Thomas Wölfers Baustatik-Blog

Interessante Bauwerke und Strukturen


Haben Sie mit unseren Statikprogrammen in letzter Zeit interessante Berechnungen angestellt? Eine Diplomarbeit geschrieben? Vielleicht auch einfach nur sehr umfangreiche Platten- oder Rahmentragwerke berechnet? - Ich möchte gern von Ihnen hören! Letztlich würde ich gerne eine kleine Sammlung interessanter Bauwerke aufstellen - mit einem Bild, und ein paar weiteren Angaben: So auch natürlich die des Ingenieurs oder Büros.

Bitte melden Sie sich einfach kurz bei mir per Mail oder einfach hier im Log per Kommentar.

Achso - und eh ich das vergesse: Würden Sie gern im Auszug aus unserer Referenz-Liste stehen? Bitte einfach per Mail melden... :-)


Wahre Geschichten: Die Programmierung der Kfz-Steuer


Ich hatte gestern abend ein interessantes Gespräch mit einer Dame die als Programmiererin für das Finanzamt arbeitet. Sie arbeitet in einem Team von 7 Personen die für die Programmierung der Kfz-Steuer zuständig ist.

Man stellt sich ganz unweigerlich die Frage: Was zum Henker gibts bei der Kfz-Steuer zu programmieren? Und genau das habe ich gestern abend auch gefragt. Die Antwort stellt zumindest eines klar: Der Verschwendung von Steuergeldern ist offenbar wirklich nichts entgegenzusetzen.

Die Sache ist: Die Kfz-Steuer ist eigentlich eine ganz einfache Sache. Wird das Auto angemeldet werden die Daten einmal erhoben - und damit hat sich die Sache eigentlich. Die Berechnung der Steuer ändert sich zwar hin- und wieder aufgrund verschiedener Parameter, und auch das Formular auf dem die zu zahlende Steuer ausgewiesen wird ändert sich hin- und wieder leicht, aber diese Aenderungen sind nur marginal. Nichts, was ein einzelner Programmierer mit 'C' oder C++ nicht auch an einem Nachmittag erledigen könnte. Letzten Endes sind das ja nur zwei Zettel.

Um genau zu sein: Die Gestaltung und Formatierung des Ausdruckes würde kein normaler Mensch 'programmieren' sondern eben einfach mit irgend einem Layout-Programm zusammenbasteln oder im schlimmsten Fall von Hand in HTML entwerfen. Aufwand: 10 Minuten.

Nur ist es eben so das beim Finanzamt eben alles anders ist: Statt die Dinge in einer Hochsprache oder mit einem Layout-Programm zu erledingen wird alles von Hand in Assembler (!) programmiert. Um den Ausdruck zu ändern wird kein Layout verändert, sondern es wird ein neuer Druckertreiber programmiert. Das ist ungefähr so, als würden Sie eine FEM-Berechnung mit 25.000 Elementen unter Verwendung von Papier und Bleistift durchführen.

Und so kommt es dann das da 7 Leute das ganze Jahr an einer Aufgabe arbeiten, die auch mit einer großzügigen Auslegung einfach nicht mehr als einen Mann-Monat in Anspruch nehmen sollte.

Es geht aber noch weiter: Diese Leute machen die Kfz-Steuer 'programmierung' für ganz Deutschland. Außer für NRW und Schleswig-Holstein. Da sitzen dann nochmal andere Leute, die genau das gleiche machen - nur ein bisschen anders. Es gibt natürlich keinen sinnvollen Grund dafür, weshalb zwei Bundesländer die Kfz-Steuer unbedingt gesondert abrechnen müssen - aber so ist es nunmal.

Das ist, ganz nebenbei bemerkt, auch der Grund dafür, weshalb die Kfz-Steuer in NRW und Bayern für das genau gleiche Fahrzeug gerne einmal unterschiedlich ausfällt: NRW und Bayern rechnen und runden ein wenig anders. Darum kommt am Ende eine leicht unterschiedliche Summe raus, beim Kfz-Steuer programmieren.


Ein paar interessante Zahlen von unserem Mailserver


Anzahl versendeter Mails seit Beginn der Messung: etwas über 4.000.000
Anteil von erkannter und gefilterter Spam bei eingehender Mail: etwa 12 %
Anzahl eingehender und unschädlich gemachter Viren pro Stunde: knapp 5
Anzahl bekannter Viren im Antiviruspaket: knapp 86.000

Sie haben doch hoffentlich einen Mailserver mit Antivirus-Filter? Oder zumindest ein Antivurs-Programm dessen Viren-Informationen regelmäßig erneuert werden?

