Thomas Wölfers Baustatik-Blog

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Lob von Kunden: Freut uns natürlich


Hin und wieder hört man ja man Telefon oder per Email das ein- oder andere Lob und das macht einem natürlich immer Spaß. Wir machen hier alle gerne was wir tun und wir glauben auch, das wir da ganz gut drin sind: Darum ist es schön, wenn das auch von Anwendern bestätigt wird.

Manchmal gibt es das Lob auch in schriftlicher Form und in solchen Fällen landet das dann natürlich auch auf unserer Webseite. Und zwar hier: https://www.die.de/anwender-rezensionen

Und damit ist natürlich klar: Wir haben nicht nur die beste Statiksoftware, sondern auch die besten Kunden.

Vielen Dank!


Erdbeben-Nachweise in der Baustatik


Die Baustatik kann die Bemessung für Erdbeben nach dem vereinfachten Antwortspektrumverfahren gemäß DIN 4149 durchführen. Dafür enthält sie einen Generator, die die benötigten Ersatzerdbebenlasten auf Basis eines vorhandenen Gebäudes und seiner Belastung erzeugt.

Dieses Video zeigt, was Sie für den Erdbeben-Nachweis tun müssen.



16 Jahre später


Mein Schreibtisch im April 2004:

Stand zwar in einem anderen Raum in einem anderen Gebäude (sogar in einem anderen Stadtteil, aber nur "knapp") – sah aber nicht sehr viel anders aus, als mein Schreibtisch heute.

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Die Boxen wurde kleiner, dafür sind 2 Telefone dazugekommen. Und es gibt Kamera und Micro: Tastatur und Maus sind jetzt kabellos – und der Apfelsaft wurde durch Wasser ersetzt.

Ansonsten: Alles wie immer – modern, eben. Smile


So fügen Sie einen Querschnittssprung in einen Durchlaufträger ein


Die Eingabe des Durchlaufträgers kann mit einer Schnelleingabe ("Wizard") erfolgen, Sie können den kompletten Träger aber auch manuell eingeben. Die wichtigste Eigenschaft ist dabei der Querschnittsabschnitt. Darüber legen Sie fest - und zwar feldübergreifend - an welcher Stelle im Träger welcher Querschnitt verwendet wird.

Was Sie tun müssen, wenn sich der Querschnitt nachträglich sprunghaft verändern muss, das erfahren Sie in diesem Video.



Ch-Ch-Ch-Changes


Wir stellen schon sehr lange Software für Statiker her, daher gab es auch schon mehrere komplette Programmfamilien von uns.

Die erste Variante entstand für MS-DOS: Das waren reine textbasierte Programme, denn Graphikkarten gab es eigentlich noch nicht. Die textbasierte Oberfläche konnte aber auch farbigen Text darstellen. Kurz darauf konnte man auch Mäuse verwenden. Und dank direkten Schreibens in den Bildschirmspeicher gab es kurze Aufbauzeiten der Bildschirme. Man hat beim Schreiben in den Bildschirmspeicher kein anderes Programm gestört – es lieg ja nur immer eines gleichzeitig.

Bildschirmkopie

In der nächsten Generation wurden diese Programme mit einer graphischen Oberfläche ausgestattet: Neben der reinen textbasierten Oberfläche gab es auch eine graphische Anzeige der Systeme, die man einschalten konnte. Und in dieser Anzeige konnte man dann auch kurze Zeit später die ersten Eingaben vornehmen – vornehmlich waren das Knoten- und Stäbe, die dann letztlich aber in den textuellen Tabellen landeten.

Dem folgten dann graphisch deutlich aufwendigere Programm: „Vollgraphik“, wie man damals sagte. Es gab zwar weiterhin eine textuelle Oberfläche für die Anzeige von Tabellen, aber eigentlich konnte man alle Daten bereits in einer graphischen Oberfläche erfassen. Die sah interessanterweise so aus, wie Windows 95 später aussehen würde – nicht zuletzt deshalb, weil wir die ersten Windows-Fonts und andere Teile des Windows SDK dafür verwendeten. So wurden beispielsweise die Dialogboxen dieser Programmgeneration mit dem Dialogbox-Editor des Windows SDK erstellt. Die Programme liefen aber trotzdem unter MS-DOS. Nur eben nicht mit im Textmodus.

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Dann kamen, zeitgleich mit Windows 95, die „XFEMily“ Programme. Erst nur XPLA und XRST. Kurz darauf viele weitere Programme, die unter Windows 95 betrieben wurden, aber auch noch viel länger unter Folgeversionen von Windows liefen: Noch heute sind diese Programme vereinzelt im Einsatz. Sollten Sie zu den Anwendern gehören, die diese Generation noch einsetzt: Bitte lassen Sie das. Steigen Sie auf die Baustatik um!

