Thomas Wölfers Baustatik-Blog

Einführung in die Baustatik


Wir haben nun einen wunderbaren neuen Einführungskurs in Videoform für die Baustatik fertig gestellt. Alle “alten” Einführungsvideos haben wir entfernt. Der Kurs läuft knapp 90 Minuten und in dieser Zeit lernt mal alle Grundlagen, die für die ersten Projekte mit der Baustatik notwendig sind.

Gedacht ist der Kurs für Neueinsteiger in die Baustatik – ganz egal, ob Sie ein neuer Kollege bei einem unserer Kunden sind, sich zum ersten Mal mit der Baustatik für Ihren Betrieb auseinandersetzen oder ob Sie unsere Statiksoftware für Ihr Studium einsetzen möchten: Bei diesem Einführungskurs sind Sie richtig.

Den Kurs finden Sie hier auf unserem Server.


Typische Rattenschwänze


Eigentlich wollte ich nur ein Video auf unserem Server veröffentlichen, bei dem man in einem Inhaltsverzeichnis direkt an “interessante” Stellen springen kann. War alles fertig, zumindest in der Videoproduktions-Software. Sollte also kein Drama werden. Dann ist folgendes passiert:

  • Produktionssoftware stürzt beim produzieren dauernd ab. Der Support ist zwar willig, aber in den USA, darum dauert mir das alles zu lange und ich suche Alternativen.
  • Alternative: Hochladen auf YouTube, da kann man auch “anklickbare” Inhaltsverzeichnisse anlegen. Das Video ist lang (2 GB) und aus unbekannte Gründen dauert das hochladen ewig. Nach dem hochladen braucht YouTube nochmal ewig fürs aufbereiten. Dann (etwa 2 Stunden nach beginn des Arbeitsschrittes) Fehlermeldung: “Das Video wird entfernt, weil es zu lang ist.”
  • OK. Teil das Video in 2 Teile. Stelle dabei fest: Beim zusammenschieben des Inhaltsverzeichnisses werden die Zeitmarker NICHT mit verschoben. Also herausfinden, woran das liegt. Problem korrigieren.
  • Jetzt also 2 Videos produzieren und hochladen. Nachdem das 2. noch lädt aber das 1. fertig ist: Festgestellt, das der Hochladeprozess IN DEN FALSCHE ACCOUNT hochlädt. Darum auch die Fehlermeldung beim 1. Versuch, denn mein privater Account darf nur “kurze” Videos haben, der Firmen-Account aber auch lange.
  • OK. Also Aufteilung des Videos rückgängig gemacht. Dabei festgestellt, das ganz vorne ein leerer Kommentartext drin ist. Den entfernt.
  • Herausfinden, wie man sich für das hochlade-Tool beim einen Account ab- und beim anderen anmeldet. Komplettes Video hochladen.
  • Diesmal geht es schnell und nach 30 Minuten ist das Video sichtbar! Hurra!
  • Der “leere” Kommentartext erscheint mit verdächtig zu sein. Ich versuche nochmal, die “nicht-youtube” Variante zu produzieren, eben ohne den leeren Kommentartext drin: Hurra! Jetzt gehts"!
  • Also Video nach Azure kopiert und auf unserer Webseite zusammen mit Inhaltsverzeichnis eingebunden.
  • Wird zwar alles angezeigt, aber DAS INHALTSVERZEICHNIS FUNKTIONIERT NICHT. Lokal auf meinem Rechner gehts, aber wenn das Video aus Azure Blog Storage kommt kann man nichts anklicken. Egal was man klickt – das Video springt IMMER an die erste Position.
  • Herausgefunden: Aus unklaren Gründen werden neue Blog-Storage Accounts mit einer Version angelegt, die keine Seek-Operationen bei Videos kann. Man braucht eine neuere Version.
  • Das Tool zum umstellen der Version im Portal gesucht. GIBT ES NICHT.
  • Man muss entweder ein Client-Programm schreiben, oder die Cloud-Shell verwenden.
  • OK. Starte Cloud-Shell. Geht nicht: Es fehlt Storage dafür.
  • Den kann man nicht anlegen, weil ein Zertifikat fehlt. Nach lautem Fluchen und anderen hilfreichen Operationen geht das dann irgendwann.
  • Habe eine Cloud-Shell. Will die Version ändern, Powershell-Befehl dafür gesucht.
  • Befehl gefunden: Jetzt herausfinden, wo man die Parameter dafür bekommt. Zunächst braucht man einen Context.
  • Befehl zum herstellen eines Kontext gefunden. Aber, wo speichert man den. Mit Cloud-Shell auseinandersetzen um herauszufinden, wie man da Objekte speichert.
  • Herausgefunden.
  • Version verändert. Video klappt jetzt auch mit Inhaltsverzeichnis.
  • Hurra!