Kostenlose Antiviren-Programme:


D.I.E. und die Downloads der Baustatik-Programme - welche Teile braucht man ?


Im Download-Bereich von www.die.de finden Sie ja immer die aktuellen Versionen aller unserer Statikprogramme zum download. Ich stelle aber hin und wieder fest, das die Art und Weise in der wir die Downloads da anbieten zu ein wenig Verwirrung führt. Ich will mal versuchen für ein wenig Entwirrung zu sorgen...

Im wesentlichen gibt es zwei unterschiedliche Arten von Downloads: Die Software als Einzelprogramme und das CD-Image, mit dem alle Statik-Programme auf einen Schlag heruntergeladen werden können. Mein Empfehlung vorweg ist die: Laden Sie immer nur das CD-Image herunter und sonst gar nichts.

Jetzt zur etwas ausführlicheren Erklärung. Im Download-Bereich finden sich Download-Möglichkeiten für alle Einzelprogramme der Statiksoftware, jedes Programm kann dabei einzeln heruntergeladen werden. Baustatik-Software Stück für Stück, sozuagen. Das ist ganz praktisch wenn man mit nur einem einzelnen Programm arbeitet, denn diese Downloads sind entsprechend klein. Dafür ist die Sache aber auch ein bisschen kompliziert, denn es gibt auch noch Komponenten die von mehreren Programmen verwendet werden. Und davon gibts außerdem noch zwei Sorten. Diese gemeinsam genutzten Komponenten aller Baustatik-Programme befinden sich in den Downloads 'Systempaket' und 'Basispaket'. Das Systempaket enthält gemeinsam genutzte Komponenten die von Microsoft stammen (und sich praktisch nie ändern), das Basis-Paket enthält gemeinsam benutzte Komponenten von uns - und die ändern sich hin und wieder einmal.

Um also ein einzelnes Programm zu installieren braucht man das 'Systempaket', das 'Basispaket' und eben das Programm. Gibt es ein Update, dann muss man hin- und wieder das Systempaket neu herunterladen - und eben das Programm.

Dummerweise ist es eben so, das diese 'gemeinsam' genutzten Komponenten eben genau das sind: Gemeinsam genutzt. Sie werden also von mehreren Programmen verwendet. Das hat eine gemeine Auswirkung: Wenn Sie ein Update von einem Programm installieren und in diesem Zuge auch das Systempaket aktualisieren, dann kann es passieren das ein anderes Programm - eins das sie nicht upgedatet haben - mit dem aktualisieren Systempaket nicht mehr läuft: Sie müssen dann also auch dieses andere Programm updaten, obwohl sich daran gar nichts geändert hat.

Und dann gibt es noch kleinere Patches die wir hin und wieder in Form von .ZIP-Dateien zur Verfügung stellen. Die muss man einzeln von Hand extrahieren und ins richtige Verzeichnis kopieren... :(

Wer sich also ganz sicher ist das er weiss was er tut, der kann natürlich das Update mit Einzelprogrammen, Basispaketen, Patches und allen Quer- und Zwischenbeziehungen durchführen.

Wer sich aber lieber mit interessanteren Dingen beschäftigt als mit dem Aufspüren irgendwelcher obskurer Fehler die aus einem Update hervorgehen, der verwendet einfach das CD-Image.

Im CD-Image (cd-rom.exe) befinden sich alle Programme, die Inhalte vom System- und Basispaket und alle Einzelpatches - und zwar in den richtigen, zusammen passenden Versionen. Das ist also die gerade aktzuellste Zusammenfassung der Software: Genau das, was Sie bei einem Update herunterladen und installieren sollten.

Und wo ich gerade beim Thema Updates bin: Es gibt einen separaten RSS-Feed für Ihren RSS-Reader mit dem Sie immer auf dem aktuellen Stand zum Thema Updates der Statikprogramme bleiben. :-) Den finden Sie hier rechts auf der Seiten bei den Kategorien.


Googles Mail-Service und der Datenschutz


Google will einen Webmail-Dienst anbieten. Der Clou an diesem Dienst: Als Anwender bekommt man 1 GB (!) Festplattenplatz. Das sollte das Problem mit überlaufenen Mailboxen für eine lange Zeit klären.

