Thomas Woelfers Baustatik Blog

Baustatik-Software und was sonst des Weges kommt

Was soll der Empfänger-Hinweis im Newsletter?

In allen Newsletter-Emails die wir versenden steht ein Hinweis in dieser Art:

Die bei uns registrierte Adresse des ursprünglichen Empfängers dieser eMail lautet: Mail-Adresse

Bei “Mail-Adresse” steht natürlich eine eMail-Adresse. Wofür ist das gut? Schließlich liest man die Mail ja gerade selbst, und darum ist einem wohl auch bekannt, wer man ist. Und wer darum der Empfänger ist.

Das sollte man zwar annehmen, aber so einfach ist das leider nicht. Wie praktisch alles im Zusammenhang mit eMail ist die Sache manchmal ein bisschen verzwickter. In diesem Fall hat unser Hinweis einen ganz konkreten und einfach zu erklärenden Grund: Viele Menschen ändern Ihre Mail-Adressen häufiger und lassen sich die eMails dann vom alte Account an den neuen weiterleiten. Eine Mail wird also an “a@domain.de” geschickt und von dort aus automatisch an “b@domain2.de” weitergeschickt. Und von dort aus vielleicht noch ein weiteres Mal. Und nochmal…

Und nochmal.

Sowas gibt es nicht oft, aber es kommt vor. In unserem Fall ein paarmal pro Jahr.

Und in solchen Fällen passiert dann gerne folgendes: Der Leser will den Newsletter nicht mehr. Vom Mail-Client aus gesehen ist dem Leser klar: Sein Mail-Account ist “b@domain2.de”. Unter diesem Account wurde die Mail dann auch letztlich empfangen. Also geht man auf unsere Newsletter-Seite und meldet sich mit diesem Mail-Account vom Newsletter ab.

Nur funktioniert das nicht: Unsere Webseite hat ja nur die Mail-Adresse “a@domain.de” – von der Weiterleitung können wir ja nichts wissen. Also wird beim nächsten ankommenden Newsletter geflucht: Die bösen Menschen bei D.I.E. lassen einen nicht “raus”. Nur: Das stimmt nicht, man muss aber wissen, an welche Adresse wird den Newsletter versendet haben, wenn man sich abmelden will.

Und dafür ist der oben genannte Hinweis da. Smiley

Was soll der Empfänger-Hinweis im Newsletter?

In allen Newsletter-Emails die wir versenden steht ein Hinweis in dieser Art:

Die bei uns registrierte Adresse des ursprünglichen Empfängers dieser eMail lautet: Mail-Adresse

Bei “Mail-Adresse” steht natürlich eine eMail-Adresse. Wofür ist das gut? Schließlich liest man die Mail ja gerade selbst, und darum ist einem wohl auch bekannt, wer man ist. Und wer darum der Empfänger ist.

Das sollte man zwar annehmen, aber so einfach ist das leider nicht. Wie praktisch alles im Zusammenhang mit eMail ist die Sache manchmal ein bisschen verzwickter. In diesem Fall hat unser Hinweis einen ganz konkreten und einfach zu erklärenden Grund: Viele Menschen ändern Ihre Mail-Adressen häufiger und lassen sich die eMails dann vom alte Account an den neuen weiterleiten. Eine Mail wird also an “a@domain.de” geschickt und von dort aus automatisch an “b@domain2.de” weitergeschickt. Und von dort aus vielleicht noch ein weiteres Mal. Und nochmal…

Und nochmal.

Sowas gibt es nicht oft, aber es kommt vor. In unserem Fall ein paarmal pro Jahr.

Und in solchen Fällen passiert dann gerne folgendes: Der Leser will den Newsletter nicht mehr. Vom Mail-Client aus gesehen ist dem Leser klar: Sein Mail-Account ist “b@domain2.de”. Unter diesem Account wurde die Mail dann auch letztlich empfangen. Also geht man auf unsere Newsletter-Seite und meldet sich mit diesem Mail-Account vom Newsletter ab.

Nur funktioniert das nicht: Unsere Webseite hat ja nur die Mail-Adresse “a@domain.de” – von der Weiterleitung können wir ja nichts wissen. Also wird beim nächsten ankommenden Newsletter geflucht: Die bösen Menschen bei D.I.E. lassen einen nicht “raus”. Nur: Das stimmt nicht, man muss aber wissen, an welche Adresse wird den Newsletter versendet haben, wenn man sich abmelden will.