“Wilde” Lastweiterleitungen


In der Baustatik haben Sie ja zusätzlich zur Möglichkeit, einfach Ihre Strukturen komplett räumlich zu rechnen, auch die Option, einfach die Auflagerkräfte aus einer Position als Einwirkung in einer anderen Position anzusetzen. Wir nennen das die “Lastweiterleitung”.

Und bei der gibt es im Prinzip keine Einschränkungen – wie genau weitergeleitet wird, das visualisieren wir mit einer entsprechenden Graphik.

Und manchmal verblüfft mich diese Graphik – wie zum Beispiel bei dieser Weiterleitung:

lastweiterleitung


Eigenschaften abgreifen


Eine Funktion, nach der wir hin und wieder gefragt werden, ist eine zum "Eigenschaften abgreifen". Dabei soll ein Objekt die Eigenschaften eines anderen bekommen - natürlich nur selektiv.

So eine Funktion haben wir nicht, aber, wir haben was anderes - das meiner Ansicht nach auch deutlich besser ist. Die Idee ist, das Sie einfach das vorhandene Objekt kopieren und dann nur noch die Eigenschaften ändern, die sich unterscheiden. Es gibt 2 unterschiedliche Arten dies zu erreichen und dieses Video zeigt Ihnen beide.

tipp-eigenschaften-abgreifenVideo abspielen


Das September-Update ist da


Das monatliche Update der Baustatik ist ab sofort verfügbar. Alle Details zum Update finden sich wie immer im Update-Protokoll. Das Update enthält unter anderem 2 ganz hilfreiche Erweiterungen,  die man aber auf den ersten Blick nicht findet. Darum habe ich ein kleines Video produziert, das diese beiden Dingen zeigt. Vorab: Es geht um eine schnellere Umschaltmöglichkeit für die Ergebnisdarstellung und um eine Vereinfachung für die Navigationspunkte.

Das Video finden Sie hier: Neuerungen im September-Update der Baustatik.


Statiksoftware unter MacOS auf einem Apple-Rechner betreiben


Unsere Baustatik ist ein reines Windows-Programm und kann nicht unter MacOS – dem Betriebssystem von Apple – betrieben werden. Da sind wird aber keine Ausnahme. Um genau zu sein: Mir ist kein einziges ernst zu nehmendes Statikprogramm für den deutschsprachigen Markt bekannt, das mit MacOS betrieben werden kann.

Jetzt ist es aber so, das die Apple Hardware schon in einigen Büros verwendet wird – ich höre hin- und wieder das Argument, diese Geräte seien “hübscher”.

Wie aber betreibt man dann Windows-Programme wie die “Baustatik” auf solchen Computern? Gut das Sie fragen, denn rein zufällig habe ich gerade eine kleine Liste dazu zusammengestellt.

3 1/2 Wege, um Statik-Programme unter MacOS zu nutzen

1) Mit einer virtuellen Maschine

Eine VM ist ein durch Software simulierter Computer, der als “Anwendung” innerhalb des eigentlichen Betriebssystems läuft. Sie haben also ein Programm das unter MacOS läuft und so tut, als wäre es ein Stück PC-Hardware. In dem können Sie dann Windows installieren. So eine virtuelle Maschine ist zum Beispiel VirtualBox ( https://www.virtualbox.org/ ). Eine ausführliche Anleitung wie man das installiert finden Sie hier.

Meine Meinung: Funktioniert gut. Als Plus der gleichzeitige Betrieb von Apple und Windows-Programmen, dafür verliert man unter Windows aber zum Teil erheblich an Performance.

2) Bootcamp

Bootcamp ist bei MacOS beigepackt. Dabei handelt es sich im wesentlichen um einen Satz an Treibern und ein Installationsprogramm, das es dem Mac ermöglicht, so zu booten, als wäre er eine PC-Hardware. Wenn man den Mac per Bootcamp startet, dann kann man sich entscheiden, ob man MacOS oder Windows booten möchte. Es läuft also nicht beides gleichzeitig, aber man kann beide Welten auf der gleichen Hardware verwenden.