Natürlich springen in Deutschland sofort die Datenschützer herbei, denn Google will die Mails nach Stichworten untersuchen und kontextbasiert Reklame einblenden.

Laut Andreas Herrmann, Sprecher des Datenschutzbeauftragten des Landes Niedersachsen, ist die Sache so: Es ist unerheblich, ob eine E-Mail von einem anderen Menschen oder einer Maschine mitgelesen wird. Laut Herrmann verstößt die Sache auch dann gegen den Datenschutz wenn der Inhaber der Mailbox Googles Maßnahmen ausdrücklich zustimmt.

Man fragt sich auf welchem Planeten der Mann lebt. Nahezu jede Mail wird nämlich von einer Maschine gelesen - und auch auf Inhalte untersucht. Egal ob bei einem Webmail-Dienst oder bei ganz normalen Mails: Jeder, der einen Mailserver betreibt, in den ein Spam-Filter oder ein Antivirus-Programm eingebaut, ist hat einen Mailserver, der eben alle Mails liest - sie sogar lesen muss.

Würde es keine Antispam-Filter (und Antivirus-Programme) auf Mailservern geben, dann wäre eMail schon längst nicht mehr benutzbar.

Wenn aber Googles Mailservice in Deutschland aus Gründen des Datenschutzes nicht zu haben sein wird - bedeutet das, das auch Antispam und Antivirus Filter in Deutschland abgeschafft werden müssen?

Der Unterschied zwischen einem Mail-Dienst der Antispam-Filter hat und Google besteht als im Wesentlichen darin, das Google ausdrücklich sagt man werden die Mails maschinell lesen lassen, während klassische Maildienste davon ausgehen das diese Tatsache jedermann klar ist.

Warum das ein Grund dafür ist die Sache in Deutschland als unzulässig anzusehen ist mir auch mit viel gutem Willen völlig unklar.


MSDN hat jede Menge RSS Feeds


Wer Software entwickelt sollte mal das kürzlich neu gestaltete msdn.microsoft.com besuchen. Neuerdings gibt es für verschiedene Themen eigene 'Developer Center'. Um auf dem Stand der Dinge zu bleiben, kann man also einfach den RSS Feed für zum Beispiel C# und C++ abonieren.

Auch interessant: Der neue RSS-Feed für MSDN Subscriber downloads. Darin findet sich alles, was man mit einem MSDN Abo runterladen kann.

 


Stifte mit zwei Strichstärken


Auf der Options-Dialogbox von XPLA und anderen Programmen gibt es einen Reiter mit dem man die zu verwendenden Stifte einstellen kann. Ein Stift beschreibt dabei die Farbe, die Form (durchgezogen, gepunktet,...) und die Strichstärke. Allerdings kann man zwei Strichstärken einstellen. Warum ist das so?

Die eine Möglichkeit ist mit 'Strichstärke' beschriftet, die andere mit 'Drucken'. Das ist von der Namensgebung her leider ein bisschen ungeschickt - denn in wirklichkeit stellt man mit beiden Werkzeugen eine Strichstärke ein: Die eine ('Strichstärke') gilt für die Anzeige am Bildschirm, die andere ('Drucken') für die Ausgabe auf den Drucker.

Der Grund dafür ist der, das aufgrund der unterschiedlichen Technologien beim Drucken bzw. bei der Anzeige am Bildschirm unterschiedliche Einheiten für die beiden Ausgabemöglichkeiten verwendet werden: Im einen Fall geht es um 'Pixel' am Bildschirm - im anderen Fall um 'Pixel' auf dem Drucker. Die sind aber unterschiedlich große - je höher die Auflösung des Druckers ist, um so kleiner werden die Pixel.

Das führt dazu, das Sie einen Strich mit der Stärke '1' am Bildschirm meist prima sehen können - auf einem modernen Drucker aber fast nicht mehr erkennen können. Das ist der ganze Grund: Bei modernen Druckern müssen Sie einfach eine dickere Strichstärke eingeben können als bei älteren Druckern.


Studentenversionen: Warum man sie manchmal nicht bekommt


Von unserer Statiksoftware gibt es eigentlich keine Studentenversionen. Es gibt aber ganz normale Vollversionen mit allem drum und dran die man für Lern- und Lehrzwecke bekommen kann. Ganz umsonst. Es ist auch ganz egal ob man an einem Lehrstuhl beschäftigt ist, an einer Uni studiert oder eine Berufsschule besucht: Man kann die Software einfach so bekommen. Wie, das steht hier.