Und dafür ist der oben genannte Hinweis da. Smiley

So funktionieren die automatischen Updates

Die Baustatik verfügt über einen Mechanismus, mit dem das Programm automatisch immer auf dem neuesten Stand gehalten wird. Nachdem wir im allgemeinen jeden Monat ein Update (Update-Protokoll ) veröffentlichen, ist das eine ganz praktische Sache.

Dabei gibt es 2 Modi bei den automatischen Updates:

a) Die Installation erfolgt mit Interaktion des Anwenders
b) Die Installation erfolgt zu 100% vollautomatisch: Die neue Version ist “einfach da”

Die erste Geschmacksrichtung kommt immer dann zum Zuge, wenn wir im Rahmen der Installation auch neue Systemvoraussetzungen installieren müssen. Das ist nur selten der Fall, nämlich im wesentlichen, wenn wir auf unserer Seite die Entwicklungswerkzeuge upgedatet haben. Der zweite Fall ist der “normale” – damit werden die meisten Updates verteilt.

Die Sache funktioniert im Wesentlichen so: Auf den Workstations, auf denen unsere Software installiert ist, wird auch ein Windows-Dienst namens “BaustatikUpdateService” installiert. Dieser Dienst verbraucht praktisch keine Ressourcen, da er nahezu immer “schläft”. Circa zweimal pro Tag wacht er aber auf und tut folgendes:

  • Er ermittelt die Version der aktuell lokal installierten Baustatik
  • Er überprüft mit Hilfe unseres Webservers, ob dieser eine neuere Version vorliegen hat.
  • Wenn es eine neuere Version gibt, wird das zugehörige Installationspaket heruntergeladen, und in einem bestimmten Ordner gespeichert. (Es sei denn, das ist zuvor schon geschehen.)
  • Wenn es sich um ein Update mit Geschmacksrichtung ‘A’ handelt, stellt der Dienst dann seine Arbeit ein. Beim nächsten Start der Baustatik findet diese ihrerseits das bereits lokal vorliegende Update und bietet es zur Installation an.
  • Bei einem Update mit Geschmacksrichtung ‘B’ überprüft der Dienst dann, ob die Baustatik gerade betrieben wird. Ist das der Fall, wartet er bis zum nächsten Wachzyklus.
  • Ist die Baustatik nicht in Betrieb, ersetzt der Dienst alle zugehörigen Dateien durch ihre neuen Versionen: Beim nächsten Start der Baustatik ist diese dann upgedatet.

Darum wurden die Downloads angehalten

Seit dem letzten Update verwenden wir ein neues Installationsprogramm. Nachdem das installieren von Software deutlich komplizierter ist, als man vielleicht meinen würde, ist das von unserer Seite aus eine “große” Änderung – und auch eine, die wir nur sehr ungern vornehmen: Der Kunde sieht praktisch keinerlei Veränderung oder Vorteile, gleichzeitig macht die Sache aber sehr viel Arbeit.

Im vorliegenden Fall ging aber einfach kein Weg an dieser Änderung vorbei: Wir hätten die zwar noch ein bisschen aufschieben können, durchgeführt werden musste sie aber.

Wie dem auch sein mag: Bei der Einführung des neuen Installationsprogrammes ging zunächst mal alles glatt: Das war so problemlos, das man eigentlich gleich hätte wissen müssen, das irgendwas nicht stimmt Smiley

Und es stimmte auch prompt etwas nicht: Normalerweise sind ca. 25% aller Baustatik-Installationen innerhalb von 2 Tagen nach der Veröffentlichung eines Updates auch auf dem neuesten Stand. (Innerhalb der nächsten 3-4 Wochen sind dann im allgemeinen nahezu alle Installationen upgedatet.). Der Grund für die schnelle Reaktion sind dabei die automatischen Updates.

