Thomas Wölfers Baustatik-Blog

Thomas Wölfers Baustatik Blog

Die Versionsverwaltung in der Baustatik


Meines Wissens hat das kein anderes Statik-Programm zu bieten: Die eingebaute Versionsverwaltung. Damit kann man immer auf alle jemals gespeicherten Versionen eines Dokumentes zurückgreifen – egal, wie lange das her ist. Und damit das geht muss man folgendes tun: Nichts – denn die Sache erfolgt nicht nur automatisch, sondern auch völlig transparent. Alle Versionen verbleiben in der gleichen Eingabedatei – speziell separat und unter einem anderen Namen gespeicherte Daten sind nicht notwendig.



Kleines Problem mit dem Baustatik-Update-Hinweis


Bei mindestens einem Kunden gab es ein Problem mit dem Baustatik-Update-Hinweis Programm. Das äußert sich so, das bei jedem Start der Baustatik eine Fehlermeldung dieses Programms angezeigt wurde: Ansonsten wird die Arbeit mit der Baustatik nicht beeinflusst. Wenn diese Fehlermeldung auch bei Ihnen auftritt, können Sie die auf folgende Art loswerden:

  • Diese ZIP-Datei runterladen: BaustatikUpdateHinwies.zip
  • Die Darin befindliche BaustatikUpdateHinweis.exe extrahieren
  • Die vorhandene Datei damit überschreiben. De vorhandene Datei befindet sich unter: C:\Program Files (x86)\D.I.E. Software GmbH\Baustatik\runtime\tools

Hilfe–die XFEMily Programme sind weg


Situation wie folgt: Der Rechner ist neu aber das “gestern” aus dem Internet runtergeladene Update für die Baustatik ist noch auf dem USB-Stick: Also einfach installieren und weiterarbeiten… Aber leider: Nach der Installation sind die XFEMily-Programme nicht da – es findet sich nur die “Baustatik” im Start-Menü von Windows. Was ist los?

Eigentlich ist es so gedacht, dass man die Erstinstallation der Baustatik Software mit der CD durchführt. Denn auf der CD sind die Informationen gespeichert, ob es sich um eine Kauf- oder eine Work&Cash-Version handelt, und ob die Xfemily-Programme installiert werden sollen. Zudem installiert das Installationsprogramm von der CD automatisch die Lizenzen. Installiert man nur das Update aus dem Internet, dann untersucht das Installationsprogramm die vorliegende Installation und installiert XFEMily und TimeServer gleich mit – aber dazu muss man eine vorliegende Installation haben. Hat man die nicht, gibt es auch keinen TimeServer und keine alten Programme. Das kann man aber natürlich korrigieren, und zwar so:

Wenn Sie die CD zur Hand haben können Sie die Baustatik Software deinstallieren und nochmal von CD installieren. Das Update auf die aktuellste Version erfolgt dann nach dem nächsten Neustart des PC automatisch innerhalb von ca. 10 Minuten. Dann sollten TimeServer und Xfemily Programme auch da sein. Das ist der einfachste Weg und den empfehle ich auch zu verwenden.

Für fortgeschrittene Anwender ist es jedoch auch möglich das Installationspaket, welches man von www.die.de/downloads herunterladen kann für die Erstinstallation zu nutzen:

Wenn die Baustatik Software bereits ohne CD installiert wurde, muss man die Software als erstes deinstallieren.

Bevor dann mit der Installation begonnen wird müssen Sie im selben Ordner wie die runtergeladene setup.exe einen Ordner namens „lic“ anlegen.

Wenn Sie Xfemily Programmen installieren wollen, erzeugen Sie in dem Ordner lic eine Datei mit dem Namen „kunde.txt“ .

Um Work&Cash zu verwenden legen Sie im Ordner lic eine Datei namens „timewise.tag“ an. (Der Inhalt der Dateien ist jeweils egal, aber die Dateierweiterung muss .tag sein, das kann man nur eingeben wenn bei Windows die Dateierweiterungen nicht ausgeblendet werden. Wenn diese Datei vorhanden ist wird das Programm XTimeWiseServer.exe in den Windows Autostart Ordner eingetragen.)


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Damit das geht, muss man die Dateierweiterungen einblenden. Bei Windows 10 geht das so:

clip_image002[5]

Danach kann man “ganz normal” installieren, und bekommt im Zuge der Installation auch die alten Programme und den TimeServer. Gegebenenfalls muss man danach dann noch die Lizenzen installieren.


Geometrie-Operationen nun mit Vorschau


Seit dem letzten Update haben alle Geometrie-Operationen (Verschieben, Rotieren, Spiegeln) eine Vorschau: Dabei wird das Resultat der Operation schematisch bereits bei der Eingabe der Parameter eingegeben. Sie können die Auswirkungen der Operation also schon sehen, während Sie noch angeben, was eigentlich passieren soll. Das macht das finden der "richtigen" Parameter natürlich viel einfacher.

Im Bild sieht man beispielsweise, die beiden Kopien der ausgewählten Elemente - nur als Schema, aber genau genug, um die Richtigkeit überprüfen zu können.


Teilnahmeurkunden: So sehen sie aus


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Unsere neuen Teilnahmeurkunden sind da, und so sehen sie aus: Schicke Sache. Bekommt man für die Teilnahme an einer Schulung oder Weiterbildung bei uns im Haus. Und natürlich auch bei Schulungen die wir außer Haus durchführen..


Das monatliche Update ist nun verfügbar


Wie immer wird das Update bei Ihnen automatisch installiert, sofern Sie nicht selbst Maßnahmen dagegen unternommen haben. Alle Details zum Update finden sich wie immer im Update-Protokoll.

Zunächst mal: Dies ist ein umfangreiches Update, und wie immer erhalten alle Kunden mit Work&Cash Vertrag alle neuen Funktionen völlig kostenlos. Im Update sind auch bereits viele Anregungen die wir auf der Roadshow erhalten haben eingearbeitet worden. Hier die wichtigsten Neuerungen:


Von der FEM-Scheibe in eine FEM-Platte konvertieren


Ein Kunde hatte heute das Problem, das er eigentlich eine Platte eingeben wollte, aber bei der Dokumenten-Auswahl den Typ “Scheibe” ausgewählt hatte. Nun sind unsere Programme in der Bedienung wirklich sehr ähnlich und so wurde der ungewollte Dokumenten-Typ erst bemerkt, als die Geometrie bereits erfasst war. (Spätestens bei der Last-Eingabe bemerkt man den Irrtum natürlich, aber dann ist die Arbeit für die Geometrie ja schon investiert.)

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Was kann man tun? Eine “echte” Konvertierung einer Scheibe in eine Platte ist nicht vorgesehen – das ist ja auch eher ein “ungewöhnlicher” Fall. Man kann sich aber behelfen, und das geht so:

  • Im ersten Schritt exportiert man die Scheiben-Daten nach DXF. Das geht über Datei –> Exportieren
  • Dann legt man ein neues Platten Dokument
  • In diesem importiert man dann die zuvor exportierten Daten. In Rahmen dieses Export-Vorganges kann man dann auch ein Vertauschen der Ebenen/Achsen anstoßen und so werden aus den X/Z-Koordinaten die gewünschten X/Y Angaben.

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Als Ergebnis bekommt man dann Hilfslinien und Hilfspunkte, aus denen man mit den graphischen Werkzeugen im Programm recht schnell wieder die echte Platten-Geometrie definieren kann.