Eigentlich ist die Sache ganz einfach: Sie füllen das Formular aus und schicken es uns per Fax oder gelber Post. An dem Tag - spätestens am nächsten Arbeitstag - an dem Ihr Schreiben bei uns ist, gehen die Lizenzen an Sie raus.

Es scheint aber so zu sein das es einige Personen wirklich darauf anlegen, die Programme eben nicht zu bekommen. Für alle, denen das genauso geht: Hier die Liste der 5 wichtigsten Dinge die Sie tun müssen, um zu vermeiden, das die Lizenzen jemals bei Ihnen eingehen.

1. Geben Sie auf keinen Fall Ihren Namen, Ihren Vornamen und Ihre eMail-Adresse an. Das sind die einzigen Angaben die wir benötigen: Wenn Sie eine davon weglassen ist es schon recht sicher das Sie die Lizenzen nicht erhalten.

2. Wenn Sie eine eMail-Adresse angeben, dann geben Sie auf jeden Fall eine falsche Adresse an. Bevor Sie uns das Formular zusenden sollten Sie auf jeden Fall nochmals übrprüfen das die Adresse wirklich falsch ist. Wenn Ihnen keine falsche Adresse einfällt, verwenden Sie: GehtSie@nichts.an. Wenn Sie eine falsche Adresse angegeben haben ist sichergestellt, das die Lizenzen nie bei Ihnen ankommen - denn wir versenden die an die angegebene Adresse.

3. Machen Sie alle Angaben auf gar keinen Fall in Druckbuchstaben oder gar mit der Computertastatur am Bildschirm. Sie können das Bestellformular am Bildschirm ausfüllen und dann ausdrucken. Tun Sie das auf gar keinen Fall! Schreiben Sie statt dessen auf jeden Fall in Schreibschrift. Druckbuchstaben und Tastatur haben nämlich den großen Nachteil das man das Produkt davon entziffern kann. Wenn Sie also zufällig die richtige Mail-Adresse angegeben haben, dann können Sie durch die verwendung einer möglichst schlampig geschriebenen Adresse immer noch verhindern das irgendwas bei ihnen ankommt.

4. Wenn Sie eine richtige eMail-Adresse angegeben haben, dann stellen Sie sicher das das zugehörige Postfach von einem Spam-Filter bewacht wird das eingehende Mails sofort entfernt. Auf diese Weise ist sichergestellt das sie auch dann keine Lizenzen zu sehen bekommen wenn diese von uns zugestellt werden konnten. Wenn der Spam-Filter die eingehenden Mails in einen speziellen Spam-Ordner kopiert: Schauen Sie dort auf gar keinen Fall nach!

5. Wenn Sie nach einigen Tagen keine Lizenzen erhalten haben, dann rufen Sie auf jeden Fall eine unserer Niederlassungen an. Beschimpfen Sie dann einen Mitarbeiter und drohen Sie damit, Software von anderen Herstellern zu benutzen. Geben Sie dabei auf gar keinen Fall Ihren Namen an - ansonsten wäre es möglich das das Problem geklärt wird und Sie die Software doch noch bekommen.


Automatische Übersetzungen: Besser nicht


Der D.I.E. Mailserver ist mit einem prima funktionierenden Anti-Spam Motor ausgestattet. Jeden Tag filtert das Ding einige hundert (!) elektronische Reklamesendungen aus und wirft sie weg.

Hin und wieder kommt aber was durch. Und das sind dann meist echte Highlights - eben Mails, die von der automatischen Spam-Erkennung nicht als solche erkannt werden können.

Diese Mail von gestern möchte ich niemandem vorenthalten. Eines zeigt die Mail in aller Deutlichkeit: Automatischen Übersetzungsprogrammen sollte man nicht trauen. :-)


Sehr geehrte Damen und Herren Willkommen im Internationalen Konferenz
 
„Praktische Aspekte der Realisierung des Boden in der Ukraine (Besonderheiten, Probleme, Losungen)“
  Konferenzdatum: 11.- 15. Mai 2004
Veranstaltungsort: Ukraine, Autonome Republik Krim, Siedlung Liwadija 
  
Mit der Annahme des neuen Landcodes der Ukraine zur Masse nach rechts wurde erreichen die reale Moglichkeit der Investition
der Investitionen fur die ukrainischen und Auslandsgesellschaften
 


Soso. Zur Masse nach rechts. Da bin ich ja beruhigt.




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