Bei der Veröffentlichung des letzten Updates passierte das nicht. Es gab zwar ein paar manuelle Updates, aber der automatische Mechanismus reagierte gar nicht. Nachdem einen ganzen Tag lang keinerlei Updates installiert waren, haben wir die Sache natürlich untersucht - und auf den ersten Blick konnten wir keinerlei Probleme feststellen. Erst mit einem Testsystem auf dem wir manuell die Vorgängerversion installierten und dann Schritt für Schritt den Update-Prozess begutachteten kam es raus: Der Prozess für die automatischen Updates stellt sicher, das wir nicht zufällig “fremde” Software installieren – und um das zu tun, geschehen mehrere Dinge mit den runtergeladenen Dateien. Und eines dieser Dinge ist eine Überprüfung, ob es sich denn auch um das erwartete Programmpaket “DIE Anwendungen” handelt. Im neuen Installationspaket stand da aber dummerweise “D.I.E. Anwendungen” – also mit Punkten. Resultat: Das Update wurde nicht angeworfen. Trauriges Smiley

Daraufhin haben wir die Downloads angehalten, und zunächst mal das Problem mit dem “falschen” Namen gelöst. Dazu brauchte es aber auch eine neue Programmversion, und beim Test der Installation von dieser kam dann raus: Wenn man versucht eine mit dem neuen Installer vorgenommene Installation durch eine neuere Version zu ersetzen, geht das nicht. Das war natürlich schon vorher getestet worden, ist aber beim ersten Test aus unklaren Gründen nicht aufgefallen.

Blöde Sache – und auch der Grund wieso die Updates noch immer nicht gehen: Wird sind noch immer dabei, das Installationsprogramm entsprechend zu korrigieren. Ich nehme an, das das im Laufe des Tages aber geklärt sein wird und darum wird die “richtige” neue Version vermutlich morgen veröffentlicht und die Downloads werden dann auch wieder freigeschaltet.

Wer die Version 147 manuell heruntergeladen und installiert hat, der muss diese leider vor der Installation der nächsten Version manuell deinstallieren. Zum Glück betrifft das nicht viele Anwender. Wen es doch betrifft: Sorry, mein Fehler.

Das monatliche Update kommt nicht an–Warum ?

Wir haben einen kleinen Satz an Telemetriedaten, mit denen wir versuchen, die automatische Updates zu verbessern. In den letzten Monaten hat damit eigentlich alles prima funktioniert – aber übers Wochenende habe ich ein kleines Problem entdeckt: Offenbar ist es so, das wir eine kleine Gruppe an Kunden mit eher schlechter Internetverbindung haben. Die Sache sieht so aus: Der BaustatikUpdateService überprüft in regelmäßigen Abständen, ob die installierte Version der Baustatik älter ist als die verfügbare, und wenn das so ist, lädt er die Installationsdateien für die aktuelle Version herunter. Der Umgang dieser Dateien unterscheidet sich: Es können ein paar hundert KB sein, es können aber auch ca. 200 MB sein – und das letzte Update war etwa in diesem Umfang.

Der BaustatikUpdateService gibt allerdings zur Zeit auf, wenn der Download länger als 100 Sekunden dauert – und einige Kunden haben Internetverbindungen, bei denen das letzte Update eben nicht in 100 Sekunden heruntergeladen werden kann. Ergebnis: Der Update-Vorgang bricht ab und es gibt am nächsten Tag einen neuen Versuch. Im allgemeinen ist die Internetverbindung bis dahin aber nicht besser – und die automatischen Updates klappen dann eben nicht.

Sie können leicht überprüfen, ob das auch bei Ihnen der Fall ist: Wenn auf Ihrem Rechner noch eine ältere Version als 140 läuft, dann ist die Change groß Smiley

In diesem Fall: Einfach das Update manuell aus dem Download-Bereich herunterladen und installieren. Ab dem nächsten Update ist das korrigiert: Ab März sollte der BaustatikUpdateService also auch mit langsamen Internetverbindungen funktionieren.

SSL für die.de Webseiten

Unsere Webseiten (auf den Servern www.die.de und blogs.die.de ) sind ab sofort (eigentlich schon ab dem 20.08) auch per HTTPS erreichbar. Wenn man also statt

http://www.die.de

https://www.die.de

eingibt, bekommt man die gleiche Seite. Für den Besucher ist der einzige Unterschied, eine leicht markierte Adresszeile. Im Edge (Der Browser von Windows 10) sieht das dann so aus:

Ohne “s”
image

Mit “s”
image

Bei anderen Browsern ist das ähnlich. So sieht das zum Beispiel im Chrome (mit https) aus:

image

Das “S” im Namen des Protokolls steht für “Secure”. HTTPS bedeutet also “Hypertext Transfer Protocol Secure”.

