (www.spamcop.net)

Die URL die wir dabei angeben, geben wir deshalb an, damit der Versender etwas gegen sein Listing in dieser Datenbank unternehmen kann - zum Beispiel dadurch, indem er sein eMail-Verhalten ändert... :-)

Wenn Sie Ihre Mail einfach über Outlook mit Hilfe Ihres ISPs versenden, dann betrifft Sie das im Normalfall nicht... Aber leider eben nur im Normalfall. Es gibt nämlich nicht nur 'nette' ISPs, sondern eben auch die, die sich nicht im geringsten daran stören, das ihre Mailserver für den Versand von Spam versendet wird.

Wenn Sie bei einem solchen ISP Kunde sind, dann gibt es ein Problem: Ihre völlig legitimen Mails werden dann nämlich gerne über den gleichen Server verteilt, über den auch die Spam-Mails laufen. Aufgrund dieser Spam-Mails landet der Server aber irgendwann unweigerlich in einer der Spam-Datenbanken. (Zum Beispiel bei SpamCop.)

Resultat: Sie versuchen Ihre (natürlich völlig legitime) eMail über einen als Spam-Rechner bekannten Rechner zu versenden - und wir (sowie andere Mailserver-Betreiber die gegen Spam aktiv sind) verweigern die Annahme Ihrer Mail.

Was kann man tun?

Eigentlich nur eines: Beschweren Sie sich bei Ihrem ISP - und suchen Sie sich schnellstmöglich einen anderen, wenn keine Besserung eintritt. ISPs die den Versand von Spam tolerieren können einfach nicht toleriert werden: Wenn man gegen diese Firmen nichts unternimmt (und das einfachste ist dabei eben, die Firma als Kunde zu verlassen), dann gibt das den Spammern nur Rückendeckung.

Wenn Sie das Pech haben bei einem solchen ISP Kunde zu sein - und uns trotzdem eine dringende Mail zukommen lassen müssen: In einem solchen Fall wird es das einfachste sein, Sie besorgen sich eine der kostenlosen Mail-Adressen von Hotmail oder gmx.


Schwarzer Fensterhintergund: Die Zeiten sind vorbei, und ich habs gar nicht gemerkt


Vor langer Zeit, als es noch MS-DOS Versionen unserer Statiksoftware gab (die Windows Versionen wurden 1995, also fast vor 10 Jahren, eingeführt) war es völlig normal das der Hintergrund der Graphik in der Farbe 'schwarz' gemalt wurde. Mit anderen Worten: Da wurde gar nichts gemalt, der Monitor blieb einfach dunkel.

Der Grund dafür war die unglaublich miese Qualität der damaligen Graphikkarten und Monitore (auch wenn das einem damals gar nicht so vorkam - die hatten schließlich 'Mords'-Auflösungen und mit 16 Farben mehr als man wirklich brauchte.... :-) ): Hellere Farben (als Schwarz) für den Hintergrund ging praktisch nicht, denn sonst hatte man in kürzester Zeit Kopfschmerzen.

Mit der Einführung unserer Windows-Programme hatte sich die Lage offensichtlich ein bisschen verändert, denn die Hintergrundfarbe der Windows-Programme war von vornherein ein Grauton (wie man hier bei den Bildern vom Tragwerksprogramm zum Beispiel sehen kann).

Wie schon bei den MS-DOS Programmen ist und war die Hintergrundfarbe natürlich einstellbar: Aber an Vorgabewert 'Grau' hat sich bei XRST seit 1995 nichts geändert.

Das viel mir heute zufällig auf, weil ich beim Nachdenken mehrere Stunden auf den Zeichenhintergrund vom Faltwerksprogramm gestarrt habe: Denn der ist, zum ersten mal seit wir Software herstellen, von Haus aus ganz in Weiss. Wenn das Programm (und die darauf basierenden) verfügbar werden, dann gibt es von uns tatsächlich Programme mit weißen Fensterhintergrund - und das ist alles andere als störend: Man kann klasse damit arbeiten (viel besser als mit Grau, schon allein weil die Sache dem Ausdruck ähnlicher sieht), und man bekommt auch keine Kopfschmerzen.

An meinem TFT-Monitor kann ich genauso gut lesen, wie in einer Zeitung. Monitore und Graphikkarten haben sich in den letzten 10 Jahren wirklich massiv verbessert.

Und wäre ich nicht zufällig über die Hintergrundfarbe vom Faltwerk gestolpert - ich hätte es vermutlich noch ein paar Jahre lang länger nicht bemerkt. Eigentlich lustig: Man kann die Qualität von Graphikkarten im Laufe der Zeit an der Hintergrundfarbe von Baustatik-Programmen festmachen... :-)


Work&Cash Konfiguration ändern


Das Work&Cash Icon zum Betrieb der Statikprogramme braucht man nur dann, wenn der Server mit der Zeit auf dem eigenen Rechner läuft. (Bei diesem Icon handelt es sich um das rote 'D', das neben der Uhrzeit angezeigt wird.)

Mit Hilfe des Icons kann man zum Beispiel festlegen, von welchem Rechner im LAN die Zeit für die Statikprogramme verwendet werden soll. Ist das der eigene Rechner, dann kann man damit auch das Verhalten beim aktivieren des Bildschirmschoners und ähnliche Dinge festlegen.

Ist der Rechner mit der Zeit aber nicht der eigene Rechner, dann braucht man das Icon (und das zugehörige Programm) auch nicht: Man kann den TimeWise Server dann aus der Autostart-Gruppe im Startmenü entfernen. Dadurch spart man zum einen Speicher (weil das Programm dann nicht läuft) und zum anderen hat man mehr Platz im Notifizierungsbereich.

Allerdings hat man dann auch das Icon nicht. Wenn nun der eigentliche Rechner der die Zeit verteilt aus irgend einem Grund nicht verfügbar ist - wie stellt man dann einen neuen Rechner ein?

Eigentlich kein Problem ... :-)

In der Systemsteuerung von Windows finden sich nämlich auch ein rotes 'D' - und das startet genau das gleiche Programm, aber eben nur für Konfigurationszwecke. Um also einen neuen Rechner einzutragen geht man einfach in die Systemsteuerung und benutzt dort das 'D' Icon um die Konfigurationssoftware zu starten.

Für die Demoversionen, gekaufte Vollversionen der Programme oder für Hochschulversionen braucht man das Icon übrigens auch nicht: Die Programme sind dort völlig identisch, laufen aber ganz ohne den Timeserver.




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