Thomas Wölfers Baustatik-Blog

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So installieren Sie eine ältere Version der Baustatik


Die Baustatik hat einen Mechanismus für automatische Updates der das Programm immer auf dem aktuellen Stand hält. Sofern man den nicht abgeschaltet hat, bekommt man immer ganz automatisch die aktuelle Programmversion auf den eigenen Rechner. Welche Version man hat, kann man im Menü "Hilfe" unter "Info über" ermitteln. Im Bild ist das zum Beispiel Version 1.213.

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Manchmal möchte man aber zu einer älteren Version zurückkehren. Das passiert zum Beispiel dann, wenn man die aktuelle Version manuell installiert hat, aber der eigene Wartungsvertrag diese Version nicht mehr abdeckt. Ein anderer Grund wäre ein Fehler, der durch ein automatisches Update aufgetreten ist, und der von uns nicht sehr kurzfristig behoben werden kann. (Normalerweise passiert das, wenn es passiert, sehr schnell.)

Das geht folgendermaßen:

  • Automatische Updates in den Optionen ausschalten. (Ich empfehle, das auf jeden Fall nach der Notsituation wieder einzuschalten. )
  • Baustatik über Systemsteuerung deinstallieren.
  • Gewünschte ältere Version runterlanden und installieren. Alle alten Programmversionen finden Sie im Download-Archiv unter https://diesoftware.blob.core.windows.net/archiv/VERSION.zip – dabei müssen Sie VERSION durch die gewünschte Versionsnummer ersetzen: z.b. 212, wenn Sie Version 212 runterladen möchten.
  • Zum installieren: Das Setup-Programm aus dem ZIP extrahieren und ausführen. Danach sicherheitshalber den Rechner einmal neu starten.

Monatliches Update ab sofort verfügbar


Das monatliche Update der Baustatik wird ab sofort per automatischen Updates verteilt. Wer das Programm manuell herunterladen möchte, kann das über den Download-Bereich tun.

Alle Änderungen des Updates finden sich wie immer im Update-Protokoll. Hier die wichtigsten in Kürze:

  • Erhebliche Performance-Verbesserungen beim Durchlaufträger
  • Das Mauswerkzeug zum Messen von Längen kümmert sich nun besser um überlappende Texte.
  • Der Befehl 'Objekt aufteilen' ist nun auch im Kontextmenü von Faltwerksanschlüssen enthalten

Außerdem haben wir eine ganze Reihe an kleineren Problemen beseitigt, die nur in sehr vereinzelten Fällen auftraten.


Ausgabe von Randwerten erzwingen


Neu seit dem Mai-Update: Schon immer konnten Sie in der Ausgabesteuerung einschalten, ob zusätzlich zu den "normalen" Ausgabepunkten auch die Ergebnisse am Anfang und Ende eines Stabes ausgegeben werden sollten. Dabei konnten Sie das entweder ein- oder ausschalten. Also: Ergebnisse am Anfang und am Ende oder gar nicht.

Neu ist: Jetzt können Sie auch nur am Anfang oder nur am Ende erzwingen, was ausgegeben werden soll. Zu finden in der Ausgabesteuerung bei den Stab-Eigenschaften.

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So definieren Sie eine einfache Platte


Die Baustatik kennt eine ganze Reihe von Möglichkeiten, mit denen Sie Platten definieren können. Eine davon ist die Verwendung der eingebauten graphischen Werkzeuge. Dieses Video zeigt, wie Sie Ihre erste einfache Platte mit der Baustatik eingeben.



Hauptrichtung bei Brettsperrholz kenntlich machen


Schon beim definieren des Brettsperrholzes können Sie Hauptrichtung und Nebenrichtung der Hölzer sehen: Der Editor mit dem die Brettsperrhölzer geladen oder bearbeitet werden können, zeigt dies an.

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Die Einbaulage in der Platte oder Wand wurde aber bisher nicht visualisiert. Seit dem letzten Update geht das aber. Dazu müssen Sie die Option "Schraffieren wenn Brettsperrholz" einschalten.