Nun ist es ja so, das die Inhalte auf unseren Webseiten nicht gerade geheim sind – darum stehen die Dinge ja gerade auf öffentlichen Webseiten. Das einzige was vielleicht einigermaßen schützenswert ist, ist ‘vielleicht’ das Passwort der Foren-Benutzer. Aber ehrlich gesagt: So Turbo-Wichtig ist das Passwort für unser Webforum nun auch wieder nicht.

Was soll also die Sache mit der “Sicherheit”?

Wie immer, wenn es um IT-Sicherheit geht, ist das ganze etwas kompliziert, schwierig zu erklären – und hat weit gehende Konsequenzen. Ich versuche es trotzdem mal einfach….

 

Prinzipiell ist es so, das mit den übertragenen Daten bei einer Verbindung über HTTPS 2 Dinge passieren: Zum einen werden die Daten verschlüsselt, zum anderen ist in die Verschlüsselung ein Mechanismus eingebaut, der das verändern der Daten während der Übertragung verhindert. Die Verschlüsselung ist prima für Passworte und Suchbegriffe – ein “Lauscher”, also eine Person die die Daten zwischen dem Webbrowser und dem Server mithören kann, ist dann nicht mehr in der Lage diese Passworte aus dem Datenverkehr zu extrahieren. Und es können einen ganze Menge Leute mithören:

  • Jeder, der sich im gleichen WIFI Netz befindet.
  • Jeder, der sich auch nur in der Nähe des WiFi Netzes befindet. (Völlig egal ob es sich um ein “sicheres” WiFi Netz handelt oder nicht – die “Sicherheit” von WiFi Netzen ist ausschließlich juristischer Art: Technisch gesehen sind die Dinger ohne besonders großen Aufwand zu knacken, und zwar immer, und auch von “Anfängern”.)
  • Jeder, der sich am gleichen Kabelnetz befindet. Also z.b. der Kollege im anderen Zimmer, der den gleichen Router verwendet.
  • Jeder, der in den verwendeten Router eingedrungen ist und den infiziert hat – und das werden immer mehr.
  • Jeder, dem der Router gehört. (Mal angenommen, sie sitzen mit dem Laptop in einem Kaffee, am Flughafen, im Bahnhof, oder sonst wo. Dann wollen Sie ins Internet und suchen nach einem Hotspot. Und der wird auch angeboten: Sind Sie sicher, das der auch sauber ist? Wenn ja – warum eigentlich ?)
  • Die komplette Technik aller beteiligten Internet-Anbieter. Also die, Ihres eigenen Anbieters, die des Anbieters, über den den besuchte Server angeschlossen ist, und alle, die dazwischen sind.
  • Es gibt bestimmt noch mehr, aber das Problem ist an dieser Stelle wohl grundsätzlich klar….

Im Fall von unseren Webserver sind das ja nun wie gesagt keine besonders geheimen Daten, die da übertragen werden. Man kann sich also auf den Standpunkt stellen, die Verschlüsselung wäre da nicht so wichtig. (Dieser Standpunkt wäre aus meiner Sicht zwar falsch, aber die zugehörige Diskussion ist für die weitere Betrachtung irrelevant.)

Der interessante Teil ist der, bei dem sichergestellt wird, das die Daten nicht verändert werden können. Denn jeder aus der obigen Liste der Mithörer ist auch ein Kandidat fürs verändern der gelieferten Daten: Sie rufen also zum Beispiel www.die.de auf und erwarten die Startseite unseres Server zu erhalten. Und die erhalten Sie auch – nur hat irgendwer zwischendrin irgendwas zusätzliches reingefummelt – zum Beispiel ein Script, das zunächst Ihren Browser und dann Ihre Rechner angreift. Von Ihrer lokalen Festplatte aus, denn Sie haben es ja selbst runtergeladen. Oder etwas schlimmer: Sie laden einen Download von www.die.de herunter – und der Mann in der Mitte verändert das Programm so, das er auch einen Teil von seinem Programm einschmuggelt. Das Sie dann über den ganz normalen Installer mit installieren… (Unsere Programm sind dagegen zwar mit einer digitalen Signatur geschützt, aber es ist sicherlich besser, schon beim Transport sicherzustellen, das sie nicht verändert werden können.)

