Thomas Woelfers Baustatik Blog

Baustatik-Software und was sonst des Weges kommt

IoT–was ist das ?

In letzter Zeit taucht immer wieder die Abkürzung „IoT“ auf – die steht für „Internet of Things“, also das „Internet der Dinge“.

Dabei geht es im Wesentlichen darum, das immer mehr Geräte mit Kleinstcomputern ausgestattet werden, die dann per Internet miteinander sowie zugehörigen Servern kommunizieren um ihre Dienste durchzuführen.

Ein seit 15 Jahren immer wieder angeführtes Beispiel ist der Kühlschrank mit IP-Adresse (Gibt’s tatsächlich) - aber auch Geräte wie Telefone, Stereoanlagen, Heizkörperthermostate und Glühbirnen gibt es in vernetzten Varianten.

Diese Geräte sind hilfreich und schön – ich will das gar nicht verteufeln: Habe selbst Sonos, Tado und ähnliches. Trotzdem ist natürlich eine vernünftige Menge an Misstrauen angebracht. Immerhin sammeln diese Geräte alle fröhlich Daten und senden die an ihre Meister. Und ob dabei verschlüsselt wird und wie diese Daten dann weiter verwendet werden ist natürlich immer so eine Sache.

Immer wenn man sich so ein Gerät anschafft, muss man sich an den einen wichtigen Satz erinnern:

Das „S“ in „IoT“ steht für „Sicherheit“

Änderungen an den Systemanforderungen

Im Laufe dieses Jahres – der genaue Zeitpunkt ist noch nicht geklärt – werden wir eine Veränderung an den Systemanforderungen für den Einsatz der Baustatik durchführen.

Dafür gibt es einen guten Grund: Von Microsoft gibt es eine neue Version des .NET Frameworks und diese neue Version bringt Funktionen mit sich, die wir sehr gern an unsere Kunden weitergeben möchten. Hauptsächlich geht es dabei um den Support für High-DPI, also hochauflösende Monitore bzw. Graphikkarten.

Man kann die Baustatik zwar mit solchen Geräten einsetzen, allerdings klappt die Skalierung einiger Elemente manchmal nicht richtig und teilweise werden Elemente im Benutzerinterface auch schlicht unscharf. Das hat damit zu tun, dass die Benutzerschnittstelle des kompletten Betriebssystems bei hochauflösenden Monitoren skaliert werden muss: Würde man dies nicht tun, könnte man nichts mehr lesen – die Buchstaben und Icons wären einfach zu klein dafür.

Das neue .NET Framework bietet nun endlich eine verbesserte Unterstützung für hohe Auflösungen: Und die wollen wir nutzen.

Allerdings kann man das neue Framework nur bei einigermaßen aktuellen Betriebssystemen verwenden. Dies sind:

  • Windows 7 mit Service Pack1
  • Windows 8.1
  • Windows 10 ab dem Anniversary Update (RS1)

Bisher unterstützen wir auch noch Windows 8 und Windows Vista mit dem neuesten Service-Pack: Kunden die diese Betriebssysteme verwenden sollten sich nun wirklich daran machen, auf aktuelle Windows-Versionen umzusteigen: Irgendwann im Laufe dieses Jahres werden wir keine Updates für diese Betriebssysteme mehr anbieten. Wenn Sie einen Kollegen kennen, der noch so etwas altes einsetzt: Bitte ein bisschen in die richtige Richtung schubsen Smile

Dokumente mit der Baustatik versenden

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Mit der Baustatik konnten Sie das aktuelle Dokument schon immer ganz einfach versenden: Dazu gibt es einen eigenen Befehl im “Datei” Menü. Der Sinn der Sache ist es, das Versenden von Dokumenten für den Support zu vereinfachen.

Nun ist es aber so, dass dieser Versand – so wie die gesamte Telemetrie – im Normalfall anonym versendet wird. Das bedeutet auch, dass wir den Kunden der das Dokument versendet gar nicht kontaktieren können. Nachdem dies aber der Sinn der Sache ist, konnte man an anderer Stelle (Im Hilfe-Menü) Kontaktdaten eingeben: Wurden die eingegeben, dann wussten wir auch, wer das Problem hat – und konnten helfen.