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So verschmelzen Sie Faltwerkselemente


Aus zwei mach ein – oder auch aus drei oder noch mehr: Wenn man Teile einer Struktur mit mehreren Faltwerkselementen abgebildet hat und diese später dann wieder zu einem zusammenfassen will - geht das?

Natürlich geht das. Und das Video zeigt, was Sie tun müssen. (Hinweis: Ist einfach. )



So bekommt man ein richtige Rechnung für Azure


Ich bin ein großer Fan von vielen Dingen, die Azure so bietet (habe auch kleinere Beschwerden) und kann sagen: Finde ich phantastisch, empfehle ich jederzeit weiter.

Mit einer Ausnahme und das ist das Abrechnungssystem. Das dafür zuständige Team scheint noch nie im Leben eine Rechnung gesehen zu haben, scheint nicht zu wissen wofür die gut sind und kümmert sich auch ganz allgemein nicht besonders drum, das man da irgendwie vernünftig drankommt.

Zunächst mal gibt es da mindestens 3 Sorten monatliche Rechnungen und dafür existiert keine Zusammenfassung. Die eine Sorte ist die "Service" Rechnung (für die normalen Dienste, wie AppService, VMs, etc.), die zweite ist die "Marketplace" Rechnung (für Dinge die man über den Marketplace bezieht, also z.b. irgend ein FTP-SAAS) und die dritte die für "Support" (Wenn man Fragen loswerden will und damit nicht bei StackOverflow bleiben möchte.).

2 davon werden in der Liste der Rechnungen im neuen Portal aufgelistet. Die dritte nicht, die steckt irgendwo anders. Hab vergessen wo, nachdem ich den Developer-Support gekündigt hatte, weil ich einfach nicht in der Lage war, ohne größeren Aufwand eine Rechnung dafür zu bekommen. Sicher ist: Die Developer-Support Rechnung, die auch so doll versteckt ist, die wird nicht per EMail versendet. Da kann man die zugehörige Option so oft einschalten wie man will: Geht nicht.

Von den anderen beiden wurde zumindest bis vor kurzem auch nur ein per Mail versendet. Auch wenn die Option zum Versand per EMail eingeschaltet war. Dann bekam man eine Mail in der drin stand, man habe ja die Option zum Email-Versand ausgeschaltet.

Ich habe keine Ahnung warum es so schwer sein sollte, alle drei in ein Dokument zu verpacken und sowohl als Download anzubieten als auch per EMail zu verschicken, aber bei Azure kann man das einfach nicht.

Was auch schwierig ist: Überhaupt ein richtige Rechnung zu bekommen. So ein, wo in der ersten Zeile der Firmenname drinsteht, und darunter die Firmenanschrift. Für alle die, die auch damit kämpfen: Es geht so:

1.) Der Namen der Firma muss man im alten Portal bei seinem privaten Profil unter "Organization" eingeben. Das ist die Stelle mit "Edit Details", unter der lächerlichen Fließtext-Angabe der eigenen Anschrift. Den restlichen Teil der Anschrift fass man besser nicht an – ich habe keine Ahnung wofür der verwendet wird.

profile

2.) Die Anschrift der Firma trägt man bei der "Payment Method" im neuen Portal ein: Also zum Beispiel bei den Kreditkarten-Daten.

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Man muss also nur einfach in 2 völlig voneinander unabhängigen Webseiten, jeweils an 2 gut versteckten Stellen 2 nichts miteinander zu tun habende Datensätze bearbeiten – schon klappt es auch mit der Rechnung. (Sage ich hier unter Vorbehalt – denn das ist, was aus dem Support-Case rauskam, der sich gestern bei mir gelöst hat. Obs stimmt, das kann ich erst nach dem Erhalt der nächsten Rechnung wirklich nicht Sicherheit sagen.)

Ansonsten, wie gesagt: Ich mag Azure.