Lange Rede kurzer Sinn: Das “S” beim HTTPS führt dazu, das Sie unsere Webseite besuchen können, ohne sich über derartige Probleme sorgen machen zu müssen. In dem Zusammenhang noch ein wichtiger Hinweis: Wenn Sie mit dem Laptop oder Tablett öfter mal einen öffentlichen Hotspot verwenden: Mein Rat wäre, dabei keine Seiten aufzurufen, die nicht per HTTPS erreichbar sind. (Und Sie arbeiten ja hoffentlich auch nie mit einem Admin-Konto, oder ? [Jaja – ist mir klar das Sie das doch tun: Ich hab Sie aber gewarnt Smiley ]),

 

* Dieser Beitrag wurde aufgezeichnet. Thomas ist gerade in Urlaub

Diese Update-Varianten gibt es

Wie die ersten Kunden übers Wochenende festgestellt haben, gibt es eine “neue” Variante, in der wir die Baustatik-Updates durchführen… und es sind wirklich eine ganze reihe teilweise extrem unterschiedlicher Möglichkeiten. Darum hier ein kurzer Blick auf alle die es gibt:

  • Update per CD: Das ist die älteste Variante die wir haben: Der Anwender erhält eine CD mit einer neue Programmversion drauf. Im günstigsten Fall legt man die CD ein, Windows erkennt das Installationsprogramm und startet es. Im etwas weniger günstigen Fall muss man das Programm “setup.exe” von der CD selbst starten. Der Update-Vorgang an sich verläuft so: Zunächst untersucht das Installationsprogramm, ob bereits eine Version der Baustatik installiert ist – und ob diese älter ist, als die Version von der CD. Ist das der Fall, wird die vorliegende Version zunächst vollständig deinstalliert. Dabei bleiben Kunden-Daten wie die Eingabedateien und Lizenzen natürlich erhalten. Danach wird eine komplette neue Version der Baustatik (inkl. der alten XFEMily-Programme) installiert.
  • Update per manuellem Download: Das funktioniert im Prinzip genau wie das Update per CD. Der wesentlichen Unterschied ist der, das das Installationsprogramm manuell aus dem Download-Bereich unserer Webseite runtergeladen werden muss.
  • Update per automatischem Download: Diese Variante gibt es seit Version 127. Dabei überprüft ein von der Baustatik unabhängiges Programm (der BaustatikUpdateService) ob auf unserem Server eine neuere Programmversion vorliegt, als die, die lokal installiert ist. Außerdem überprüft das Programm, ob ein Update aus rechtlichen Gründen möglich ist – ob also noch eine Lizenz vorliegt, die für das Update gültig ist. Ist das der Fall, lädt der Updateservice das Update herunter und speichert es auf der lokalen Festplatte im Umfeld der normalen Baustatik-Installation. Die Baustatik überprüft beim Start, ob solch ein Update vorliegt und schlägt die Installation davon vor. Der Vorteil ist hier, das man nicht auf den Download warten muss, weil der ja bereits stattgefunden hat. Außerdem ist das Installationspaket deutlich kleiner als die “CD” Variante, weil bei dieser Methode nur das jeweils benötigte 32 oder 64-bittige Programmvariante heruntergeladen wird – die CD und manuell runterladbaren Versionen enthalte immer sowohl den 32- als auch den 64bit Teil.
  • Update per Patch: Dabei überprüft der Baustatik-Update-Service, ob für die lokal installierte Version der Baustatik ein Patch bereitsteht. (Früher haben wir sowas per “Zwischenversion” verteilt.). Ist das der Fall wird der Patch runtergeladen und in die laufende Kopie der Baustatik eingespielt. Hier ist der Vorteil, das man überhaupt nicht tätig werden muss: Der komplette Update-Vorgang erfolgt vollautomatisch im Hintergrund. Obendrein sind die Patches im vergleich zum Komplettpaket winzig, da nur diejenigen Dateien heruntergeladen werden, die sich auch tatsächlich geändert haben. Im besten Fall werden hier also nur 2 KB statt 200 MB heruntergeladen.

Die letzte Variante ist dabei die, die wir einsetzen, wann immer das geht: Nur wenn sich Systemvorraussetzungen ändern oder der Update-Service selbst verändert werden muss, kommt der vorletzte Mechanismus zum Einsatz. (Das hält natürlich niemanden davon ab, auf eine der ersten Varianten zurück zu greifen.)