Das wiederum hat an anderer Stelle zu Verwirrung geführt: Einige Kunden waren plötzlich überrascht, das wir wir ihre Kontaktdaten zu einem versendeten Dokument hatten.

Ab dem letzten Update zeigen wir die Kontaktdaten darum auch auf dem Dokument-Versenden-Fenster an: Ich hoffe, dadurch wird die Sache etwas klarer. Smile

Das monatliche Update der Baustatik ist ab sofort verfügbar

Alle Details zum Update der Baustatik  finden sich wie immer im Update-Protokoll auf unserem Webserver. Hier die wichtigsten Änderungen in der Übersicht:

  • Wenn man die Versionskontrolle zu speichern der verschiedenen Dokumenten-Versionen verwendet, und mehrere alte Dokument-Versionen entfernen wollte, war das zum Teil recht langsam. Die Sache ist nun deutlich schneller.
  • Man kann nun beliebige Objekte über die Zwischenablage nach Excel kopieren.
  • Bei einer eingestellten Display-Vergrößerung wurde die Skalierung beim aktivieren der Echt-Ansicht auf 100% gestellt. Das passiert nicht mehr.
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  • Beim Export nach VCMaster war die Tabelle der Windbelastung (im Dach) etwas zu breit. Jetzt passt sie auch bei dieser Export-Variante.

…. übrigens: Schon ein Baustatik Roadshow-Ticket gesichert?

Soziale Netzwerke

Wird sind ab sofort auch auf ein paar sozialen Netzwerken vertreten. (XING hängt noch etwas hinterher, darum geht der Link zu meinem privaten Account, statt zur Gruppe für D.I.E.).

Und zwar hier:

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So kopiert man Eingabedaten nach Excel

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In der Baustatik konnte man die Eingabedaten (und auch die Ergebnisse) schon immer nach Excel exportieren: Dazu muss man nur die ganze normale Ausgabe ins Spreadsheet exportieren. Will man nur die Eingabedaten haben, dann schränkt man die Ausgabe eben auf die Eingabewerte ein.

Das ist oft hilfreich, hat aber 2 kleine Nachteile:

  • Man muss die Ausgabesteuerung dazu bemühen und
  • Man erhält nur die echten “Eingabedaten”, aber keine berechneten Eigenschaften dieser Daten. Dazu zählt zum Beispiel die Resultierende bei Lasten und auch der Ort dieser Resultierenden

Ab dem nächsten Update geht das einfacher, und man kann dann auch die berechneten Eigenschaften ganz einfach kopieren. Und zwar über die Zwischenablage. Und das geht so:

Zunächst wählt man die Daten aus, die man gerne hätte. Das geht auf alle bekannten Arten, zum Beispiel durch die Auswahl der entsprechenden Tabelle in der Tabellen-Ansicht:

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Die kopiert man dann in die Zwischenablage:

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… und das wars schon: In Excel fügt man das ganze dann einfach wie gewohnt in eine Tabelle ein. (Siehe Bild oben).

Microsoft Developer MVP

Ich war ja viele Jahre lang Microsoft Developer MPV – nachdem ich in dem Bereich aus zeitlichen Gründen nicht mehr so aktiv bin, bin ich das jetzt nicht mehr. Es gibt aber ein neues Programm für MVPs “in Rente”: rMVP. Dazu kam heute mein Abzeichen Smile

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Kommende Attraktionen

Nachdem wir den großen Berg der Lastweiterleitung in der Baustatik vollständig abgearbeitet haben (mal abgesehen von Kleinigkeiten, die wir wie immer im Laufe der Zeit Stück für Stück einarbeiten werden), gibt es momentan 2 größere Themen bei der Entwicklung: Ich fürchte allerdings, beides wird im nächsten Update noch nicht zu sehen sein. Folgendes wird gerade gebaut:

  • In in die Baustatik integrierter Ersatz für die alten Stahlbeton-Querschnittsprogramme
  • Ein Speziallösung für in der Schweiz zu berechnende Schutzräume

Mehr dazu demnächst ….