Die letzte Generation waren die .NET Programme, die mit einer neuen Windows-Bibliothek etwa ab dem Jahr 2000 entwickelt wurden und die heute als „Baustatik“ bekannt sind.

Bei allen Programmgenerationen waren auch Sprünge in der verwendeten Technologie beteiligt: Ganz am Anfang verwendeten wir Fortran, dann C, später C++ und schließlich eine Mischung aus C++ und C#. Vom reinen Single-Tasking Code (Nur ein Programm pro Computer gleichzeitig) veränderten sich die Programmstrukturen zunächst zum kooperativen Multitasking, dann zum reinen Multitasking unter Prozessen – bis hin zur Multi-CPU Unterstützung, die wir heute in der Baustatik haben.

Seit etwa 2000 verwenden wir da 2 Laufzeitsysteme, die sich natürlich im Laufe der Zeit verbessert, aber nicht grundlegend verändert haben: Das sind die C++ Laufzeitbibliothek und die .NET Laufzeit, inkl. Der .NET Bibliothek.

Jetzt steht ein neuer Technologiesprung ins Haus: Die .NET Bibliothek von Microsoft, die wir bisher verwendet haben, wird in Zukunft zwar noch gewartet, aber nicht mehr weiterentwickelt. In Zukunft setzt Microsoft auf eine Open-Source Implementierung von .NET, die auch unter anderen Systemen als Windows verfügbar ist. Zusätzlich wird es plattformabhängige Bibliotheken geben, die man zum Ansprechen spezieller nicht portabler Funktionen verwenden kann. Das ist, was bei uns passieren wird: Die Baustatik wird nicht unter Linux oder Apple verfügbar werden – dazu haben wir einfach zu viel Programmcode, der von den bei Windows zur Verfügung stehenden UI-Elemententen abhängig ist. Wir werden aber trotzdem den Wechsel zur neuen .NET Generation mitmachen – denn von der allgemeinen Entwicklung, die ja auch weitergeht, wollen wir nicht abgeschnitten sein.

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Trotz gleicher Programmiersprache(n) gibt es neben noch unklaren Problemen (gibt immer welche) auch schon ein paar klare: So gibt es zum Beispiel nicht mehr alle Kontrollelemente in der neuen Umgebung – ein wichtiges ist zum Beispiel das Element, mit dem wir alle Tabellen in der Baustatik abbilden. (Also: Auswahl von Material und Profile und die komplette Tabelleneingabe). Solche Dinge müssen umgestellt und zum Teil völlig neu gebaut werden. Das ist mehr Arbeit als man meinen mag: Wir werden versuchen den Ersatz schon die in die normale Baustatik einzubauen – an der Tabelle wird gerade gearbeitet und die „neue“ ist zumindest zum Teil schon „drin“.

Aber das ist eben nicht alles: Eine Datenbankschickt muss auch noch ersetzt werden, andere Kontrollelemente neben der Tabelle ebenso – was da sonst noch kommt, ist offen. Ich denke, dieser ganze Umzug wird zumindest den Rest des Jahres dauern.


Das sind die Änderungen die auf uns – und Sie – zukommen. Bei der Umstellung von der „alten“ auf die „neue“ Plattform werden wir auf jeden Fall eines machen: Wir werden den Support für 32bit CPUs fallen lassen. Darüber hinaus sollten Sie - mit etwas Glück – gar nichts von den Änderungen merken. Die 7 (!) 32bit Rechner, die zurzeit bei Kunden noch im Einsatz sind, die sind bis zum Ende des Jahres hoffentlich schon Geschichte.

Drücken Sie schonmal die Daumen, denn das wird noch spannend.

Danke für drücken. Smile


Kurzer Trick für den LayPLAN-Import


Beim Importieren von Daten aus LayPLAN werden ab Version 216 der Baustatik automatisch auch Materialien und Profile angelegt. Dieses Video erklärt, warum das eine praktische Sache ist.


Kurzes Zwischenupdate


Wir werden noch heute ein kleines Update veröffentlichen. Darin sind ein paar kleinere Probleme beseitigt, die nur ein Einzelfällen auftraten. Aber, es gab auch ein öfter auftretendes Problem im Zusammenhang mit Faltwerksanschlüssen. Falsch platzierte Anschlüsse konnten zu einem Programmfehler statt zu einer vernünftigen Fehlermeldung führen. Ab dem Update von heute Nachmittag (wird wie immer über automatische Updates verteilt) tritt das nicht länger auf.




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