Was bedeutet: “Produkt wird registriert”

Bei der Installation der Baustatik gibt es ein Fenster – seit Version 127 das, das am längsten sichtbar ist – mit dem Fortschrittsmelder-Text “Produkt wird registriert”.

image

Was ist das für ein “registrieren” – und warum dauert das so “lange”. (Auf meinem Rechner ist das der längste Schritt der Installation, und er dauert ca. 8 Sekunden.)

Zunächst mal was es nicht ist: Der Installer redet nicht mit einem unserer Server um die Installation zu registrieren. Es handelt sich vielmehr um einen deutlich tiefer im System liegenden Vorgang, der innerhalb des Installationsprogramms nicht besonders glücklich übersetzt wurde, vielleicht auch deshalb, weil der Vorgang an sich etwas komplex ist.

Folgendes passiert: Große Teile der Baustatik werden NICHT in nativem Code für x86 CPUs ausgeliefert, sondern in einer Art Zwischencode. Erst beim installieren des Programms wird der in nativen Code übersetzt. Weil man sich beim installieren schon auf dem Zielrechner befindet, kann die Ausstattung (Genaue Art der CPU, vorhandene Menge an RAM…) des Rechners bei diesem Übersetzungsvorgang berücksichtigt werden: Die Baustatik wird also in einer auf den Zielrechner und dessen Ausstattung optimierten Form optimiert. Und weil das für eine recht große Menge an Elemente der Baustatik passiert, dauert das eben ein wenig.

(Bei den allermeisten zukünftigen Updates wird man diese Phase – genau wie alle anderen – aber gar nicht mehr sehen: Der Dienst für die automatischen Updates kümmert sich in Zukunft selbstständig im Hintergrund darum: Das “altbekannte” Installationsprogramm wird man also nur noch in Sonderfällen zu sehen bekommen.)

Darum sind die Updates kleiner

Ich hatte am Freitag über eine Änderung bei den Updates für die Baustatik geschrieben – und der Titel des Beitrages enthielt das Wort “beschleunigt”.

Natürlich hatte ich vergessen zu schreiben, warum die Sache in Zukunft eigentlich schneller werden wird. Trauriges Smiley - das hole ich jetzt nach.

Im wesentlichen gibt es 2 Gründe:

  1. Man muss nicht mehr darauf warten, bei das Update runtergeladen wurde: Das Programm meldet sich erst, wenn das Update da ist, ODER installiert das Update ohnehin vollautomatisch.
  2. Der Download ist deutlich kleiner als früher, weil wir für diese kommenden Updates dann keine kompletten Installationspakete mehr verwenden: Das Update für einen 32bit-Rechner enthält dann auch keine 64bit Komponenten mehr und umgekehrt. Allein das macht die Sache knapp 50% kleiner. Darüber hinaus haben wir uns auch noch ein paar andere Dinge einfallen lassen, um die Update-Pakete kleiner zu machen. Statt zwischen 120 und 200 MB werden die irgendwo zwischen 1 und 17 MB liegen, im “schlimmsten” Fall werden sie 50 MB groß sein. (Die Ausnahme ist natürlich das normale Setup für Erstinstallationen – das ist weiterhin so groß, wie es auch jetzt schon ist.)

Verbesserungen an der Bemessung im Durchlaufträger

Die Bemessungsfunktion im Durchlaufträger der Baustatik wurde ja bereits im letzten Update aufgestockt. Fürs nächste Update gibt es eine weitere Verbesserung: Der bisher linear operierende Bemesser funktioniert nun mit einer Binärsuche.

Tolle Sache, eigentlich könnte ich nach diesen schönen Fachbegriffen den Blogeintrag ja beenden – aber, mal ernsthaft: Was bedeutet das eigentlich? Smiley

In Kürze: Ab dem nächsten Update ist die Bemessung (in bestimmten Fällen) sehr viel schneller als die vorige. Und das liegt an der anderen Art der Vorgehensweise. Der lineare Bemesser ging alle Möglichkeiten durch, bis eine passende gefunden wurde – der mit der Binärsuche macht das deutlich klüger, indem er die zu untersuchende Menge an Möglichkeiten in jedem Durchlauf halbiert.