Eine Anleitung zu Bootcamp finden Sie hier bei Apple.

Meine Meinung: Funktioniert gut. Performance prima. Leider eben kein gleichzeitiger Betrieb von Apple und Windows-Programmen.

3) Wine / CrossOver Mac

Wine ist ein “Windows Emulator” und CrossOver ist eine “hübsche” Verpackung dafür, die man aber eigentlich nicht braucht. Der Vorteil davon: Er stellt die Windows API unter MacOS in Software zur Verfügung – Sie brauchen also keine Windows-Lizenz, wenn Sie Wine zu Betrieb von Windows-Programmen verwenden. Der Nachteil: Die API ist nie wirklich vollständig und nie wirklich 100% kompatibel.

Meine Meinung: Funktioniert nicht. Hat auch noch nie funktioniert. Zumindest nicht mit der “Baustatik”.

3 1/2) Remote Desktop

Bei “Remote Desktop” handelt es sich im Wesentlichen um eine Client-Software, die per “RDP” (Remote Desktop Protocol) mit einem Windows-Rechner kommuniziert. Der Client sammelt die Eingaben (Maus, Tastatur) am Host-System (das, vor dem Sie sitzen) ein und schickt die ans Windows-System. Die Ausgabe (Bildschirm) des Windows-Systems wird im Fenster des RDP-Clients angezeigt. Im Prinzip so ähnlich wie Team-Viewer.

Der benötigte Server-Teil ist in Windows eingebaut und Sie können sich von jedem Rechner, für den Sie einen RDP-Client bekommen, damit verbinden. Es gibt auch einen MacOS und zwar hier.

Meine Meinung: Funktioniert. Hat aber 2 Nachteile. Zum einen brauchen Sie dann 2 Rechner – das macht also nur Sinn, wenn der “Windows” Rechner sowieso zum Beispiel im Server-Raum steht (also VM?). Zum anderen geht die Sache mit den mehreren Monitoren damit nicht. Darum ist das meiner Ansicht nach bestenfalls eine Notlösung.


So legen Sie zusätzliche Stellen für die Ausgabe von Ergebnissen fest


Die Baustatik legt normalerweise vollautomatisch eine sinnvolle Menge an Punkten fest, an denen die Ergebnisse der Berechnung angezeigt werden. Sie haben aber die Möglichkeit, zusätzlich manuelle Stellen festzulegen, an denen Ergebnisse ausgegeben werden sollen. Das geht ganz einfach. Dieses Video zeigt wie.


tipp-ergebnispunkteVideo abspielen

Es gibt ein neues “rotes D”


Unser neues Logo ist ja quasi schon überall sichtbar – falls Sie das verpasst haben sollte, es sieht so aus:

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Aber weil man an verschiedenen Stellen auch leicht unterschiedliche Darstelllungen, Abmessungen und Seitenverhältnisse braucht, gibt es das auch noch in ein paar leicht anderen Geschmacksrichtungen.

Auf verschiedenen Social-Media Seiten erscheint das Logo darum in dieser Form:


app-weisser-hintergrund

Das ganze gibt es auch noch in einer noch etwas weiter vereinfachten Form, speziell für Stellen, an denen Profilbilder benötigt werden. Und da sieht das dann so aus:

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Allerdings ist die wohl wichtigste Variante, speziell für Freunde und Anwender der Baustatik, das “rote D” Icon, das nun seit über 25 Jahren für den “DIE Timeserver” steht und in der Windows-Statusleiste zu sehen ist. (Und auch einigen andere der älteren Programme und der neueren Werkzeuge verwenden dieses Icon.).

Auch dieses Icon sieht in Zukunft anders aus, und zwar so:

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Also nicht erschrecken, wenn Ihre “rotes D” in Zukunft plötzlich einer kleiner Buchstabe ist, statt der gewohnte große.


So tragen Sie Ihre Anschrift in unsere Word-Vorlagen ein


In der Baustatik gibt es viele Möglichkeiten, die Berechnungen ausgeben zu lassen. Eine davon ist die Ausgabe als Word-Datei und um das einfach zu machen, schicken wir eine ganze Reihe an vorkonfigurierten Word-Vorlagen mit. In diesem Video lernen Sie, wie Sie in so einer Vorlage Ihre eigene Anschrift und Ihr eigenes Logo eintragen können.


tipp-word-anschriftVideo abspielen



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