Details zu den Importoptionen bei der Lastweiterleitung


Mit der Lastweiterleitung der Baustatik können Sie Lagerkräfte aus einer Position als Einwirkung in einer anderen Position verwenden. Dabei können Sie mit den Importoptionen noch Einfluss auf die Details der Weiterleitung nehmen.

Von meiner Kollegin Frau Mittmann gibt es nun eine vierteilige Blog-Strecke, die diese Optionen etwas näher erläutert.


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Importierte Lasten in normale umwandeln


Mit der Lastweiterleitung in der Baustatik können Sie schöne Sache machen – der Kräfteverlauf zwischen mehreren Bauteilen wird dadurch wunderbar automatisiert.

Bei diesem Beispiel landen beispielsweise die Lagerkräfte von 4 Bauteilen aus mehreren Stockwerken letztlich in einem Durchlaufträger: (Wie die Zusammenhänge sind können Sie an der Weiterleitungs-Ansicht rechts oben erkennen.)

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Die im Zuge der Lastübernahme im Durchlaufträger angreifenden Kräfte sind grün markiert und einfach zu erkennen. Von Hand eingegebene Einwirkungen haben eine andere Farbe.

Ändert sich nun etwas in den Stockwerken drüber, können Sie auch die Einwirkungen im unteren Durchlaufträger vollautomatisch aktualisieren lassen, manuell daran vorgenommene Änderungen bleiben erhalten. Das ist ja für die Baustatik nichts neues und schon seit geraumer Zeit verfügbar.

Nun gibt es aber manchmal den Fall, das man die Weiterleitung völlig deaktivieren möchte: Die im Durchlaufträger vorliegenden Einwirkungen sollen von der Lastübernahme völlig entkoppelt werden. Sich also so verhalten, als wäre sie von Hand eingegeben wurden.

Das geht seit dem letzten Update, und zwar mit einem Befehl aus dem Objektmenü der Lastimport-Objekte: "Löschen, außer den Einwirkungen".

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Der Befehl tut folgendes: Das Lastimport-Objekt wird gelöscht, aber die aus diesem Objekt entstandenen Einwirkungen nicht. Normalerweise werden die beim Löschen mit entfernt. Statt dessen werden die in diesem Fall in ganz normale Einwirkungen umgewandelt. Es gibt dann also keine Lastübernahme mehr und Änderungen oberhalb des Trägers haben keine Auswirkungen mehr auf die Daten im Träger. Optisch sieht das dann so aus:

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Man sieht: Weiterleitungs-Ansicht ist leer und die Einwirkungen sind wie normale Lasten gefärbt.

Rückgängig machen können Sie das auch – und zwar so wie immer: Entweder mit "Undo" oder mit der Versionskontrolle.


So bearbeiten Sie Navigationspunkte


Eine Frage die ich öfter höre ist: "Gibt es einen Befehl zum bearbeiten von Navigationspunkten? Ich muss da noch ein Lager reintun.". Und die korrekte Antwort ist: Nein, es gibt keinen Befehl zum bearbeiten von Navigationspunkten.

Aber das, was man eigentlich will, kann man trotzdem leicht erreichen.

Wenn Sie sich mal vorstellen, was so ein Befehl tun würde, dann sieht das in etwa folgendermaßen aus:

  • Man muss den zu bearbeitenden Navigationspunkt auswählen und "bearbeiten" drücken.
  • Das öffnet ein (graphisches) Fenster, das den aktuellen Inhalt des Navigationspunktes anzeigt.
  • Jetzt kann man irgendwie zusätzliche Elemente in das Fenster hinzufügen.
  • Und schließlich schließt man Fenster und speichert vorher die Änderungen.

Tja, und genau das kann man auch einfach so machen. Es gibt nur keinen Befehl, der diese Arbeitsschritte unter dem Text "Navigationspunkt bearbeiten" zusammenfasst.

Das Video zeigt nochmal Schritt für Schritt, was Sie tun müssen:





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