Um das klarer zu machen hier ein Beispiel(Das im Detail nicht wirklich abbildet, was der Durchlaufträger tut, aber fürs Verständnis nah genug dran ist.): Angenommen man hat einen Holzquerschnitt und gibt als Maximalhöhe 100 cm an – und als Schrittweise 1 cm. Dann beginnt der lineare Bemesser mit einem Querschnitt von 1 cm Höhe und erhöht. Angenommen, der passende Querschnitt hat eine Höhe von 74 cm – dann führt der lineare Bemesser 74 Schritte durch. In jedem Schritt wird ein kompletter Durchlaufträgernachweis durchgeführt: Es braucht also 74 Nachweise bis der erste gefunden wird der klappt – und daraus ermittelt sich dann auch die Dauer für die Bemessung.

Der Bemesser mit der Binärsuche macht was anderes: Er fängt zunächst beim Minimum an und macht einen Nachweis. Wenn der nicht gelingt, teilt er die Menge der Möglichkeiten durch 2 und macht dort einen Nachweis. Der Erste ist also bei 1 cm und der 2. bei 50 cm. Gelingt der 2. Nachweis auch nicht, hat man ein neues Minimum – gelingt er, hat man ein neues Maximum. Im Beispiel würde der Nachweis bei 50 cm fehlschlagen: Der Bemesser teilt also die Restmenge (von 50 bis 100 cm) durch 2 und versucht es in der Mitte: Er landet bei 75 cm und macht den Nachweis dort. Der gelingt – es gibt also ein neues Maximum.

Die Restmenge wird wieder geteilt, und der Bemesser versucht es also nun mit 62 cm. Der Nachweis schlägt fehlt. Der nächste Versuch findet bei 62 + (75-62)/2, also bei 68 (gerundet) statt. Auch dieser Nachweis schlägt fehlt. Der nächste findet bei 68 + (75-68)/1 statt, also bei 71…. und so weiter, bis der Bemesser schließlich – aber mit dramatisch viel weniger Versuchen – auch bei 74 cm landet.

Darum geht es dann auch viel schneller als vorher – und man kann viel kleinere Schrittweiten verwenden.

Ärgerlich: TimeServer-Fenster blockt Programm

Wenn Sie einen Work&Cash Vertrag einsetzen, dann können Sie in der Baustatik einen Zeitraum fürs erkennen von Untätigkeit einstellen: Anzugeben ist eine Zeit in Minuten.

image

Wenn das Programm bemerkt, da diese Zeitspanne abgelaufen ist, ohne das Sie irgendwas gemacht haben, dann stellt es die Benutzung des TimeServers ein und zeigt ein entsprechendes Fenster an: “Der TimeServer wird nicht verwendet”. Solange dieses Fenster angezeigt wird, wird auch keine Zeit abgebucht. Man kann aber auch nichts mehr angeben oder sonst was tun – Sie müssen erst dieses Meldungsfenster schließen.

Fenster, die man erst schließen muss, bevor man weiterarbeiten kann, heißen “Modale” Fenster. In der Baustatik gibt es davon nur extrem wenige – Sie müssen eigentlich nie irgendwelche Fenster schließen, bevor Sie an anderer Stelle in der Baustatik weiterarbeiten können.

Mit wenigen Ausnahmen, und so eine Ausnahme ist das Fenster “Navigationspunkte bearbeiten”, mit dem man die Navigationspunkte in der Ausgabesteuerung bearbeiten kann. Und da wird es dann interessant….

Bisher erfolgt die Erkennung von “Untätigkeit” in der Baustatik nämlich, indem das Programm sich den Zeitpunkt merkt, bei dem zuletzt ein Kommando ausgeführt wurde. Diesen Zeitpunkt vergleicht es dann mit der aktuellen Zeit – und wenn da in Minuten mehr rauskommt als der eingestellte Wert, dann wird das als Untätigkeit angesehen.

Befindet man sich aber auf einem modalen Fenster wie dem zum bearbeiten von Navigationspunkten, dann kann man auch nicht auf Kommandos klicken – und der Zeitpunkt des zuletzt aufgerufenen Kommandos wandert immer weiter in die Vergangenheit.

Resultat: Irgendwann geht das modale “Timeserver” Fenster auf – und zwar “unter” dem ebenfalls modalen “Navigationspunkte” Fenster. Zumindest, wenn man Pech hat und die Fenster so hingeschoben hat. Jetzt gilt: Leider Pech gehabt, denn man kann im Programm nichts mehr tun, bis man das TimeServer Fenster schließt – und das kann man nicht schließen, weil es unter dem “Navi” Fenster liegt. Trauriges Smiley

Echt, sorry… Smiley

Dieser Zustand kann ab dem nächsten Update nicht mehr eintreten.

Website gerade nicht erreichbar

Der Webserver wird gerade umgestellt: Darum ist www.die.de nicht erreichbar. Dazu gehören auch alle Funktionen die über diesen Server laufen – also zum Beispiel das versenden von Dokumenten aus der Baustatik, das herunterladen von Lizenzen oder die Zeitverwaltung mit Work&Cash.

Sobald die neuen Adressen im DNS überall bekannt sind – das sollte eigentlich morgen im Laufe des Tages der Fall sein – läuft wieder alles wie früher: Nur mit neuer Infrastruktur, und anders aussehender Webseite. Wo man da die alten Funktionen findet erkläre ich aber in einem späteren Beitrag.

Downloads: Jetzt von neuem Server

Wer im Rahmen des aktuellen Updates ganz genau hinschaut, der stellt fest, das die Installationsprogramme (egal ob für automatische Updates, normale Updates, Hochschulversionen oder Demos) von einem anderen Server kommen als bisher: Alle Downloads unserer Programme liegen nun auf dem Server downloads.die.de.

Der Grund dafür ist einfach: Hinter den Kulissen bauen wir gerade die “die.de” Webseite grundlegen um. Sie wird etwas modernen (die aktuelle Gestaltung stammt von 2005), kommt auf bessere Hardware mit höherer Ausfallsicherheit – und erhält auch diverse neue Funktionen. Dazu gehört zum Beispiel ein Feature, bei dem man für die Baustatik auch mit Work&Cash Vertrag keinen Timeserver mehr benötigen wird. (Das kommt aber so ziemlich als aller letztes hinzu… Nicht die Luft anhalten Smiley )

In diesem Zuge wurden auch die Downloads anders organisiert. Bisher lieferte die “normale” Webseite unsere HTML-Seiten aus, kümmerte sich um alle eMails, die Work&Cash Konten … und vieles mehr. Eben unter anderem auch um das ausliefern der Downloads.

Die sind aber recht groß: Das “größte” Paket umfasst knapp 200 MB. Und die Downloads werden oft und von vielen Personen in Anspruch genommen. Nun ist es aber so, das der Webserver über eine Internetanbindung von 100 MBit verfügt – was für einen reinen Webserver völlig ausreichend ist, weil die Webseiten an sich klein sind und schnell ausgeliefert werden.

Das ist bei den Downloads anders: Wenn jemand mit einer 100 MBit Anbindung einen Download startet, dann dauert der zwar nicht lange – aber erheblich länger, als das ausliefern einer Webseite dauert. Wenn in diesem Zeitraum eine zweite Personen einen Download mit 100 MBit startet, dann bekommen beide nur noch (maximal) 50 MBit – und für beide dauert es länger. Kommt nun eine dritte Person, gibts nur noch 33 MBit… und so weiter und so fort: Es wird immer langsamer.

Der neue Download-Server hat eine 5 GBit Anbindung: Es können also 50 Personen gleichzeitig mit 100 MBit runterladen, ohne sich in die Quere zu kommen: Das sollte für die nächste Zukunft reichen Smiley

Dauer-Update-Downloads: Was war passiert

Nach der Installation der Version 1.118 von heute Mittag kam es zu einem komischen Verhalten: Trotz des installierten Updates meldete das Programm beim nächsten Start, das eine weitere neue Version verfügbar war… Und das immer wieder. Was war passiert?

image

Kurze Antwort: Habe Mist gebaut.

Lange Antwort: Das Installationsprogramm enthielt nicht die richtige Version der Baustatik. Der Installer dachte, es handelte sich um Version 1.118, das Programm glaubte, es sei Version 1.117.

Und das hatte zwei Auswirkungen:

  • Die immer wiederkehrenden Meldungen, ein neues Update sei da
  • Die angekündigten Verformungen nach Zustand 2 konnten nicht ausgewählt werden

Leider ist es in einem solchen Fall nicht möglich, die vorliegende Version einfach zu korrigieren, auf das die neuen Funktionen da sind, und die Update-Meldung einfach verschwindet: Es braucht eine “echte” neue Version. Und die gab es dann vorhin: Version 119 ist im wesentlichen die “eigentliche” 118 – eben mit Zustand 2. Die hochgezählte Nummer ist nur dafür da, das Installationsprogramm zufrieden zu stellen…

Sorry: Mea culpa.